Luheheide

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Luheheide und Uelzener Becken
Langer Stein (Harburger Hügelland)
Langer Stein (Harburger Hügelland)
Fläche ca. 1 360 km²
Systematik nach Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands
Haupteinheitengruppe 64 →
Lüneburger Heide
Naturraum 1. Ordnung Norddeutsches Tiefland
Naturraum 643/644
Luheheide und Uelzener Becken
Geographische Lage
Koordinaten 53° 0′ 6″ N, 9° 39′ 29″ OKoordinaten: 53° 0′ 6″ N, 9° 39′ 29″ O
Der Westteil des Norddeutschen Tieflandes mit der Lüneburger Heide (64), deren Norden die Luheheide einnimmt
Der Westteil des Norddeutschen Tieflandes mit der Lüneburger Heide (64), deren Norden die Luheheide einnimmt
Kreis Landkreis Harburg, Landkreis Lüneburg, Landkreis Uelzen
Bundesland Niedersachsen, Hamburg

Mit Luheheide wird der Norden der Lüneburger Heide zwischen den Endmoränen der Harburger Berge (Hohe Heide) im Westen und dem Elbe-Seitenkanal bzw. den Bohndorfer Endmoränen (Ostheide) bezeichnet, die im Ostteil dem hier mit behandelten Uelzener Becken nördlich vorgelagert ist. Neben Hoher Heide, Ostheide, Uelzener Becken und Südheide ist die Luheheide eine von fünf naturräumlichen Haupteinheiten der Lüneburger Heide. Die Bezeichnung Luheheide ist insofern etwas irreführend, als neben dem Unterlauf der zentralen Luhe auch die Unterläufe der Seeve im Westen und der Ilmenau im Osten den Naturraum durchfließen. Es handelt sich um ausgesprochene Grundmoränenlandschaften, die nur an Nahtstellen der Teillandschaften schwach von Endmoränenresten durchzogen sind.

Die Hauptlandschaften der Luheheide sind, von West nach Ost, das Harburger Hügelland als Ostabdachung der Harburger Berge zwischen dem Südwesten Hamburgs und Buchholz in der Nordheide, die Toppenstedter Geest mit dem Höllenberg zwischen Seeve- und Luheniederung sowie das Lüneburger Becken an der Ilmenau um Lüneburg. Strittig ist, ob das Bevenser Becken um Bad Bevensen und Bienenbüttel, das sich südlich ans Lüneburger Becken anschließt, ebenfalls hinzu gerechnet wird oder zur Haupteinheit des größeren, sich noch weiter südlich anschließenden Uelzener Beckens um Uelzen gerechnet wird.

Das Westermann-Lexikon der Geographie von 1983 führt die Luheheide und das Uelzener Becken zusammen als nur eine Haupteinheit Nordheide. Diese umfasst, östlich des Lüneburger Beckens, auch noch den Westteil der Bohndorfer Endmoränen und das Neetzer Becken am Unterlauf der Neetze bei Neetze.[1] Landläufig ist der Begriff Nordheide aber eher mit dem Nordwesten der Heide in den Einzugsgebieten von Seeve und Luhe, inklusive der zugehörigen Teile der Hohen Heide, belegt.

Naturräumliche Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Haupteinheiten[2] Luheheide und Uelzener Becken spalten sich naturräumlich wie folgt in Unternaturräume auf:[3][4][5]

Harburger Hügelland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Harburger Hügelland (644.0) wird die östliche Abdachung der Harburger Berge zur Seeveniederung (644.1) der Seeve bei Hittfeld im Südwesten der Hansestadt Hamburg und in den Gemeinden Rosengarten und Seevetal, der Samtgemeinde Jesteburg sowie der Stadt Buchholz in der Nordheide, alle Landkreis Harburg, Niedersachsen, bezeichnet.[3]

Erhebungen westlich der Seeve[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Erhebungen des Harburger Hügellandes sind erwähnenswert (in Klammern die Höhe über NHN und nachfolgend der jeweilige Naturraum):

Toppenstedter Geest und Randniederungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Toppenstädter Geest (644.2) wird die Nordostabdachung der Wilseder und Garlstorfer Berge zwischen der Seeveniederung (644.1) der Seeve bei Hittfeld im Nordwesten und der Luheniederung (644.3) der Luhe bei Salzhausen im Südosten bezeichnet. Die Landschaft liegt komplett in der Osthälfte des Landkreises Harburg. Namensgeber ist die Gemeinde Toppenstedt.

