Zum Inhalt springen

Luxemburgische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Luxemburg
Lëtzebuerg
Spitzname(n) Die roten Löwen
Verband FLF
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor JAKO
Cheftrainer Luxemburg Mario Mutsch
FIFA-Code LUX
Heim
Auswärts
Bilanz
nur EM-Qualifikation:
181 Spiele
10 Siege
14 Unentschieden
157 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Luxemburg 1:2 Portugal
28. November 1976
Höchster Sieg
Luxemburg 3:1 Belgien
20. November 1985
Höchste Niederlage
Luxemburg 0:10 Russland
6. Juni 2001
(Stand: 19. November 2025)

Die luxemburgische U-21-Fußballnationalmannschaft ist eine Auswahlmannschaft luxemburgischer Fußballspieler. Sie unterliegt der Fédération Luxembourgeoise de Football und repräsentiert ihn auf der U-21-Ebene, in Freundschaftsspielen gegen die Auswahlmannschaften anderer nationaler Verbände, aber auch bei den Qualifikationsspielen für die Europameisterschaft des Kontinentalverbandes UEFA. Spielberechtigt sind Spieler, die ihr 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die luxemburgische Staatsangehörigkeit besitzen. Bei Turnieren ist das Alter beim ersten Qualifikationsspiel maßgeblich.

Bisher schaffte es die Nachwuchsmannschaft nicht für eine Europameisterschaft zu qualifizieren. Seit der ersten Teilnahme am Qualifikationsturnier zur EM-Endrunde 1978 haben die Luxemburger in 165 Spielen nur sieben Siege und zwölf Unentschieden geholt, aber 146 Spiele verloren. (Stand vom 25. März 2022) Gleich beim ersten Versuch 1978 war man gegen die Favoriten Portugal und Italien chancenlos und holte null Punkte in vier Spielen. Wobei die Qualifikation mit einer knappen 1:2-Niederlage gegen Portugal am 28. November 1976 recht gut begonnen hatte. Zu Beginn der 1980er Jahre war man zwar bemüht den ersten Sieg zu schaffen, doch mit ziemlich limitierten Mitteln gelang dies nicht. Erst bei der Qualifikationsrunde 1985, am 20. November 1985, schafften die Luxemburger die Sensation und rangen den hohen Favoriten Belgien mit einem 3:1-Sieg zuhause nieder. Trotzdem war dies der einzige Sieg in vier Spielen und die Luxemburger belegten wie bisher in jedem Turnier den letzten Platz. 1989 holte man zwei Unentschieden gegen Belgien und die Tschechoslowakei, während die anderen vier Spiele verloren gingen, sodass Luxemburg wieder nur der letzte Platz belegte.

Die Qualifikationsrunde 1994 und 1996 waren gleichfalls erfolglos, einzig gegen Ungarn und Malta holte man mit zwei 0:0-Unentschieden zwei Punkte. Die anderen 16 Spiele gingen mit teilweise hohen Niederlagen verloren. Erst 2005 holte Luxemburg wieder zwei Punkte gegen Estland, doch wieder reichte er knapp nicht und man musste sich wieder mal mit dem letzten Platz in der Qualifikationsgruppe begnügen. Für die EM-Endrunde 2007 fand zum ersten Mal eine Vorqualifikation statt, in der die Luxemburger gegen Mazedonien chancenlos waren und mit 0:5 unterlagen. Auch 2009 verbesserte sich die Mannschaft nicht und kam mit einem Torverhältnis von 1:32 in acht Spielen und null Punkten unter die Räder. Am 27. März 2009 gewannen die Luxemburger mit dem 0:0 gegen Wales endlich wieder einen Punkt. Die größte Sensation wurde am 4. September 2009 geschafft: Es wurde der erst zweite Sieg der U-21 Mannschaft von Luxemburg in einem Qualifikationsturnier geschafft. Man gewann mit 1:0 auswärts bei Bosnien-Herzegowina und holte zum ersten Mal überhaupt einen Sieg in einem fremden Stadion. Mit vier Punkten aus acht Spielen blieb für Luxemburg trotzdem wie bisher immer nur der letzte Platz übrig.

In der Qualifikation zur Europameisterschaft 2019 konnte Luxemburg zwei Siege (1:0, 1:0) gegen Bulgarien und ein Unentschieden (1:1) zuhause gegen Slowenien erreichen. Trotz dieser sieben Punkte blieb am Ende wiederum nur der letzte Platz der Gruppe 9. Auch in der folgenden EM-Qualifikation 2021 gewann man zwar das Heimspiel gegen Armenien (2:1), doch erneut wurde man Gruppenletzter.

