Luisa Gnecchi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Luisa Gnecchi

Marialuisa „Luisa“ Gnecchi (* 4. Juni 1953 in Bozen) ist eine Südtiroler Politikerin, Gewerkschafterin und Frauenrechtlerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sie ist seit ihrer Geburt in Bozen wohnhaft und seit 1973 Angestellte der Sozialversicherungsanstalt INPS, später Landessekretärin der Gewerkschaft AGB/CGIL. Sie engagierte sich stets für die Frauenrechte und ist heute noch aktiv in der „Gruppe Aleksandra Kollontai“ tätig, welche 1973 die Beratungsstelle AIED eröffnete. Von 1990 bis 1999 war sie Mitglied des Beirates für Chancengleichheit und Gleichstellungsrätin.

Im November 1998 wurde sie auf der Liste Mitte Links Projekt – Progetto Centrosinistra in den Südtiroler Landtag und damit gleichzeitig den Regionalrat Trentino-Südtirol gewählt. Nachdem sie zunächst kurzzeitig als Landtagsvizepräsidentin gedient hatte, war Gnecchi von 1999 bis 2003 als Landesrätin für Arbeit, italienische Schule und Berufsbildung im Kabinett Durnwalder III Mitglied der Südtiroler Landesregierung. Am 26. Oktober 2003 wurde Gnecchi mit 4.705 Vorzugsstimmen auf der Liste Gemeinsam Links – Frieden und Gerechtigkeit (Bündnis aus Linksdemokraten, SDI, PRC und Bürgerbewegungen) für die XIII. Legislaturperiode wiedergewählt. Von Dezember 2003 bis Juli 2008 war Gnecchi im Kabinett Durnwalder IV Landeshauptmannstellvertreterin und Landesrätin für Arbeit, Innovation, Chancengleichheit, Genossenschaften, italienische Berufsbildung und Schule. Zudem wirkte sie von 2006 bis 2008 als Assessorin und Vizepräsidentin in der Regionalregierung Trentino-Südtirol.

Bei den Italienischen Parlamentswahlen 2008 kandidierte Gnecchi erfolgreich auf der Liste des Partito Democratico im Mehrpersonenwahlkreis Trentino-Südtirol für die Abgeordnetenkammer.[1] Sie trat daher wegen Unvereinbarkeit von ihren Ämtern im Regionalrat, Landtag, in der Landes- und Regionalregierung zurück. Bei den Parlamentswahlen 2013 gelang ihr die Wiederwahl in die Abgeordnetenkammer,[2] der sie noch bis 2018 angehörte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Südtiroler Landesregierung (Hrsg.): Südtirol-Handbuch 2002. Broschüre, Bozen 2002, S. 99 (online)
  • Südtiroler Landtag (Hrsg.): Frauen und Politik. Bozen 2003, S. 73–74 (PDF, 411 kB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Luisa Gnecchi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gli eletti alla Camera in Trentino Alto-Adige. (Nicht mehr online verfügbar.) Alto Adige, 15. April 2008, archiviert vom Original am 22. Juni 2008; abgerufen am 26. Februar 2013. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/altoadige.repubblica.it
  2. Die Wahl-Sensation. (Nicht mehr online verfügbar.) tageszeitung.it, 26. Februar 2013, archiviert vom Original am 17. Dezember 2013; abgerufen am 26. Februar 2013. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.tageszeitung.it