Ludwig Prinz von Bayern

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Ludwig Heinrich Prinz von Bayern (* 14. Juni 1982 in Landsberg am Lech) ist ein deutscher IT-Unternehmer, Entwicklungshelfer und der älteste Sohn von Luitpold Prinz von Bayern und Urururenkel von Ludwig III., dem letzten König des Königreichs Bayern. In der Erbfolge des Hauses Wittelsbach ist er nach Max Emanuel Herzog in Bayern und seinem Vater die Nummer Drei.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwig Prinz von Bayern wuchs auf dem Schloss Kaltenberg auf und wurde bereits im Kindesalter in ein Benediktinerkloster nach London geschickt.[1] Den längsten Abschnitt seiner Schulzeit verbrachte er im Rhabanus-Maurus-Gymnasium der Erzabtei Sankt Ottilien. Mit 16 Jahren gründete er eine Software-Firma, er programmierte Internetseiten und war recht erfolgreich damit.[1] Alsdann veranstaltete er „After-Wiesn-Partys“, bei denen er als Barkeeper die Gäste bediente.[1]

Später studierte Ludwig Prinz von Bayern Jura. Anschließend wurde er von Franz von Bayern, dem derzeitigen Chef des Hauses Wittelsbach in das Schloss Nymphenburg geholt, um dort auf die künftigen Repräsentationsaufgaben als Oberhaupt dieses Hauses vorbereitet zu werden. Diese Einarbeitung nahm einige Jahre in Anspruch, danach entschloss er sich, nach Afrika zu gehen, und gründete dort die Software-Firma Startup Lions in Lokitaung, einer Siedlung im Turkana County im Norden Kenias.[2] Ziel dieses Startup-Unternehmens ist es, junge Menschen aus- und weiterzubilden. Er hält sich nach eigenen Angaben circa zehn Monate im Jahr in Afrika auf, die restlichen zwei Monate reist er für repräsentative Aufgaben nach Bayern. Des Weiteren ist Ludwig Prinz von Bayern 1. Vorsitzender des Hilfsvereins Nymphenburg,[3] welches sich für soziale Projekte für Kinder insbesondere in Osteuropa und Ostafrika engagiert.

Ob er liiert oder verheiratet ist, verrät Ludwig Prinz von Bayern nicht.[1]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um nicht immer gleich erkannt zu werden, stellt er sich nach eigenen Angaben mit Ludwig Bayern oder wahlweise auch mit Ludwig Bayer vor.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d „Ich bin immer froh, wenn ich nicht erkannt werde“ auf der Website der Süddeutschen Zeitung (Abgerufen am 30. Juli 2016).
  2. PRINZ LUDWIG VON BAYERN auf generationen.de (Abgerufen am 30. Juli 2016)
  3. Vorstand des Hilfsverein Nymphenburg (Abgerufen am 30. Juli 2016)
  4. Prinz Ludwig von Bayern: Er wäre der nächste Kini bei der Abendzeitung. (Abgerufen am 30. Juli 2016)