Luigi Colani

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Luigi Colani, 2007
Colani-Signet
Von Luigi Colani gestaltete Lkw-Zugmaschine

Luigi Colani (* 2. August 1928 in Berlin-Friedenau, gebürtig Lutz Colani) ist ein deutscher Designer. Er ist bekannt für seine aerodynamischen, biomorphen[1] und damit natürlichen Formen für Autos, Flugzeuge und viele weitere Gebrauchsgegenstände. Seine organische Formensprache bezeichnet er als Biodesign und definiert dies als eine „Humanisierung der Nahtstelle Mensch-Maschine“ durch die „Ergonomie und Kenntnis neuster Materialien“.[2] Der universale Anspruch seiner 3D-Philosophie[3] führte zu einer entsprechenden Optimierung nahezu aller gestaltbaren Objekte. Während einige Kollegen und Journalisten sich einig sind, dass Colanis Formgestaltungen seiner Zeit oftmals weit voraus sind,[4][5][6][7][8] ist er für andere nach wie vor „in Deutschland ... eine Nummer zu groß und dachte zu schnell und zu weit voraus“.[9] In Japan[10] und China[11] ist Colani ein hochangesehener Designer und hat dort einen Kultstatus.[12]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luigi Colani (2004) vor seinem BMW 700 (1959), der erste Pkw in Schalenbauweise (Monocoque),[13] mit Doppelwölbung im Dach.[14]

Luigi Colani wurde 1928 als Sohn eines Schweizer (Bündner aus Madulain[15]) Filmarchitekten kurdischer[16] Herkunft[17] und einer Polin in Berlin-Friedenau geboren. Seine Mutter arbeitete als Souffleuse beim Theaterregisseur Max Reinhardt.[18] Er wuchs in Berlin-Johannisthal auf, unmittelbar neben dem ersten deutschen Flughafen, dem Motorflugplatz Johannisthal-Adlershof. Da ihn seine Eltern früh zur Kreativität erziehen wollten, gaben sie ihm kein Spielzeug, sondern richteten für ihn eine Bastelkammer ein, in der er sein Spielzeug selber bauen sollte. „Meine Eltern [...] bastelten mir vor. Sie waren beide sehr begabte Werker mit der Hand. Ich war das einzige Schulkind der Welt, das nach der Schule nach Hause gerannt ist, um mit denen zu basteln.“[19] Mit vier Jahren konnte der junge Colani schon löten und bastelte aus den verschiedenen Werkstoffen, ob nun Holz, Eisen, Gips oder Ton, seine Flugzeuge, Schiffe oder Autos. „Ich war mit fünf Jahren schon ein begnadeter kleiner Bildhauer.“[16] Noch während seiner Schulzeit hatte er „für die Frauen in der Umgebung [sowie der] Familie Schuhe gemacht und für sich selbst Kleidungsstücke umgeändert.“[10]

Colani studierte 1946 Bildhauerei und Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und brach das Studium ab, weil „mein Professor in der Bildhauerei mir nichts mehr beibringen“ konnte.[16] Von 1949 bis 1952 studierte er Aerodynamik und Ultraleichtbau[20] an der École polytechnique in Paris und danach Analytische Philosophie an der Pariser Sorbonne.[21] 1953 arbeitete er für ein Jahr beim kalifornischen Flugzeughersteller Douglas Aircraft Company als Leiter der Materialforschung im Bereich New Materials. Ab 1954 gestaltete er in Frankreich Kunststoffkarosserien für die Autoindustrie (Simca) und setzte dies ab 1955 in Berlin fort.[18] Bei der angesehenen Karosseriebau­firma Erdmann & Rossi in Berlin erlernte er von Grund auf das Handwerk des Automobilbauens.[10] Nach Fiat/Rometsch (1954) folgten weitere Arbeiten für italienische Automobilfirmen wie Alfa Romeo und Lancia. 1957 fuhr sein Alfa Romeo als erster GT-Sportwagen der Welt unter zehn Minuten um die Nordschleife des Nürburgrings.[22] In diesem Jahr benannte er sich um in Luigi Colani.[23]

In den 1960er bis 1970er Jahren erweiterte er seine Design-Tätigkeit auf Möbel und Gebrauchsgegenstände. Er ließ sich im westfälischen Rheda-Wiedenbrück nieder, einem Zentrum der Möbelindustrie, und baute ein Designer-Team auf, das schließlich aus 30 Mitarbeitern bestand.[10] Zunächst entwarf er ab 1965 Mobiliar für die Möbelhauskette Asko, dann für Cor, Fritz Hansen, Burkhard Lübke,[23] Poggenpohl, Sulo (damals Suloplast) und dessen Markenprodukte „Caroline“.[24]

Schloss Harkotten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1972 bis 1981 hatte der mittlerweile vermögende Colani sein Designatelier auf Schloss Harkotten in Westfalen. Die Zeit der Designfactory auf Schloss Harkotten wurde zur intensivsten Schaffensperiode von Colani. Hier bildete er große Teams mit jungen Designern, die gerade ihr Studium beendet hatten. Jede Woche kamen neue Praktikanten dazu, andere gingen und weitere kamen wieder zurück. Im Durchschnitt blieben die Mitarbeiter drei bis sechs Monate. Ebenso wollten auch Ingenieure aus der Flugzeugindustrie und anderen Industriezweigen ihr Wissen über ergonomische Formgestaltung erweitern. Insgesamt haben sich in Colanis Atelier mehrere tausend Mitarbeiter weitergebildet. In dieser Dekade nahmen Colani und seine Kollegen Aufträge aus allen Industrieländern, einschließlich der Sowjetunion, und aus allen Branchen an. „Harkotten wurde zu einer Art Wallfahrtsort“ für die Industrie.[10]

Mit zunehmendem Erfolg wuchs auch ein Anteil der Auseinandersetzungen mit den Industriekunden, die es gewohnt waren, dass ihre Vorstellungen vom Aussehen eines bestimmten Gegenstands unmittelbar und reibungslos umgesetzt wurden. Colani lehnte diese Vorgaben ab und bestand auf seiner Schöpfungsfreiheit.[16] Zugleich verzichtete er auf einen vermittelnden Umgangston und stieß zunehmend Kunden mit seiner konfrontativen Weise ab. „In manchen Fällen [habe ich] sicher [meine Wortwahl bereut], weil mir sehr oft Jobs durch die Lappen gegangen sind, da ich den Leuten die Wahrheit auf den Kopf zusagte. In einer Welt der Lüge ist es eine höchst gefährliche Sache, die Wahrheit zu sagen.“[2] „Mit dieser Art des Auftretens hat er sich sehr geschadet und viele Feinde gemacht“, sagt Peter Weibel, Leiter des Karlsruher Zentrums für Kunst und Medientechnologie (ZKM). Deshalb erfahre Colani hier auch nicht die Würdigung, die ihm eigentlich gebühre.[25]

Die größten Probleme bereiteten ihm die leitenden Angestellten und Ingenieure der deutschen Automobilindustrie. Deren mangelnde Innovationsbereitschaft führte schließlich zu seiner Auswanderung nach Japan. „Doch weil ich Firmen wie Mercedes wegen ihrer rückständigen Formen immer wieder in den Arsch getreten habe, haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, Colani in Deutschland unmöglich zu machen. Und das haben sie auch geschafft. Es ist doch komisch, dass ich in meinem eigenen Land keinen Fuß auf den Boden bekomme und überall sonst auf der Welt eine Supertopfigur bin. Darum bin ich auch gegangen.“[20]

Japan und China[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Einladung von fünf japanischen Unternehmen richtete er bereits 1973 ein Colani-Design-Center in Japan ein.[22] Ab 1982 war er fünf Jahre lang[10] in Japan als Chefdesigner[21] tätig für mehrere japanische Hersteller von technischen Gebrauchsgütern wie Canon, Sony und Mazda. Hier arbeitete Colani zeitweise mit mehr als 300 Mitarbeitern an den unterschiedlichsten Objekten. Seitdem ist er in Japan als eine „absolute Design-Autorität“ angesehen.[10]

Allgemein finde er in Asien, insbesondere in Japan, mehr Verständnis und Enthusiasmus. Dort gebe es eine tiefere Verbundenheit mit der Natur, und dadurch sei man seiner biomorphen Formensprache gegenüber weitaus offener als im Westen. Besonders beeindruckt habe ihn das japanische Konzept von kimochi, der universellen Energie ki in der menschlichen Psyche. Entgegen dem westlichen Primat der Rationalität lege man im Fernen Osten großen Wert darauf, dass alle Dinge mit Emotionen als Manifestation von ki gemacht werden, denn nur solche Objekte würden bleiben und überdauern.[12]

1986 kehrte er wieder nach Europa zurück, dort war sein Standort ein Hangar in der Nähe der Schweizer Hauptstadt Bern. Hier entwickelte und bereitete er mit Unterstützung seines Freundes Jürg Bärtschi eine Serie von Hochgeschwindigkeits- und Niedrigkraftstoffverbrauch-Fahrzeugen vor, die er 1989 auf dem Salzsee in Utah testete.[26]

Aufgrund einer Einladung des chinesischen Botschafters verlagerte sich seine Tätigkeit ab 1995 nach China,[22] wo er zunächst an der Universität Tongji in Shanghai und später an weiteren Universitäten Professuren für Design übernahm. Auf der Insel Chong Mingh im Jangtsekiang-Delta nahe Shanghai, realisiert er seit 1995 sein „Lebenswerk und Vermächtnis“[27] die Eco-City (früher Bio-City), die in Form und Funktion dem menschlichen Körper nachempfunden ist: eine Wissenschaftsstadt für 50.000 Wissenschaftler, die einen auf dem Rücken liegenden menschlichen Körper darstellt und konzipiert ist als ein lebendiger Organismus mit „grüner Lunge“, einem Kraftzentrum in der Mitte und Verkehrswegen als Blutbahnen.[28][29] Die Stadt werde die „Lebensbedingungen des 3. Jahrtausends definieren“, extrem energiesparend sein und keine fossile Energie verwenden.[27] Das Projekt wurde vorübergehend zurückgestellt, da „die Chinesen dort alles verbaut hätten“.[30]

2008 eröffnete er ein Design-Studio in Beihai (Guangxi), Süd-China, wo er sich an der Entwicklung von Windkraftwerken beteiligte. 2009 wurde die erste Windenergie-Anlage von Avantis präsentiert, dessen ovale Gondel Colani entwarf.[31]

Am 9. Mai 2014 eröffnete er das Jiangnan Colani Design Institut in Changzhou bei Shanghai, an dem er sich mit zehn Millionen Euro beteiligte. Colani sieht das Institut als „Nukleus“ (Kern) für die Entwicklung des chinesischen Industriedesigns.[32]

2018 arbeitete er in China an zwei Wohnwagentypen sowie an einem E-Auto, deren Produktion er diesmal selbst übernehmen wollte.[30]

Ergonomie und Aerodynamik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Effektive und energie-effiziente Ergonomie muss nach Colani von rechten Winkeln und von geraden Kanten befreit sein. Mit einer kurvenförmigen Linienführung bildet er die evolutionär erprobten organischen Formen der Natur nach. „Der Mensch hat ja erst seit 200 Jahren Technik und die Natur löst seit Milliarden Jahren höchst raffiniert Probleme.“[2] Ein Beispiel für diesen Anspruch ist die Kugelküche „experiment 70“ (1970) für den deutschen Küchenmöbelhersteller Poggenpohl, die 1970 auf der internationalen Möbelmesse in Köln vorgestellt wurde.[33] Auf einem Drehstuhl erreicht man in Griffweite alle Gerätschaften und Schrankfächer.

