Lubliner Lift

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Lubliner Lift/ Lubelska Winda ist eine zweisprachige Lyrikanthologie, die eine Gruppe deutscher und polnischer Autoren repräsentiert.

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anthologie[1] versammelt eine Gruppe deutscher und polnischer Lyriker und ist das Ergebnis des deutsch-polnischen Lyrikfestivals „wortlust“[2][3] 1995 in Leipzig und 1997 in Lublin,[4] bei dem sich die teilnehmenden Autoren gegenseitig übersetzten. Angeregt von Erich Loests „Polenplan“[5] wurde das Festival vom VS Sachsen durchgeführt. Daraus folgten weitere deutsch-polnische Begegnungen mit wechselnden Organisatoren und Trägervereinen.

Herausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgegeben wurde die Anthologie 1999 von Dieter Kalka im Verlag DIE SCHEUNE Dresden[6] und Wydawnictwo TEST[7] Lublin, Vorwort von Erich Loest, Redaktion Norbert Weiß und Jakub Malukow Danecki, Umschlagfoto Edith Tar, Korrektur und div. Übersetzungen Agnieszka Haupe.

Vorabdruck und Tonträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Vorabdruck wurden die übersetzten Texte der deutschen Autoren bereits 1995 im literarischen Quartalsheft „Akcent“/Lublin publiziert.[8] Im Jahr 2000 erschien nachträglich eine gleichnamige CD mit O-Tönen der Autoren,[9] aufgenommen während der Lesungen, zusammengestellt von Radjo Monk. Die CD wurde von der Kulturstiftung Sachsen finanziert.

Autoren der Anthologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Autoren: Krzysztof Koehler, Anna Janko, Undine Materni, Dominik Opolski, Bohdan Zadura, Andreas Reimann, Norbert Weiß, Ewa Mazur, Zbigniew Dmitroca, Wacław Oszajca, Marek Wojdyło, Tom Pohlmann, Jakub Malukow Danecki, Katarzyna Nalepa, Andrzej Szuba, Benedikt Dyrlich, Róža Domašcyna, Krzysztof Paczuski, Lutz Nitzsche-Kornel, Radjo Monk, Henryk Bereska (als Übersetzer), Erich Loest (Vorwort) und Dieter Kalka (Herausgeber), Umschlagfoto Edith Tar.

Teilnehmer des Festivals in Lublin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Teilnehmer des Festivals in Lublin waren Prof. Gabriela Matuszek (Vorsitzende des Krakauer Schriftstellerverbandes), Jolanta Pytel (Grünberg), Agnieszka Haupe (Zielona Góra/Leipzig), Andrzej Pańta (Piekary Sl), Utz Rachowski (Reichenbach), Siegfried Heinrichs (Oberbaum-Verlag, Berlin), Marek Śnieciński (Breslau), Alekzander Rozenfeld[10] (Warschau), Maciej Cisło (Danzig), Ludmiła Marjańska (Präsidentin des polnischen Schriftstellerverbandes, Warschau), Sigrid und Hans Häußler („Kapitän“ des deutsch-polnischen Poetendampfers, Berlin),[11] Edith Tar (Fotografikerin, Leipzig), Dr. Rüdiger Frey (Organisation, Deutsche Gesellschaft e.V.),[12] Herbert Ulrich und Isa Golec (Übersetzer, Lublin), Dr. Bogusław Wróblewski, Urszula Gierszon und Waldemar Michalski von Akcent/Lublin.[13]

Folgeprojekte und Zusammenarbeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Breslauer und Bad Muskauer Orfeus/Orfeusz-Projekt[14]
  • mit der Unabhängigen Schriftsteller Assoziation Dresden
  • mit dem „Stowarzyszenie Jeszcze Żywych Poetów/Verein der noch lebenden Poeten“[15] in Zielona Góra
  • mit dem Lubliner teatr NN/Theater NN als Austragungsort des Festivals in Lublin und der Lubliner Literaturzeitschrift Akcent als Mitorganisator
  • mit dem deutsch-polnischen Poetendampfer
  • mit dem Krakauer Schriftstellerverband
  • mit dem Literaturfestival „Ostry nawrót dekadenjii“[16] (Poznań)
  • mit der Oświęcimer Künstlergruppe um Halina Koziol[17] und Remigiusz Dulko[18]
  • mit der Freien Literaturgesellschaft Leipzig e. V. – Einladung polnischer Lyriker zum sächsischen Literaturfrühling
  • mit dem Leipziger Literarischen Herbst – Einladung polnischer Lyriker

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Viele der übersetzten Texte wurden in Zeitschriften publiziert bzw. als Einzelband herausgebracht.

Zeitschriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anna Janko im Oberbaum-Verlag Berlin[19]
  • Dieter Kalka bei „Obserwator“; Prosa, Poznań[20]
  • Marek Śnieciński im Literaturverlag Leipzig, Prosa[21]
  • Radjo Monk, Ausgewählte Gedichte, zweisprachig[22]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lubliner Lift ISBN 3-931684-27-X
  2. Ein Poesiefestival „wortlust“ baut Brücken über den Grenzfluß, Leipziger Volkszeitung, 23. Oktober 1995
  3. MDR Figaro trifft
  4. Poster zum Festival
  5. Schriftsteller: Neue Bescheidenheit. In: Der Spiegel. Nr. 17, 1994 (online25. April 1994).
  6. ISBN 3-931684-27-X
  7. ISBN 83-7038-161-8
  8. PDF des Akcentheftes 61-62 von 1995
  9. CD Lubliner Lift
  10. Alekzander Rozenfeld (poln. WP)
  11. POETENDAMPFERARTIKEL
  12. www.dg-bildungswerksachsen.org
  13. Poesiefestival „Wortlust“ Lublin 1997
  14. Ostragehege ISSN 0947-1286, 2001
  15. Verein der noch lebenden Poeten
  16. ISBN 83-87235-07-5
  17. 60 Jahre nach Auschwitz
  18. Essay über Remigiusz Dulko (Memento des Originals vom 20. August 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dulkomaniak.eu
  19. ISBN 3-933314-31-3
  20. ISBN 83-87235-26-1
  21. ISBN 978-3-86660-040-9
  22. In der Übersetzung von Artur Chlewinski und Dominik Opolski, Lublin, ISBN 978-83-927527-1-4