Die Seeve fließt von etwa 20 m ü. NHN bei Jesteburg auf etwa m bei Maschen, die Luhe von um 35 m bei Oldendorf (Randort des Landkreises Lüneburg) auf um 15 m bei Garstedt jden Bergedorfer Marschen (670.1) der Harburger Elbmarschen (670) der Elbmarschen (67) zu. Beide Niederungen sind im Bereich der Toppenstädter Geest durch eine Randniederung, die sich, von Südost nach Nordwest, von Putensen über Eyendorf, Gödenstorf, Garlstorf, Toppenstedt, Tangendorf und Brackel bis Marxen zieht, verbunden. Die Geländehöhen liegen hier durchgängig unter 50 m und werden deutlich vom Kernhöhenzug der Geest, der am Höllenberg südöstlich Toppenstedts 93 m erreicht, überragt. Der sich bei Wulfsen von der Randsenke nach Osten abwendende Garlstorfer Aubach trennt von diesem Höhenzug noch einmal einen Nord(west)teil ab, der 73 m nicht übersteigt.

Der Naturraum nimmt fast die gesamte Samtgemeinde Salzhausen ein – lediglich der Osten Putensens und Luhmühlen liegen in der Luheniederung und Vierhöfen liegt an der östlichen Nahtstelle der Niederung zu den Dachtmisser Bergen (644.4). Von der Samtgemeinde Hanstedt liegen nur der Norden des Verwaltungssitzes und die Orte Marxen und Brackel (mit Thieshope) im Naturraum. Den Nordwesten nehmen Seevetaler Ortsteile wie Ohlendorf, Ramelsloh und vor allem die fließend ineinander übergehenden Ortsteile Horst und Maschen(-Heide), die größte zusammenhängende Siedlung des Naturraums, ein. Im östlichen Norden liegt Stelle nebst Ashausen, südlich Ashausens schließen sich mit Scharmbeck und Pattensen zwei heutige Stadtteile Winsens an.[3]

Erhebungen zwischen Seeve und Luhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Erhebungen der Toppenstedter Geest sind erwähnenswert (in Klammern die Höhe über NHN und nachfolgend der jeweilige Naturraum):

  • Höllenberg (93 m)[18] – (südliche) Toppenstedter Geest
  • Hamberg (78 m;[19] AT am Nordosthang) – (südliche) Toppenstedter Geest
  • Brummelsberg (73 m)[20] – (nördliche) Toppenstedter Geest
  • Kreuzberg (62 m)[21] – (nördliche) Toppenstedter Geest
    • Rehmenberg (62 m; 1,8 km ostnordöstlich des Kreuzbergs) – (nördliche) Toppenstedter Geest
  • Kuppe im Großen Buchwedel (knapp 68 m)[22] – (nördliche) Toppenstedter Geest
  • Hallonen (gut 62 m;[23] nördlicher Randberg mit Jugendheim Reiherhorst) – (nördliche) Toppenstedter Geest

Lüneburger Becken und Randhöhen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Lüneburger Becken (644.6) wird die fast allseitig durch Randhöhen begrenzte Beckenlandschaft an der Ilmenau um die Hansestadt Lüneburg im Landkreis Lüneburg, Niedersachsen, bezeichnet.

Das Lüneburger Becken hat insgesamt nur fünf, z. T. recht schmale Übergänge zu benachbarten Becken und Niederungen und wird von den folgenden Randhöhen begrenzt (im Gegenuhrzeigersinn, beginnend im westlichen Norden, Höhen über NHN):

  • Dachtmisser Berge (bis 68 m), westliche Nordbegrenzung
  • (nördliche) Wetzer Berge (bis 91 m); Westbegrenzung
    • ↓ leichte Senke bei Wetzen (Sattel nördlich des Ortes: um 55 m); Südwesten
  • (östliche) Wetzer Berge (bis 87 m); westliche Südbegrenzung
  • Grünhagener Endmoränen (Südwestflügel; bis 84 m); Südbegrenzung
    • ↓ Eintritt der Ilmenau oberhalb Melbecks (um 15 m); Südosten
  • Grünhagener Endmoränen (Nordostflügel; bis 78 m); Südostbegrenzung
  • Elbe-Seitenkanal (hier 42 m), dahinter Bohndorfer Endmoränen, Ostheide (hier bis 91 m); Ostbegrenzung
    • ↓ Austritt der Ilmenau westlich Adendorfs (um m), östlicher Norden

Während das Durchbruchstal der Ilmenau zum Becken schmal und von steilen Hängen begleitet ist, mutet die gerodete Senke bei Kolkhagen wie der eigentliche Abfluss eines zwischeneiszeitlichen Zungenbeckens an.

