Plaus, Pfarrkirche St. Ulrich von Süden mit dem Totentanz von Luis Stefan Stecher (1996–2001)
Von 1996 bis 2001 malte er an der Friedhofsmauer der Kirche St. Ulrich in Plaus einen Totentanz-Zyklus, versehen mit Reimen in Südtiroler Mundart. Seit 2001 ist der Totentanz mit insgesamt 18 Bildtafeln öffentlich zugänglich. Die Pfarrei Plaus und die Gemeinde haben mit diesem Totentanz einen identitätsstiftenden Ort geschaffen. Luis Stefan Stecher malte in seinen Bildtafeln ein kleines „Vinschger Welttheater“, in dem er selbst, aber auch andere Persönlichkeiten, Vinschger Traditionen und der Vinschger Dialekt vorkommen.[2][3]
Plaus, Totentanz-Zyklus (2001) von Luis Stefan Stecher, Bildtafel 13 mit SignaturKorrnrliadr. Gedichte in Vintschger Mundart. Tyrolia, Bozen, 1978, ISBN 88-7014-401-1.
Beinahnähe [Gedichte]. Ill.: Luis Stefan Stecher. Athesia, Bozen, 1980, ISBN 88-7014-168-3.
Der Duft der Farbe. Ateliergedichte. Haymon, Innsbruck, 1988, ISBN 3-85218-049-X.
Der blaue Pavillon. Kinderbilderreime. Folio, Wien/Bozen, 2004, ISBN 3-85256-288-0.
Annähernd fern. Variationen über Nähe und Ferne; Aphorismen und Zeichnungen. Folio, Wien/Bozen, 2005, ISBN 3-85256-313-5.
Blättert der Wind im Stundenbuch. Neue Sonette. Folio, Wien/Bozen, 2017, ISBN 978-3-85256-729-7.
Johann Holzner: Luis Stefan Stechers „Korrnr-Schlaflied“, in: Gunda Mairbäurl u.a. (Hrsg.): Kindheit, Kindheitsliteratur, Kinderliteratur: Studien zur Geschichte der österreichischen Literatur; Festschrift für Ernst Seibert. Praesens, Wien, 2010, ISBN 978-3-7069-0644-9, S. 203–205
↑Totentanz.Pfarrei Plaus,abgerufen am 2.Februar 2022.
↑Museum für Sepulkralkultur (Hrsg.):Tanz der Toten – Todestanz. Der monumentale Totentanz im deutschsprachigen Raum. Verlag J.H. Röll, Dettelbach 1998, ISBN 3-89754-128-9, S.324–325.