Lukas Bärfuss

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Lukas Bärfuss (2014)

Lukas Bärfuss (* 30. Dezember 1971 in Thun) ist ein Schweizer Schriftsteller, Bühnenautor, Theaterregisseur und Dramaturg.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lukas Bärfuss verliess nach neun Jahren die Primarschule und arbeitete unter anderem als Tabakbauer, Eisenleger, Gabelstaplerfahrer und Gärtner.[1] Zwischen seinem 16. und 20. Lebensjahr war er mehrfach obdachlos und lernte, «was es heisst, arm zu sein in einem Land, in dem es Armut eigentlich nicht geben sollte»[2]. Nach der Rekrutenschule arbeitete er als Buchhändler in Bern sowie später in einer kollektiv geführten Buchhandlung in Fribourg. Während dieser Zeit holte er sein Buchhändler-Diplom nach. Seit 1997 ist er als freier Schriftsteller tätig.[3]

Bärfuss hat an verschiedenen Hochschulen gelehrt. Er hält eine Dozentur an der Hochschule der Künste Bern, wo er seit 2017 im spartenübergreifenden Y-Institut und im Masterstudiengang Contemporary Arts Practice unterrichtet. Seit 2007 arbeitet er als Lehrbeauftragter am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Seit 2013 gibt er regelmässig Lehrveranstaltungen an der Zürcher Hochschule der Künste im Bereich Theater. Hinzu kommen einmalige Lehrtätigkeiten an internationalen Schauspielschulen und Universitäten, unter anderem in Athen, New York und Buenos Aires. Im Sommersemester 2013 erhielt er die Heiner-Müller-Gastprofessur für deutschsprachige Poetik an der Freien Universität in Berlin. Im September 2014 war Bärfuss Spezialgast des Internationalen Literaturfestivals Berlin mit mehreren Vorträgen.[4] Im Sommersemester 2015 hielt er mehrere Poetik-Vorlesungen an der Universität Bamberg.[5]

Zwischen 2009 und 2013 arbeitete Bärfuss als Dramaturg am Schauspielhaus Zürich, wo er bis heute verschiedene Gesprächsreihen moderiert. In der Reihe Weisse Flecken traf er u. a. auf Ruth Durrer und Hugo Stamm. Bei den Zürcher Gesprächen waren seine Gesprächspartner u. a. Ulrike Guerot und David Chipperfield.

Bärfuss schreibt Gastbeiträge für verschiedene, deutschsprachige Tageszeitungen, darunter auch für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und die Süddeutsche Zeitung.

Er ist seit 2015 gewähltes Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.[6] Ausserdem gehört er zu den Unterstützern der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde.

Er ist Mitglied der Jury des Prix européen de l’Essai de la Fondation Charles Veillon.

2019 wurde Bärfuss für seine Dramen, Romane und Essays der renommierte Georg-Büchner-Preis zuerkannt. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung pries sein Werk u. a. als von «hoher Stilsicherheit und formalem Variationsreichtum»[7] durchzogen, das «stets neu und anders existentielle Grundsituationen des modernen Lebens» erkunde. Der Preis wurde am 2. November 2019 in Darmstadt verliehen.[8]

Bärfuss lebt in Zürich. Er ist Vater einer Tochter und eines Sohnes.[9]