Ford Ka Colani, 1998

Zahlreiche seiner kleineren Gebrauchsgüter (Sanitärkeramik für Villeroy & Boch, Bad-Armaturen für Grohe, Fernseher,[34] Computermäuse[35]) wurden in Serie produziert und haben bei Liebhabern Verbreitung gefunden. Seine großen Projekte dagegen wie die aerodynamischen Entwürfe von Lkw u. a. für Larag, Daimler-Benz AG und Serien-Pkw wurden aus „praktischen Gründen“ nicht in Serien hergestellt. Der Treibstoffverbrauch seiner Modelle verringerte sich im Vergleich zu konventionell gebauten Fahrzeugen deutlich, da er im Fall der Lkw um 30 % niedriger lag[36] als bei den Serienfahrzeugen.[37] Nach einer aerodynamischen Verbesserung der Karosserie von mehreren Serien-Pkw-Typen wie BMW 700 (1959), VW Polo (1976), Citroën 2CV (1981), Lada Gorbi (1987),[38] Ford Ka Colani (1998)[39] erhöhte sich deren Geschwindigkeit bei zugleich geringerem Kraftstoffverbrauch.

Über die Anzahl seiner Entwürfe und seiner realisierten Produkte kursieren unterschiedliche Angaben. Die Zahlenangaben der Entwürfe erstrecken sich von 4000 (2018)[30] über 5000 (2008)[40] [21] bis hin zu 20.000 (2009).[41] [42] Colani betonte mehrmals,[2] [43] dass die meisten seiner Entwürfe, die er Kunden vorlegt, auch produziert werden, nämlich 70 %.[42] Ein dpa-Artikel von 2018[30] kippte dieses Verhältnis erstmals um, von 70 % Serienproduktionen in 70 % Ablehnungen, was nolens volens einer Verwechslung zugrunde liegt.[2] [44] Denn 2008 meinte er dazu, dass er mehr entwerfe als er Kunden anbiete: „Meine Archive sind so voll, ich könnte die gesamte europäische Industrie mit Dingen zuwerfen bis ins Jahr 2030.“[16] Dieses Entwerfen aus eigener Initiative heraus und auf Vorrat bezeichnet er daher schon seit längerer Zeit als „Forschungsunternehmen“.[16] „«Wir sind ein Forschungsunternehmen. Wir wollen Vorbilder geben.» Was er jetzt entwerfe, werde vielleicht in 10 oder 15 Jahren gebaut.“[45]

Professuren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Colani hatte 1983 eine Professur in Tokyo, Japan.[22] 1988 wurde er Ehrenprofessor an der Hochschule für Künste Bremen und seit 1995 ist er Gastprofessor an der Shanghaier Tongji-Universität im College für Architektur und Stadtplanung.[46] Seit 2007 ist er Gastprofessor für Transport-Design an der Elite-Universität Tsinghua in Beijing.[47]

Im Wintersemester 2011/12, parallel zur Retrospektive seines Gesamtwerks im Mailänder Triennale-Design-Museum,[48] richtete er in Zusammenarbeit mit der Politecnico di Milano das Colani BioDesign Research Center ein. In dieser Denkfabrik („Think tank“) sollten junge Talente mit den Grundlagen des Biodesign vertraut gemacht werden.[49] Bereits 2007 führte die Politechnico di Milano den Master-Studiengang Biodesign ein.[50]

2013 hatte er „sieben oder acht“ Professuren, darunter eine in Moskau.[51]

Gestaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem Interview zu seinem 80. Geburtstag schilderte er seinen Prozess der Ideenfindung und Formenschöpfung.[16] Zunächst ist ein praktisches Problem zu lösen, unter Zuhilfenahme eines Mikroskops studiert er pflanzliche Strukturen, die er auf einem Block skizziert und mit Bemerkungen kommentiert. Dies geschehe in den „sehr frühen Morgenstunden, wenn das Gehirn ausgeruht ist.“[16] Danach modelliert Colani in Plastilin oder Gips die gefundene Struktur im Maßstab 1:10 und häufig auch mit einem großen Styroporblock, den er mit heißem Draht formt. Seine Vorliebe für weiße Bekleidung hat daher einen praktischen und keinen ästhetischen Grund. Da er „ständig mit Gips“ arbeite,[10] sähe er bei einer dunkleren Kleidung stets ungepflegt aus.

„Hier auf einem Quadratmeter Gartenboden finden Sie die ganze Welt der Höchsttechnologie, der Mechanismen, der Mechatronik, die feinsten konstruktiven Faserstränge, Hohlkörper, Rispen, Dolden, Knollen. Das sind die intelligentesten Verpackungstechniken und Konstruktionsverfahren!“

Luigi Colani[16]

Schon sein Vater habe ihm in seiner Jugend geraten, in der Natur nach Antworten zu suchen:[47] „Ich stellte Fragen und die Natur antwortete mir.“[40] Bis ins hohe Alter ist Colani ein hochproduktiver Schöpfer von neuartigen Formen geblieben („working like a madman“[40][21]). Seine vielen Tätigkeiten an mehreren Projekten zugleich empfindet er nicht als Arbeit, da ihm diese „Spaß“[40] und eine „große Freude“[52] bereiten. Noch mit 85 Jahren hatte er einen Arbeitstag von 14 Stunden.[51] Auch unterwegs zeichnet Colani seine Ideen auf: „Ich reise im Monat zweimal um die Welt und verbrauche auf den Flügen manchmal eine Kugelschreibermine und einen ganzen Schreibblock.“[51] Computer Aided Design lehnt er ab, da dies die Kreativität mindern würde.[53] Zu jedem Objekt, das er bearbeiten will, liest er zuvor die Fachliteratur: „Ich lese tonnenweise Papier, ich ziehe mir alles Mögliche rein, was mich interessieren muss, um „à la page“ [= auf dem neuesten Stand] zu bleiben. Ob das nun Tanker sind oder Hochgeschwindigkeitszüge oder neue Raketentechniken ...“[16]

Zu seinen größten Bewunderern zählen die Industriedesigner Ross Lovegrove[54] und Karim Rashid,[55] worauf er „sehr stolz“[21] ist. Colani wiederum verehrt die futuristischen Entwürfe seines Kollegen und Filmdesigners Syd Mead,[21] die organischen Bauwerke von Antoni Gaudí [56] und „Hieronymus Bosch, der große niederländische Maler. Ein Superphantast, der ganz neue Betrachtungsweisen für unsere Umwelt gezeigt hat.“[57]

Privatleben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luigi Colani hat zwei Söhne[56] und ist seit Mitte der 1990er-Jahre[58] mit der Chinesin Ya-Zhen Zhao[59] verheiratet.[60] [61] Seit 2002[23] hat Colani seinen Hauptwohnsitz in dem Karlsruher Stadtteil Neureut, da dieser nahe beim Mercedes-LKW-Werk Wörth liegt.[62] Zuvor lebte er ab 1995 zehn Jahre lang in Shanghai,[47] danach in Beihai, Südchina.[41] Einen weiteren Wohnsitz hat er seit 2011 in Mailand.[63] Sein Sohn Solon Luigi Colani arbeitet als freischaffender Designer und Spezialist für Filmspezialeffekte in Berlin.[64] Victor Colani ist sein jüngerer Bruder und wohnt in Norderstedt bei Hamburg. Er war lange Zeit in einer leitenden Stellung in der Textilindustrie tätig und arbeitete nebenberuflich als Designer.[65]

Der Schweizer Karosseriebauer Jürg Bärtschi gehört seit den 1980er-Jahren zu Colanis engsten Freunden. Bärtschi und Colani arbeiteten gemeinsam an vielen Fahr- und Flugzeugen. Im Herbst 2012 präsentierte er eine Ausstellung zu Colanis Werk, die von Colani eröffnet wurde.[66] In seiner Freizeit betreibt Colani Tauchsport, er verbringe „ein Drittel meines Lebens unter Wasser, im Pazifik.“[58]

Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit Mitte der 1950er-Jahre entwarf er Autos (Fiat, Alfa Romeo, Lancia, VW, BMW), ab Mitte der 1960er-Jahre auch Möbel.[67] In den 1970er-Jahren erweiterte er sein Tätigkeitsfeld auf weitere Bereiche, darunter Brillen, Ferngläser für Bresser,[68] Geschirr, Flugzeuge, Kugelschreiber, Fernseher für RFT Staßfurt (später produziert von TechniSat), Computer und -zubehör und vieles andere mehr.

Haushaltswaren und mehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das „Colani-Ei“, ein 1995 umgebauter Zechen-Förderturm in Lünen-Brambauer.