Bei den Dachtmisser Bergen (644.4) und den Wetzer Bergen (644) handelt es sich um Mischlandschaften aus Grundmoränen mit Endmoränenresten. Kerngebiet der einen Rücken in West-Ost-Richtung bildenden Dachtmisser Berge bildet das im Naturraum 19 km² umfassende,[6] sich indes auch nach Norden in die Elbmarschen fortsetzende, ununterbrochene Forstgebiet Hohe Linde. Die Wetzer Berge sind dem gegenüber auf Blatt Hamburg (Süd) als von Norden nach Süden reichender Streifen mit in Querrichtung konstanter, geringer Breite eingezeichnet. Dieses trifft die Geomorphologie und heutige Vegetation nicht ganz. Vielmehr umgeben die Waldberge um Wetzen das Becken sichelförmig, wobei sie in einen bewaldeten Höhenzug nördlich des Ortes (Kernbewaldung: 13 km²)[6] und einen zweiten, der sich nach Südosten zieht mit einer inselartigen Rodung um (Embsen-)Heinsen (23 km² abzüglich Rodungsinseln)[6]. Die östlichen Wetzer Berge trennen insbesondere Marxen am Berge, Drögennindorf und Betzendorf am Rand des Süsing bzw. seiner direkten Ausläufer vom Kernbecken.

Von der Kammlinie der Endmoränenreste zwischen Bohndorfer Endmoränen und Süsing läge Kolkhagen noch so gerade im Lüneburger Becken, die Muttergemeinde Barnstedt indes bereits im sich südöstlich anschließenden Bevenser Becken (643.2). Die Karte von Blatt Lüneburg legt indes die Grenze an die Niedrigwasserscheide zwischen Barnstedt-Melbecker Bach und Eitzer Bach bzw. mittlerer Ilmenau, weshalb Barnstedt dort noch als Randort eingezeichnet ist. Indes ist die Wasserscheide minimal nur 39 m hoch und im Gelände praktisch nicht wahrnehmbar.

Die Grünhagener Endmoränen (644.7) an der Kreisgrenze des Landkreises Lüneburg zum Landkreis Uelzen, benannt nach (Bienenbüttel-)Grünhagen auf der Bevenser Seite des Durchbruchtals, sind auf etwa 26 km²[6] und damit zu zwei Dritteln ihrer Fläche bewaldet; auch entlang des Durchbruchtals der Ilmenau nimmt die Rodung gerade einmal 100 m Breite und knapp darüber ein. Die Hänge zum Bevenser Becken sind steil, die zum Lüneburger nur im Nordosten des Nordostflügels, zwischen Deutsch und Wendisch Evern. Südlich Wendisch Everns, im bis auf 36 m herunter reichenden Sattel zwischen den beiden je 78 m erreichenden Hauptgipfeln des Flügels, nämlich dem Timeloberg im Nordwesten und dem Klötzenberg im Südosten, befindet sich der Standortübungsplatz Wendisch Evern, auf dem Heinrich Himmler begraben liegt. Der Südwestflügel ist mit 84 m am Eitzener Berg knapp höher als der nordöstliche.

Der Übergang der Grünhagener in die Bohnhagener Endmoränen (642.7) und somit die Ostheide ist eigentlich fließend; jedoch bildet heute der Elbe-Seitenkanal eine vergleichsweise scharfe Landschaftsgrenze. Weiter nördlich, wo er unmittelbar am Beckenrand verläuft, ist er auch zu größeren Teilen westliche Waldgrenze, was ihn umso mehr zur heutigen Landschaftsgrenze macht.