Arbeit für das Theater[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lukas Bärfuss war Mitgründer der Künstlergruppe «400asa» und arbeitete dort mit dem Regisseur Samuel Schwarz zusammen. Er schrieb für die Gruppe mehrere Bühnenwerke, etwa die «Groteske» Meienbergs Tod über den 1993 verstorbenen Journalisten und Schriftsteller Niklaus Meienberg und die Heucheleien des Kulturbetriebs, mit denen er im Jahr 2001 bekannt wurde.[10] Bärfuss gelang mit diesem Stück, das auch ein Stück über das Theater ist, der Anschluss an grosse dramatische Traditionen. Besonderen Erfolg hatte er mit dem Stück Die sexuellen Neurosen unserer Eltern, geschrieben für das Theater Basel, das bis 2005 in zwölf Sprachen übersetzt wurde.[11] Sandra Hüller spielte als «Dora» in diesem von Barbara Frey inszenierten Stück die Hauptrolle. Es wurde 2003 mit dem Buchpreis des Kantons Bern ausgezeichnet und war für die Zeitschrift Theater heute Anlass, Bärfuss zum Nachwuchsautor des Jahres zu ernennen. 2015 kam eine Verfilmung (Regie: Stina Werenfels) unter dem Titel Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern mit Victoria Schulz und Lars Eidinger in die Kinos. 2005 feierte dann das Auftragswerk Der Bus (Das Zeug einer Heiligen) am Thalia Theater Hamburg in einer Inszenierung von Stephan Kimmig Uraufführung. Für Der Bus wurde Bärfuss der Mülheimer Dramatikerpreis 2005 verliehen. Im selben Jahr beschäftigte er sich in Alice Reise in die Schweiz. Szenen aus dem Leben des Sterbehelfers Gustav Strom mit der Praxis der Sterbehilfe, indem er den Leidenserlösungsweg einer zum Tod entschlossenen Frau nachzeichnet und dabei einen perspektivenreichen Blick auf den assistierten Suizid wirft. Das Stück wurde am Theater Basel uraufgeführt und von Stephan Müller inszeniert.

2009 hatte sein Drama Öl über die Abhängigkeit von dem wichtigsten Rohstoff des Industriezeitalters am Deutschen Theater Berlin Uraufführung. Nina Hoss übernahm bei dieser Inszenierung die Rolle der Protagonistin «Eva». 2010 wurde Bärfuss’ Theaterstück Malaga in einer Inszenierung von Barbara Frey am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt.[12] In Zwanzigtausend Seiten befasst er sich mit der Zurückweisung der Naziverfolgten an der Schweizer Grenze. Das Stück feierte am 2. Februar 2012 im «Schiffbau/Box» des Schauspielhauses Zürich seine Uraufführung in einer Inszenierung von Lars-Ole Walburg – unter seiner Regie wurde 2007 auch Bärfuss’ Stück Die Probe in den Münchner Kammerspielen uraufgeführt.[13] In der Schweiz wurde Zwanzigtausend Seiten wegen seiner Kritik an der schweizerischen Verdrängung der Mitschuld am Holocaust überwiegend negativ aufgenommen. Frau Schmitz, ebenfalls von Barbara Frey inszeniert, wurde erstmals am 22. Oktober 2016 im Schauspielhaus Zürich gezeigt. In dieser Groteske über einen Transsexuellen im Büro wagt sich Bärfuss erneut an die Grenzen des Sagbaren heran. Zuletzt wurde die Auftragsarbeit Der Elefantengeist am 29. September 2018 am Nationaltheater Mannheim unter Regie von Sandra Strunz uraufgeführt. Das Werk ist eine kritische Auseinandersetzung mit dem «Kanzler der Einheit» Helmut Kohl. Für 2020 übernahm Bärfuss als Autor die künstlerische Leitung des Welttheaters in Einsiedeln.[14]

Arbeit als Buchautor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben seiner Tätigkeit fürs Theater tritt Lukas Bärfuss seit 2002 auch international als Buchautor hervor. Sein erstes Buch, die Novelle Die toten Männer, wurde 2002 in der edition suhrkamp veröffentlicht. 2008 erschien sein Roman Hundert Tage, der sich mit dem Völkermord in Ruanda und der Rolle der Entwicklungshilfe befasst.[15][16] Der Roman wurde in 15 Sprachen übersetzt und ist ein internationaler Erfolg. Hundert Tage wurde 2009 mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnet. In seinem zweiten Roman Koala beschäftigt er sich mit dem Suizid seines Bruders. Mit dem Thema des Selbstmordes verknüpft Bärfuss seine eigene Familiengeschichte mit der Kolonialgeschichte Australiens.[17] Bärfuss wurde 2014 für Koala mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. In seinem jüngsten Roman Hagard, erschienen im Februar 2017, thematisiert er die Obsession eines Mannes, dessen «Stadt-Odyssee»[18] er für eine kritische Beschreibung der Gegenwart nutzt. Hagard stand auf der Shortlist des Preises der Leipziger Buchmesse 2017.[19] Durch seine Essaybände Stil und Moral (2015) sowie Krieg und Liebe (2018) wurde Bärfuss in der Öffentlichkeit auch zunehmend als Essayist wahrgenommen. Neues Terrain betrat er auch mit Contact (2018), seiner ersten englischsprachigen Lyrikveröffentlichung. Das Buch entstand in Kollaboration mit dem Schweizer Künstler Michael Günzburger und thematisiert das Verhältnis des Menschen zum Tier.