Ende der 1960er-Jahre arbeitete er rund zwei Jahre lang für den sauerländischen Objektmöbelhersteller Kusch+Co und entwarf u. a. die ergonomische Liege TV-relax und einen dazugehörigen Sessel.[69] Die Liege ist ein fester Bestandteil der ständigen Ausstellung der Pinakothek der Moderne in München.[70]

Für den Porzellanwarenhersteller Rosenthal entwarf Colani 1972 das weiße, neunteilige Teeservice Drop. Der Griff der Teekanne steht nicht wie üblich von der Kanne ab, da dieser hier durch eine Griffmulde, einer Einbuchtung in die Kanne geschaffen wird. Da der Kannendeckel ebenfalls bündig in der Kanne eingesenkt ist, erhält der Teetopf die Form eines Tropfens (drop). Zugleich erleichtert der zentralnah gelegene Griff das Ausgießen durch seine bessere Hebelwirkung.[71] 1972 erhielt es die Auszeichnung Die gute IndustrieformiF.[72] Dieses Teeservice wurde als Beispiel für zeitgenössisches Design in die ständige Sammlung des Centre Georges Pompidou in Paris aufgenommen.[73]

Ab 1972[74] gestaltete er für den Keramikhersteller Villeroy & Boch ein Ensemble von aufeinander abgestimmten Sanitärobjekten, das Geschichte machte.[75] „Das Badezimmer galt nicht länger nur als Ort, an dem man seiner Körperpflege nachging, sondern erlangte den gleichen Stellenwert wie alle anderen Wohnbereiche und wurde zum Ausdruck individueller Ästhetik.“[76] Mit dem Konzept des Badezimmers „als vollwertigen Wohnraum mit eigener Ästhetik“ wurde Colani stilbildend für die Sanitärbranche.[77] [78] Der Produktmanager von Villeroy & Boch äußerte sich zu Colanis Entwürfen: „Colanis Formen kommen den Keramikeigenschaften entgegen. Rechte Winkel sind in der Sanitärkeramik fast unmöglich, rund kommt uns entgegen. Colani kennt die Gesetzmäßigkeiten der Keramik und kannte sie, bevor er zu uns kam.“[74]

1981 kam das Teeservice Zen auf den Markt. Der Melitta-Konzern kaufte Colanis Entwurf von 1974 und ließ das schwarzglasierte Ceracronservice in der Friesland Porzellanfabrik herstellen. Eine offene Teekanne wird auf zwei Säulen gelagert, wobei deren Auflage mit Gummimuffen versehen ist. Durch das Schwingen auf den zwei Standbeinen kann der Tee von beiden Seiten aus durch den Henkel ausgegossen werden. Die Ständer sind mit einer Standplatte verbunden, welche gleichzeitig als Stövchen fungiert.[79] Dazu gehören Teeschalen mit zwei kleinen Henkeln in Pilzform.[80] Dieses „Teegerät“ ist auf der Titelseite der Zeitschrift Domus vom Februar 1983 abgebildet, auf der es Colani in der Hand hält.[81]

Spiegelreflexkamera Canon T90, 1986

Einer seiner bekanntesten und erfolgreichsten Entwürfe ist die Spiegelreflexkamera Canon T90 (1986),[82] deren ergonomisch gestaltete Form zum Standard geworden ist, auf dem heute noch die EOS-Digitalkameras basieren.

Am 2. Februar 1990 präsentierte er die neue Dienstkleidung für die damals ca. 9000 Angestellten von Swissair.[83] Die Hauptfarbe der Uniformen war in Dunkelblau gehalten.[84]

In das Jahr 1993 fällt die Gestaltung eines PCs mit abgerundeten Kanten und Griffmulden für Vobis. 1994 wurde der PC als Computer des Jahres von der Zeitschrift Chip ausgezeichnet.[85][86]

1995 wurde das Colani-Ei realisiert: die futuristische Neugestaltung eines Förderturms der ehemaligen Steinkohlenzeche Minister Achenbach in Lünen-Brambauer.

1997 entwarf Colani für die Klaviermanufaktur Schimmel den sogenannten Pegasus-Flügel sowie ein Pegasus-Klavier.[87] Typisch für einen Colani ist das Runde, hier in ovaler und zugleich gebogener Form. Dank einer durchsichtigen Standscheibe aus Acrylglas erweckt der Flügel den Eindruck eines natürlichen Flügels, daher auch der Name nach Pegasus, dem geflügelten Pferd aus der griechischen Mythologie.[88] Eine Hubautomatik öffnet den Flügeldeckel. Wichtig war für ihn der unmittelbare Körperkontakt des Pianisten mit dem Instrument: „Ich habe bei meinem Entwurf mit einem Ring, der um das Gerät herumläuft, den Spieler reingesetzt in das Gerät. Wenn der seinen Rachmaninow da reinhämmert, dann spürt er die Musik in allen Körperteilen.“[2] Der Pegasus-Flügel wurde unter anderem von Lenny Kravitz und Prince gekauft.[27]

Präsentation von Colanis neuen Polizeiuniformen für Hamburg, 2005

2002 sorgte er für Furore, als er den Auftrag des in negative Schlagzeilen geratenen Innensenators Ronald Schill annahm, die Uniformen der Hamburger Polizei neu zu gestalten. Seit August 2005 sind die Polizisten der Hansestadt komplett mit den Uniformen nach Colanis Entwürfen ausgestattet. Die neue blaue Polizeiuniform wurde von allen norddeutschen Landespolizeien übernommen und wurde stilbildend für nahezu alle anderen deutschen Landespolizeien. „Polizisten dienen der Menschheit und halten Tag für Tag ihre Knochen hin – die haben ein anständiges Outfit verdient. Ich war happy, diesem Elend mit den Uniformen ein Ende bereiten zu können. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die Dinger blau sein müssen, das ist einfach stilvoller als Grün-Beige.“[52] Für dieses Projekt arbeitete er kostenlos.[89] Der Hamburger Modehersteller Tom Tailor nahm an „ziemlich vielen“ Details nachträgliche Änderungen vor, unter anderem an der nun achteckig gemachten Form der Mützen,[52] sodass diese wie die Mützen der New Yorker Polizisten aussehen.[90]

Seit 2004 werden von ihm entworfene Flaschen bei der Firma Gaensefurther und Carolinen-Mineralwasser verwendet; diese Firma nutzt auch einen Promotion Truck im Colani-Design.

2004 konzipierte er ein Minihaus mit 36 m², das der Fertighaushersteller Hanse Haus auf dessen Musterhauspark in Oberleichtersbach baute.[91] Die Zusammenarbeit mit Colani verlief schnell, freundlich und unkompliziert.[92] Das Dreh-Haus enthält in einer Zimmerecke einen drehbaren Zylinder aus drei Teilen.[93] Darin befinden sich jeweils ein Schlafzimmer, eine Küche und ein Badezimmer.[94] 15.000 „Rotorhäuser“ sollen für Wissenschaftler in Colanis anthropomorpher Idealstadt Eco-City (früher Bio-City) in China erbaut werden.[44]

2007[95] und 2012 entwarf Colani Tapetenkollektionen für die Marburger Tapetenfabrik, die von den Wellen und Reflexen des Wassers inspiriert sind. Die Tapeten wurden mit einer neuen Heißprägedrucktechnik hergestellt, die es ermöglicht, feine Gravuren, sogenannte Haschuren, als haptisch erfassbare Reliefs zu drucken.[96] In Anspielung an diese Kollektionen gestaltete er für den Skulpturenpfad in Kirchhain eine Großplastik in Tropfenform.[97]

Fahrzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Abarth-Alfa Romeo 1300 Berlinetta, 1957 von Colani umgebaut
Colani GT Roadster auf VW-1200-Chassis

Der österreichisch-italienische Sportwagenbauer Carlo Abarth beauftragte 1957 Colani mit der aerodynamischen Verbesserung seines GT-Sportwagens Alfa-Abarth 1000.[99] Auf dem Fahrgestell eines Alfa Romeo Giulietta Spider[100] setzte Colani die Karosserie des Alfa-Abarth 1000,[101] die spitz zulaufende Front war von Pininfarina inspiriert, das doppelt gewölbte Dach (double bubble roof) übernahm er von Abarth. Der neue Wagen hatte anstelle von Aluminium als Karosseriematerial glasfaserverstärkten Kunststoff (GFK),[102] und die Lenkung der Luftströmung am Heck und unterhalb des Wagens war für diese Zeit sehr hoch entwickelt („quite unusually sophisticated“[100]). Durch diese Veränderungen konnte der Sportwagen seine Spitzengeschwindigkeit von zuvor 190–200 km/h auf 230 km/h (143 mph) erhöhen. 1957 umrundete der neue Abarth-Alfa Romeo 1300 Berlinetta als erster GT-Sportwagen die Nordschleife des Nürburgrings in weniger als zehn Minuten.[99]

Von 1964 bis 1968 ließ Colani unter dem Markennamen Colani bei der Berliner Firma Canadur sogenannte Kit Cars bauen, die er anfänglich als Bausatz anbot. Wie schon beim Abarth-Alfa Romeo 1300 Berlinetta wurde auf das Fahrgestell, hier von einem VW Käfer 1200, eine individuelle Kunststoff-Karosserie montiert.[103] Neben einer Coupé-Version wurden die Zweisitzer auch als Roadster angeboten.[104]
„Mit diesem Konzept nahm Colani das Prinzip der Fun-Cars vorweg, das die Autoindustrie erst Jahrzehnte später aufgreifen sollte.“[105] Nach Ansicht von Colani liege die Zukunft des Automobilbaus nur noch in leichten Modellen: „Bei mir hätte die dicke Limousine endgültig ausgedient. Ich würde lieber auf das Viermal-L-Auto setzen: langsam, leise, lustig, leicht ... “[53] Bereits 1970 setzte er sich für ein Miniauto mit Elektro-Motor ein: „Es ist doch ein hirnverbrannter Blödsinn, für Menschen, die beim Fahren ein Viertelquadratmeter Platz benötigen, Autos von sechs mal zwei Meter zu bauen.“[106]

1972 baute er unentgeltlich einen March 721 des deutschen Formel-1-Teams Eifelland des Mayener Caravan-Herstellers Günther Hennerici aerodynamisch um. Der Rennfahrer war Rolf Stommelen. Der Eifelland-Wagen galt mit seiner „Ufo-Optik“ als sehr elegant, war jedoch untauglich, weil die Kühlung nicht ausreichend funktionierte. Notgedrungen wurde die Verkleidung schrittweise wieder in den Originalzustand zurückgebaut. Außerdem fiel an dem Fahrzeug die Ausstattung mit nur einem zentral positionierten Rückspiegel auf.[107]

Ebenfalls 1972 bot Colani dem in finanzielle Bedrängnis geratenen Motorradhersteller Münch seine Hilfe an und entwarf eine Super-Münch mit aerodynamischer Verkleidung und einem Lenker, der in Boulevard- und Rennposition gestellt werden konnte.[108] Die Maschine ging infolge des nicht mehr abzuwendenden Konkurses nicht in Serie.

