Ludwigsstadt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Ludwigsstadt
Ludwigsstadt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Ludwigsstadt hervorgehoben

Koordinaten: 50° 29′ N, 11° 23′ O

Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Kronach
Höhe: 446 m ü. NHN
Fläche: 58,73 km2
Einwohner: 3431 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km2
Postleitzahl: 96337
Vorwahl: 09263
Kfz-Kennzeichen: KC, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 76 152
Stadtgliederung: 20 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Lauensteiner Str. 1
96337 Ludwigsstadt
Website: www.ludwigsstadt.de
Erster Bürgermeister: Timo Ehrhardt (SPD)
Lage der Stadt Ludwigsstadt im Landkreis Kronach
Langenbacher ForstBirnbaum (gemeindefreies Gebiet)Landkreis CoburgLandkreis HofLandkreis KulmbachLandkreis LichtenfelsThüringenLudwigsstadtWeißenbrunnMarktrodachTettau (Oberfranken)SchneckenloheMitwitzKüpsNordhalbenWilhelmsthalTschirnTeuschnitzSteinbach am WaldReichenbach (Landkreis Kronach)WallenfelsStockheim (Oberfranken)SteinwiesenPressigKronachKarte
Über dieses Bild
Marktplatz
Evangelisch-Lutherische Michaeliskirche
Profanierte Marienkapelle

Ludwigsstadt (thüringisch-obersächsisch-regional Ludscht) ist eine Stadt im Norden des oberfränkischen Landkreises Kronach in Bayern, die an der Bayerischen Porzellanstraße liegt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist die einzige Kommune in Bayern, die nördlich des Rennsteigs liegt. Die Umgebung ist durch den Frankenwald und das Thüringer Schiefergebirge geprägt. Ludwigsstadt liegt an der Loquitz etwa vier Kilometer von der thüringischen Landesgrenze entfernt. Als nördlichste Region des Landkreises Kronach wird die Stadt Ludwigsstadt in drei Himmelsrichtungen von Thüringen umschlossen, was bis 1989/1990 bedeutete, in einer extremen Grenzlage an der innerdeutschen Grenze zu liegen.[2]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es gibt 20 amtlich benannte Gemeindeteile (in Klammern ist der Siedlungstyp angegeben).[3]

Die Einöde Waidmannsheil ist 1988 abgebrannt und so zur Wüstung geworden.

Einwohnerzahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Ortsteile sind:[4]

Ortsteil Einwohner Fläche in km²
Ludwigsstadt 2023 23,28
Ebersdorf 741 13,65
Lauenhain 186 6,63
Lauenstein 494 6,77
Steinbach an der Haide 180 6,35

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name Ludwigsstadt geht vermutlich auf „Ludwig, Vogt von Ludewichsdorf“ zurück, der zum Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes am 24. Juni 1269 dort seinen Sitz hatte. Im Laufe der Jahrhunderte wurden der Name des Ortes und dessen Schreibweise mehrmals verändert. So sind etwa die Namen „Ludwigstorff“, „Lutzstadt“, „Luderstatt“ und „Ludwigstadt“ (mit einem s) belegt. Seit 1837 schreibt man den Ortsnamen mit Doppel-s: Ludwigsstadt.

Schon 1222 wurde der heutige Ortsteil Lauenstein als „Lewinsteine“ erstmals urkundlich erwähnt.[5]

Nach der ersten Jahrtausendwende wurde das Gebiet an den Oberläufen der Saale (Nebenfluss Loquitz) durch Mönche des Benediktinerklosters Saalfeld kolonisiert. Die Burg Lauenstein stellte einen herrschaftlichen Mittelpunkt in dem damaligen Rodungsgebiet dar. Die Sage der Mantelburg erzählt, dass Burg Lauenstein bereits durch König Konrad I. im Jahre 915 als Bollwerk gegen vordringende Sorben und Wenden errichtet wurde. Es wird angenommen, dass die ältesten Bausubstanzen auf das 12. Jahrhundert zurückgehen. In der ersten urkundlichen Erwähnung von 1222 wird Lauenstein im Zusammenhang mit "Henricus de Lewinstein", wohl "Heinrich von Könitz" genannt. Gegen 1250 gelangte Lauenstein an die Grafen von Orlamünde, später an die die Grafen von Schwarzburg und die Grafen von Mansfeld.[6]

14. bis 15. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bedeutung des Ortes wurde Rechnung getragen, als Graf Otto von Orlamünde, Herr zu Lauenstein, am 15. August 1377 „Ludwigstorff“ das Marktrecht verlieh und den Ort mit weiteren Rechten ausstattete. Diese Privilegien erneuerten am 18. April 1490 die Besitzer der Herrschaft Lauenstein, Reichserbküchenmeister Philipp von Seldeneck und Jacob Heimburg und erweiterten sie zum Stadtrecht.

