Luxemburgische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)

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Luxemburg
Lëtzebuerg
F d ration Luxembourgeoise de Football.svg
Spitzname(n) Die roten Löwen
Verband Fédération Luxembourgeoise de Football
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor JAKO
Trainer Manuel Cardoni
Kapitän Noe Ewert
FIFA-Code LUX
Heim
Auswärts


(Stand: 26. Juli 2017)

Die luxemburgische U-21-Fußballnationalmannschaft ist eine Auswahlmannschaft luxemburgischer Fußballspieler. Sie unterliegt der Fédération Luxembourgeoise de Football und repräsentiert ihn auf der U-21-Ebene, in Freundschaftsspielen gegen die Auswahlmannschaften anderer nationaler Verbände, aber auch bei den Qualifikationsspielen für die Europameisterschaft des Kontinentalverbandes UEFA.

Spielberechtigt sind Spieler, die ihr 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die luxemburgische Staatsangehörigkeit besitzen. Bei Turnieren ist das Alter beim ersten Qualifikationsspiel maßgeblich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher schaffte es die Nachwuchsmannschaft nicht für eine Europameisterschaft zu qualifizieren.

Seit der ersten Teilnahme am Qualifikationsturnier zur EM-Endrunde 1978 haben die Luxemburger in 116 Spielen nur zwei Siege und neun Unentschieden geholt, aber 105 Spiele verloren. (Stand von Juni 2011) Gleich beim ersten Versuch 1978 war man gegen die Favoriten Portugal und Italien chancenlos und holte null Punkte in vier Spielen. Wobei die Qualifikation mit einer knappen 1:2-Niederlage gegen Portugal am 28. November 1976 recht gut begonnen hatte. Zu Beginn der 1980er Jahre war man zwar bemüht den ersten Sieg zu schaffen, doch mit ziemlich limitierten Mitteln gelang dies nicht. Erst bei der Qualifikationsrunde 1985, am 20. November 1985, schafften die Luxemburger die Sensation und rangen den hohen Favoriten Belgien mit einem 3:1-Sieg zuhause nieder. Trotzdem war dies der einzige Sieg in vier Spielen und die Luxemburger belegten wie bisher in jedem Turnier den letzten Platz. 1989 holte man zwei Unentschieden gegen Belgien und die Tschechoslowakei, während die anderen vier Spiele verloren gingen, sodass Luxemburg wieder nur der letzte Platz belegte.

Die Qualifikationsrunde 1994 und 1996 waren gleichfalls erfolglos, einzig gegen Ungarn und Malta holte man mit zwei 0:0-Unentschieden zwei Punkte. Die anderen 16 Spiele gingen mit teilweise hohen Niederlagen verloren. Erst 2005 holte Luxemburg wieder zwei Punkte gegen Estland, doch wieder reichte er knapp nicht und man musste sich wieder mal mit dem letzten Platz in der Qualifikationsgruppe begnügen. Für die EM-Endrunde 2007 fand zum ersten Mal eine Vorqualifikation statt, in der die Luxemburger gegen Mazedonien chancenlos waren und mit 0:5 unterlagen. Auch 2009 verbesserte sich die Mannschaft nicht und kam mit einem Torverhältnis von 1:32 in acht Spielen und null Punkten unter die Räder. Am 27. März 2009 gewannen die Luxemburger mit dem 0:0 gegen Wales endlich wieder einen Punkt. Die größte Sensation wurde am 4. September 2009 geschafft: Es wurde der erst zweite Sieg der U-21 Mannschaft von Luxemburg in einem Qualifikationsturnier geschafft. Man gewann mit 1:0 auswärts bei Bosnien-Herzegowina und holte zum ersten mal überhaupt einen Sieg in einem fremden Stadion. Mit vier Punkten aus acht Spielen blieb für Luxemburg trotzdem wie bisher immer nur der letzte Platz übrig.

Teilnahme bei U-21-Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1978 nicht qualifiziert
1980 nicht qualifiziert
1982 nicht qualifiziert
1984 nicht qualifiziert
1986 nicht qualifiziert
1988 nicht qualifiziert
1990 nicht qualifiziert
1992 nicht qualifiziert
1994 in Frankreich nicht qualifiziert
1996 in Spanien nicht qualifiziert
1998 in Rumänien nicht qualifiziert
2000 in der Slowakei nicht qualifiziert
2002 in der Schweiz nicht qualifiziert
2004 in Deutschland nicht qualifiziert
2006 in Portugal nicht qualifiziert
2007 in den Niederlanden nicht qualifiziert
2009 in Schweden nicht qualifiziert
2011 in Dänemark nicht qualifiziert
2013 in Israel nicht qualifiziert
2015 in Tschechien nicht qualifiziert
2017 in Polen nicht qualifiziert

Bemerkung: Zwischen 1978 und 1992 wurde die Endrunde einer U-21-Europameisterschaft nicht in einem Land ausgetragen, sondern durch Hin- und Rückspiele in den jeweiligen teilnehmenden Nationen absolviert.

Aktueller Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erweiterter Kader für die Qualifikation zu Europameisterschaft 2019 in Italien und San Marino.

Position Name Verein Geburts-
datum
Torhüter Andrea Amodio Union Titus Petingen 13. Juli 1997
Torhüter Bobby Jiang CS Grevenmacher 06. Mai 1999
Torhüter Valentin Roulez Jeunesse Canach 12. Dez. 1996
Abwehr Ajdin Bijelic Union Titus Petingen 07. Mär. 1999
Abwehr Dirk Carlson Union Titus Petingen 01. Apr. 1998
Abwehr Yannick Da Graca Dias RFC Union Luxemburg 03. Juli 1996
Abwehr Noe Ewert UN Käerjéng 97 24. Feb. 1997
Abwehr Bryan Fortes Gomes UN Käerjéng 97 31. Aug. 1998
Abwehr Tim Hall Lierse SK 15. Apr. 1997
Abwehr Jan Ostrowski Eintracht Frankfurt 14. Apr. 1999
Abwehr Lucas Prudhomme Royal Excelsior Virton 31. Mai 1999
Abwehr Cedric Sacras CS Fola Esch 28. Sep. 1996
Abwehr Pit Simon RFC Union Luxemburg 17. Feb. 1998
Mittelfeld Eric Brandenburger Victoria Rosport 06. Sep. 1998
Mittelfeld Ricardo Couto Pinto F91 Düdelingen 14. Jan. 1996
Mittelfeld Yannis Dublin UN Käerjéng 97 19. Mär. 1998
Mittelfeld Luca Duriatti Swift Hesperingen 11. Feb. 1998
Mittelfeld Kevin Marques Victoria Rosport 16. Jan. 1998
Mittelfeld Aldin Skenderovic Union Titus Petingen 28. Juni 1997
Mittelfeld Olivier Thill Progres Niederkorn 17. Dez. 1996
Angriff Florian Bohnert FC Schalke 04 II 26. Jan. 1997
Angriff Andre Oliveira Barros UN Käerjéng 97 26. Jan. 1997
Angriff Gerard Mersch FC Wiltz 71 08. Sep. 1996
Angriff Edvin Muratovic Royal Excelsior Virton 15. Feb. 1997
Angriff Danel Sinani F91 Düdelingen 05. Apr. 1997

Trainer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

unvollständig

Ehemalige und bekannte Spieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auswahl

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]