Luigi Bossi

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Büste Bossis im Hofe des Palazzo di Brera in Mailand

Luigi Bossi, (* 28. Februar 1758 in Mailand; † 10. April 1835 ebenda) war ein italienischer Archivar, Historiker und Schriftsteller.

Bossi studierte die Rechte und Naturwissenschaften, in der Zeit der Cisalpinen Republik wurde er von Bonaparte als Agent der französischen Regierung in Turin angestellt.[1]

Nach der Vereinigung Piemonts mit Frankreich 1803 stieg er zum Präfekten der Archive des Königreichs Italien auf.[2]

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Observations sur le vase que l’on conservait à Gênes sous le nom de Sacro Catino (Turin 1807),
  • Bearbeitung von William Roscoes „The Life and Pontificate of Leo the Tenth“ (Mailand 1816–17, 12 Bde.)
  • Untersuchungen über Christ. Columbus (1818)
  • „Istoria d’Italia“ (1816–23, 19 Bände).

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Meyers Großes Konversations-Lexikon, Band 3. Leipzig 1905, S. 258 [1]
  2. Biographie in Treccani, Luigi Bossi [2]