Lugau (Erzgebirge)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Lugau (Erzgebirge)
Lugau (Erzgebirge)
Deutschlandkarte, Position der Stadt Lugau (Erzgebirge) hervorgehoben
Koordinaten: 50° 44′ N, 12° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Landkreis: Erzgebirgskreis
Verwaltungs­gemeinschaft: Lugau
Höhe: 400 m ü. NHN
Fläche: 22,29 km2
Einwohner: 8231 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 369 Einwohner je km2
Postleitzahl: 09385
Vorwahl: 037295
Kfz-Kennzeichen: ERZ, ANA, ASZ, AU, MAB, MEK, STL, SZB, ZP
Gemeindeschlüssel: 14 5 21 380
Stadtgliederung: Kernstadt; 3 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Obere Hauptstraße 26
09385 Lugau
Webpräsenz: www.stadt-lugau.de
Bürgermeister: Thomas Weikert (Die Linke)
Lage der Stadt Lugau (Erzgebirge) im Erzgebirgskreis
Sachsen Amtsberg Annaberg-Buchholz Aue Auerbach (Erzgebirge) Bad Schlema Bärenstein (Erzgebirge) Lauter-Bernsbach Bockau Börnichen/Erzgeb. Breitenbrunn/Erzgeb. Burkhardtsdorf Crottendorf Deutschneudorf Drebach Ehrenfriedersdorf Eibenstock Elterlein Gelenau/Erzgeb. Geyer Gornau/Erzgeb. Gornsdorf Großolbersdorf Großrückerswalde Grünhain-Beierfeld Grünhainichen Heidersdorf Hohndorf Jahnsdorf/Erzgeb. Johanngeorgenstadt Jöhstadt Königswalde Lauter-Bernsbach Lößnitz (Erzgebirge) Lugau (Erzgebirge) Marienberg Mildenau Neukirchen/Erzgeb. Niederdorf (Sachsen) Niederwürschnitz Oberwiesenthal Oelsnitz/Erzgeb. Olbernhau Pockau-Lengefeld Raschau-Markersbach Scheibenberg Schlettau Schneeberg (Erzgebirge) Schönheide Schwarzenberg/Erzgeb. Sehmatal Seiffen/Erzgeb. Stollberg/Erzgeb. Stützengrün Tannenberg Thalheim/Erzgeb. Thermalbad Wiesenbad Thum Wolkenstein (Erzgebirge) Zschopau Zschorlau ZwönitzKarte
Über dieses Bild
Blick auf Lugau

Lugau ist eine Stadt im Nordwesten des Erzgebirgskreises in Sachsen. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Lugau.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lugau liegt etwa 12 Kilometer westlich von Chemnitz und etwa 20 Kilometer östlich von Zwickau am Nordrand des Erzgebirges. Der Großteil der Stadt befindet sich auf dem Höhenrücken zwischen dem Hegebach- und dem Würschnitztal. Der Ursprung der Stadt findet sich im Lugautal.

Der in der Stadt im Pfarrwald entspringende Bach Lugau mündet in der Nachbargemeinde Gersdorf in den Hegebach, welcher wiederum in den Lungwitzbach mündet. An diesem Bach entlang zieht sich das ehemalige Waldhufendorf.

Etwa 6 km südlich von Lugau befindet sich die große Kreisstadt Stollberg/Erzgeb.

Westlich der Stadt Lugau befindet sich der ca. 300 ha große Steegenwald.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Umgebung grenzen folgende Städte und Gemeinden an Lugau:

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im örtlichen Sprachgebrauch ist Lugau in Ober- und Niederlugau geteilt. Außerdem befinden sich am oberen Ende der Chemnitzer Straße der Ortsteil Neukirchberg, der jedoch in nur noch wenigen Karten aufgeführt ist. Der Ortsteil besitzt auch kein eigenes Ortsschild und ist somit völlig in die Stadt Lugau eingegliedert.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lugau wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts als Waldhufendorf gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte 1438 als zcum Luge. Um 1470 schrieb man Lugk.[2] Bis ins 19. Jahrhundert blieb Lugau ein armes kleines Dorf. Im Jahr 1844 wurde Steinkohle gefunden und infolgedessen entstanden mehrere Bergwerke zu deren Abbau (Lugau-Oelsnitzer Revier). Dieser Aufschwung zog sehr viele neue Einwohner in die Region und innerhalb von 50 Jahren verzwanzigfachte sich die Einwohnerzahl auf ca. 8.000. Am 1. Juli 1867 geschah ein schweres Grubenunglück, durch den Schachteinsturz auf „Neue Fundgrube“ kamen 101 Bergleute ums Leben.