Ab diesem Zeitpunkt wurde der Ortsname in den zeitgenössischen Dokumenten „Ludwigstadt“, „Lutzstadt“ oder „Luderstatt“ geschrieben. Die Urkunde ist betitelt: „der Stadt Ludwigsstadt Privilegia Statuta und Freyheiten, wie solche ihnen von Philipp von Seldeneck, des Heiligen Römischen Reiches Erbküchenmeister, und Jacob Heimburg zu Lauenstein, anno 1490 sind ertheilet worden“.

Am 15. August 1377 verlieh Graf Otto von Orlamünde, der Herr von Lauenstein Ludwigsstadt, welches damals zur Herrschaft Lauenstein gehörte, die Marktrechte. Sie wurden am 18. April 1490 als Stadtrechte erweitert.[5]

16. bis 17. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1506 kaufte Heinrich Thun (später von Thüna) die Herrschaft Lauenstein. Da der Markgraf von Brandenburg seine Zustimmung zu diesen Geschäft verweigerte, blieben die Grafen von Mansfeld Lehensherrn. Die Thünas besaßen die Herrschaft somit als sogenanntes "Afterlehen" (Unterlehen).

Während des Bauernkrieges 1525 verlor der Ort diese Privilegien jedoch wieder, als die Bevölkerung gegen ihren Herrn, Friedrich von Thüna, aufbegehrte. Erst in den Jahren 1659 und 1717 wurden die Marktrechte teilweise zurückgegeben. In den Jahren 1551–1554 erfolgte der Umbau, bzw. Neubau der Burg Lauenstein. Christoph von Thüna ließ den schönsten Teil, den sogenannten "Thünaflügel" errichten.[5]

17. bis 18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1622 verkauften die Ritter von Thüna Burg Lauenstein mit dem zugehörigen Herrschaftsgebiet an Markgraf Christian von Brandenburg-Bayreuth. Die Burg wurde Sitz des "Markgräflichen Bayreuthischen Castenamtes Lauenstein".

Das Amt Lauenstein litt unter den Schrecknissen des 30-jährigen Krieges, vor allem 1633–1634, durch Truppendurchzügen, Brandschatzungen, Plünderungen und der Pest. Die seit dem 15. Jahrhundert bestehende Saigerhütte Ludwigsstadt musste kriegsbedingt bereits 1630 ihren Betrieb einstellen.

Auf dem Gelände der stillgelegten Saigerhütte wurde 1665 ein neuer Eisenhammer, der spätere "obere Hammer" gegründet

In den Jahren 1746–1749 wurde das Ludwigsstädter Rathaus am Marktplatz neu errichtet.

Das Eisenhammerwerk Falkenstein wurde 1765 gegründet.

Durch extrem strenge und lange Winter in den Jahren 1770 bis 1772 wurde eine große Teuerung und Hungersnot ausgelöst.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Ludwigsstadt 110 Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Amt Lauenstein aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Lauenstein inne. Grundherren waren das Kastenamt Ludwigsstadt (90 Anwesen: 7 Frongüter, 10 halbe Frongüter, 16 Hintersättel, 13 Tropfhäuser, 38 Häuser, 2 halbe Häuser, 3 Mahl- und Schneidmühlen, 1 Schneidmühle, 1 Walkmühle) und die Pfarrei Ludwigsstadt (20 Anwesen: 8 Gütlein, 1 Hintersattel, 9 Häuser, 1 Schmiede, 1 Badstube mit Wohnung). Neben den Anwesen gab es noch 1 Pfarrkirche, 1 Pfarrhof, 1 ehemalige Marienkapelle, 1 Schulhaus, 1 Rathaus, 1 Hirtenhaus, 1 Herbergshaus, 1 Torhaus und 1 Bräuhaus.[7]