Bärfuss’ Bücher werden in zahlreiche Sprachen übersetzt, darunter Türkisch, Bulgarisch und Chinesisch. Seit Kurzem tritt Bärfuss selbst als Übersetzer in Erscheinung. So übertrug er 2016 gemeinsam mit der Schriftstellerin Muriel Pic die Literaturbriefe von Walter Benjamin ins Französische. Auch Pics jüngster Gedichtband Élegies documentaires wurde 2019 von Bärfuss ins Deutsche übertragen.

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lukas Bärfuss knüpft regelmässig mit seinen Stücken, Romanen und Essays an politische Diskurse an. Er tritt in verschiedenen Formaten als scharfer Kritiker der nationalkonservativen und wirtschaftsliberalen Politik der Schweiz in Erscheinung. Die mediale Öffentlichkeit bewertet Bärfuss’ Rolle als «Provokateur»[20] unterschiedlich. Während ihn die einen für seine pointierten Essays und Debattenbeiträge zum politischen Geschehen loben und ihn als neuen Max Frisch oder Friedrich Dürrenmatt handeln,[21] werten andere seine Äusserungen als die eines Linksintellektuellen ab, der sich nur oberflächlich mit seinen Themen auseinandersetzt.

Im Oktober 2015 löste Bärfuss in der Schweiz eine kontroverse Diskussion aus, als er drei Tage vor der dortigen Parlamentswahl in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung einen Essay zum Thema Die Schweiz ist des Wahnsinns veröffentlichte. In diesem Text übt er eine Fundamentalkritik am politischen, sozioökonomischen und kulturellen Zustand seines Heimatlandes.[22] Auf grosse Empörung stiess seine Kritik an den Schweizer Medienhäusern. Bärfuss wirft diesen vor, Rechtspopulisten wie dem Milliardär Christoph Blocher ihre Stimme verkauft und auf diese Weise zur Verrohung der Diskurslandschaft beigetragen zu haben. Er diagnostiziert:

«Als Schweizer hat man in der globalisierten Welt nichts mehr zu sagen. Gefühle der Ohnmacht werden gerne mit großen Worten kompensiert. Und wenn große Worte nicht mehr reichen, nimmt man eben unanständige.»

Die Reaktionen der Schweizer Presse auf Bärfuss’ Essay waren überwiegend negativ. Während die Berner Zeitung den Rundumschlag noch mild mit «Provozierende Polemik»[23] kommentierte, zeigte der Tages-Anzeiger Unverständnis für das «undifferenzierte Zerzausen von allem und jedem»[24]. Mit Kritik zurück hielt sich anfänglich die Neue Zürcher Zeitung. Doch in einem offenen Brief und in der Stimme ihres Feuilleton-Chefredakteurs René Scheu warf sie dem Autor übertriebenen Moralismus und Kleingeistigkeit vor.[25]

2017 sorgte Bärfuss erneut für Diskussionen. In einem Essay in der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erklärte er den Schweizer Buchpreis für tot und forderte einen Neustart. Bärfuss bemängelte die fehlende Unabhängigkeit der Jury und kritisierte das Eingreifen von Verbandsfunktionären bei Nominierungsverfahren.[26] Die Veranstalter zeigten sich einsichtig. Gemeinsam mit der Schriftstellerin und Schweizer Buchpreisträgerin Melinda Nadj Abonji setzte Bärfuss die Ausarbeitung eines Reglements durch.