Das Stadtrecht wurde Lugau 1924 verliehen.

Nachdem die Kohlevorkommen im Revier erschöpft waren, begegnete man dem Wegfall von Arbeitsplätzen mit der Ansiedlung von verschiedenen Betrieben. Gebäude geschlossener Schachtanlagen wurden teilweise als Wohngebäude oder für gewerbliche Zwecke weitergenutzt.

Im Jahr 1983 wurde der Motorsportclub Lugau gegründet, damals als MC Stahl Lugau.

Seit dem 1. Januar 1994 bildeten Lugau, Erlbach-Kirchberg und Ursprung – seit 1999 nach Erlbach-Kirchberg eingemeindet – eine Verwaltungsgemeinschaft. Seit dem 1. Januar 2000 gehört auch die Gemeinde Niederwürschnitz dazu. Die Gemeinde Erlbach-Kirchberg wurde zum 1. Januar 2013 nach Lugau eingemeindet.

International bekannt wurde Lugau durch das 1887 in London durch Margaret Roberts geschriebene Buch „The Fiddler of Lugau“, das die Lebensumstände während der Napoleonischen Kriege beschrieb.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtratswahl 2014
Wahlbeteiligung: 45,6 %
 %
50
40
30
20
10
0
45,1 %
31,5 %
23,4 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2009
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
+4,8 %p
-2,0 %p
-2,8 %p

Stadtrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtrat setzt sich seit den Kommunalwahlen 2014 aus 18 Stadträten von 3 Parteien/Wählergruppen zusammen.[3] Dabei sind die Mandate wie folgt verteilt:

Sitzverteilung im Stadtrat
   
Von 18 Sitzen entfallen auf:
Partei CDU Die Linke FWG Gesamt
Sitze 4 6 8 18

Städtepartnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es besteht eine Partnerschaft mit der Stadt Sallaumines (Frankreich), welche sich auch in der Namensgebung der Sallauminer Straße wiederfinden lässt.

Städtefreundschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Penzberg im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau unterhält eine Freundschaft mit Lugau/Erz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rathaus mit weihnachtlichem Schmuck im Zentrum von Lugau
Lugauer Glockenturm im Winter
Meinertsche Spinnmühle von 1812
Kanaldeckel aus Lugau in Berlin

Das wohl bekannteste Bauwerk in Lugau ist der „Alte Glockenturm“. Ebenso interessant ist das Rathaus. Architektonisch wertvoll zu bezeichnen ist das am unteren Ende der Stadt gelegene „Messingwerk“. Mit seiner eisennagellosen zweistöckigen Dachkonstruktion steht es unter Denkmalschutz.

Im architektonischen Bereich findet man in Lugau weiterhin viele Industriezeugen der Bergbauzeit. Aus dieser Zeit ist auch die Eisengießerei Moritz Walther, deren Ruine sich in Richtung Oelsnitz im unteren Teil der Stadt befindet. Bekannt ist diese durch ihre Eisenguss-Kanaldeckelproduktion. So findet man dort produzierte Kanaldeckel heute noch zahlreich, vorrangig in Berlin.

Auf dem Friedhof befindet sich ein vom Chemnitzer Bildhauer Delling geschaffener Obelisk zum Gedenken an das Grubenunglück von 1867.

In der Lugauer Kreuzkirche befindet sich eine von der Firma Ladegast aus Weißenfels 1906 hergestellte pneumatische Orgel. Sie wurde am 13. Mai 2007 nach umfangreicher Restauration wieder geweiht.

Knapp hinter der Einmündung der Flockenstraße in die Stollberger Straße steht das alte Jägerhaus. Das inzwischen im Stadtkern befindliche Gebäude befand sich vor der Industrialisierung noch am Rand des Steegenwaldes, der in seiner Ausdehnung bis weit in das heutige Stadtgebiet reichte.