Im Kernbecken liegen neben der Stadt Lüneburg noch alle Kernorte der Samtgemeinde Ilmenau außer Barnstedt im Süden, alle Kernorte der Samtgemeinde Gellersen im Westen, Wendisch Evern im Osten sowie in nördlicher Randlage Vögelsen und Adendorf. Außerhalb der Hansestadt finden sich verstreut inselartige Haine, in der Stadt selber findet sich im 56 m hohen Kalkberg eine naturräumliche Singularität.[3][4]

Erhebungen und Randhöhen des Lüneburger Beckens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Erhebungen und Randberge (solche aus benachbarten Haupteinheiten in Kleinschrift) des Lüneburger Beckens sind erwähnenswert (in Klammern die Höhe über NHN und nachfolgend der jeweilige Naturraum):

  • Hambornsberg (knapp 91 m;[24] westlich Südergellersens) − (nördliche) Wetzer Berge
  • Die Birken (91 m;[25] unmittelbar südöstlich Barendorfs, Nahtstelle zu den Grünhagener Endmoränen) – Bohndorfer Endmoränen, Ostheide
  • Fuchsberge (87 m;[26] äußerster Südwestrahmen des Lüneburger Beckens, nah der Nahtstelle zum Süsing; andererseits westsüdwestliche, durch Senke abgetrennte Verlängerung der Grünhagener Endmoränen) – (östliche) Wetzer Berge
    • Brünsberg (85,5 m;[26] unmittelbar südwestlich der Fuchsberge) – (östliche) Wetzer Berge
  • Steinhöhe (86 m; [27] östlicher Stadtberg Lüneburgs) – Bohndorfer Endmoränen
  • Eitzener Berg (84 m)[28] – Grünhagener Endmoränen (Südwestflügel)
  • Rauhe Berge (80 m, Nordnordwestausläufer des Süsing südöstlich Salzhausens) – (nördliche) Wetzer Berge
  • Timeloberg (78 m)[29] – Grünhagener Endmoränen (Nordostflügel, Nordseite)
  • Escherberg (knapp 74 m;[30] an der Nahtstelle zu Süsing und Lopauer Schweiz, östlich Wetzens) − (östliche) Wetzer Berge
  • Auf dem Hohenfelde (68 m,[31] nördlich Dachtmissens) – Dachtmisser Berge
  • Osterberg (67 m;[32] südwestliche Randhöhe des Lüneburger Becken) – (östliche) Wetzer Berge
  • Galgenberg (65 m)[28] – Grünhagener Endmoränen (Südwestflügel, Nordseite)
  • Tappenshöhe (64 m)[33] – Dachtmisser Berge
  • Zentraler Berg der Dachtmisser Berge (knapp 64 m)[34] – Dachtmisser Berge
  • Schwarze Heide (61 m;[35] westliches Lüneburger Becken) – Lüneburger Becken
  • Ohberg (knapp 61 m;[36] Nahtstelle der Dachtmisser Berge zu den Wetzer Bergen östlich Westergellersens) – Dachtmisser Berge
  • Lüneburger Kalkberg (56 m) – Singularität im Lüneburger Becken (Westteil)

Bevenser Becken und Emmendorfer Moränen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erhebungen und Randhöhen des Bevenser Beckens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Erhebungen und Randberge (solche aus benachbarten Haupteinheiten in Kleinschrift) des Bevenser Beckens sind erwähnenswert (in Klammern die Höhe über NHN und nachfolgend der jeweilige Naturraum):

