Ludger Beerbaum

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Medaillenspiegel
Ludger Beerbaum auf Zinedine während des Internationalen Pfingstturnier Wiesbaden 2013
Ludger Beerbaum auf Zinedine während des Internationalen Pfingstturnier Wiesbaden 2013

Equestrian pictogram.svg Springreiten

DeutschlandDeutschland Deutschland
Olympische Ringe Olympische Spiele
Gold 1988
Seoul
Mannschaft mit The Freak
Gold 1992
Barcelona
Einzel mit Classic Touch
Gold 1996
Atlanta
Mannschaft mit Ratina Z
Gold 2000
Sydney
Mannschaft mit Goldfever
Weltreiterspiele
Silber 1990
Stockholm
Mannschaft mit Gazelle
Gold 1994
Den Haag
Einzel mit Ratina Z
Gold 1998
Rom
Mannschaft mit P.S. Priamos
Bronze 2006
Aachen
Mannschaft mit L'Espoir
Europameisterschaften
Gold 1997
Mannheim
Mannschaft mit Ratina Z
Gold 1997
Mannheim
Einzel mit Ratina Z
Gold 1999
Hickstead
Mannschaft mit Champion du Lys
Bronze 2001
Arnheim
Mannschaft mit Gladdys S
Gold 2001
Arnheim
Einzel mit Gladdys S
Gold 2003
Donaueschingen
Mannschaft mit Goldfever
Silber 2003
Donaueschingen
Einzel mit Goldfever
Silber 2007
Mannheim
Mannschaft mit Goldfever
Bronze 2007
Mannheim
Einzel mit Goldfever
Gold 2011
Madrid
Mannschaft mit Gotha
Silber 2013
Herning
Mannschaft mit Chiara

Ludger Beerbaum (* 26. August 1963 in Detmold) ist ein deutscher Springreiter.

Er ist einer der erfolgreichsten internationalen Springreiter der späten 1980er, 1990er und frühen 2000er Jahre und errang in dieser Zeit viele Einzel- und Mannschaftserfolge, unter anderem bei Olympischen Spielen, Welt- und Europameisterschaften.

Er ist der Bruder von Markus Beerbaum und der Schwager von Meredith Michaels-Beerbaum, die beide ebenfalls als Springreiter aktiv sind.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludger Beerbaum wurde als Sohn von Horst und Mathilde Beerbaum geboren und hat drei Geschwister. 1953 verließ sein Vater die DDR, wo sich der Hof der Familie in Wotenick bei Demmin befand, und wurde in der Bundesrepublik in der Nähe von Detmold wohnhaft.[1] Ludger Beerbaum besuchte das Gymnasium und machte 1983 Abitur. Ein Studium der Betriebswirtschaftslehre brach Beerbaum zugunsten der Springreiterei vorzeitig ab. Beerbaum ist in zweiter Ehe verheiratet und hat drei Kinder.

Sportliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludger Beerbaum auf Enorm auf dem Abreiteplatz des Hamburger Derbys in Klein Flottbek 2005
Ludger Beerbaum auf A-Corrada beim CSIYH* der 7-jährigen in Wiesbaden 2015

Als Beerbaum acht Jahre alt war, schenkten ihm seine Eltern – obwohl er an Pferden bislang wenig Gefallen gefunden hatte – das erste Pony, ein Highland-Pony. Nachdem das Pony ihn schwer in den Arm gebissen hatte, erlosch das Interesse an Pferden und Reitsport für zwei Jahre.

Später wurde Ludger Beerbaum durch den Vater eines Schulfreundes wieder an den Reitsport herangeführt, und er feierte bereits in jungen Jahren Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren und der Jungen Reiter, bei denen er 1981 bzw. 1982 jeweils die Vizemeisterschaft errang. Die Europameisterschaften der Jungen Reiter 1984 beendete er mit der Bronzemedaille sowohl im Mannschafts- als auch im Einzelwettbewerb.

Ab 1985 war Beerbaum als Bereiter am Stall Paul Schockemöhles tätig, der ihn in den folgenden Jahren förderte. In dieser Zeit feierte er seine ersten größeren Erfolge, vor allem mit dem Mannschafts-Olympiasieg bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul und dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft.