Ehemalige Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Modell der ehem. Spinnmühle Lugau

In der Umgebung fand man die aus den 1920er Jahren stammende Wirtshaus „Deutsche Eiche“, eines der ersten funktionalen Vergnügungszentren. Hier waren unter einem Dach Kino, Tanzsaal, industrielle Produktion (Strumpfwirkerei), eine Gaststätte und Wohnraum vereint. Erst mehrere Jahrzehnte später setzte sich dieses Prinzip in der Fläche durch und führte zu weiteren ähnlichen Funktionsbauten. Wandgemälde aus den 1920er Jahren und Puttenverzierungen erinnerten an die erfolgreichen Zeiten. Das Gebäude wurde Ende 2007 abgerissen.

In Niederlugau befand sich die vom Baumeister Johann Traugott Lohse 1812 im klassizistischen Stil errichtete Meinertsche Spinnmühle. Es war eines der ältesten erhaltenen Fabrikgebäude Deutschlands und wirkte von außen wie ein Herrenhaus. Das wertvolle Baudenkmal befand sich bis zum Juli 2016 im Verfall. „Es ist ein Skandal“, sagte der stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Werkbundes, der Architekt Bernd Sikora.[4] Im Zeitraum von Anfang bis Mitte Juli 2016 wurde das Gebäude aufgrund der stetig wachsenden Gefährdung der umliegenden Anlieger durch das Landratsamt des Erzgebirgskreises abgebrochen.[5] [6]

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Naturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die durch den Steinkohlenbergbau in der Gegend entstandenen Abraumhalden sind jetzt teilweise nicht mehr als solche zu erkennen; sie waren früher weithin sichtbare prägende Bilder der Stadt.

Blick auf renaturierte Halden des Lugau-Oelsnitzer Steinkohlenrevieres: Fundgrube, Vertrauenschacht, Gottes-Segen-Schacht, Saxonia-Schacht und Victoria-Schacht (v.r.n.l.). Im Hintergrund sieht man den Förderturm des ehemaligen Karl-Liebknecht-Schachts (vormals Grube „Kaiserin Auguste“). Darunter die Halde des Gottes-Segen-Schachtes, die heute die Rennstrecke „Glückauf“ beheimatet.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußballgelände von Lugau

In Lugau besteht ein vielfältiges Vereinsleben, vertreten sind dabei Motorsport MSC Lugau, Ringen Ringerverein Eichenkranz 1908 e. V., Tischtennis, Volleyball, Fußball mit Frauen- und Männermannschaft und Gymnastik.

Auf einer ehemaligen Abraumhalde des Gottes-Segen-Schachts befindet sich die Rennstrecke Glück Auf. Hier finden regelmäßig Veranstaltungen in den Kategorien Moto-Cross, Enduro und Geländewagen Offroad statt. Seine Bekanntheit erlangte der Kurs durch Internationale Deutsche Meisterschaftsläufe.

Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Stadtpark von Lugau mit Sportanlagen
  • Stadtpark im Zentrum der Stadt auf dem ehemaligen Güterbahnhof.
  • Pfarrgrund: In Niederlugau befindet sich direkt an dem Friedhof angrenzend der Pfarrgrund. Dieser beinhaltet ein kleineres Wald- und Erholungsgebiet.
  • Pfarrwald: Zwischen dem Ortsteil Erlbach-Kirchberg und Lugau, befindet sich der Pfarrwald.
  • Steegenwald: Zwischen Lugau und der Gemeinde Niederwürschnitz liegt der Steegenwald, dessen Ausdehnung bis nach Leukersdorf verläuft.
  • Park mit Freibad
  • Grüne Halden aus der Bergbauzeit
  • Badgelände Erlbach-Kirchberg: Auf dem ehem. Badgelände finden regelmäßig Veranstaltungen statt.
  • Radweg Lugau-Ursprung: Auf der ehem. Bahnstrecke Lugau-Wüstenbrand befindet sich ein Radweg der die Kernstadt Lugau mit dem Ortsteil Ursprung verbindet, eine spätere Fortsetzung bis zum Hohenstein-Ernsthaler Ortsteil Wüstenbrand ist geplant. Im Jahr 2015 wurde der Radweg in Richtung Niederwürschnitz erweitert. Ein bereits vorhandener Weg wurde durch Asphalt befestigt um somit ein besseres Radfahren zu ermöglichen. Seit Fertigstellung besteht somit eine durchgängig asphaltierte Verbindung bis zum Freizeitgelände Alte Ziegelei in Niederwürschnitz.