  • Eschenberg (109 m;[37] bei Hohenbünstorf) – Emmendorfer Moränen (Westflügel)
  • Hellkuhlenberg (108,3 m; Nordosten des Süsing-Hauptwaldgebiets, nah der L 233) – Süsing-Endmoränen, Hohe Heide
  • Fechtenberg (104 m;[38] Westen der Göhrde nordöstlich Himbergens) – Göhrde, Ostheide
  • Lindenberg (102 m;[39]; östlich Barums, unmittelbar am Durchbruch der Ilmenau) – Emmendorfer Moränen (Westflügel)
  • Schierbusch (gut 100 m;[40] östliche Süsing-Randhöhe südöstlich (Hanstedt-)Velgens, jenseits der L 233) – Süsing-Endmoränen
  • Hohe Berge (99 m;[41] westlicher Drawehn-Randberg) – Hohe Geest, Ostheide
  • Sieckerberg (97,2 m)[42] – Bohndorfer Endmoränen, Ostheide
  • Anhöhe im Wiebeck (96 m;[43] nördlich von Groß Thondorf; nach Südosten an die Göhrde angeschlossen) – Bohndorfer Endmoränen, Ostheide
  • Fuchsberg (93 m;[43] Nordwesten des Wiebeck) – Bohndorfer Endmoränen
  • Sandberg (92 m;[38] Westausläufer der Göhrde nördlich Himbergens) – Göhrde
  • Wiernitzberg[44] (92 m;[45] unmittelbar westlich der Göhrde) – Bohndorfer Endmoränen
  • Tiedkenberg (83 m;[46] westlicher Drawehn-Randberg) – Hohe Geest
  • Eitzener Berg (84 m)[28] – Grünhagener Endmoränen (Westflügel)
  • Anhöhe im Mührgehege (83 m;[47] westnordwestlich Oetzens) – Emmendorfer Moränen (Ostflügel)
  • Tiedkenberg (83 m;[48] westlicher Drawehn-Randberg) – Hohe Geest
  • Häsekenberg (83 m)[49] – Bevenser Becken (Ostteil)
  • Thondorfer Berg (80 m)[49] – Bevenser Becken (Ostteil)
  • Weißer Berg (80 m;[49] Doppelkuppe, nördliche minimal höher) – Bevenser Becken (Ostteil)
  • Anhöhe bei Vastorf-Gifkendorf (78 m)[50] – Bohndorfer Endmoränen
  • Klötzenberg (78 m)[29] – Grünhagener Endmoränen (Ostflügel, Südseite)
  • Schäferberg (gut 76 m;[51] äußerster Osten des Beckens) – Bevenser Becken (Ostteil)
  • Weißer Berg (80 m;[49] Doppelkuppe, nördliche minimal höher) – Bevenser Becken (Ostteil)
  • Hochberg (80 m;[49] Doppelkuppe, südliche minimal höher) – Bevenser Becken (Ostteil)
  • Heisterberg (74 m;[52] Randberg des Uelzener Beckens und des Ilmenaudurchbruchs) – Emmendorfer Moränen (Ostflügel)
  • Auf der Lage (knapp 72 m;[53] zentrales Bevenser Becken, unmittelbar östlich von Bad Bevensen, Ilmenau und Kanal) – Bevenser Becken (Ostteil)
  • Eichenberg (gut 70 m)[54] – Bevenser Becken (Westteil)
  • Hahnenberg (58 m;[55] Kulturdenkmal im Nordosten des Beckens) – Bevenser Becken (Ostteil)

Uelzener Becken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erhebungen und Randhöhen des Uelzener Beckens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Erhebungen und Randberge (solche aus benachbarten Haupteinheiten in Kleinschrift) des Uelzener Beckens sind erwähnenswert (in Klammern die Höhe über NHN und nachfolgend der jeweilige Naturraum):

  • Wierener Berge (knapp 136 m;[56] halbinselartig ins Uelzener Becken ragender Lüß-Randberg südwestlich Wierens; höchster Gipfel heißt Hoher Berg) – Lüßmoränen, Hohe Heide
  • Blauer Berg (128 m;[56] halbinselartig ins Uelzener Becken ragender Lüß-Randberg südöstlich Suderburgs) – Lüßmoränen
  • Fuchsberge (116 m;[57] 5 km östlich Suhlendorfs) – Hohe Geest, Ostheide
    • Mallätzer Berg (82 m; Südwestausläufer zum Rand des Uelzener Beckens)
  • Eschenberg (109 m;[37] bei Hohenbünstorf) – Emmendorfer Moränen (Westflügel)
  • Kronsberg (105 m;[57] eine von diversen Kuppen nordöstlich der Fuchsberge) – Hohe Geest
  • Lindenberg (102 m;[39]; östlich Barums, unmittelbar am Durchbruch der Ilmenau) – Emmendorfer Moränen (Westflügel)
  • Bosenberg (93 m;[58] Lüß-Randberg nordöstlich der Eisenbahn, unmittelbar westlich Ebstorfs) – Lüßmoränen
    • Bullenberg (78 m, Südsüdwestausläufer)
  • Lerchenberg (92 m;[59] östlicher Lüß-Randberg westlich Böddenstedts) – Lüßmoränen
  • Luisenhöhe (87 m;[60] westlicher Randberg des Drawehn) – Hohe Geest
  • Ringenberg (85 m;[61] Randhöhe unmittelbar westlich des Blauen Bergs) – Uelzener Becken
  • Weißer Berg (85 m;[62] westlicher Randberg des Drawehn) – Hohe Geest
    • Wachtberg (79 m) – Südwestausläufer
    • Hasselberg (71 m) – Westausläufer
  • Schlaminsberge (knapp 84 m; [63] südöstlicher Beckenrand an der Nahtstelle zum Lüß) – Bodenteicher Geest, Ostheide
  • Blauer Berg (knapp 84 m; [64] südöstlicher Beckenrand) – Bodenteicher Geest
  • Anhöhe im Mührgehege (83 m;[47] westnordwestlich Oetzens) – Emmendorfer Moränen (Ostflügel)
  • Buchenberg (78 m;[65] westlich Uelzens) − Uelzener Becken (Westteil)
  • Heisterberg (74 m;[52] Randberg des Uelzener Beckens und des Ilmenaudurchbruchs) – Emmendorfer Moränen (Ostflügel)
  • Voßberg (74 m;[66] westlichster Berg des Drawehn) – Hohe Geest