Nach privaten Differenzen mit Schockemöhle folgte 1989 der Wechsel in den Stall des Unternehmers Alexander Moksel nach Buchloe, der Beerbaum eine Vielzahl hervorragender Spitzenpferde zur Verfügung stellte. Während dieser Zeit häuften sich die Erfolge, deren größter der Gewinn der olympischen Einzel-Goldmedaille 1992 in Barcelona war. Silber- und Goldmedaillen mit der Mannschaft bei den Weltreiterspielen 1990 in Stockholm und 1994 in Den Haag sowie der erneute Gewinn der Deutschen Meisterschaften 1992 und 1993 reihten sich ein. Heraus ragte noch der erste Weltcup-Sieg eines Deutschen, ebenfalls im Jahr 1993. Beerbaum gehörte seit dieser Zeit endgültig zur Weltspitze des Springsports.

1995 machte er sich in Riesenbeck auf einer Reitanlage selbstständig und konnte mit der Hilfe neuer Mäzene, allen voran dem Unternehmer-Ehepaar Dietrich Schulze und Madeleine Winter-Schulze, viele seiner bisherigen Spitzenpferde behalten. Auch jetzt folgten weitere große Erfolge, u. a. Mannschafts-Olympiasiege 1996 und 2000, eine weitere Mannschafts-Weltmeisterschaft 1998, mehrere Mannschafts- und Einzelmedaillen bei Europameisterschaften, fünf weitere Deutsche Meisterschaften sowie drei Siege in der Riders Tour (siehe auch unter Erfolge). 2001 urteilte Beerbaum selbst über sich:

„Ich bin im Zenit meiner Sportlerlaufbahn angelangt.“

Ludger Beerbaum wurde bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen die Ehre zuteil, während der Eröffnungsfeier die deutschen Athleten als Fahnenträger anzuführen. Bei den Olympischen Spielen 2004 selbst lieferte Beerbaum negative Schlagzeilen, als der deutschen Mannschaft aufgrund des Nachweises einer unerlaubten Medikation bei Beerbaums Pferd Goldfever die Mannschafts-Goldmedaille nachträglich aberkannt wurde.

Bei den Weltreiterspielen in Aachen, die im August und September 2006 stattfanden, startete er mit dem zehnjährigen Wallach L'Espoir, mit dem er mit der Mannschaft die Bronzemedaille gewann und in der Einzelwertung nur knapp den Einzug ins Finale verpasste. Er belegte Platz 5 in der Gesamtwertung und widerlegte Kritiker, die die Leistungsfähigkeit seines doch sehr jungen und unerfahrenen Pferdes vor Beginn der Spiele als nicht ausreichend diskutiert und die Nominierung in Frage gestellt hatten.

Am 6. Februar 2007 verkaufte Ludger L'Espoir nach Norwegen, wo der Wallach nun erfolgreich von Geir Gulliksen geritten wird. Ludger Beerbaum erklärte zu dieser umstrittenen Entscheidung, dass es ganz normal sei, dass Pferde ge- und verkauft werden. Im Juli 2007 belegte er – Anfang September von Meredith Michaels-Beerbaum abgelöst – nach langer Zeit wieder den ersten Platz in der Weltrangliste. Im August hatte er wesentlichen Anteil am Gewinn der Mannschaftssilbermedaille während der Europameisterschaft in Mannheim. Auch in der dortigen Einzelkonkurrenz konnte er sich behaupten und gewann hinter seiner Schwägerin Meredith Michaels-Beerbaum und dem aktuellen Weltmeister (von Aachen 2006) Jos Lansink die Bronzemedaille.