Nach der Abdankung des Markgrafen Alexander von Ansbach-Bayreuth fiel das Gebiet 1792 an das Königreich Preußen unter der Verwaltung des Freiherrn Karl August von Hardenberg.[5] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem preußischen Justiz- und Kammeramt Lauenstein.[8]

19. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde Ludwigsstadt bayerisch: Am 30. Juni 1803 wurde der "Landes- und Grenztauschvertrag" zwischen dem Königreich Preußen und dem Kurfürstentum Bayern unterzeichnet, nach dem das Amt Lauenstein zu Bayern kam. Durch ein kgl. preußisches Patent vom 1. November 1803 wurden alle "Untertanen, Vasallen, Lehensleute, geistliche und weltliche Beamte" ihres Treueides gegenüber ihren König entbunden und an den neuen Lehensherrn überwiesen. Durch ein gleichlautendes bayerisches Patent vom 26. September 1803 wurden die neuen Besitzungen übernommen. Die tatsächliche "Besitzergreifung" zog sich allerdings bis Mitte März 1804 hin.

Mit dem Gemeindeedikt wurde 1808 der Steuerdistrikt Ludwigsstadt gebildet, zu dem Lauenhain, Leinenmühle, Oberneuhüttendorf, Ottendorf, Thünahof und Ziegelhütte gehörten. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde die Ruralgemeinde Ludwigsstadt gebildet, zu der Leinenmühle, Oberneuhüttendorf und Thünahof gehörten. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Lauenstein (1837 in Landgericht Ludwigsstadt umbenannt) und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Lauenstein. 1815 wurde Ludwigsstadt dem Rentamt Rothenkirchen (1919 in Finanzamt Rothenkirchen umbenannt) überwiesen. Von 1862 bis 1880 und von 1888 bis 1931 wurde Ludwigsstadt vom Bezirksamt Teuschnitz verwaltet, von 1880 bis 1888 und ab 1931 vom Bezirksamt Kronach (1939 in Landkreis Kronach umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Ludwigsstadt, ab 1879 Amtsgericht Ludwigsstadt, das 1956 zu einer Zweigstelle des Amtsgerichts Kronach wurde. Die Finanzverwaltung wurde 1929 vom Finanzamt Kronach übernommen.[8] Die Gemeinde hatte 1885 eine Gebietsfläche von 19,088 km²,[9] die sich vor 1904 auf 16,615 km² verringerte,[10] um sich dann vor 1952 auf 20,841 km² zu vergrößern.[11]

In den Jahren 1881 bis 1883 wurde die Stadt von drei Großbränden heimgesucht, die in der Stadtmitte und in der heutigen Lauensteiner Straße große Schäden anrichteten. Dabei brannte 1881 das letzte Stadttor (Torhaus) Richtung Lauenstein ab.

Am 1. Oktober 1865 wurde die Eisenbahnstrecke von Stockheim nach Eichicht über Frankenwald und Schiefergebirge ("Frankenwaldbahn") eröffnet. Mit der Fertigstellung war die durchgehende Süd-Nord-Verbindung von München nach Berlin hergestellt. Sichtbares Zeichen in der Stadt ist bis heute das Trogenbachviadukt (erbaut 1883–1885).[5]

20. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gelände des ehemaligen "Unteren Hammers" in Oberneuhüttendorf wurde 1908 das erste Elektrizitätswerk errichtet. Noch im selben Jahr wurde Ludwigsstadt, Lauenstein, Ottendorf und Lauenhain mit elektrischer Energie versorgt.

Bei Kriegsbeginn 1914 wurde auf der Burg Lauenstein ein Lazarett für Militärpersonen eingerichtet.

Auf Einladung von Max Weber fanden 1917 auf Burg Lauenstein die sogenannten "Lauensteiner Tagungen" statt. Viele Intellektuelle der Zeit trafen sich zu Gesprächen. Teilnehmer waren neben Max Weber u. a. Walter von Molo, Ernst Toller und Theodor Heuss.

Im Jahr 1924 kam es zu einem Eisenbahnunfall, bei dem ein Güterzug von der Trogenbachbrücke in den Ort stürzte.[12] Siehe: Eisenbahnunfall von Ludwigsstadt.