Globalere Erhebungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Erhebungen der Luheheide und des Uelzener Beckens sind höchster Berg eines orographischen Teil-Höhenzuges oder aber zumindest besonders dominant, (mindestens halbseitig) prominent oder singulär (in Klammern die Höhe über NHN und nachfolgend der jeweilige Naturraum):

  • Eschenberg (109 m;[37] bei Hohenbünstorf) – Emmendorfer Moränen (Westflügel)
  • Anhöhe östlich Sottorfs (100,7 m)[14] – Harburger Hügelland
  • Höllenberg (93 m)[18] – (südliche) Toppenstedter Geest
  • Hambornsberg (knapp 91 m;[24] westlich Südergellersens) − (nördliche) Wetzer Berge
  • Fuchsberge (87 m;[26] äußerster Südwestrahmen des Lüneburger Beckens, nah der Nahtstelle zum Süsing; andererseits westsüdwestliche, durch Senke abgetrennte Verlängerung der Grünhagener Endmoränen) – (östliche) Wetzer Berge
  • Häsekenberg (83 m)[49] – Bevenser Becken (Ostteil)
  • Anhöhe im Mührgehege (83 m;[47] westnordwestlich Oetzens) – Emmendorfer Moränen (Ostflügel)
  • Buchenberg (78 m;[65] westlich Uelzens) − Uelzener Becken (Westteil)
  • Timeloberg (78 m)[29] – Grünhagener Endmoränen (Ostflügel, Nordseite)
  • Klötzenberg (78 m)[29] – Grünhagener Endmoränen (Ostflügel, Südseite)
  • Brummelsberg (73 m)[20] – (nördliche) Toppenstedter Geest
  • Auf dem Hohenfelde (68 m,[31] nördlich Dachtmissens) – Dachtmisser Berge
  • Lüneburger Kalkberg (56 m) – Singularität im Lüneburger Becken (Westteil)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kartenskizze zur Gliederung nach dem Westermann-Lexikon der Geographie von 1983 (Abb. S. 541) in einer Magisterarbeit von Martin Nagel
  2. Emil Meynen, Josef Schmithüsen et al: Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands. Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953–1962 (9 Lieferungen in 8 Büchern, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960).
  3. a b c d Sofie Meisel: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 57 Hamburg-Süd. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1964. → Online-Karte (PDF; 4,4 MB)
  4. a b Wolfgang Meibeyer: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 58 Lüneburg. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1980. → Online-Karte (PDF; 4,8 MB)
  5. Wolfgang Meibeyer: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 74 Salzwedel. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1970. → Online-Karte (PDF; 4,7 MB)
  6. a b c d e f g h i j k l m n Polygonmessung nach Verlauf auf den Einzelblättern
  7. Landschaftssteckbrief Luheheide (644) des BfN
  8. Ohne Raven, das auf Blatt Hamburg (Süd) merkwürdigerweise zur Geest gerechnet wurde, von der Höhenlage her (um 100 m, bewaldete Steilhänge nach Osten) aber bereits klar zu den Garlstorfer Bergen gehört
  9. Mit den südwestlichen Randorten (Uhrzeigersinn) Barnstedt, Betzendorf, Drögennindorf, Siedlung Drögennindorf und entlang 60 bis 70 m Höhe bis südlich Wetzens
  10. Bezeichnung von Blatt Lüneburg; das zehn Jahre ältere Blatt Salzwedel des gleichen Autoren benutzt, wie auch das noch einmal neun Jahre ältere Handbuch (7. Lieferung) die Bezeichnung Uelzener Becken und Ilmenauniederung.