Veranstaltungen Kernstadt Lugau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Straßenfest des Gewerbevereines
  • Motocross
  • Lugauer Rathauskonzert
  • Lugauer Sommernacht
  • Adventsauftakt mit Anschieben der Pyramide vor dem Rathaus
  • Niederlugauer Glockenturmfest
  • Weihnachtsmarkt (4. Advent)

Veranstaltungen OT Erlbach-Kirchberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hexenfeuer
  • Pfingstfest
  • Herbstfest
  • Weihnachtsmarkt

Alle Veranstaltungen im OT Erlbach-Kirchberg finden auf dem Badgelände statt.

Veranstaltungen OT Ursprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hexenfeuer
  • Waldsportfest, Waldsportplatz
  • Tag des offenen Denkmals, Bahnhof Ursprung
  • Simsontreffen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • In unmittelbarer Nähe führen die Bundesautobahn A4 und die Bundesautobahn A72 an Lugau vorbei.
  • Die Bundesstraße B180 führt durch die Stadt.
  • Es führen die Staatsstraße S 246 und die Kreisstraßen 8807, 8806 und 8804 durch das Stadtgebiet.

Busverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mehrere Buslinien verbinden Lugau mit dem Umland und erschließen die Stadt.
  • Die sogenannte "Grüne Linie" verbindet Lugau mit Oelsnitz und der großen Kreisstadt Stollberg.
  • Von Stollberg und Neuoelsnitz aus verkehren Züge der City-Bahn Chemnitz GmbH in Richtung Chemnitz und St.Egidien/Glauchau.
  • Das Unternehmen "Regionalverkehr Erzgebirge" (RVE) unterhält einen Standort in Lugau mit Werkstatt und Garagen.

Bahnverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lugau liegt an der Bahnstrecke Neuoelsnitz–Wüstenbrand, die seit 2003 stillgelegt wird. Die nördliche Teilstrecke Lugau–Wüstenbrand wurde 2009 zurückgebaut. Auf dessen Abschnitt Lugau-Ursprung wurde Ende 2013 ein Radweg namens "Kohlebahnradweg" eröffnet.[7] Die Bauarbeiten wurden im Herbst 2013 abgeschlossen.[8][9] Die noch vorhandene südliche Teilstrecke Lugau-Neuoelsnitz wartet derzeit auf ihre Wiederbelebung. Der Weiterbau bis Wüstenbrand ist derzeit für das Jahr 2018 geplant.

Am 2. Dezember 1856 erhielt die Chemnitz-Würschnitzer Eisenbahngesellschaft die Konzession für eine Trasse, die bei Wüstenbrand an der Strecke Hauptbahn Dresden-Werdau begann und weitgehend geradlinig zu den bei Lugau/Erz. gelegenen Bergwerken führte. Die Strecke wurde am 15. November 1858 für den Güterverkehr eröffnet. Fast vier Jahre später, am 1. August 1862, wurde auch der ursprünglich nicht geplante Personenverkehr aufgenommen. Um 1875 besaßen die meisten Lugauer Bergwerke einen Bahnanschluss. Am 15. Mai 1879 wurde die Erweiterung zum Bahnhof Neuoelsnitz (damals Bahnhof Höhlteich) eröffnet. Der größte Bahnhof auf der Strecke zwischen Wüstenbrand und Neuoelsnitz war der Bahnhof Lugau/Erz. Am 10. August 1990 wurde der Personenverkehr eingestellt, am 28. September 1996 erfolgte auch offiziell die Einstellung des Güterverkehrs auf der Strecke.