1976: Für VW entwarf er einen aerodynamischen „Turbo-Polo“,[109] im folgenden Jahr stellte er eine rundliche Kleinversion des Polo vor.[110]

1979 entwarf er für Thyssen den Sea-Ranger, ein multifunktionales Amphibienfahrzeug.[111] Der einzige Prototyp entstand auf Basis eines Unimog bei Thyssen Umformtechnik in Bielefeld und wurde 1980 auf der Hannover-Messe präsentiert. Mangels Nachfrage wurde das Projekt nicht weiter verfolgt. Auf der IVA Hamburg zeigte er Studien an dem Magnetschienenfahrzeug HM-1 (= Hamburg – München 1 Std.) für Thyssen.[112]

1981 baute er auf dem Chassis und Motor eines Citroën 2CV („Ente“) eine strömungsgünstige Karosserie. Damit erzielte er einen Durchschnittsverbrauch von 1,7 l auf 100 km und erreichte den damaligen Weltrekord im geringen Benzinverbrauch.[113]

Der „Ferrari Testa d'Oro“ erreicht 1989 durch seine Stromlinienformung den Weltrekord für Autos in seiner Klasse mit 351 km/h, welcher noch immer nicht überboten wurde.[114]

1989 präsentierte und testete er 13 spektakulär geformte, stromlinienförmige Landfahrzeuge auf dem Salzsee in Utah,[115] mit denen er mehrere Spritspar- wie Hochgeschwindigkeitsrekorde erzielen konnte.[26] Unter dem Motto Automorrow [116] testete er Prototypen für Zwei- und Viersitzer sowie einsitzige Dreiräder (z. B. Utah 1) und Zweiräder (Utah 2).[117]


Flugzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1968 entwickelte Colani die Propellerflugzeug-Studie C-309 für das Konzept Propeller-Rekord-Flugzeug. Zwei gegenläufige Zug-und-Druck-Propellerpaare, angetrieben von zwei Wankelmotoren,[119] sollten für die jährlich im US-Bundesstaat Nevada veranstaltete „Reno National Championship Air Races“ als neue Idee dienen. Vorbild war die Dornier 335, eines der revolutionärsten Kolbenmotorflugzeuge des Zweiten Weltkriegs. Die Anordnung des Heckmotors reduzierte den Luftwiderstand, und somit war es schneller als ein vergleichbares normales zweimotoriges Flugzeug.[120]

1976 gestaltete er das gesamte Cockpit eines kleinen Motor-Flugzeugs namens Fanliner, das auf einem Segelflugzeugrumpf aufbaut.[121] Dieses von dem Mönchengladbacher Unternehmen Rhein-Flugzeugbau gebaute Fluggerät hat zwei Sitze in halbliegender Position und war sein Privatflugzeug. Colani bezeichnete es auch als „Porsche der Lüfte“.[122] In den 2000er-Jahren wurde es nach China verkauft.

In Flugzeugstudien für die verschiedenen Einsatzgebiete versuchte Colani die perfekte aerodynamische Form zu finden. Dabei sind seine Entwürfe teilweise stark durch die Formgebung der Natur inspiriert. Seine Studie eines Mega-Passagierflugzeugs für insgesamt 4000 Passagiere auf vier Hauptdecks ist weitgehend der Form des Urhais Megalodon nachgebildet, um eine möglichst gute Aerodynamik zu erreichen.[123] Im Jahre 1977 legte Colani diesen Entwurf dem Flugzeugbauer Boeing vor. Das Projekt wurde jedoch nicht umgesetzt.

1978 konzipierte Colani für die NASA einen Großraumtransporter für 1000 Passagiere. Ausgehend von Kusnezow-Triebwerken sollte diese Maschine über 15.000 Wellenvergleichs-PS je Triebwerk verfügen. Für den Personentransport verteilten sich 1000 Passagiere auf acht Ebenen, als Großfrachttransporter wäre diese Version mit einem riesigen Frachtraum ausgestattet.[124]

1982 entwarf Colani einen Mach-2-Senkrechtstarter (VTOL). Die Besonderheit hierbei war ein Schwenkmechanismus für den nach hinten austretenden Gasstrahl, der der Maschine eine außergewöhnliche Manövrierfähigkeit verlieh, da der Strahl nicht nur nach links oder rechts, sondern durch Abklappen des Schwanzes auch herauf- und herunterbewegt werden konnte.[125]

1983 entwickelte Colani ein von der NASA konzipiertes Passagierflugzeug mit dem Projektnamen „Mach 5“ weiter. Mit vier gebogenen Flügeln und einem lanze­nförmigen Bug ausgestattet,[126] sollte das Passagierflugzeug die Strecke Tokyo – London in drei Stunden absolvieren.[127]

1985: Vorstellung des Propellerflugzeugs „Pontresina“.[128][129] Diese Maschine hat zwei Motoren, mit denen zwei Druckpropeller angetrieben werden sollten. Die Propeller, die auch unter dem Namen „Zentripetal-Überschall­propeller“ bekannt wurden, waren ebenfalls eine neue Design-Idee. Dieses Flugzeug blieb eine Studie und daher ist das Modell nicht flugfähig.

1985 entstand die Studie eines Großtransporters mit dem Namen „Dolphin Inspiration“, der, wie der Name nahelegt, den runden und fließenden Formen der Meerestiere, insbesondere des Delphins, nachempfunden wurde.[130]

1987 wurde der „Bizz-Jet“ für einen namhaften US-Konzern entwickelt. Die Besonderheit bei diesem Modell war die vorwärts gepfeilte Tragflächenform und die hochfeinen Perforierungen über das letzte Rumpfdrittel, es sollte die Verwirbelungen der normalerweise vorhandenen Lufteinlässe reduzieren.[131]

1989 entwarf er für die japanische Raumfahrtforschung das Huckepack-Konzept-Flugzeug „Mach 3 Carrier“.[132] Ausgangspunkt dieser Studie war das Konzept eines Trägersystems des deutschen Raumfahrt-Professors Eugen Sänger. Das nach ihm benannte Sängerprinzip basiert auf einem Trägerflugzeug, das nur die Aufgabe hat, ein zweites Flugzeug in die hohe Atmosphäre zu bringen, damit das mit der Nutzlast beladene kleinere Flugzeug den Sprung in den Weltraum schafft. Colani perfektionierte die beiden Maschinen aerodynamisch, das große Trägerflugzeug für die tieferliegenden Luftschichten und mit einem offenen Oberdeck, in dem sich das Shuttle aerodynamisch anschmiegt. Das Shuttle ist für dünne Luftschichten und den Weltraum konzipiert.

Eine weitere Mach-Studie sollte trotz der scheinbar unförmigen Form des Fluggeräts Mach 24 im Horizontalflug erreichen. Mittels „Durchstechen“ der dicken Luftschichten mit einem langen Rohr und dem kurzzeitigen Verbrennen einer riesigen Plasmaflamme sollten sich Luftfäden um das tonnenförmige Gerät legen, die das Flugzeug wie in einem luftleeren Raum fliegen lassen. Dies entspräche der Strömung der Pinguine im Wasser, der von Unterwasserfahrzeugen aufgenommen wurde.[133]

1996: Entwurf eines Jagdflugzeugs: Die erhöhte Lage des Cockpits soll dem Piloten eine verbesserte Rundumsicht ermöglichen, um sich in feindlichem Territorium schneller zu orientieren.[134] Diese Studie blieb Colanis einziger Ausflug in den Bereich von Waffen und Rüstung, da er nichts mit Waffenproduktion zu tun haben möchte. („Gibt es Dinge, die für Sie tabu sind?“ Colani: „Aber was für ein Tabu: Ich bin bei Thyssen gegangen worden, weil ich nicht an Panzern und U-Booten mitarbeiten wollte. Das ist eine ganz klare Linie. Alles andere haben wir schon gemacht.“[2]) Ein angebliches „Jagdgewehr“ („hunting rifle“) ist lediglich ein Gewehr zum Wurfscheibenschießen.[135]

Im selben Jahr entwickelte er die Studie „Pusher-Puller“. Bei diesem Rekordflugzeug, das über zwei kontrarotative Luftschrauben an Bug und Heck verfügen sollte, hatte Colani die Propeller überdimensioniert und geschwungen entworfen, um Energie einzusparen.[136]

2001 entwickelte er eine neuartige Idee für ein „Flying-Wing“-Großraumflugzeug. Der Doppeldecker und Nurflügler in einem sollte eine Flügelspannweite von 2 × 80 Meter haben (Bild: [137]). Diese zweite Studie für die Air China wäre eine Antwort auf den neuen Airbus 380 gewesen. „Flyingwing“ mit der Spannweite von 160 Metern hätte das dreifache Stauvolumen bei gleicher Passagierzahl der A380. „Die Konstruktion von Nurflüglern ist wegen der Komplexität der Strömungsverhältnisse besonders schwierig.“[138] 2008 plante Colani, an der Tongji-Universität von Shanghai ein nicht-flugfähiges Holzmodell im Maßstab 1:1 zu bauen, um die Dimensionen erlebbar zu machen.

Ausstellungen und Messen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AGOS Luxus-Computer-Serie, Opus Magnum, Design by Colani, 2014

Vom 1. Mai 2004 bis Ende September 2005 wurde in der Nancyhalle in Karlsruhe seine Ausstellung „Colani – Das Gesamtwerk“ präsentiert. Seit 2004 wird das Colani-Museum Futurama in Europa geplant.

Das Goethe-Institut präsentierte ihn im Rahmen des Deutschland-in-Japan-Jahres 2005 mit einer umfassenden Ausstellung. Zusammen mit der Firma BASF zeigte er 2005 die Schau „Colani – Back in Japan“ in Kyōto, Japan.[139]

Auf der Cebit 2007 präsentierte Colani seine neueste Entwicklung: Anyfix, das erste Universal-Handy-Ladegerät der Welt.[140] Das Universalgerät ging aus bislang unbekannten Gründen nicht in Produktion. Colani erwähnte in einem Interview im Jahr 2007, dass der Hersteller von einer Vorbestellung von acht Millionen Stück sprach, da viele Unternehmen das Gerät als Werbegeschenk für ihre Kunden haben wollten.[141]

Vom 3. März bis 17. Juni 2007 fand die Colani-Ausstellung Translating Nature im Design Museum London statt.[142] Ein Schwerpunkt waren Colanis Skizzen des Meereslebens und Filme, die das Leben im Aquarium mit Colanis biomorphen Entwürfen verbanden.[47]

2009 präsentierte man auf der Nowa-Zukunftsmesse in Marburg an der Lahn das erste von Colani gestaltete Modell der AGOS-Luxus-Computerserie Opus Magnum.[143]

Zur Jahreswende 2011/2012 fand die dreimonatige Ausstellung Colani Biodesign Codex Show im Triennale-Design-Museum in Mailand statt.[4]

2013 wurde auf der IFA vom Versandhändler Pearl der Prototyp des 3D-Druckers FreeSculpt Colani vorgestellt, der in Zusammenarbeit mit Colani entwickelt wurde.[144]

Colani-Museum Karlsruhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Colani Design
Colanis Lagerhalle und Design-Werkstatt im Karlsruher Vorort Neureut seit 2002.[23]

Vom 1. Mai 2004 bis zum 30. September 2005 fand die große Ausstellung COLANI – Das Lebenswerk im Karlsruher Kongresszentrum (Nancyhalle) statt.[145] Auf 4000 Quadratmetern wurden die wichtigsten Werke des Designers Luigi Colani aus fünf Jahrzehnten gezeigt. Die in den 1960er-Jahren im Zuge der Bundesgartenschau erstellten Hallen zeigten über 1000 Großobjekte, Modelle und Entwurfzeichnungen aus unterschiedlichen Entstehungsjahren. Allein im Jahre 2004 haben mehr als 60.000 Menschen die Ausstellung in Karlsruhe besucht. Von September bis Ende Dezember 2007 wurde die Ausstellung noch einmal geöffnet.

