Lucifuge Rofocale

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Lucifuge Rofocale gilt in der Dämonologie als einer der sieben Prinzen der Hölle. Er untersteht laut einer in Lateinisch verfassten Anleitung zur Dämonenbeschwörung mit Schutzgebeten aus dem 15. Jahrhundert dem Luzifer und sei einer der Hohen Geister.

Name[Bearbeiten]

Der Name Lucifuge entspringt den lateinischen Wörtern: lux (gen. lucis) und fugere (fliehen), was so viel bedeutet wie „der das Licht flieht“. Der Name „Rofocal“ könnte einen Diener meinen.

Funktion[Bearbeiten]

Im Grimoire des Papstes Honorius III. (Conjurationes adversus principem tenebrarum auch Coniurationes Demonum) aus dem 15. Jahrhundert gilt er nach den Infernalischen Hauptgeistern Luzifer (Herrscher), Beelzebub (Prinz) und Astaroth (Großfürst) als der Premierminister des Teufels.[1]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Johannes Staricius: „Geheimnisvoller Heldenschatz oder der vollständige egyptische magische Schild“ [1.–3. Tsd.], Köln u. Weimar 1750, Nachdruck, Edition Ambra Aurum-Verl., Freiburg im Breisgau 1978, ISBN 3-591-08081-0