Im Juni 2010 übernahm er mit der Teilnahme am Nationenpreis von St. Gallen den Rekord für die meisten Starts in deutschen Springreit-Nationenpreisen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Hans Günter Winkler mit 105. Nationenpreisstarts diesen Rekord inne.[2]

Nachdem er in der zweiten Jahreshälfte 2010 wenig erfolgreich war, rutschte er bis Mai 2011 auf den 27. Rang der Springreiter-Weltrangliste ab.[3] Eine, für seine Verhältnisse, schlechte Position. Im März 2012 hatte Beerbaum wieder Rang drei der Weltrangliste inne.[4]

Im September 2011 gewann er mit Gotha FRH bei den Europameisterschaften in Madrid Teamgold. 2012 zählte Beerbaum mit seiner Stute Gotha zur Gruppe der Olympiaaspiranten. Nach einem Sturz in Balve, bei den deutschen Meisterschaften, stellte Beerbaum fest, dass seine Stute nicht in Form sei um an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Somit war er das erste Mal seit 1988 bei den Spielen nicht vertreten.[5]

Auch in den Jahren 2013 und 2014 zählte Beerbaum, jeweils mit Chiara, zur deutschen Championatmannschaft. Im Juni 2015 bestritt er beim CSIO in St. Gallen seinen 125. Nationenpreis für Deutschland. Er hat damit bereits an 20 Nationenpreisen mehr als Hans Günter Winkler und an 45 Nationenpreisen mehr als Franke Sloothaak (Plätze zwei und drei der häufigsten Nationenpreisreiter für Deutschland) als Reiter teilgenommen.[6]

Weitere Aktivitäten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben seiner aktiven Sportlerlaufbahn betreibt Ludger Beerbaum in Riesenbeck eine Hengststation sowie einen Turnier- und Handelsstall. Mehrere Bereiter unterstützen Beerbaum bei der Ausbildung und Vorstellung der Pferde bis hin zu internationalen Championaten.[7] Zum Team Beerbaums gehören unter anderem Henrik von Eckermann und Philipp Weishaupt, über viele Jahre hinweg war Marco Kutscher bei Beerbaum tätig.

In Zusammenarbeit mit Constantin Freiherr Heereman von Zuydtwyck ließ er in Riesenbeck das Anfang 2015 eröffnete Reitsportzentrum „Riesenbeck International“ errichten, dass das Turnierareal des Reitervereins Riesenbeck ergänzt.[8][9] Hier werden Seminare und Lehrgänge durchgeführt sowie nationale und internationale Turniere ausgetragen.

Seit einigen Jahren unterstützt Ludger Beerbaum krebskranke Kinder im russischen Perm.

Beerbaum ist Vizepräsident des International Jumping Rider Clubs (IJRC), der Interessenvertretung von Springreitern, die unter den Top 100 der Weltrangliste platziert sind.[10]

Erfolgreiche Turnierpferde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beerbaum und Zinedine beim Internationalen Pfingstturnier Wiesbaden 2013
Beerbaum und Chaman bei den Vienna Masters 2013

Aktuell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Chaman von Baloubet du Rouet, Muttervater: I Love You, Brauner KWPN-Hengst, geboren 1999, Besitzerin: Madeleine Winter-Schulze
  • Chiara von Contender, Muttervater: Coronado, Holsteiner Schimmelstute, geboren 2003, Besitzerin: Madeleine Winter-Schulze
  • Zinedine von Guidam, Muttervater: Heartbreaker, KWPN Fuchshengst, geboren 2004, Besitzerin: Madeleine Winter-Schulze

Ehemals (verkauft)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • All Inclusive NRW von Arpeggio, Muttervater: Phantom, Dunkelbrauner Westfalenwallach, geboren 1999, Besitzerin: Flaminia Straumann, wurde am 11. März 2009 an den Sponsor von Denis Lynch verkauft
  • L´Espoir von Landwind, Muttervater: Feinschnitt, Zangersheider Fuchswallach, geboren 1996, wurde Anfang 2007 an Geir Gulliksen verkauft[11]
  • Lavillon von Diamant de Semilly, Muttervater: Laudanum xx, Brauner Selle Français Hengst, geboren 1999, wurde Ende März 2010 an Olavi Pentti & Noora Forsten nach Finnland verkauft

Ehemals (unter anderen Reitern)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Caresse von Cento, Muttervater: Sandro, Hannoveraner Schimmelstute, geboren 2004, Besitzerin: Madeleine Winter-Schulze, wird zurzeit von Eva Bitter geritten
  • Gotha FRH von Goldfever I, Muttervater: Prestige Pilot, Hannoveraner Fuchsstute, geboren 2001, Besitzerin: Madeleine Winter-Schulze, geht zurzeit unter Henrik von Eckermann
  • Coupe de Coeur von Calido, Muttervater: Lincoln, Holsteiner Schimmelhengst, geboren 1997, Besitzerin: Madeleine Winter-Schulze, seit dem Sommer 2013 von Philipp Weißhaupt geritten