Nach Schließung der Ausstellung im September 2005 hatte sich in Karlsruhe eine Initiative gegründet mit dem Ziel, das Lebenswerk Luigi Colanis dauerhaft in einem künftigen Colani-Museum in Karlsruhe zu präsentieren. Auf Wunsch des Designers sollen die Exponate auch weiterhin in der dafür geeigneten Nancyhalle gezeigt werden.

Aufgrund des hohen Renovierungsaufwands für die Nancyhalle suchte der Förderverein Colani-Museum[146] Sponsoren aus Industrie und Handel, die bereit waren, sich an den Kosten für die Erhaltung der Ausstellungshalle zu beteiligen. Der Förderverein ist immer noch aktiv in seinem Bemühen, für die Objekte eine geeignete Ausstellungsmöglichkeit in Karlsruhe zu finden und zu finanzieren.

Ende Dezember 2007 wurde die Ausstellung endgültig geschlossen und geräumt, die Halle blieb jedoch erhalten.

Würdigungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das New Yorker Museum of Modern Art nahm 1989[22] seinen zusammenlegbaren Leichtkopfhörer Sony MDR-A60[147] von 1984[148] in seine ständige Sammlung auf.

1993 erwarb das Centre Pompidou[23] in Paris Designobjekte von Colani für die permanente Design-Ausstellung.[149]

In der Pinakothek der Moderne in München (Die Neue Sammlung, Staatliches Museum für angewandte Kunst) überzeugte die Jury die Installation der permanenten Design-Sammlung: „Mit Hilfe von Lichtwänden, bewegten Paternostern und modularen Raumstrukturen“[150] wurden die bis zu 22 m hohen Räume „ausstellungsfähig“ gemacht. Für dieses Konzept haben am 18. März 2004 Albrecht Bangert (Konzept), Dieter Thiel (Architektur), Luigi Colani (Skulptur),[85] Zaha Hadid (Sitzskulpturen) und Horst Brandenburg (Video-Installation) den if Silver Award von iF design des Rats für Formgebung • German Design Council erhalten.[151]

Mit der Begründung, „Colani sei der Weltmeister der eleganten Kurve“, wurde er am 1. März 2005 vom Club „Belle Moustache“ in Leinfelden-Echterdingen ausgezeichnet.[152] Colani „habe viele Lebensbereiche durch innovative Formgebung und revolutionäre Konzepte neu gestaltet. Sein markanter Bart sei zu seinem Markenzeichen geworden“, teilte der Bartträger-Club weiter mit.[153]

Die Deutsche Post würdigte den Künstler durch die Ausgabe eines Postwertzeichens im Wert von 70 Eurocent für einen Standardbrief in der Serie Design aus Deutschland am 8. Dezember 2016. Der Entwurf der Briefmarke stammt von den Bremer Grafikern Sibylle und Fritz Haase. Das Bildmotiv stellt Colanis Schlaufenstuhl von 1968 dar, dessen Formgebung von biomorphen Strukturen inspiriert ist.[154][155] Der Plastikstuhl namens Poly-COR wurde von COR-Sitzkomfort hergestellt[156] und verbindet Eero Saarinens einbeinigen Plastikstuhl samt Tulpenfuß[157] mit einem Freischwinger. „Der komplizierteste zur Zeit gefertigte Stuhl. Eine gewagte Verschlaufung in Polyester-Injektionstechnik hergestellt“, so Colani damals.[158] Dieser Schlaufenstuhl ist auch der Drehsitz in seiner Kugelküche für Poggenpohl.[33]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1954: „Goldene Rose“ in Genf für eine Karosserie auf einem Fiat-1100-TV[57]-Chassis für den Karosseriebauer Rometsch, wovon sich Fiat wiederum mit dem Fiat 1100 TV Spider inspirieren ließ.[10]
  • 1972: Die gute Industrieform / iF für das Teeservice Drop[72]
  • 1982: Designer of the year in Japan[159]
  • 1985: Good Design Award (Japan) für Wasserhähne (Grohe)[160]
  • 1986: Golden Camera Award für die Canon T90
  • 1995: Clima ’95 für Heizkörper-Armaturen
  • 1996: iF Design Award für Heizkörper-Armaturen
  • 1997: „Der rote Punkt“ vom Design-Zentrum NRW für Messmer-Pen
  • 2003: Rheinland-Pfälzischer Design-Preis für Bank-Design (Automatengehäuse für Geldausgabe)[161]
  • 2004: „if Silver Award“ für eine Skulptur in der permanenten Designausstellung der Pinakothek der Moderne, München[85]
  • 2005: Club „Belle Moustache“
  • 2006: Grand Prix Design des XXII. Festival Automobile International, Paris
  • 2007: Visionary Design Award vom ArtCenter College of Design in Pasadena für sein Lebenswerk[41]
  • 2007: „Outstanding lifetime contribution to design“ – weltweite Umfrage unter Architekten, Designern und Grafikern vom FX magazine in London.[162][40]
Weitere Auszeichnungen:[85]

Zitate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Colani, 2014

„Beflügelt vom Geist der Studentenrevolte, wollte Colani, der sich gerne in der Nachfolge der Gesamtkunstwerk-Ideen des Jugendstils sieht, nicht bloß Produkte verbessern, sondern Gesellschaft verändern. In seinem Traktat „Ylem“ beschrieb er 1971 eine schöne neue Welt, in der die Menschen – ähnlich wie in der Fernsehserie „Raumpatrouille Orion“ – unter den Meeren in „subaquatischen Siedlungen“ oder weit über der Erde schwebend in „Pilzhäusern“ leben, bei denen sich an einen elliptischen Zentralraum kugelförmige Nebenzellen mit Küche, Bad, Ess- und Sanitäreinheiten anschließen. Mit den biomorphen Formen seiner Behausungen bezieht er sich auf den Uterus und die Höhle, in denen er perfekte Metaphern für Schutz und Geborgenheit sieht. „Der weiche, kantenlose Raum der Ellipse“, schreibt er, „strahlt in seiner horizontlosen Harmonie eine Nestwärme aus, die das Wohnen in eckigen früheren Räumen als unzumutbare Quälerei erscheinen lassen wird.““

Luigi Colani in: Ylem, 1971, zitiert nach Christian Schröder.[163]

„Solange die Maulhelden in Führungspositionen behaupten, sie wollen Fortschritt, in Wirklichkeit jedoch nicht anderes tun, als den Nachlass zu verwalten und eine riesige Blase vor sich her tragen, bleibt die Zukunft Deutschlands ein riesiger Luftballon. Diese Konformisten bauen die Autos des 2. Jahrtausends und haben noch gar nicht begriffen, dass wir bereits mitten im 3. Jahrtausend sitzen.“

Luigi Colani, 2004.[164]

„Das deutsche „Bauhaus“ bereitet Ihnen Sorgen. Was ist passiert?“
„Ja, richtig. Es gibt noch eine Sache, die ich angehen werde: das Bauhaus, unser geliebtes Bauhaus. Ich sage Ihnen, wieso. Mein Vater war Filmarchitekt und ein großer Architekturfan. Er hat mir vor seinem Tod noch etwas abgenommen: „Hör zu, was nach dem Krieg passiert ist, das war die echte Zerstörung des Bauhauses.“ Schauen Sie, ich zeichne es Ihnen auf – das Quadrat, das Dreieck und der Kreis – oder in der dritten Dimension – Würfel, Pyramide, Kugel – Kandinsky, Wassily, Gropius – Leuchtende Farben. Das gab es alles bis `33. Dann wurde erst mal alles zerschlagen. Das war den Nazis zu kosmopolitisch. Die waren viel zu locker für die Nazis. Nach dem Krieg wurde am Bauhaus aber nur das Quadrat, das eckige Design propagiert und befolgt. Hierfür gibt es aber keine Entschuldigung, für diese Entgleisung. Ab 1945 haben die am Bauhaus Nazidesign gemacht.“

Luigi Colani in: Deutsches Architektenblatt, 2014.[165]

„Nimm einen Stein und wirf ihn ins Wasser, der Stein ist rund, die Flugbahn ist rund, die Kreise im Wasser sind rund, unsere Welt ist rund und bewegt sich mit Milliarden von anderen, runden Himmelskörpern in Harmonie auf runden Bahnen. Selbst bis in die arterhaltende Erotik erregen uns runde Formen. Warum soll ich, ein denkender Mensch, es denen nachmachen, die unsere Welt eckig sehen? Ich setze den Kampf von Galileo Galilei fort, auch meine Welt ist rund.“