In Ludwigsstadt wurde im Rahmen von Notstandsarbeiten 1932 das erste Freibad im Landkreis Kronach gebaut. Auf Burg Lauenstein fand 1936 der 42. Deutsche Philatelistentag statt.

Im November 1943 wurde die Burg Lauenstein beschlagnahmt und bis zum Kriegsende von Dienststellen der Abwehr genutzt. Vom Februar bis Juni 1944 befand sich Admiral Wilhelm Canaris auf Burg Lauenstein in "Ehrenhaft" (Hausarrest).

Das Stadtrecht wurde dem Ort am 30. September 1953 vom bayerischen Innenminister Wilhelm Hoegner erneut verliehen.[13] Die Feier der Stadterhebung fand im Frühjahr 1954 statt.

1963 wurde der Aussichtsturm "Thüringer Warte" in Lauenstein eröffnet.

Ludwigsstadt/Probstzella war von 1945 bis 1990 Grenzbahnhof zwischen der SBZ bzw. DDR und der amerikanischen Besatzungszone bzw. der Bundesrepublik Deutschland.

Da das 1746/49 errichtete Rathaus am Marktplatz zu klein geworden war, zog die Stadtverwaltung 1994 in das zum Rathaus umgebaute und sanierte ehemalige Amtsgerichtsgebäude.

Das Bayerische Rote Kreuz errichtete 1996 in Ludwigsstadt ein modernes Alten- und Pflegeheim.[5]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ottendorf wurde bereits am 1. April 1938 eingemeindet.[14] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde zunächst am 1. Januar 1977 die bis dahin selbständige Gemeinde Ebersdorf eingegliedert. Am 1. Januar 1978 kamen Lauenhain und Steinbach an der Haide hinzu. Lauenstein folgte am 1. Mai 1978.[15]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zeitraum 1988 bis 2018 sank die Einwohnerzahl von 3.939 auf 3.396 um 543 Einwohner bzw. um 13,8 %. Am 31. Dezember 1993 zählte Ludwigstadt 4.115 Einwohner.

Gemeinde Ludwigsstadt

Jahr 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970 1987 2008 2010 2015 2018
Einwohner 1221 1342 1390 1461 1563 1558 1516 1561 1690 1644 1676 1727 1785 1794 1633 1636 1717 2008 2572 2729 2788 2860 2712 4043 3651 3494 3430 3314
Häuser[16] 213 238 248 270 369 470 1198 1166
Quelle [17] [17] [17] [18] [17] [19] [17] [20] [9] [17] [17] [10] [17] [17] [17] [21] [20] [20] [20] [11] [20] [22] [23] [24] [25] [25] [25] [26]

Ort Ludwigsstadt

Jahr 001801 001818 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002018
Einwohner 585 844* 1264 1368 1467 1465 1509 2148 2407 2276 1930 1898
Häuser[16] 113 202 207 248 280 381 498
Quelle [27] [28] [18] [19] [9] [10] [21] [11] [22] [23] [24] [26]
inklusive Am Purbach, Leinenmühle, Oberneuhüttendorf, Ottendorf und Thünahof

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat hat 16 Mitglieder. Zusätzliches Mitglied ist der getrennt gewählte Erste Bürgermeister. Die Stadtratswahl am 15. März 2020 führte bei einer Wahlbeteiligung von 64,1 % zu folgendem Ergebnis:[29]

Partei / Liste Stimmenanteil Sitze
SPD 44,4 % 7
CSU 44,0 % 7
FW 11,6 % 2
Gesamt 100 % 16 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erster Bürgermeister ist Timo Ehrhardt (SPD),[30] der 2008 erstmals gewählt wurde und in der Kommunalwahl 2014 im Amt bestätigt wurde. Bürgermeister und Stadtrat werden für 6 Jahre gewählt. Bei der Kommunalwahl 2020 wurde er mit 94,5 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt.

Haushalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab den 2010er Jahren wurden in Ludwigsstadt insgesamt 42 Millionen Euro in Projekte und Infrastrukturmaßnahmen investiert. Der Eigenanteil der Stadt lag bei zwölf Millionen Euro. Trotz aller Investitionen konnten die Schulden auf rund sechs Millionen Euro Ende 2019 reduziert werden.[31]

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ludwigsstadt führt seit dem 14. Jahrhundert ein Wappen.

