Luca Aerni

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Luca Aerni Ski Alpin
Nation SchweizSchweiz Schweiz
Geburtstag 27. März 1993
Geburtsort Châtel-Saint-Denis
Größe 176 cm
Gewicht 77 kg
Karriere
Disziplin Slalom, Riesenslalom,
Kombination
Verein CS Les Barzettes
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioren-WM 0 × Gold 3 × Silber 1 × Bronze
FIS Alpine Skiweltmeisterschaften
0Gold0 St. Moritz 2017 Kombination
FIS Alpine Ski-Juniorenweltmeisterschaften
0Bronze0 Roccaraso 2012 Mannschaft
0Silber0 Québec 2013 Mannschaft
0Silber0 Jasná 2014 Slalom
0Silber0 Jasná 2014 Mannschaft
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 1. Januar 2013
 Gesamtweltcup 46. (2016/17)
 Slalomweltcup 15. (2016/17)
 Kombinationsweltcup 15. (2016/17)
letzte Änderung: 13. April 2017

Luca Aerni (* 27. März 1993 in Châtel-Saint-Denis[1]) ist ein Schweizer Skirennfahrer. Er gehört dem A-Kader von Swiss-Ski an,[2] seine stärkste Disziplin ist der Slalom. Den grössten Erfolg feierte er 2017 mit dem Weltmeistertitel in der Kombination.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aerni stammt aus Grosshöchstetten im Kanton Bern, verbrachte aber einen grossen Teil seiner Jugend in Crans-Montana im Kanton Wallis. Ab November 2008 nahm er im Alter von 15 Jahren an nationalen Juniorenrennen teil, ab Januar 2009 auch an FIS-Rennen. Nachdem ihm im Januar 2011 der erste Sieg in einem FIS-Rennen gelungen war, folgten die ersten Einsätze im Europacup. Bei der Junioren-WM 2012 in Roccaraso gewann er die Bronzemedaille im Mannschaftswettbewerb. Ende der Saison 2011/12 gewann er den Schweizer Meistertitel in der Super-Kombination.

Zu Beginn der Saison 2012/13 konnte sich Aerni im Europacup etablieren und erzielte mehrere Top-10-Platzierungen. Er wurde daraufhin für den City-Event-Parallelslalom am Neujahrstag 2013 in München nominiert, wobei er den Quotenplatz des verletzten Beat Feuz übernahm. Obwohl er bereits im Achtelfinale ausschied, erhielt er seine ersten Weltcup-Punkte gutgeschrieben.[3] Zwei Tage später, am 3. Januar 2013, entschied Aerni erstmals ein Europacuprennen für sich. Bei der Junioren-WM 2013 gewann er die Silbermedaille im Mannschaftswettbewerb und wurde Vierter im Slalom. Beim Slalom von Bormio am 6. Januar 2014 stiess er im zweiten Lauf vom 27. auf den 10. Schlussrang vor und realisierte so seine erste Top-10-Klassierung in einem Weltcuprennen. 18 Tage später erzielte er sein bisher bestes Weltcupergebnis mit Platz 5 im Slalom von Kitzbühel. Bei der Juniorenweltmeisterschaft 2014 gewann er zwei weitere Silbermedaille (Mannschaftswettbewerb und Slalom). Letztlich war er mit dem Schweizer Team beim Saisonfinale in Lenzerheide am 14. März 2014 vor den USA und Österreich siegreich.

In der Saison 2014/15 konnte sich Aerni nur einmal in den Top 10 eines Weltcuprennens klassieren; fünfmal schied er entweder aus oder schaffte er nicht die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Ein ähnliches Bild bot sich in der Saison 2015/16: Dem fünften Platz im Slalom von Madonna di Campiglio am 22. Dezember 2015 standen weitere fünf Nuller entgegen. Auch die Saison 2016/17 verlief zunächst im gleichen Muster, mit drei Top-10-Platzierungen und vier Ausfällen. Dank eines siebten Platzes in der Kombination von Santa Caterina am 29. Dezember 2016 sicherte er sich auch in dieser Disziplin einen Startplatz für die Weltmeisterschaft 2017 in St. Moritz. Dort erhielt er von den Trainern den Vorzug gegenüber Lauberhorn-Kombinationssieger Niels Hintermann und fuhr in der Kombinationsabfahrt auf den 30. Platz, was es ihm erlaubte, im Slalomlauf als Erster anzutreten. Mit deutlicher Bestzeit liess er sämtliche nach ihm Gestarteten hinter sich, woraufhin er mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung auf Marcel Hirscher überraschend die Goldmedaille gewann.[4] Zum Abschluss der Saison gewann er zwei Schweizer Meistertitel.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 9 Platzierungen unter den besten zehn

Europacup[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Datum Ort Land Disziplin
3. Januar 2013 Chamonix Frankreich Slalom

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Luca Aerni
  2. Selektionen Herren Ski alpin 2013/2014. (PDF; 60 kB) Swiss-Ski, 17. April 2013, abgerufen am 24. Januar 2014.
  3. Luca Aerni holt Weltcuppunkte. Walliser Bote, 1. Februar 2013, archiviert vom Original am 7. Januar 2014, abgerufen am 4. März 2013.
  4. Sarah Schiller: Luca Aerni und der goldene Trainerentscheid. Schweizer Fernsehen, 13. Februar 2017, abgerufen am 20. Februar 2017.