Luigi Colani, (ohne Jahresangabe)[166]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • YLEM, nicht im „ordentlichen“ wissenschaftlichen Sprachschatz gebraucht, da Zentralwort wagemutiger Spekulation über die Entstehung des Alls von grösster geistiger Penetranz und Elastizität. Edizione internazionale Colani, Bertelsmann Sachbuchverlag, Gütersloh 1971, ISBN 3-570-08427-2, Vorwort und 117 lose farbige Abbildungsblätter, in rotem Kunststoffkoffer und ergonomischem Handgriff; Abbildungen.
  • Colani – Band 1–4. Bildbände. Bd. 1, 1986; Bd. 2 & 3, 1987; Inova-Verlag, Zofingen; Bd. 4, 2000, Colani Design International, Toulouse, Bern u. a. [incl. Wiederabdruck der Bände 1–3], limitierte Auflage, nur erhältlich bei www.colani.ch und www.colaniswelt.ch.[167]
  • Luigi Colani, Albrecht Bangert: Colani – Das Gesamtwerk. Bangert Verlag, Schopfheim 2004, ISBN 3-936155-76-3.
  • Luigi Colani, Albrecht Bangert: The Complete Oeuvre. Bangert Verlag, Schopfheim 2004, ISBN 3-936155-75-5.
  • Albrecht Bangert: Colani: Fifty Years of Designing the Future. Thames & Hudson, London 2004, ISBN 978-0500342046.
  • Luigi Colani, Albrecht Bangert: Colani – Die Kunst die Zukunft zu gestalten. Bangert Verlag, Schopfheim 2004, ISBN 3-936155-77-1.
  • Luigi Colani, Albrecht Bangert: Colani – The Art of Shaping the Future. Bangert Verlag, Schopfheim 2004, ISBN 3-936155-78-X.
  • Vorwort in Leonhard Salleck: Der Schlüssel: Geheime Botschaften in Leonardo da Vincis Abendmahl. Verlag Kastner, Wolnzach 2004, ISBN 3-937082-11-5, online-Text.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Filme (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luigi Colani. Karlsruher Stardesigner feiert Geburtstag. Interview mit Archivaufnahmen, Deutschland, 2018, 2:07 Min., Buch und Regie: N.N., Produktion: SWR, Redaktion: SWR Aktuell, Erstsendung: 2. August 2018 bei SWR Fernsehen, Inhaltsangabe mit online-Video von SWR.
  • Designklassiker – das Geheimnis zeitloser Formen. Dokumentarfilm, Deutschland, 2005, 42 Min., Buch und Regie: Stephanie von Drathen, Redaktion: Thomas Ammann, Produktion: XXP, Reihe: Design – Zukunft gestalten, Erstsendung: 3. November 2005 bei XXP TV, Film-Daten von WorldCat. Über Verner Panton und Luigi Colani.
  • Portrait du prolifique designer allemand d'origine italienne Luigi Colani. Fernseh-Reportage, Frankreich, 1990, 1:40 Min., Buch und Regie: Ivan Brazov, Produktion: La Cinq, Redaktion: Le journal, Erstsendung: 2. Juli 1990 bei La Cinq, Film-Transkript (englisch) von INA mit online-Video.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Bilder seiner Ideen – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Bilder
Videos
Verschiedenes
Interviews
Datenbanken