Ehemals (nicht mehr im Sport aktiv)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Champion du Lys von Laeken, Muttervater: Largny, Selle Francais Schimmelhengst, geboren 1990, Besitzerin: Madeleine Winter-Schulze, wurde 2006 in Hamburg nach einem 8. Platz im Derby sehr überraschend aus dem Sport genommen, war anschließend auf der Station Schockemöhle im Deckeinsatz, kehrte nach der Decksaison 2009 nach Riesenbeck zurück und war bis 2012 dort als Beschäler aufgestellt.
  • Classic Touch von Caletto II, Muttervater: Landgraf, braune Holsteinerstute, geboren 1984, wurde 1992 mit 8 Jahren Einzel-Olympia-Sieger in Barcelona unter Beerbaum, danach gab Beerbaum die Stute vertragsmäßig an deren Besitzer Ralf Schneider ab. Classic Touch wurde nach ihrer Springkarriere in Belgien zur Zucht per Embryotransfer verwendet. Ende 2008 musste sie auf dem Hof von Ludger Beerbaum eingeschläfert werden, wo sie ihre letzten Monate mit Ratina Z und Gladdys S verbracht hatte.
  • Couleur Rubin von Cordalme Z, Muttervater: Grannus, Oldenburger Fuchshengst, geboren 1996, Besitzerin: Madeleine Winter-Schulze, ab 2013 wieder als Deckhengst in der Schweiz aktiv
  • Enorm von Escudo I, Muttervater: Calypso II, Dunkelbrauner Hannoveranerwallach, geboren 1997, Besitzerin: Madeleine Winter-Schulze
  • Gladdys S von Grandeur, Muttervater: Apart, Westfalen Fuchsstute, geboren 1992, Besitzer: Ehepaar Winter-Schulze
  • Goldfever von Grosso Z, Muttervater: Galvano, Hannoveraner Fuchshengst, geboren 1991, Besitzerin: Madeleine Winter-Schulze
  • Priamos von Pilot, Muttervater: Direx, Westfalen Fuchswallach, geboren 1982, Besitzerin: Madeleine Winter-Schulze
  • Ratina Z von Ramiro Z, Muttervater: Alme, braune Hannoveranerstute, geboren 1982, gestorben 2010, Besitzer: Ludger Beerbaum/Marie Johnson
  • Rush On von Report, Muttervater: Rivale, dunkelbrauner Westfalen-Wallach, geboren 1982, gestorben 2007

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Während der Olympischen Spiele 2004 in Athen wurde Beerbaums Pferd positiv auf die Substanz Betamethason getestet. Die Substanz wird zwar nicht zur Leistungssteigerung, sondern in der Therapie verwendet, ist aber laut Wettkampfreglement – wie viele Medikamente – verboten. Beerbaum gab an, eine Hautreizung von Goldfever mit einer Betamethason-haltigen Salbe behandelt zu haben, woraufhin die Substanz in den Blutkreislauf des Pferdes gelangt sei; eine Leistungsmanipulation habe er nicht vorgenommen.[12] Die Liste der im Wettkampf verbotenen Stoffe der International Federation of Equestrian Sports (FEI) unterteilt die unerlaubten Stoffe in Dopingsubstanzen, also leistungssteigernde Mittel, und in therapeutisch verwendete Substanzen.[13] Diese Einstufung spielt bei der Beurteilung der Sperre eine Rolle; Beerbaum war es infolgedessen erlaubt, an den nächsten Olympischen Sommerspielen wieder teilzunehmen. Im September 2005 wurde das Paar Beerbaum/Goldfever vom Internationalen Sportgerichtshof (CAS) nachträglich für die Olympischen Spiele 2004 disqualifiziert. Dadurch kamen die Streichresultate wieder in die Wertung und die deutsche Equipe fiel auf Platz 3 zurück. Deutschland musste die Goldmedaillen zurückgeben und die Equipe erhielt nachträglich die Bronzemedaille.