Wappen
Wappen von Ludwigsstadt
Blasonierung: „In Silber auf grünem Boden stehend der Erzengel Michael im langen, roten Gewand mit goldenen Flügeln; er hält in der Rechten einen silbernen Stab mit goldenem Kreuz, mit der Linken eine goldene Waage, in deren gesenkter Schale ein nackter Mensch, in der erhöhten ein Teufel sitzt.“[32]
Wappenbegründung: Aus der Zeit der ersten Stadtrechtsverleihung stammt wohl auch das Typar, das 1953 im Rathaus gefunden wurde. Auf dem Siegel ist der heilige Michael, der Patron der Ludwigsstädter Kirche ist, mit den Attributen Kreuzstab und Waage abgebildet. Seit 1559 sind Abdrucke überliefert, die den heiligen Michael ohne Flügel und Stab, dafür aber mit Schwert zeigen. Die Siegelformen variieren zwischen Spitzoval- und Rundform. Die dargestellten Attribute des Heiligen ändern sich in den Siegeln. In einem kleinen Marktsignet wird der heilige Michael nur in halber Körpergröße dargestellt. Die Farben richten sich nach einer Abbildung von 1819.
Flagge

Die Gemeindeflagge ist rot-weiß.[33]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schiefermuseum

Ludwigsstadt hat zwei Museen:

  • Schiefermuseum (Deutsches Schiefertafelmuseum) mit der umfassenden Darstellung der Schiefertafelproduktion vom einfachen Hausgewerbe bis zur industriellen Fertigung als Schwerpunkt.
  • Burg Lauenstein, eine mittelalterliche Höhenburg mit einem Museum, in dem Fachsammlungen von Schlössern und Schlüsseln, Beleuchtungskörpern und Mobiliar aus dem 15. bis 19. Jahrhundert sowie Waffen und Rüstungen gezeigt werden.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Gebäude mit Schieferfassaden vermitteln einen typischen wie einzigartigen Eindruck. Als besondere Bauwerke sind zu nennen:

  • Villa Falkenstein (ehemals Grenzhotel, Gaststätte und Brauerei)
  • Burg Lauenstein im Stadtteil Lauenstein
  • Kirchen in Ludwigsstadt: ev.-luth. Pfarrkirche St. Michael und Kath. Heilig-Geist-Kirche
  • Kirche in Ebersdorf: ev.-luth. Pfarrkirche Maria Magdalena
  • Kirche in Lauenstein: ev.-luth. Pfarrkirche St. Nikolaus und ev.-luth. Filialkirche St. Franziskus
  • Kirche in Steinbach an der Haide: ev-luth. Pfarrkirche St. Elisabeth und profanierte Marienkapelle
  • Thüringer Warte: Hoch über Lauenstein steht auf dem Gipfel des 678 m hohen Ratzenberg, der Aussichtsturm "Thüringer Warte". Der 26,5 m hohe Turm (errichtet 1963) steht kaum 200 m von der thüringisch-bayerischen Landesgrenze entfernt. Er wurde auch "Schaufenster nach Thüringen" genannt.
  • Eisenbahnbrücke: Trogenbachviadukt (erbaut 1883–1885)

Tourismus, Natur und Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für Kinder gibt es den Märchenpfad Lauenstein. Ausgewiesene Wander-, Nordic Walking- und Mountainbike-Strecken führen Gelegenheitssportler wie auch ambitionierte Freizeitaktivisten abwechslungsreich durch tief eingeschnittene Täler und über ausblickreiche Höhen. Zwischendurch bietet sich eine Rast am idyllisch gelegenen Ölschnitzsee oder natürlich in einem der gut-bürgerlichen Gasthäuser an. Im Winter wird die Region mit ihrem abwechslungsreichen Loipennetz und den längsten Skiliften im Frankenwald zum Wintersportzentrum.

Als Naturbad wird der Ölschnitzsee genutzt. In Ludwigsstadt gibt es ein Freibad: Beiheizt wird das mit einem 50 Meter-Becken, zwei Nichtschwimmerbecken und einem Planschbecken, Wasserrutsche und Sprungturm ausgestattete Bad von einer Solarheizung. Das Wasser wird dadurch auf bis zu maximal 25 Grad erwärmt. Ein Hallenbad mit einem 16-Meter-Becken befindet sich in der Grundschule "Am Grünen Band" in Ludwigsstadt.