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theaterstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sophokles’ Ödipus. Uraufführung: Zürich, Escher-Wyss-Unterführung, 27. August 1998. Regie: Samuel Schwarz.
  • Siebzehn Uhr Siebzehn. Uraufführung: Schauspiel Akademie Theater, Zürich, 12. Januar 2000. Regie: Samuel Schwarz.
  • 74 Sekunden. Monolog. Uraufführung: Zürich, im Blauen Saal, 8. März 2000. Regie: Lukas Schmocker.
  • Vier Frauen. Singspiel. Uraufführung: Schlachthaus Theater Bern, 25. Mai 2000. Regie: Samuel Schwarz.
  • Medeää. 214 Bildbeschreibungen. Radiokulturhaus Wien im Rahmen der Wiener Festwochen, Juni 2000. Regie: Samuel Schwarz.
  • Die Reise von Klaus und Edith durch den Schacht zum Mittelpunkt der Erde. Auftragswerk für das Schauspielhaus Bochum. Uraufführung: Schauspielhaus Bochum, 12. Januar 2001.[28] Regie: Samuel Schwarz.
  • Meienbergs Tod. Groteske. Auftragswerk für das Theater Basel. Uraufführung: Theater Basel, 20. April 2001. Regie: Samuel Schwarz.
  • Othello. Kurze Fassung. Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Dezember 2001. Regie: Samuel Schwarz.
  • August02, Nationalulk. Landesausstellung Expo.02 am 1. August 2002 auf der Hauptbühne der Arteplage Biel-Bienne. Regie: Samuel Schwarz.
  • Vier Bilder der Liebe. Uraufführung: Schauspielhaus Bochum, Kammerspiele, 28. September 2002.[29] Regie: Karin Henkel.
  • Die sexuellen Neurosen unserer Eltern. Uraufführung: Theater Basel, 13. Februar 2003.[30] Regie: Barbara Frey. – verfilmt 2015 unter dem Titel Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern von Stina Werenfels
  • König Heinrich der Vierte. Nach William Shakespeare. Schauspielhaus Bochum, Mai 2004. Regie: Samuel Schwarz.
  • Der Bus (Das Zeug einer Heiligen). Uraufführung: Thalia Theater Hamburg, 29. Januar 2005. Regie: Stephan Kimmig.
    • In Druckform: Meienbergs Tod – Die sexuellen Neurosen unserer Eltern – Der Bus. Stücke. Wallstein, Göttingen 2005, ISBN 3-89244-904-X
  • Alices Reise in die Schweiz. Uraufführung: Theater Basel, 4. März 2005. Regie: Stephan Müller.
  • Die Probe (Der brave Simon Korach). Uraufführung: Münchner Kammerspiele, 2. Februar 2007.[31] Regie: Lars-Ole Walburg.
  • Zimmerstund. Eine Alpen-Kammer-Oper. Uraufführung: Theater Rigiblick, 30.10 2008. Regie: Livio Andreina
  • Amygdala. Auftragswerk des Thalia Theaters Hamburg. Uraufführung: Thalia Theater Hamburg, 9. Mai 2009.[32]
    • In Druckform: Alices Reise in die Schweiz – Die Probe – Amygdala. Stücke. Wallstein, Göttingen 2007, ISBN 978-3-8353-0164-1.
  • Öl. Uraufführung: Deutsches Theater Berlin, 18. September 2009.[33] Regie: Stephan Kimmig.
  • Malaga. Uraufführung: Schauspielhaus Zürich, 9. Mai 2010.[34] Regie: Barbara Frey.
  • Parzival. Nach Wolfram von Eschenbach. Uraufführung: Schauspiel Hannover, 16. Januar 2010.[35] Regie: Lars-Ole Walburg.
  • Zwanzigtausend Seiten. Uraufführung: Schauspielhaus Zürich, 2. Februar 2012.[36] Regie: Lars-Ole Walburg.
    • In Druckform: Malaga – Parzival – Zwanzigtausend Seiten. Stücke. Wallstein, Göttingen 2012, ISBN 978-3-8353-1100-8.
  • Die schwarze Halle. Uraufführung: Im Rahmen von Arm und Reich. Schlaglichter auf die Ungleichheit zus. mit Nabokovs Tintenklecks von Michail Schischkin und Rechne von Händl Klaus, Schauspielhaus Zürich, 4. Mai 2013. Regie: Barbara Frey.
  • Anschlag. Musiktheater von Michael Wertmüller, Text: Lukas Bärfuss. Lucerne Festival, August 2013.
  • Rebekka ist nicht da. Det Norske Teatret, Oslo, Februar 2016. Regie: Erik Ulfsby
  • Frau Schmitz. Uraufführung: Schauspielhaus Zürich, 22. Oktober 2016. Regie: Barbara Frey.
  • Der Elefantengeist. Uraufführung: Nationaltheater Mannheim, 29. September 2018. Regie: Sandra Strunz
  • Julien – Rot und Schwarz. Uraufführung: Theater Basel, 16. Januar 2020. Regie: Nora Schlocker

Übersetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Walter Benjamin, Lettres sur la littérature, Carouge-Genève, Zoé, 2016 [gemeinsam mit Muriel Pic].
  • Muriel Pic, Elegische Dokumente / Élegies documentaires, Göttingen, Wallstein, 2018.

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Lukas Bärfuss im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
  • Reto Caluori: Lukas Bärfuss. In: Andreas Kotte (Hrsg.): Theaterlexikon der Schweiz. Band 1. Chronos, Zürich 2005, ISBN 3-0340-0715-9, S. 119 f. (online).
  • Marie Gunreben, Friedhelm Marx (Hrsg.): Handlungsmuster der Gegenwart. Beiträge zum Werk von Lukas Bärfuss. In: Literatur und Gegenwart. Band 1. Königshausen & Neumann, Würzburg 2017.
  • Tom Kindt, Victor Lindblom (Hrsg.): Text+Kritik: Lukas Bärfuss. Heft 227. Edition Text+Kritik, München 2020.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Lukas Bärfuss – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Sonntagsgespräch. In: SonntagsZeitung, 22. Januar 2012
  2. Interview: Cinzia Venafro: Der Schweizer Autor Lukas Bärfuss über seinen Aufstieg von der Gasse zum Vorzeigeintellektuellen: «Ich weiss, was es heisst, arm zu sein». 29. März 2017, abgerufen am 26. Juli 2019.
  3. Kurzbiographie Lukas Bärfuss. In: LiterariKon, Universität Duisburg-Essen.
  4. ILB - Teilnehmer Autoren 2014 / Lukas Bärfuss
  5. Webseite des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Memento vom 29. September 2015 im Internet Archive) an der Universität Bamberg
  6. Pressemitteilung: Neue Mitglieder der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, 16. Juni 2015
  7. Lukas Bärfuss erhält den Georg-Büchner-Preis 2019. Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, 9. Juli 2019, abgerufen am 26. Juli 2019.
  8. Verleihung der Akademie-Preise. Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung, 2. November 2019.
  9. Das Leben als Treibjagd: Sternstunde Philosophie. 5. Mai 2014 (youtube.com [abgerufen am 13. Juli 2018]).
  10. Die Leiche ist nicht tot. In: NZZ. 22. April 2001, ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 26. Juli 2019]).
  11. Erfahrungen haltbar machen. In: NZZ. 20. Juni 2005 (nzz.ch [abgerufen am 26. Juli 2019]).
  12. Rico Bandle: Mutter vergnügt sich, Vater arbeitet, Kind verunglückt. In: Tages-Anzeiger. 5. Oktober 2010, ISSN 1422-9994 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 26. Juli 2019]).
  13. Leiden eines Gedächtniskünstlers. In: FAZ. 4. Februar 2012, S. 35.
  14. Einsiedler Welttheater 2020. Produktionsteam. Website des Einsiedler Welttheaters, abgerufen am 7. Juni 2022.
  15. Die Schweiz schwimmt in den Blutbädern, die andere anrichten – Bücher – Tages-Anzeiger. 4. Mai 2008, archiviert vom Original am 4. Mai 2008; abgerufen am 26. Juli 2019.
  16. Am Ende eine Art Täter. Abgerufen am 26. Juli 2019.
  17. Lukas Bärfuss: Koala. Roman. Abgerufen am 26. Juli 2019.
  18. Lukas Bärfuss: Hagard – Wallstein Verlag. Abgerufen am 26. Juli 2019.