Im Mai 2009 sorgte Beerbaum erneut für negative Schlagzeilen, als er gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung bekannte: „Im Laufe der Jahre habe ich mich darin eingerichtet, auszuschöpfen, was geht. … In der Vergangenheit hatte ich die Haltung: Erlaubt ist, was nicht gefunden wird.“ Er wurde daraufhin von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung bis zur Stellungnahme der DOSB-Kommission zu seiner Person von der Mitgliedschaft an jeglicher Nationenpreismannschaft suspendiert.[14] Ende Juli legte die Kommission ihren Zwischenbericht vor, der der Deutschen Reiterlichen Vereinigung bezüglich Ludger Beerbaum empfahl, ihn mit Auflagen in einen Kader aufzunehmen.[15]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludger Beerbaum auf Champion du Lys auf dem Abreiteplatz des CHIO in Aachen 2004

[16][17][18][19]

Die bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen mit Goldfever errungene Mannschafts-Goldmedaille wurde nachträglich aberkannt, siehe Doping.
  • Weltmeisterschaften:
    • 1990 in Stockholm: Silbermedaille Mannschaft auf Gazelle
    • 1994 in Den Haag: Goldmedaille Mannschaft auf Ratina Z
    • 1998 in Rom: Goldmedaille Mannschaft auf P.S. Priamos
    • 2006 in Aachen: Bronzemedaille Mannschaft auf L'Espoir
  • Europameisterschaften:
    • 1997 in Mannheim: Goldmedaille Mannschaft, Goldmedaille Einzel auf Ratina Z
    • 1999 in Hickstead: Goldmedaille Mannschaft auf Champion du Lys
    • 2001 in Arnheim: Bronzemedaille Mannschaft, Goldmedaille Einzel auf Gladdys S
    • 2003 in Donaueschingen: Goldmedaille Mannschaft, Silbermedaille Einzel auf Goldfever
    • 2007 in Mannheim: Silbermedaille Mannschaft, Bronzemedaille Einzel auf Goldfever
    • 2011 in Madrid: Goldmedaille Mannschaft auf Gotha
    • 2013 in Herning: Silbermedaille Mannschaft auf Chiara
  • weitere:
    • Weltcup-Sieger 1993 auf Ratina Z, 3 x Weltcup-Zweiter (2002 auf Gladdys S, 2010 auf Gotha, 2014 mit Chaman und Chiara)
    • 9x Deutscher Meister (1988, 1992, 1993, 1997, 1998, 2000, 2001, 2004, 2011)
    • 5x Sieger der Riders Tour („Rider of the Year“; 2001, 2002, 2003, 2009, 2011)
    • 3x Sieger im Großen Preis von Aachen (1996 auf Ratina Z; 2002 und 2003 jeweils auf Goldfever) und 2. Platz mit All Inclusive NRW im Jahr 2008
    • 2x Sieger des Deutschen Springderby in Hamburg (1998 und 2003 jeweils auf Champion du Lys)
    • Siege 2007: Championat von Hamburg (CSI 4*) mit Couleur Rubin, Schlossparkpreis bei Pfingstturnier Wiesbaden (CSI 4*) mit All Inclusive NRW, Großer Preis von Donaueschingen (CSI 3*) mit Goldfever, Großer Preis von Brüssel (CSI 5*) mit Enorm, Großer Preis von Genf (CSI 5*-W) mit All Inclusive NRW sowie mit der Mannschaft in den Nationenpreisen von La Baule (CSIO 5*, mit Couleur Rubin) und Aachen (CSIO 5*, mit Goldfever)
    • Siege 2008: Großer Preis beim Rolinck Cup Münster mit Enorm sowie in den Nationenpreisen von Rotterdam (CSIO 5*, mit Coupe de Coeur) und Aachen (CSIO 5*, mit All Inclusive NRW)
    • Siege 2009: Championat beim K+K Cup von Münster mit Goldfever, Rolex Grand Prix in Zürich (CSI 5*-W) mit All Inclusive NRW, Großer Preis der Bundesrepublik in Dortmund (CSI 3*) mit Coupe de Coeur, Großer Preis von Helsinki (CSI 5*-W) mit Lavillon, Großer Preis von Stuttgart (Weltcupprüfung, CSI 5*-W) mit Gotha
    • Siege 2010: Championat der Stadt Basel (CSI 4*) mit Couleur Rubin
    • Siege 2011: Großer Preis von Wiesbaden (CSI 4*) mit Chaman, Großer Preis von Stuttgart (Weltcupprüfung, CSI 5*-W) mit Gotha
    • Siege 2012: Großer Preis der Bundesrepublik (CSI 3* Dortmund) mit Chaman, Großer Preis von Rom (CSIO 5*) mit Gotha, 1. Platz im Le Saut Hermès Paarspringen von Paris mit Chiara, Großer Preis von Valkenswaard (CSI 5*) mit Chaman, Großer Preis von Münster (CSI 4*) mit Chaman, Nations Challage beim CSI 5* Rio de Janeiro mit Chaman (Mannschaft mit Marco Kutscher mit Cornet's Cristallo), 1. Platz im Großen Preis von Hannover mit Chaman
    • Siege 2013: Großer Preis beim Saut Hermès (CSI 5* Paris) mit Chaman, Göteborg Trophy (Rahmenturnier des Weltcupfinals) mit Chaman, Großer Preis von Donezk (CSI 5*) mit Chiara
    • Siege 2014: Großer Preis von Doha (CSI 5*) mit Chiara, Großer Preis von Lyon (CSI 3*, Rahmenturnier des Weltcupfinals) mit Chaman, Großer Preis von Lausanne (CSI 5*) mit Chaman, German Master beim Stuttgart German Masters (CSI 5*-W) mit Chaman
    • Siege 2015: Großer Preis des CSIO 5* Mannheim mit Chiara, Großer Preis von Münster (CSI 4*) mit Chaman, Großer Preis der Beijing Masters (CSI 3* Peking-Nationalstadion) mit Leonidas
    • Siege 2016: Großer Preis des März-CSI 5*-Turniers von Doha mit Chiara
  • Auszeichnungen:

Veröffentlichungen als Herausgeber (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Susanne Strübel: Ludger Beerbaum. Erfolg ist kein Zufall. Franckh-Kosmos, Stuttgart 1999, ISBN 3-440-07797-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Ludger Beerbaum – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. „Vater“ Horst Beerbaum im Alter von 72 Jahren verstorben, Verbandsinformationen des Landesverbands MV für Reiten, Fahren und Voltigieren e. V. vom 6. Januar 2009
  2. Ludger Beerbaum jetzt alleiniger Rekord-Nationenpreisreiter, Pressemitteilung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung
  3. FEI-Weltrangliste Springreiten ab der 114. Weltrangliste
  4. aktuelle FEI-Weltrangliste Springreiten
  5. Pferdplus: Ludger Beerbaum aus dem Olympia Rennen, aufgerufen am 20. Juli 2012
  6. Die deutschen Nationenpreis-Könige, Tabelle im Artikel „Mannheim richtet Länderspiel der Springreiter vom 16. bis 19. Juli aus - Der 100. Nationenpreis“ (PM Forum Digital, Ausgabe 04 / 2015)
  7. siehe Rubriken „Turnierstall“ und „Hengststation“ auf der Internetseite von Ludger Beerbaum
  8. Riesenbeck International ist eröffnet, Reiter Revue International, 29. März 2015
  9. Wir über uns, LBBH GbR
  10. Komitee des IJRC (englisch)
  11. FEI-Pferdedatenbank: L’Espoir
  12. Ingo Wolff / Der Tagesspiegel:„Dumm, aber ehrlich“ (Memento vom 28. Juni 2009 im Internet Archive), 11. Oktober 2004
  13. Annex II, Equine prohibited list, substances and methods prohibited in-competition
  14. Reiterverband suspendiert Ludger Beerbaum, 28. Mai 2009
  15. Zwischenbericht der Steiner-Kommission: Es gibt keinen “Flächenbrand”, equi-news.de, 28. Oktober 2015
  16. Datenbank auf der Homepage des IOC Mai 2006
  17. Sportlerporträts: Ludger Beerbaum, Internetseite der Deutschen Reiterlichen Vereinigung
  18. Erfolge (Memento vom 2. März 2010 im Internet Archive) auf der Internetseite von Ludger Beerbaum
  19. Reiterporträts auf Riderstour.de – Ludger Beerbaum