Ludwigsstadt bietet eine große Palette an Beherbergungsmöglichkeiten, von Bauernhöfen und Privatunterkünften, über Pensionen und Gasthäuser bis hin zu Hotels.

Dialekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rennsteig stellt die Sprachgrenze zwischen den ostmitteldeutschen Dialekten der thüringisch-obersächsischen Gruppe und den zum Oberdeutschen gehörenden ostfränkischen Mundarten dar. In Ludwigsstadt spricht man einen Dialekt, der lokal "Ludschterisch" genannt wird und zum Ostmitteldeutschen gehört. Damit unterscheidet sich der Zungenschlag der Ludwigsstädter deutlich vom fränkischen Sprachraum.

Oertels Dachschieferbruch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im ehemaligen Oertelsbruch im Trogenbachtal bei Ludwigstadt wurden im 18. und 19. Jahrhundert Tonschiefer des Unterkarbons der sogenannte Blaue Lagerstein abgebaut. Sie wurden zur Herstellung von Schiefertafeln sowie zum Dachdecken und für Wandverkleidungen verwendet. Noch heute prägen die schiefergedeckten Häuser das Erscheinungsbild vieler Orte des Frankenwaldes.

Der Dach- und Tafelschieferbruch wurde im Jahre 1779 eröffnet. Große Abraumhalden oberhalb der Kehlbacher Straße, vor allem im Bereich Edelhof, belegen, dass nur ein geringer Teil des abgebauten Gesteins tatsächlich verwertbar war. Der Schieferbruch wurde schon bald unrentabel. Erst von 1826 bis 1855 war es dem Thüringer Ernst Oertel gelungen, den Dachschiefer mit Erfolg abzubauen.

Der Dachschieferbruch ist vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop 476A030[34] ausgewiesen und mit dem offiziellen Gütesiegel Bayerns schönste Geotope ausgezeichnet worden.[35] Siehe auch Liste der Geotope im Landkreis Kronach.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Burgfest findet alle zwei Jahre am vierten Wochenende im Juni statt.
  • Die Kirchweih im Stadtteil Ebersdorf findet jährlich am Sonntag zwischen 6. und 12. August statt.
  • Schützenfest jährlich am vorletzten Wochenende im Juli
  • Kirchweihfest in Ludwigsstadt am Michaelistag (29. September) wenn es ein Sonntag ist, ansonsten am Sonntag davor.
  • Schützenfest im Stadtteil Ebersdorf findet jährlich am dritten Sonntag im Juni statt.
  • Bergfest des Frankenwaldvereins immer am ersten Sonntag im September

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt ist Standort von Handwerks- und mittelständischen Industriebetrieben, z. B. im Werkzeugbau. Daneben spielen Holzverarbeitung, Forstwirtschaft, Landwirtschaft und Tourismus eine größere Rolle. Eine überregional bekannte Pralinenmanufaktur ist die "Confiserie Burg Lauenstein", die einen Werksverkauf anbietet.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trogenbachbrücke der Frankenwaldbahn über Ludwigsstadt

Ludwigsstadt liegt an der Bundesstraße 85 und der Frankenwaldbahn. Bis zur deutschen Wiedervereinigung war Ludwigsstadt Grenzbahnhof. Früher zweigte dort die am 1. Dezember 1885 eröffnete, 7,6 Kilometer lange Bahnstrecke Ludwigsstadt–Lehesten („Schieferbahn“) ab, die mit der deutschen Teilung unterbrochen und 1971 stillgelegt wurde.

Die B 85 führt an Lauenstein vorbei nach Propstzella (5,5 km nördlich) bzw. nach Steinbach am Wald (6,5 km südlich). Die Kreisstraße KC 26 führt nach Steinbach an der Haide (3,2 km nordwestlich). Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Ottendorf ( km lich) und die Staatsstraße 2209 kreuzend nach Kehlbach zur Kreisstraße KC 19 (7 km südwestlich).

