Lucifer (Fernsehserie)

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Seriendaten
Deutscher Titel Lucifer
Originaltitel Lucifer
Lucifer Logo.png
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Jahr(e) seit 2016
Produktions-
unternehmen
Jerry Bruckheimer Television,
DC Entertainment,
Warner Bros. Television
Länge 43 Minuten
Episoden 31 in 2+ Staffeln (Liste)
Genre Fantasy, Krimi, Drama
Produktion Jerry Bruckheimer
Idee Tom Kapinos
Musik Marco Beltrami,
Dennis Smith
Erstausstrahlung 25. Januar 2016 (USA) auf Fox
Deutschsprachige
Erstausstrahlung
15. Juli 2016 auf Amazon Video
Besetzung
Synchronisation

Lucifer ist eine US-amerikanische Fernsehserie, die seit dem 25. Januar 2016 beim Sender Fox ausgestrahlt wird.[1] Sie basiert auf den gleichnamigen beim Label Vertigo erschienenen Comics von Mike Carey (Figur erdacht von Neil Gaiman) und wurde von Tom Kapinos, dem Schöpfer von Californication, adaptiert. Im deutschsprachigen Raum fand die Veröffentlichung der ersten Staffel am 15. Juli 2016 bei Amazon Video per Streaming statt.[2] Die Ausstrahlung im Free-TV erfolgte ab dem 1. Februar 2017 auf ProSieben.[3]

Die Ausstrahlung der zweiten Staffel begann in den USA am 19. September 2016. Am 31. Oktober 2016 wurde bekannt, dass die 2. Staffel aufgrund guter Quoten von 13 auf 22 Episoden aufgestockt wurde.[4][5] Im Februar 2017 wurde die Serie um eine dritte Staffel verlängert.[6] Im März 2017 gab Fox bekannt, dass vier für sich allein stehende Episoden der zweiten Staffel erst im Herbst 2017 gesendet und so an die dritte Staffel gehängt werden. Die zweite Staffel wird somit nur 18 Episoden umfassen.[7]

Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Serie handelt von Lucifer, der gelangweilt und unglücklich die Hölle und seinen Thron aufgibt, um in Los Angeles mit Hilfe seiner dämonischen Barkeeperin Mazikeen einen Nachtclub namens „Lux“ zu betreiben. Sein Verlangen, Schuldige zu bestrafen, hat er jedoch nicht verloren, weswegen er dem LAPD – genauer: Detective Chloe Decker – mit seinen übernatürlichen Fähigkeiten hilfreich zur Seite steht. Seine unerlaubte Abwesenheit vom Arbeitsplatz ruft jedoch seinen Bruder – den Engel Amenadiel – auf den Plan, der Lucifer zur Rückkehr bewegen will, da andernfalls er dessen „Job“ aufgehalst bekommt. Da Lucifer menschliche Gefühle nicht wirklich versteht (respektive seine eigenen, da er selbst beginnt, derartige zu empfinden), sucht er sich professionelle Hilfe bei der Psychotherapeutin Linda Martin. Die Charaktere klären in den einzelnen Episoden regelmäßig Mordfälle, während der Zuschauer langsam in die Beweggründe Lucifers und dessen problematische Beziehung zu seinem Vater eingeführt wird.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutschsprachige Synchronisation entsteht nach einem Dialogbuch und unter der Dialogregie von Victoria Sturm durch die Synchronfirma Arena Synchron in Berlin.[8]

Rolle Schauspieler Hauptrolle
(Episoden)
Synchronsprecher[8] Bemerkungen
Lucifer Morningstar Tom Ellis 1.01– Manou Lubowski ehemaliger Fürst der Finsternis, gefallener Engel
Mazikeen Lesley-Ann Brandt 1.01– Melanie Hinze Dämonin und Lucifers persönliche Leibwächterin
Chloe Decker Lauren German 1.01– Giuliana Jakobeit Detective beim LAPD
Dan Espinoza Kevin Alejandro 1.01– Dennis Schmidt-Foß Detective beim LAPD und Chloes Ex-Ehemann
Dr. Linda Martin Rachael Harris 1.01– Cathlen Gawlich Psychotherapeutin
Amenadiel D. B. Woodside 1.01– Oliver Feld Engel, Bruder von Lucifer
Beatrice „Trixie“ Scarlett Estevez 1.01– Xara Eich Tochter von Dan und Chloe
Malcolm Graham Kevin Rankin 1.07–1.13 Olaf Reichmann Polizist
Charlotte Tricia Helfer 2.01–2.18 Mutter von Lucifer
Ella Lopez Aimee Garcia 2.01– Forensikerin beim LAPD

Episodenliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Episodenliste von Lucifer

Kontroverse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die US-amerikanische Organisation American Family Association (AFA) versuchte eine Petition einzureichen, um die Ausstrahlung der Sendung zu verhindern[9]. Als Argument wurde genannt, dass die Serie Satan als fürsorgliche liebenswerte Person im menschlichen Gewande glorifiziere[10]. Bis zur Premiere hatte sie 31.312 Unterschriften gesammelt.[11]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adam Arndt: Lucifer: Neuer Trailer zu verbotenen Gelüsten. In: Serienjunkies.de. 23. Dezember 2015.
  2. Adam Arndt: Lucifer: Deutschlandpremiere ab Juli bei Amazon. In: Serienjunkies.de. 22. Juni 2016. Abgerufen am 22. Juni 2016.
  3. Thomas Lückerath: ProSieben zeigt „Lucifer“, Sat.1 „Lethal Weapon“. In: dwdl.de. 19. Dezember 2016. Abgerufen am 19. Dezember 2016.
  4. http://tvline.com/2016/10/31/lucifer-season-2-full-episode-order-renewal/amp/
  5. Nellie Andreeva: Fox Sets Fall 2016 Premiere Dates, Goes For Traditional Rollout. In: Deadline.com. 16. Juni 2016. Abgerufen am 16. Juni 2016.
  6. Nellie Andreeva: ‘Lucifer’ Renewed For Season 3 By Fox. In: Deadline.com. 13. Februar 2017. Abgerufen am 13. Februar 2017.
  7. Matt Webb Mitovich: Lucifer's Season to Be Cut Short, Four Standalone Episodes Saved for Fall. tvline.com, 23. März 2017, abgerufen am 24. März 2017 (englisch).
  8. a b Lucifer. In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei, abgerufen am 11. Juni 2016.
  9. Greg Richter: Fox's 'Lucifer' Series Draws Protests. newsmax.com. 7. Juni 2015.
  10. Sarah Deen: Christian group One Million Moms is really unhappy about the new Lucifer TV show. metro.co.uk/. 8. Juni 2015.
  11. Urge FOX – Drop Plans to Air 'Lucifer' – Sign Petition Now!. onemillionmoms.com. 10. Juni 2015.