Luppenau

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Luppenau
Gemeinde Schkopau
Koordinaten: 51° 22′ 5″ N, 12° 2′ 46″ O
Höhe: 85 m
Fläche: 7,19 km²
Einwohner: 548
Bevölkerungsdichte: 76 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2005
Postleitzahl: 06258
Vorwahl: 03461
Burgliebenau Wallendorf Döllnitz Ermlitz Hohenweiden Knapendorf Korbetha Lochau Luppenau Raßnitz Röglitz SchkopauKarte
Über dieses Bild
Lage von Luppenau in Schkopau

Luppenau ist ein Ortsteil der Gemeinde Schkopau im Saalekreis (Sachsen-Anhalt).

Schloss Löpitz

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Luppenau liegt südöstlich des Hauptortes Schkopau und westlich der Stadt Merseburg an der Landstraße 181. Nordöstlich von Luppenau befindet sich der Wallendorfer See, das Restloch eines gefluteten Tagebaus. Durch den Ortsteil fließt die Luppe, in die linksseitig der Bach mündet.

Der Ortsteil gliedert sich in die Siedlungsbereiche Löpitz, Lössen und Tragarth, die sich am 1. Juli 1950 zu "Luppenau" zusammen schlossen.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die heutigen Luppenauer Ortsteile Löpitz, Lössen und Tragarth gehörten bis 1815 zum hochstiftlich-merseburgischen Amt Merseburg, das seit 1561 unter kursächsischer Hoheit stand und zwischen 1656/57 und 1738 zum Sekundogenitur-Fürstentum Sachsen-Merseburg gehörte.[2] Durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses kamen die Orte im Jahr 1815 zu Preußen und wurden 1816 dem Kreis Merseburg[3] im Regierungsbezirk Merseburg der Provinz Sachsen zugeteilt, zu dem sie bis 1952 gehörten.

Am 1. Juli 1950 schlossen sich Löpitz, Lössen und Tragarth zur Gemeinde "Luppenau" zusammen, die bei der Kreisreform in der DDR im Jahr 1952 zum Kreis Merseburg im Bezirk Halle kam, der 1994 im Landkreis Merseburg-Querfurt und 2007 im Saalekreis aufging. Am 1. Januar 2005 wurde Luppenau in die Einheitsgemeinde Schkopau eingemeindet.[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Löpitz
  • Dorfkirche Lössen
  • Wallendorfer See

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Luppenau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Lössen bei Schkopau auf gov.genealogy.net
  2. Karlheinz Blaschke, Uwe Ulrich Jäschke: Kursächsischer Ämteratlas, Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0;S. 84 f.
  3. Der Landkreis Merseburg im Gemeindeverzeichnis 1900
  4. Luppenau auf gov.genealogy.net