Lucca Staiger

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Basketballspieler
Lucca Staiger
Staiger bei Bayern 2013
Spielerinformationen
Geburtstag 14. Juni 1988
Geburtsort Blaustein, Deutschland
Größe 195 cm
Gewicht 95 kg
Position Shooting Guard
College Iowa State
Vereinsinformationen
Verein Brose Baskets
Liga Basketball-Bundesliga
Trikotnummer 8
Vereine als Aktiver
2003–2006 DeutschlandDeutschland Erdgas Ehingen/Urspringschule
2007–2010 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Iowa State Cyclones (NCAA)
2010–2012 DeutschlandDeutschland ALBA Berlin
2012–2013 DeutschlandDeutschland Neckar Riesen Ludwigsburg
2013–2015 DeutschlandDeutschland FC Bayern München
Seit002015 DeutschlandDeutschland Brose Baskets
Nationalmannschaft1
Seit002009 Deutschland 94 Spiele[1]
1Stand: 5. August 2014

Lucca Staiger (* 14. Juni 1988 in Blaustein) ist ein deutscher Basketballspieler, der seit der Saison 2015/16 bei den Brose Baskets spielt.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Staiger kam im Alter von elf Jahren ans Basketball-Internat der Urspringschule und wurde dort von Ralph Junge gefördert.[2] Im Januar 2004 erzielte er in einem U16-Jugendspiel mit der Mannschaft der Urspringschule gegen den VfL Waiblingen 102 Punkte (darunter 14 erfolgreiche Dreipunktwürfe).[3] Mit 15 gab er für die TSG Ehingen sein Debüt in der 2. Bundesliga. Im Frühjahr 2004 wurde Staiger mit der Urspringschule deutscher U16-Meister.[2]

In der Saison 2006/07 spielte Staiger für die Decatur Christian High School im US-Bundesstaat Illinois.[4]

Anschließend wechselte er im Jahr 2007 auf die Iowa State University, wo er seinem Traum,[5] eines Tages in der NBA zu spielen, näher kommen wollte.

Am 19. November 2009 konnte der 1,95 m und 95 kg schwere Shooting Guard nicht nur seine neue persönliche Bestleistung von 32 Punkten in einem Spiel erreichen, sondern stellte mit zehn erfolgreichen Dreipunktwürfen in einem Spiel auch noch einen neuen Rekord für die Iowa State University auf.[6]

Lucca Staiger im August 2014

Im Jahr 2009 wurde auch Basketball-Bundestrainer Dirk Bauermann auf Staiger aufmerksam und nominierte ihn für die Basketball-Europameisterschaft 2009 in Polen. In einem Gruppenspiel gegen Mazedonien, das am 13. September 2009 stattfand, avancierte Staiger mit 14 Punkten sogar zum Topscorer[7] der deutschen Nationalmannschaft.

Im Januar 2010 verließ Staiger das Team der Iowa State überraschend um ein Angebot aus Deutschland anzunehmen.[8] Kurz danach gab Alba Berlin die Verpflichtung Staigers bekannt. Lucca Staiger unterzeichnete bei den Berlinern einen Vertrag über 2,5 Jahre bis zum Ende der Saison 2011/2012. Am 19. Juni 2010 wurde Staiger auch in das erweiterte Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft für die WM 2010 in der Türkei berufen.[9]

Nachdem Staiger in Berlin nicht über den Status des Ergänzungsspielers hinauskam, verließ er den Verein nach Ablauf seines Vertrags im Sommer 2012 und unterschrieb bei den Neckar Riesen Ludwigsburg einen Zweijahresvertrag. Staiger wurde bei den Neckar Riesen zum Leistungsträger und stand in der Saison 2012/13 im Schnitt ca. 31 Minuten pro Spiel auf dem Feld. Nach der Saison nutzte er die Ausstiegsoption in seinem Vertrag und wechselte zum FC Bayern München,[10] mit dem er in der Saison 2013/14 Deutscher Meister wurde.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutscher Meister: 2014, 2015, 2016

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lucca Staiger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Länderspiel-Statistiken
  2. a b Lucca Staiger - Basketballprofi - 1x1SPORT | Europäische Akademie für Sport & Training. Abgerufen am 1. Februar 2017 (de-de).
  3. Basketball: 102 Punkte in einem Spiel. In: Schwäbische.de. (schwaebische.de [abgerufen am 1. Februar 2017]).
  4. #8 Lucca Staiger - Brose Bamberg. Abgerufen am 1. Februar 2017 (deutsch).
  5. Lucca Staiger im Interview: "Ich schaffe es in die NBA!"
  6. Rekordspiel gegen Drake University
  7. Bauermann verteidigt DBB-Youngster
  8. Staiger plans to return to Germany
  9. Steffen Hamann und Lucca Staiger für Nationalteam nominiert
  10. FC Bayern: Staiger kommt, Roberts muss gehen