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Grundschule "Am Grünen Band" hat derzeit 5 Grundschulklassen.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Friedrich Christian Georg Kapp (* 24. März 1792 in Ludwigsstadt; † 8. Februar 1866 in Hamm), deutscher Pädagoge
  • Ernst Kapp (* 15. Oktober 1808 in Ludwigsstadt; † 30. Januar 1896 in Düsseldorf), deutscher Pädagoge, Geograph und Philosoph
  • Paul Mulzer (* 8. Mai 1880 in Ludwigsstadt; † 5. Februar 1947), deutscher Dermatologe
  • Hermann Wilhelm (* 4. September 1897 in Lauenstein; † 24. Februar 1970), Maler und Hochschullehrer
  • Fritz Fischer (* 5. März 1908 in Ludwigsstadt; † 1. Dezember 1999 in Hamburg), deutscher Historiker

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ludwigsstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikivoyage: Ludwigsstadt – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Tabellenblatt "Daten 2", Statistischer Bericht A1200C 202041 Einwohnerzahlen der Gemeinden, Kreise und Regierungsbezirke 1. Vierteljahr 2020 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Ludwigsstadt im BayernAtlas
  3. Gemeinde Ludwigsstadt in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 23. August 2020. Dort 21 Gemeindeteile, da Waidmannsheil noch als Gemeindeteil aufgelistet wird.
  4. Einwohnerzahlen
  5. a b c d e f Stadt Ludwigsstadt: Chronik der Stadt Ludwigstadt. In: https://www.ludwigsstadt.de/. Stadt Ludwigsstadt, abgerufen am 28. November 2019.
  6. Stadt Ludwigsstadt: Die Mantelburg in Lauenstein. In: https://www.ludwigsstadt.de/. Stadt Ludwigsstadt, abgerufen am 28. November 2019.
  7. H. Demattio, S. 490. Durch die Einberechnung der herrschaftlichen, kirchlichen und kommunalen Gebäude werden abweichend 117 Anwesen als Gesamtzahl angegeben.
  8. a b H. Demattio, S. 590f.
  9. a b c K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1011 (Digitalisat).
  10. a b c K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1125 (Digitalisat).
  11. a b c Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, Abschnitt II, Sp. 939 (Digitalisat).
  12. Ludwigsstadt im Frankenwald. Abgerufen am 6. Februar 2019.
  13. Geschichtliche Daten in chronologischer Reihenfolge. Stadt Ludwigsstadt, abgerufen am 8. März 2011.
  14. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 501.
  15. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 690.
  16. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 2015 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.
  17. a b c d e f g h i j Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, S. 157, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  18. a b Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 952, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  19. a b Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1125, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  20. a b c d e Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, S. 148, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  21. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1162 (Digitalisat).
  22. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, Abschnitt II, Sp. 691 (Digitalisat).
  23. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, S. 159 (Digitalisat).
  24. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 310 (Digitalisat).
  25. a b c LfStat: Ludwigsstadt: Amtliche Statistik. (PDF) In: statistik.bayern.de. S. 6 und 12, abgerufen am 23. August 2020.
  26. a b Zahlen und Daten auf der Website ludwigsstadt.de
  27. J. K. Bundschuh, Bd. 3, Sp. 402.
  28. A. H. Hoenig (Hrsg.): Topographisch-alphabetisches Handbuch über die in dem Ober-Mainkreise befindlichen Städte, Märkte, Dörfer, Weiler, Mühlen und Einöden. Bayreuth 1820, S. 73 (Digitalisat).
  29. https://okvote.osrz-akdb.de/OK.VOTE_OF/Wahl-2020-03-15/09476152/html5/Gemeinderatswahl_Bayern_130_Gemeinde_Stadt_Ludwigsstadt.html Stadt Ludwigsstadt: Wahl des Stadtrates 2020
  30. Stadtrat > Mitglieder. Gemeinde Ludwigsstadt, abgerufen am 10. September 2020.
  31. Veronika Schadeck: Timo Ehrhardt will zum dritten Mal Bürgermeister von Ludwigsstadt werden. In: https://www.infranken.de/. 21. November 2019, abgerufen am 28. November 2019.
  32. Eintrag zum Wappen von Ludwigsstadt in der Datenbank des Hauses der Bayerischen Geschichte
  33. Ludwigsstadt. In: kommunalflaggen.eu. Abgerufen am 23. August 2020.
  34. Geotop: Örtels Dachschieferbruch (abgerufen am 13. Oktober 2013; PDF; 182 kB)
  35. Dachsieferbruch