Radweg Lugau-Ursprung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2012 wurde damit begonnen, auf der stillgelegten Bahnstrecke Lugau – Wüstenbrand im Bereich Lugau bis Querung S246 Abfahrt Leukersdorf ein Fuß- und Radweg zu errichten. In den Jahren zuvor wurde dafür die ehemalige Bahnstrecke rückgebaut. Mit dem eigentlichen Trassenbau wurde Anfang 2013 begonnen. Im Oktober 2013 erfolgte die Eröffnung des Radweges durch Bürgermeister Thomas Weikert. Im Jahr 2015 wurde der Radweg vom Stadtpark in Richtung Niederwürschnitz bis zur Ortsgrenze auf einem ehemaligen Zuführungsgleis einer Schachtanlage erweitert. Ein bereits vorhandener gering befestigter Fußweg wurde durch Asphalt zum Radweg aufgewertet. Im Jahr 2016 soll eine verbesserte Beschilderung des gesamten Radweges die Orientierung erleichtern.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwischen Lugau/Erzgeb. und Oelsnitz/Erzgeb. an der Pflockenstraße befindet sich ein Gewerbegebiet. Außerdem unterhält Lugau/Erzgeb. mit der Stadt Oelsnitz/Erzgeb. das Gewerbegebiet „Hoffeld“.

Das größte Unternehmen in Lugau/Erzgeb. ist die BGH Edelstahl Lugau GmbH mit etwa 260 Mitarbeitern.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lugauer Anzeiger – Amtsblatt für Lugau (mit Ortsteilen Erlbach-Kirchberg und Ursprung)

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorschulische Betreuung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kindergarten „Kinderland“ der Johanniter-Unfall-Hilfe – Vertrauenschachtstraße 2
  • Kindergarten „Friedrich Fröbel“ – Hohensteiner Straße 3
  • Kindergarten „Sonnenkäfer“ des Behindertenverbandes – Clara-Zetkin-Straße 11
  • Kindergarten „Gockelhahn“ – Dorfstraße 90, Ortsteil Erlbach-Kirchberg

Öffentliche Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grundschule mit Hort – Schulstraße 6
  • Oberschule am Steegenwald – Sallauminer Straße 88

Private Schulen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Evangelische Montessori Grundschule – Dorfstraße 150, Ortsteil Erlbach-Kirchberg

Berufliche Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • NB Bildungszentrum Lugau – Feldstraße 13

Bibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lugauer Stadtbibliothek im Kulturzentrum „Villa Facius“ – Hohensteiner Straße 2
  • Bibliothek Erlbach-Kirchberg – Dorfstraße 154

Museum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Galerie im Kulturzentrum „Villa Facius“ – Hohensteiner Straße 2

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen mit Bezug zu Lugau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Richard Steche: Lugau. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen. 7. Heft: Amtshauptmannschaft Chemnitz. C. C. Meinhold, Dresden 1886, S. 45.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Lugau/Erzgeb. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2015 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Karlheinz Blaschke, Hrsg. Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen, Leipzig 2006, S. 449, ISBN 3-937209-15-8
  3. Ergebnisse der Stadtratswahl 2014
  4. Industriedenkmal vorm Verfall. Thüringer Landeszeitung, vom 5. Januar 2009.
  5. Meinertsche Spinnmühle abgerissen. www.kultur-im-erzgebirge.de, 10. Juli 2016, abgerufen am 25. Juli 2016.
  6. Dankwart Guratzsch: Deutschlands ältestes Industrieschloss abgerissen. Die Welt, 15. August 2016, abgerufen am 17. August 2016.
  7. Thomas Weikert (Bürgermeister): Informationen zum Geh- und Radweg Lugau – Erlbach-Kirchberg / Ortsteil Ursprung. In: stadt-lugau.de. Technischer Ausschuss, Stadt Lugau, 16. Dezember 2012, abgerufen am 17. Mai 2013.
  8. Viola Gerhard: Anfang Februar ist Baubeginn für Radweg. In: freiepresse.de. Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG, 15. Januar 2013, abgerufen am 17. Mai 2013.
  9. Achim Bartoschek: Bahntrassenradeln: SN 2.08 Lugau – Wüstenbrand (im Bau). 27. Januar 2013, abgerufen am 17. Mai 2013.