  11. Landschaftssteckbrief Uelzener und Bevenser Becken ("Uelzener Becken") (643) des BfN
  12. Der Heisterberg (74 m) am Nordrand, rechts der Ilmenau, wurde bei der Messung zu den Emmendorfer Endmoränen gezählt.
  13. a b Kartendienste des Bundesamtes für Naturschutz (Hinweise)
  14. a b Sottorf nebst Anhöhe auf der DTK 25
  15. Das Hünenbettgebiet im Klecker Wald auf AK 2,5
  16. Der Sundern auf AK 2,5
  17. Der Hitzenberg auf AK 2,5
  18. a b Der Höllenberg auf DTK 50
  19. Der Hamberg auf DTK 50
  20. a b Der Große Brummelsberg auf AK 2,5
  21. Der Kreuzberg und Rehmenberg auf DTK 50
  22. Der Große Buchwedel auf AK 2,5
  23. Hallonen auf DTK 25
  24. a b Der Hambornsberg auf DTK 50; ÜKN 500 zeigt „91 m“ an
  25. Die Birken auf AK 2,5
  26. a b c Die Fuchsberge nebst Brünsberg auf DTK 25; auf AK 2,5 und TK 100 wird die Höhe von 87 m angezeigt
  27. Die Steinhöhe auf AK 2,5; 86,0 m sind auf der TK 10 (BfN-Dienst Schutzgebiete) eingezeichnet; in gröberen Maßstäben sind es meistens nur 83 m
  28. a b c Eitzener Berg und Galgenberg auf TK 100
  29. a b c d Timelo- und Klötzenberg auf der DTK 100
  30. Der Escherberg auf TK 100
  31. a b Auf dem Hohenfelde auf AK 5
  32. Der Osterberg auf der DTK 50
  33. Die Tappenshöhe auf AK 5
  34. Der Berg auf AK 2,5
  35. Die Schwarze Heide auf AK 5
  36. Der Ohberg auf AK 2,5
  37. a b c Der Eschenberg auf AK 5
  38. a b Ansicht der westlichen Göhrde mit dem Fechtenberg und dem Sandberg (westlich) auf TK 100
  39. a b Der Lindenberg auf der AK 2,5
  40. Der Schierbusch auf der AK 5
  41. Die Hohen Berge auf AK 2,5
  42. Der Sieckerberg auf DTK 50
  43. a b Der Wiebeck auf TK 100
  44. Der Wiernitzberg ist, wie auch der Ort Groß Thondorf, auf der Karte von Blatt Lüneburg noch knapp dem Bevenser Becken zugeordnet; beide liegen jedoch eine Höhenstufe über dem eigentlichen Becken.
  45. Der Wiernitzberg auf DTK25; auf AK 2,5 wird die Höhe sichtbar, dort ist dann als Name Strothberg eingetragen
  46. Der Tiedkenberg auf AK 2,5
  47. a b c Das Mührgehege auf der DTK 25 – DTK 50 gibt explizit die Höhe an.
  48. Der Tiedkenberg auf AK 2,5
  49. a b c d e f Häsekenberg, Thondorfer Berg, Weißer Berg und Hochberg auf der TK 100 – auf AK 2,5 werden die Höhen sichtbar (außer beim Häselenberg, wo hier nur 81 m angezeigt werden)
  50. Gifkendorf nebst Anhöhe auf TK 100
  51. Der Schäferberg auf der DTK 25
  52. a b Der Heisterberg auf der TK 100
  53. Auf der Lage auf AK 2,5
  54. Der Eichenberg auf DTK 25
  55. Der Hahnenberg auf der DTK 50
  56. a b Wierener Berge und Blauer Berg auf TK 100
  57. a b Fuchsberge und Kronsberg auf TK 100
  58. Der Bosenberg nebst Ausläufern auf TK 100
  59. Der Lerchenberg auf TK 100
  60. Die Luisenhöhe auf DTK 50
  61. Der Ringenberg auf DTK 50
  62. Der Weiße Berg und seine Ausläufer auf DTK 50
  63. Die Schlaminsberge auf AK 2,5
  64. Der Blaue Berg auf DTK 25
  65. a b Der Buchenberg auf DTK 50
  66. Der Voßberg auf AK 2,5; der Bergname wird in gröberen Maßstäben sichtbar