Ludvig Holstein-Holsteinborg

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Ludvig Holstein-Holsteinborg

Ludvig Holstein-Holsteinborg, (* 18. Juli 1815 in Holsteinborg; † 28. April 1892) war ein dänischer Politiker.

Ludvig, Graf Holstein-Holsteinborg, aus einer der ältesten Adelsfamilien Dänemarks stammend, trat 1848 als Mitglied der letzten Roskilder Ständeversammlung ins politische Leben ein, war 1856 bis 1863 Mitglied des Reichsrats und seit 1866 des Folketing.

Nach dem Rücktritt des Ministeriums Frijs 1870 bildete Graf Holstein-Holsteinborg, der als Oberkammerherr dem königlichen Hof sehr nahe stand, ein aus Gutsbesitzern und Nationalliberalen zusammengesetztes Ministerium, unter welchem ein erbitterter Kampf mit der Linken entbrannte, bis es 1874 dem Ministerium Fonnesbech Platz machen musste. 1881 zog sich Holstein-Holsteinborg aus der Politik zurück.

Literatur[Bearbeiten]