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vera Hella Fröhlich: Das Vermächtnis des Luigi Colani. In: Die Welt, 2. August 2008.
  2. a b c d e f g Susanne Lang: „Berlin ist eine schöne Leiche“. In: taz, 4.  August 2003, Interview.
  3. Oliver Seppelfricke: Sind Sie ein Kurvenstar, Herr Colani? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. August 2008: „Sie hassen den Begriff Designer und nennen sich selbst einen „Form- oder 3D-Philosophen“. Wo ist der Unterschied?“ […] „Ich beschäftige mich mit der gesamten formalen, dreidimensionalen Umwelt, daher kommt dieses vielleicht ein bisschen anmaßend klingende Wort „3D-Philosoph“. Es trifft in der Essenz der Dinge aber genau auf das zu, was ich tue.“
  4. a b Ayesha Durgahee, CNN: Meister der Visionen. Luigi Colani: Transportdesign «dem Rest um 20 Jahre voraus». In: news.ch. 8. Dezember 2011, abgerufen am 27. Mai 2017 (englisch, mit Video, 3:13 Min.).
  5. Luigi Colani. In: Designer Historie, aufgerufen am 27. Mai 2017: „… Colani [war] seiner Zeit oftmals weit voraus.“
  6. Gerhard Matzig: Von einem, der stets die Kurve kriegt. In: Süddeutsche Zeitung, 2. August 2018: „Unübersehbar ist jedoch: Colani war seiner Zeit voraus.“
  7. Mike Hanlon: The first universal mobile phone charger. In: newatlas.com, 12. März 2007: „A vast number of Prof. Colani's designs, including his ground-breaking world records in aeroplane and vehicle construction, were decades ahead of their time“.
  8. Christina Prasuhn: Leidenschaftlich forschen. Der Wissenschaftler Gordon Cheng ist inspiriert von Luigi Colani. In: Süddeutsche Zeitung, 8. Dezember 2015: „Er ist seiner Zeit voraus“.
  9. Peter Friedrich Stephan: Luigi Colani – Der Designer als Marke, Visionär und Erzähler, in: Almut Grunewald und Tobias Hoffmann (Hrsg.), Experiment 70 – Designvisionen von Luigi Colani und Günter Beltzig, Edition Braus, Heidelberg 2002, ISBN 3-899-04042-2, S. 39–51, als (PDF; 2,6 MB).
  10. a b c d e f g h i Friedrich M. Albert: Colanis runde Welt. (Memento vom 3. August 2012 im Webarchiv archive.is). In: colour-europe.de, 1988, kommentiertes Gespräch; zu Friedrich M. Albert: Nachruf, 31. Juli 2013.
  11. World’s top designer sets office in Changzhou. In: jschina.com.cn, 中国江苏网 / 江苏国际在线, 20. Mai 2014, (englisch).
  12. a b Albrecht Bangert: A conversation between Colani and Albrecht Bangert on Japan and the relationship of technology and nature. In: bangertinternational.de, 6. April 2005, Gespräch mit Colani, (englisch).
  13. Historie #1959. In: colani.ch, aufgerufen am 7. September 2018.
  14. Bild: BMW 700. In: colani.org, aufgerufen am 4. September 2018.
  15. Jörg Krummenacher: «Das Oberengadin verkauft die Kuh, statt sie zu melken». In: NZZ, 15. August 2005.
  16. a b c d e f g h i j Oliver Seppelfricke: Sind Sie ein Kurvenstar, Herr Colani? In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 1. August 2008, Interview.
  17. Imogen Fox: The close-up. Luigi Colani, designer. In: The Guardian, 12. März 2007: „I was born in Germany, but my ancestors on my father's side lived in Italy and Switzerland for roughly 200 years and before that they came from Kurdistan.“
  18. a b Christian Schröder: Design. Die Nachbesserung der Wirklichkeit. Raumkapseln in der Küche: Luigi Colani, Deutschlands wildester Designer, wird 80 – und hat Ideen für 500 Jahre. In: Tagesspiegel, 2. August 2008.
  19. Hanno Gerwin: Gerwin trifft Luigi Colani, den internationalen Stardesigner. In: gerwintrifft.de, o.J., ca. 2002, Interview.
  20. a b Norman Kietzmann: Designer Luigi Colani: „Leckt mich doch!“ In: Der Standard, 9. Juli 2016, Interview.
  21. a b c d e f David Colman: Luigi Colani. In: interview magazine, 7. Juli 2009, Interview, (englisch).
  22. a b c d e f Historie #1957. In: colani.ch, aufgerufen am 4. September 2018.
  23. a b c d e Ariane Lindemann: Colani, Prof. h.c. Luigi (Lutz). In: Karlsruher Köpfe: Menschen, die man in Karlsruhe kennt, Info-Verlag, Karlsruhe 2004, ISBN 978-3-88190-371-4, S. 35f.
  24. Bildergalerie: Plastic Products. In: colani.org.
  25. dpa: Designer Colani wird 85. In: Märkische Oderzeitung, 1. August 2013.
  26. a b Werk. In: colani.de.
  27. a b c sda: Der Andere unter den Andersartigen. Designer Luigi Colani wird 80. In: 20 Minuten, 2. August 2008.
  28. Bild: Colani vor Eco-City-Modell. In: dpa, 13. Januar 2003.
  29. Bild: Eco-City-Modell, Colani-Ausstellung, 2005.
  30. a b c d Anika von Greve-Dierfeld (dpa): „Ich bin denen immer zu sehr nach vorne gestürmt“. In: Die Welt, 2. August 2018, mit Bilderstrecke.
  31. Datenblatt: Windenergieanlagen. In: Avantis, 11. September 2012.
  32. P. Reichardt: Colani Design Institut in Changzhou eröffnet. In: OWC Verlag für Außenwirtschaft, 19. Mai 2014.
  33. a b Ergonomie und Küche. In: eigo.ch, aufgerufen am 30. August 2018, nach unten scrollen.
  34. Bildergalerie: Television. In: colani.org.
  35. Bildergalerie: Electronic Products. In: colani.org.
  36. Beate M. Glaser: Sprit sparen beim Lkw durch bessere cw-Werte – Der Aerodynamik-Lkw und der Aerodynamik-Auflieger von Mercedes-Benz und Schmitz Cargobull verbrauchen pro Jahr bis zu 2.000 Liter Diesel weniger. In: weltexpress.info, 12. Oktober 2012.
  37. Marco Dalan: Deppen-Theater IAA. In: Die Welt, 18. September 1999, Interview: „Mein Lkw verbraucht 30 Prozent weniger Sprit.“
  38. magictr: Germany has created an unusual “Field”. In: The Siver Times, 1. Juli 2018.
  39. Yves: Ka Colani, de Ka die Ford liever stilzwijgt. [Ka Colani, der Ka, den Ford lieber verschweigt.] In: autofans.be, 9. August 2016, (niederländisch).
  40. a b c d e The winner of the FX Lifetime Contribution Award talks to Monique Nelson. In: FX magazine, 3. Januar 2008.
  41. a b c Michael Hausenblas: „Nimm deine Mäuse und verschwinde!“ In: Der Standard, 26. Juni 2009, Interview.
  42. a b Presseinformation: Designlegende Luigi Colani, Violinvirtuose Miha Pogacnik und weitere Visionäre am 29. Juni beim Incredible Summit in Wien. In: incredibleurope.com, Juni 2009, (PDF; 120 kB).
  43. Meister des runden Designs – Stardesigner Luigi Colani wird 80. Alles so schön rund hier! In: Bild, 1. August 2008: „20.000 Entwürfe hat Luigi Colani bislang geschaffen, 70 bis 80 Prozent davon sind realisiert worden.“
  44. a b Mathias Klappenbach: Zahlen, bitte. Luigi Colani. Zum 80. Geburtstag des Designers. In: Der Tagesspiegel, 27. Juli 2008: „20 000 Entwürfe hat Colani angefertigt. Ungefähr 70 bis 80 Prozent davon wurden auch realisiert, serienmäßig meistens Artikel wie Kugelschreiber und Eierbecher, seltener das Stratosphären-Segelflugzeug, der Senkrechtstarter oder der „Supersportwagen“ mit 900 PS. Quelle: stern.de.“
  45. Roland Böhm, dpa: Luigi Colani. Der Kugelkünstler in Karlsruhe. In: manager magazin, 30. April 2004.
  46. Gastprofessoren / Beratende Professoren. In: Tongji-Universität, Shanghai, und Luigi Colani, Professor. In: Tongji-Universität, College für Architektur und Stadtplanung (CAUP), aufgerufen am 28. August 2018.
  47. a b c d Brett Patterson: Luigi Colani: Translating Nature. London's Design Museum's retrospective traces the designer's unique career, from aquatic animations to aircraft design. (Memento vom 22. März 2017 im Internet Archive). In: Bloomberg, 15. Juni 2007.
  48. admin: Milano, una mostra per Luigi Colani. In: tvdaily.it, 22. September 2011, (italienisch).
  49. Colani, biodesign codex show. In: professionearchitetto.it, 18. September 2011, (italienisch).
  50. Fakultätsseite: Perchè il Master in Biodesign. In: Politecnico di Milano - Facoltà del Design, (italienisch), aufgerufen am 27. September 2018.
  51. a b c Annika Wind: „Ich sage immer die Wahrheit.“ (Memento vom 13. September 2018 im Webarchiv archive.is). In: Mannheimer Morgen, 2. August 2013, Interview.
  52. a b c Malte Steinhoff: Er machte die Cops blau. Designer Colani (84) über die „beschissene Elbphilharmonie“. In: Hamburger Morgenpost, 4. November 2012, Interview.
  53. a b Rainer Bekeschus: Das Viermal-L-Auto. Das Zukunftsmodell ist leicht, leise, langsam und lustig, meint Designer Luigi Colani. In: Sächsische Zeitung, 13. März 2004, Interview.
  54. Foto: Colani, Ross Lovegrove und Karim Rashid. In: colani.org.
  55. Colani lecture Nancyhalle Karlsruhe: Colani meets Karim Rashid. In: Bangert Verlag, 11. April 2006, mehrere Seiten.
  56. a b Matthias Stolz: Luigi Colani: „Früher habe ich übertrieben“. In: Zeitmagazin, 4. April 2018, Nr. 15, kommentiertes Interview.
  57. a b Jens Kemle und David Wolf: Der Vorkämpfer für gutes Design. In: stern, 15. August 2003, Interview.
  58. a b Mareike Ludwig / Christian Thiele: „Seitdem es Designer gibt, ist die Welt am Arsch.“ (Memento vom 12. Februar 2013 im Webarchiv archive.is). In: Playboy, 2008, Nr. 9, Interview mit Colani.
  59. Marianne Sperb: „Kurvenstar“ Colani geht unter die Hutmacher. In: Mittelbayerische Zeitung / hutkoenig.de, 23. November 2010, (PDF; 225 kB): „ ... und wird begleitet von der kultivierten, zurückhaltenden Yazhen Zhao, seiner Lebensgefährtin.“
  60. Foto: Trade Fair 'Heimtextil' – Luigi Colani. In: Getty Images, 9. Januar 2013.
  61. Foto: Ya-Zhen Zhao und Luigi Colani in Shenzhen, China. In: Getty Images, 13. Mai 2005.
  62. dpa: Luigi Colani – Ein Berliner kehrt aus der Schweiz in sein Heimatland zurück. In: Die Welt, 15. Januar 2003.
  63. N.N.: Luigi Colani auf Stippvisite in «seinem» Museum. In: Aargauer Zeitung, 11. Mai 2011.
  64. Solon Luigi Colani in der Internet Movie Database (englisch)
  65. pi: lm Rosengarten: Rosemarie und Victor Colani feiern Goldene Hochzeit. In: Alten- und Pflegeheim Rosengarten, Norderstedt / Heimatspiegel, (Südholstein Anzeigenblatt GmbH), 17. August 2013, (PDF; 1,5 MB), aufgerufen am 29. August 2018.
  66. a b Jürg Bärtschi: Der andere Colani. In: art-design-vision.ch, 13. Oktober 2012, Ausstellung.
  67. Bildergalerie: Furniture Designs. In: colani.org und Stühle, Bänke, Teppiche, Fernseher. In: Getty Images, aufgerufen am 2. September 2018.
  68. Bresser Colani 7x22 Fernglas Hersteller-Informationen. In: bresser.de, aufgerufen am 10. August 2018.
  69. Colani Collection. Liege TV-relax. In: Kusch+Co, aufgerufen am 29. August 2018.
  70. Archiv. Führung. 30 Minuten – Ein Werk: Luigi Colani, Liege „TV-Relax“, 1965. In: Die Neue Sammlung, 14. Juni 2018, aufgerufen am 29. August 2018.
  71. Drop Teapot, 1973. Rosenthal, Germany. In: designophy.com, 2001, (englisch).
  72. a b Rosenthal Designer. Colani, Luigi. In: Rosenthal, aufgerufen 31. August 2018.
  73. Service Drop 1971. In: Centre Georges Pompidou, aufgerufen am 31. August 2018.
  74. a b Peter Dunas: Luigi Colani und die organisch-dynamische Form seit dem Jugendstil. Prestel, München 1993, ISBN 3-7913-1296-0, S. 18f.
  75. Foto: Badezimmer mit Sanitärkeramik von Colani für Villeroy & Boch.
  76. Qualität macht Geschichte. In: Villeroy & Boch, aufgerufen am 8. September 2018.
  77. a b Claudia Simone Hoff: Nasszellenrevolution. In: dear magazin.de, 22. Juni 2015.
  78. Foto: Badezimmereinrichtung von Villeroy & Boch. In: FAZ.net, 2. August 2018.
  79. Bild: Teeservice. Elegante Kurven. In: Bayerischer Rundfunk, 11. Juni 2011, mit online-Video, aufgerufen am 28. August 2018.
  80. Maren Siems: Melitta und Friesland-Porzellan. 60 Jahre Keramikherstellung in Varel. Begleitkatalog zur Ausstellung „Jeverland – in Ton Gebrannt“. Florian Isensee, Oldenburg 2015, ISBN 978-3-7308-1177-1, S. 46–47.
  81. Titelseite von: Domus, Februar 1983, Nr. 636, aufgerufen am 30. August 2018.
  82. Canon T90. In: Canon Camera Museum, (englisch), aufgerufen am 27. Mai 2017.
  83. Neues Outfit für die Swissair-Crew. In: dpa, 2. Februar 1990.
  84. Swissair Uniforms. #1990's – Colani Uniform. In: sr692.com, Januar 2009, Bilderstrecke.
  85. a b c d Awards. In: colani.org.
  86. a b Computer des Jahres. In: c64-wiki.de, aufgerufen am 9. September 2018.
  87. Bildergalerie: Pianos. In: colani.org.