  19. Archiv 2017 – Preis der Leipziger Buchmesse. Abgerufen am 26. Juli 2019.
  20. Anna Miller: Die Wut schreibt mit. Abgerufen am 26. Juli 2019.
  21. Bärfuss erhält Büchner-Preis. In: SRF Schweizer Radio und Fernsehen. 9. Juli 2019, abgerufen am 26. August 2020 (deutsch).
  22. Lukas Bärfuss: Die Schweiz ist des Wahnsinns. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 15. Oktober 2015.
  23. So haben die Schweizer Medien auf Lukas Bärfuss’ Wutschrift reagiert. Abgerufen am 26. Juli 2019 (Schweizer Hochdeutsch).
  24. Guido Kalberer: Selbstgenügsam in der Paranoia. In: Tages-Anzeiger. 16. Oktober 2015 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 26. Juli 2019]).
  25. René Scheu: «Gegen den bösen Feind ist jedes rhetorische Mittel legitim …» In: NZZ. 19. Oktober 2015 (nzz.ch [abgerufen am 26. Juli 2019]).
  26. Martin Ebel: «Schafft den Schweizer Buchpreis ab!» In: Tages-Anzeiger. 21. November 2017 (tagesanzeiger.ch [abgerufen am 26. Juli 2019]).
  27. Buchbesprechung in der Sendung 52 beste Bücher des Schweizer Radios (12. März 2017).
  28. Hartmann & Stauffacher Verlag – Die Reise von Klaus und Edith durch den Schacht zum Mittelpunkt der Erde (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive)
  29. Hartmann & Stauffacher Verlag – Vier Bilder der Liebe (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  30. Hartmann & Stauffacher Verlag – Die sexuellen Neurosen unserer Eltern (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive)
  31. Hartmann & Stauffacher Verlag – Die Probe (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  32. Hartmann & Stauffacher Verlag – Amygdala (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  33. Hartmann & Stauffacher Verlag – Öl (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  34. Hartmann & Stauffacher Verlag – Malaga (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  35. Hartmann & Stauffacher Verlag – Parzival (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  36. Hartmann & Stauffacher Verlag – Zwanzigtausend Seiten (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive)
  37. Hörspiel: Jemand schreit in unseren Rosen Von Lukas Bärfuss, deutschlandfunkkultur.de, abgerufen am 23. April 2019
  38. Akademie der Künste Berlin: Anna Seghers-Preis 2008. Abgerufen am 28. Mai 2022.
  39. Schillerpreise 2009. (Memento vom 7. Oktober 2014 im Internet Archive) Schweizerische Schillerstiftung
  40. Stadt Osnabrück: 2009: Henning Mankell und Lukas Bärfuss, (Sonderpreis). Abgerufen am 28. Mai 2022.
  41. Kulturpreis. Abgerufen am 17. November 2020.
  42. Lukas Bärfuss erhält den Berliner Literaturpreis 2013. fu-berlin.de; abgerufen am 22. Oktober 2012
  43. Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung – Akademie – Presse – Lukas Bärfuss erhält den Georg-Büchner-Preis 2019. Abgerufen am 15. Juli 2019.
  44. Der Titel des Doktors Honoris Causa geht an Lukas Bärfuss. Publikation der Universität Freiburg, 13. Oktober 2022