Lubicz (Widuchowa)

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Lubicz
Wappen von ????
Lubicz (Polen)
Lubicz
Lubicz
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Powiat: Gryfino
Gmina: Widuchowa
Geographische Lage: 53° 7′ N, 14° 29′ OKoordinaten: 53° 7′ 23″ N, 14° 28′ 51″ O
Einwohner: 620 ([1])
Telefonvorwahl: (+48) 91
Kfz-Kennzeichen: ZGR
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów



Lubicz (deutsch: Lindow) ist ein Dorf in der Woiwodschaft Westpommern in Polen.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Dorf liegt in Hinterpommern etwa 30 Kilometer südlich von Stettin in einer von Seen und Hügeln geprägten Landschaft. Durch das Dorf führt eine Hauptstraße von Widuchowa (Fiddichow), das etwa sieben Kilometer entfernt im Westen liegt, nach Pyrzyce (Pyritz) im Osten. Nachbardörfer sind im Norden Pacholęta (Pakulent), im Osten Babinek (Heinrichsdorf) und im Süden Kłodowo (Kladow) und Krzywin (Kehrberg).

Etwa drei Kilometer westlich des Dorfes verläuft die Bahnstrecke Breslau–Stettin mit dem Bahnhof Widuchowa (Bahnhof Wilhelmsfelde-Fiddichow).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lindow wird erstmals im Jahre 1312 urkundlich erwähnt. In späteren Lehnbriefen wird es auch als ein Flecken oder Städtlein bezeichnet, doch ist die weitere Geschichte die eines Dorfes.

Im 16. Jahrhundert war der Besitz von Lindow geteilt, der größere Anteil gehörte der Familie von Trampe, der kleinere der Familie von Pakulent. Im 18. Jahrhundert war der größere Anteil an die Familie von Steinäcker gekommen, der kleinere zur Herrschaft Wildenbruch. Um 1779 zählte Lindow insgesamt 40 Haushalte („Feuerstellen“).

Bis 1945 bildete Lindow eine Landgemeinde im Kreis Greifenhagen der preußischen Provinz Pommern.

Nach 1945 kam Lindow, wie ganz Hinterpommern, an Polen. Lindow erhielt den polnischen Namen Lubicz.

Entwicklung der Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lubicz bildet ein Schulzenamt in der Gmina Widuchowa (Landgemeinde Fiddichow) im Powiat Gryfiński (Greifenhagener Kreis) der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Verweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Bahr, Klaus Conrad: Lindow. In: Helge Bei der Wieden, Roderich Schmidt (Hrsg.): Handbuch der Historischen Stätten Deutschlands. Band 12. Mecklenburg Pommern. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1996, S. 232.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Szukacz.pl, Lubicz - Informacje dodatkowe, abgerufen am 1. August 2011
  2. a b http://www.verwaltungsgeschichte.de/greifenhagen.html