  88. Broschüre: Pegasus. Concert Chamber K 208 Pegasus 120. In: Schimmel Pianos, (PDF; 28 S., 2,23 MB), 2007, S. 10: „In diesem Fall zu einem Flügel, der in seiner schwereleos schwingenden Eleganz weltweit nicht seinesgleichen hat und darum als Symbol und Namensgeber auf seinem Deckel einen goldenen Pegasus trägt. […] Dabei stand für die dank ihrer durchsichtigen Standscheibe aus Acrylglas wie freischwebend wirkende Flügelform die Natur Pate.“
  89. Christian Denso, AP: Colani: So viele Ideen, aber das Problem sind die Frauen. Designer traf sich mit 26 Polizeibeamten, um die neuen Uniformen zu besprechen. In: Hamburger Abendblatt, 13. Januar 2003: „... der kostenlos arbeitende Colani“.
  90. Foto: Luigi Colani, German designer, presents sketches for the blue uniforms of the officers in the Hanseatic city in a police station. In: Getty Images, 11. Januar 2003.
  91. APA: Zukunftshaus: Designer Luigi Colani entwirft Haus mit drehbaren Räumen. In: news.at, 20. September 2004.
  92. Michael Mahr: Holzschrein mit Technorotor. In: Main-Post, 29. April 2004.
  93. Vincze Miklós: The Bulging, Twisty Future, As Imagined by Designer Luigi Colani. In: io9.gizmodo.com, 6. Mai 2014, mehrere Fotos, Grundriss, Video; ganz nach unten scrollen.
  94. Fotos: Ambientes rotativos para maximizar espaço. In: minimumdesign.com.br, 18. Oktober 2017, (portugiesisch).
  95. Luigi Colani. In: Marburger Tapetenfabrik, 2018, aufgerufen am 26. September 2018.
  96. Alfons Oebbeke: Marburger Tapetenfabrik prägt „Visions“ von Luigi Colani. In: baulinks, 18. Dezember 2012.
  97. Irmgard Bott: Kunst und Natur Entdecken – Faltblatt zum Skulpturenpfad Kirchhain. (PDF) In: Magistrat der Stadt Kirchhain. Abgerufen am 19. Juli 2017.
  98. Ulf-Chr. Lesemann: CC - Computerarchiv 12/94. In: cc-computerarchiv.de.
  99. a b Costas Drifter: Colani Abarth Alfa 1300 Berlinetta 1959. In: gtplanet.net, 28. Mai 2014, (englisch), aufgerufen am 4. September 2018.
  100. a b 1959 Abarth-Alfa Romeo 1300 Berlinetta • Coachwork by Luigi Colani. In: Bonhams, 31. August 2007, mit Bilderstrecke, aufgerufen am 4. September 2018.
  101. Alfa Abarth Tubolare 1958. In: Galerie des Damiers, 2008, mit historischen Bildern, (franz.), aufgerufen 4. September 2018.
  102. Vincent Royer: Alfa Romeo 1000 Abarth de 1958. (Memento vom 29. April 2009 im Webarchiv archive.is). In: autosital.com, 12. Februar 2009, (franz.).
  103. VW Colani GT. In: karmann-ghia-lippe-nrw.de, aufgerufen am 4. September 2018.
  104. Thomas Braun: Durchgeboxt - Die große Enzyklopädie der Kleinserien und Eigenbauten auf VW-Käfer- und Bus-Basis; zusätzlich viele Porsche-Beispiele. Schneider Media, 2018, ISBN 978-3-667-11444-0.
  105. Gerti Draxler: GT-Karosseriebauset für VW-Käfer 1200. In: Dorotheum, 18. Mai 2010.
  106. N.N.: Produkte / Design. Warum denn nicht? In: Der Spiegel, 16. März 1970, Nr. 12.
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  108. Fotoserie: Eine Colani-Münch – mitten in Rorschach. In: rorschacherecho.ch, 14. Oktober 2016, aufgerufen am 6. September 2018.
    Bild: Luigi Colani Design, Munch Mammouth 1200 Motorbike 1973. In: WireImage.com, 2004, aufgerufen am 6. September 2018.
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  110. 1977 Volkswagen Prototype (Colani). (Memento vom 9. März 2010 im Internet Archive). In: beta.carstyling.ru.
  111. Fotoserie: 1979 Colani Sea-Ranger. In: carstyling.ru, aufgerufen am 3. September 2018.
  112. Bild: Magnetschwebebahn HM-1 in: Extravagant Designs by Luigi Colani. In: darkroastedblend.com, 2008.
  113. Fotoserie: 1981 Colani 2CV. In: carstyling.ru, aufgerufen am 31. August 2018.
  114. Charis Whitcombe: Luigi Colanis Testa d’Oro war der schnellste Ferrari seiner Zeit. In: Classic Driver, 24. Juli 2015, mit Fotostrecke und Fachurteil von Rémi Dargegen; Video, 1:14 Min.
  115. Video-Ausschnitt: Future Cars. In: Discovery Channel, 2007, Pressemitteilung.
  116. Plakat: 13 Modelle, 1989 auf dem Salzsee in Utah getestet. In: automorrow.com, 2015.
  117. René Zey: Designer. Colani, Luigi. In: designlexikon.net.
  118. Fotos: 2002 Colani Spitzer-Silo Truck. In: carstyling.ru, aufgerufen am 27. September 2018.
  119. Whitemule: Colani C309: Pull-Push rotary engine fantasy. In: The Dreamy Dodo, 26. Oktober 2012.
  120. Bilder: Propellerflugzeug C-309. In: Getty Images.
  121. Dieter Schmitt: RFB Fanliner (Teil 3). Cockpit vom Designer Luigi Colani. In: aerokurier, Flugbericht von 1978, wieder veröffentlicht: 21. Februar 2015, aufgerufen am 29. August 2018.
  122. Luigi Colani. In: Designer Historie, aufgerufen am 27. Mai 2017.
  123. Zeichnung: Megalodon. In: Koos Eissen, Roselien Steur, Sketching: Basics, 2012.
  124. Bilder: Luigi Colani Design, Mega Plane, 4 Kuznezow Engines 60.000 hp, Super Heavy Transport Study. In: Getty Images.
  125. Bild: Colani VTOL. In: Getty Images und mit Bildbeschreibung in: WireImage.com.
  126. Bild: Study for a Mach 5 passenger aircraft, 1983, Mach 5 in Draufsicht. In: io9.gizmodo.com, aufgerufen am 29. August 2018, Quelle.
  127. Bild: Mach 5. In: SpOn, 15. August 2013.
  128. Bild: Flugzeug „Pontresina“. In: AirVenture.de/History, aufgerufen am 27. Mai 2017.
  129. Wussten Sie schon … Pontresina. In: AirVenture.de/History.
  130. Bild: Dolphin Inspiration. In: designboom.com, 29. September 2011, Artikel.
  131. Bild: Bizz-Jet. In: simviation.com, 25. Februar 2007, aufgerufen am 29. August 2018, Quelle; vgl. Simon Zapletan: Bizz-Jet. In: Flickr, 8. November 2007.
  132. Bild: Colani Mach 3 Carrier. In: coolspotters.com, aufgerufen am 27. Mai 2017; vgl. Heckansicht. In: designboom, Mach 3 Carrier. In: Getty Images.
  133. Bild: Mach 24. In: Getty Images.
  134. Bild: Colanis Luftüberlegenheits-Jäger. In: Rainer Seubert: Thema: Colani. In: RC-Network, 19. September 2012, aufgerufen am 2. September 2018.
  135. Bild: Luigi Colani Design, FM Belgium over-under Shotgun for Trap Shooting. In: Getty Images, 6. Mai 2004, mit Bildbeschreibung und Wasserzeichen, aufgerufen am 2. September 2018.
  136. Bild: Push and pull study. In: simviation.com, 25. Februar 2007, Quelle.
  137. Bild: Colani Flyingwing. In: Flickr, Modell auf der Ausstellung Colani – Das Gesamtwerk, Karlsruhe, Nancyhalle, 1. Mai 2004 – 30. September 2005, aufgerufen am 29. August 2018.
  138. Michael Seipelt: Designvisionär Colani am Airport. Meisterwerke der Aerodynamik.. In: business-travel.de, 1. Februar 2007: „Aktuell entwickelt er für die chinesische Industrie als Antwort auf den Airbus A 380 einen Großraum-Nurflügler mit mehr als 1.000 Sitzplätzen, der in zehn Jahren als Prototyp realisiert sein soll. Nurflügler unterscheiden sich von den heute weltweit verbreiteten Schwanzflugzeugen dadurch, dass ihre Flügel in den Gesamtkorpus integriert sind.“
  139. a b Colani – Back in Japan. In: Bangert Verlag.
  140. Bilder: Handy-Ladegerät von Anyfix.
  141. Video: Interview mit Luigi Colani. In: vernissage.tv, 29. März 2007, (englisch), erste Minute.
  142. Luigi Colani – Translating Nature. In: designmuseum.org. März 2007, abgerufen am 27. Mai 2017.
  143. AGOS Luxus Computer Serie: Opus Magnum. In: agos.com
  144. Adeo Bertozzi / news.ch: Design und Funktion für wenig Geld. 3D-Drucker von Colani bei Pearl in Arbeit. In: egadgets.ch. 4. Oktober 2013, abgerufen am 27. Mai 2017 (mit Videos).
  145. Markus R. Ginsig, Artur P. Schmidt: Design oder Nicht-Sein. In: Telepolis. 15. August 2004, abgerufen am 27. Mai 2017: „Bis Ende Jahres [30. September 2005] kann man in Karlsruhe sein Gesamtwerk in Form von über 1000 Projekten, Modellen und Entwurfszeichnungen besichtigen.
  146. Ehemalige Seite vom Förderverein Colani-Museum Karlsruhe. (Memento vom 22. August 2015 im Internet Archive). In: colani-karlsruhe.de, 2015.
  147. franci2105: Sony MDR-A60 Stereo Dynamic Headphone Luigi Colani design. In: head-fi.org, 18. Juni 2018, aufgerufen am 6. September 2018.
  148. Cultobjects: MDR-A60 folding headphones designed by Luigi Colani (really from 1984!). In: Twitter, 28. August 2017, aufgerufen am 6. September 2018.
  149. Dossier: Luigi Colani. In: Centre Pompidou, aufgerufen am 31. August 2018.
  150. Andrea Eschbach (aes.): Münchner Designsammlung ausgezeichnet. In: NZZ, 29. März 2004, Ausschnitt.
  151. Pressemitteilung: iF design award winner at CeBIT – iF Silver Awards. In: iF International Forum Design, 18. März 2004, (englisch).
  152. Jürgen Burkhardt: Aktivitäten 2005. In: Bart & Kultur Club „Belle Moustache“, 2005, mit Fotostrecken.
  153. Designer Luigi Colani mit «Bart des Jahres» ausgezeichnet. In: Schwaebische.de, 2. April 2005.
  154. Serie Design aus Deutschland: „Luigi Colani – Schlaufenstuhl“. In: Deutsche Post, 8. Dezember 2016.
  155. Brigitte: Serie: „Design aus Deutschland“. In: philaseiten.de, 2. November 2016, aufgerufen am 27. Mai 2017.
  156. Ausstellungsfoto: 1968, Poly-COR. In: The Daily Telegraph, 2015.
  157. Bild: Eero Saarinens einbeiniger Plastikstuhl (1956). In: Wikimedia Commons, 2014.
  158. Colani zitiert von Gerti Draxler: Seltener „Poly-COR“-Stuhl, Entwurf Luigi Colani. In: Dorotheum, 4. November 2015.
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  160. Product Design. In: Good Design Award, 1985, (japanisch, englisch).
  161. Wolfgang Feierbach: 6. Geldausgabe-Automatengehäuse. In: feierbach.com, aufgerufen am 8. September 2018.
  162. 2007 Winners. (Memento vom 17. Dezember 2015 im Internet Archive). In: FX International Interior Design Awards, (PDF).
  163. a b Christian Schröder: Das Eckige muss ins Runde. Design verbessert die Welt: Luigi Colani feiert seinen 75. Geburtstag. In: Tagesspiegel, 2. August 2003.
  164. Zitat in: Markus R. Ginsig und Artur P. Schmidt: Design oder Nicht-Sein. In: Telepolis, 15. August 2004, im Gespräch mit Colani.
  165. Holger Rescher: Luigi Colani. Alles kantig. In: Deutsches Architektenblatt, 12. Juni 2014, Interview.
  166. Colani Eyewear collection 2010. In: colani.ch, (PDF; 1,7 MB)
  167. Inhaltsverzeichnis von Band 1: Colani 1, 1986, ISBN 3-906460-01-2, (PDF; 5 S., 172 kB), Titeldaten.
  168. Portrait du prolifique designer allemand d'origine italienne Luigi Colani. Fernseh-Reportage, Frankreich, 1990, 1:40 Min., Buch und Regie: Ivan Brazov, Produktion: La Cinq, Redaktion: Le journal, Erstsendung: 2. Juli 1990 bei La Cinq, Film-Transkript (englisch) von INA mit online-Video.
  169. Broschüre: Die runde Welt des Luigi Colani – 40 Jahre Design. In: LEO-BW, aufgerufen am 31. August 2018.
  170. Ausstellung: Experiment 70. In: Badisches Landesmuseum Karlsruhe, aufgerufen am 30. August 2018.
  171. Colani – Back in Japan. In: Bangert Verlag, 2005.
  172. Jürgen Burkhardt: Ausstellung „Luigi Colani – Meisterwerke der Aerodynamik“. Ausstellungsfotos mit Colani, 2007
  173. fabian_e: Colani … In: simviation.com, 25. Februar 2007.
  174. Luigi Colani #Exhibition. In: Design Museum, 3. März 2015, mit Fotostrecke.
  175. Jürgen Burkhardt: Luigi Colani – Translating Nature. Ausstellungsfotos mit Colani, 2007.
  176. Anita Hackethal: luigi colani: retrospective biodesign codex show. In: designboom, 29. September 2011, (englisch), mit Fotostrecke.
  177. Ausstellung: Das Bad der 70er Jahre in Europa, Asien und Südamerika. (Memento vom 23. Oktober 2015 im Internet Archive). In: Hansgrohe, 16. März 2015.
  178. Plakat: Luigi Colani Bio Design Codex Special Exhibition. In: seouldesign.or.kr, 2017.
  179. Yoon So-Yeon: Turning to nature as an inspiration for design. In: Korea Joongang Daily, 27. Dezember 2017, (englisch).
  180. Cedric Arndt: 90. Geburtstag. Luigi Colanis Design-Ideen in Zülpicher Römerthermen zu sehen. In: Kölnische Rundschau, 28. November 2018.
  181. Iris Hofmann-Kastner: Sonderausstellung: Grenzenlose Schaffenskraft. In: Museum der Badekultur, November 2018.
  182. Petra Grebe: Museum der Badekultur: Colanis grenzenlose Schaffenskraft. In: Rheinische Anzeigenblätter, 30. November 2018.