Ludwig Christof Schefer

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Ludwig Christof Schefer (* 18. Oktober 1669 in Marburg; † 24. Oktober 1731 in Berleburg) war ein Pietist, reformierter Pfarrer und Inspektor in Berleburg und ein Hauptmitarbeiter an der Marburger Bibel und der Berleburger Bibel.

Schefer war ein Sohn des Johann Ludwig Scheffer, Wittgensteinscher Rat zu Laasphe, und der Anna Katherina Pauli. Sein Großvater David Ludwig Scheffer war Sohn des Reinhard Scheffer dem Jüngeren, Kanzler der Landgrafschaft Hessen-Kassel, und Enkel des landgräflich-hessischen Kanzlers Reinhard Scheffer des Älteren (1529–1587).

Ludwig Christof war verheiratet mit Susanne Mieg. Aus der Ehe gingen drei Söhne hervor.

Sein Wirken in Berleburg findet breiten Raum in den Tagebüchern seines Landesherrn, Graf Casimir zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1687–1741), die dieser ab 1724 führte.[1]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schefers Dissertatio iuridica inauguralis de sensu legis decemviralis testamentariae (1705) online

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christoph Reimann: Die Tagebücher des Grafen Casimir zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg (1687–1741) als Selbstzeugnis eines pietistischen Landesherrn. Dissertation 2017, kassel university press GmbH, Kassel 2019, ISBN 978-3-7376-0622--6 (print), ISBN 978-3-7376-0623-3 (e-book), S. 10, 16, 17, 20, 83, 92, 116, 126, 127, 143, 144 und 76 weiteren Seiten.