Luftangriffe auf Rathenow

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Die Luftangriffe auf Rathenow erfolgten in den Jahren 1944 und 1945 während des Zweiten Weltkrieges durch amerikanische Luftstreitkräfte.

Ziel der Bombenangriffe waren die im Rathenower Ortsteil Heidefeld gelegenen Arado Flugzeugwerke. Produziert wurde dort der Typ Heinkel He 177.

Der erste Luftangriff erfolgte am 22. März 1944. Dabei wurden 8 Personen getötet. Der zweite am 18. April 1944 zerstörte auf dem Werksgelände das Kesselhaus und zwei der drei Werkshallen. Während zwischenzeitlich das kleinere Flugzeug vom Typ Focke-Wulf Fw 190 gefertigt wurde, konnte die ursprüngliche Produktion nach dem Wiederaufbau der Hallen einige Wochen später in vorheriger Stückzahl wieder aufgenommen werden.[1]

Am 18. April 1944 wurden durch den Abwurf von 5.716 Bomben 54 Menschen getötet. Der Angriff von 80 US-Flugzeugen dauerte ca. 15 Minuten. Diesmal wurden auch Gebäude im Stadtkern, unter anderem das Apollo-Theater, zerstört.

Die dritte und die vierte Bombardierung folgten am 6. August 1944 und am 30. März 1945.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.mein-rathenow.de/index.php/geschichte-der-stadt-rathenow/rathenow-waehrend-des-zweiten-weltkrieges