Teilnahme bei U-21-Europameisterschaften

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
1978 nicht qualifiziert
1980 nicht qualifiziert
1982 nicht qualifiziert
1984 nicht qualifiziert
1986 nicht qualifiziert
1988 nicht qualifiziert
1990 nicht qualifiziert
1992 nicht qualifiziert
1994 in Frankreich nicht qualifiziert
1996 in Spanien nicht qualifiziert
1998 in Rumänien nicht qualifiziert
2000 in der Slowakei nicht qualifiziert
2002 in der Schweiz nicht qualifiziert
2004 in Deutschland nicht qualifiziert
2006 in Portugal nicht qualifiziert
2007 in den Niederlanden nicht qualifiziert
2009 in Schweden nicht qualifiziert
2011 in Dänemark nicht qualifiziert
2013 in Israel nicht qualifiziert
2015 in Tschechien nicht qualifiziert
2017 in Polen nicht qualifiziert
2019 in Italien/San Marino nicht qualifiziert
2021 in Slowenien/Ungarn nicht qualifiziert
2023 in Rumänien/Georgien nicht qualifiziert
2025 in der Slowakei nicht qualifiziert
2027 in Albanien/Serbien

Bemerkung: Zwischen 1978 und 1992 wurde die Endrunde einer U-21-Europameisterschaft nicht in einem Land ausgetragen, sondern durch Hin- und Rückspiele in den jeweiligen teilnehmenden Nationen absolviert.

Aktueller Kader

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader für die Qualifikation zur Europameisterschaft 2027 in Serbien und Albanien: (Stand: 16. Januar 2026)

Position Name Verein Geburts-
datum
Torhüter Joao Alves Margato Luxemburg FC Progrès Niederkorn 17. Dez. 2005
Torhüter Nayan Campos Luxemburg UN Käerjeng 97 U-19 7. Juli 2008
Torhüter Ben Schmit DeutschlandDeutschland Eintracht Trier 11. Feb. 2008
Abwehr Massimo Agostinelli DeutschlandDeutschland FC Ingolstadt 04 II 12. Apr. 2005
Abwehr Hugo Da Costa Luxemburg FC Wiltz 71 7. Juli 2005
Abwehr Sofiane Ikene DeutschlandDeutschland FC Rot-Weiß Erfurt 22. Juli 2005
Abwehr Clayton Irigoyen DeutschlandDeutschland FV Illertissen 18. Feb. 2005
Abwehr Fabio Lohei DeutschlandDeutschland Eintracht Trier 12. Apr. 2005
Abwehr Tiziano Mancini Luxemburg Jeunesse Esch 17. Juli 2006
Abwehr Helmer Tavares Borges SpanienSpanien RC Alcobendas 27. Apr. 2007
Abwehr Eliot Thelen ItalienItalien Pescara Calcio U-19 12. Jan. 2007
Abwehr Yohann Torres Luxemburg FC Rodingen 91 6. Dez. 2004
Mittelfeld Rayan Berberi Belgien Olympic Charleroi 18. März 2004
Mittelfeld Ivan Englaro Luxemburg F91 Düdelingen 11. Dez. 2004
Mittelfeld Miguel Fernandes Goncalves (C)ein weißes C in blauem Kreis DeutschlandDeutschland FC 08 Homburg 18. Aug. 2004
Mittelfeld Tim Flick Luxemburg Jeunesse Esch 23. Nov. 2005
Mittelfeld David Goncalves Nascimento Luxemburg Union Titus Petingen U-19 23. Nov. 2005
Mittelfeld Hugo Luis Afonso DeutschlandDeutschland Eintracht Braunschweig II 28. Jan. 2005
Mittelfeld Diogo Monteiro Luxemburg F91 Düdelingen 30. Juni 2004
Mittelfeld Dino Sabotic Luxemburg Union Titus Petingen 19. Apr. 2006
Angriff James Alves Rodrigues PortugalPortugal Gil Vicente FC U-23 6. Mai 2004
Angriff Fabio Domingues FrankreichFrankreich Paris Saint-Germain U-19 5. Okt. 2007
Angriff Diego Duarte Belgien RFC Seraing 5. Okt. 2007
Angriff Leon Elshan Luxemburg Jeunesse Esch 22. Sep. 2004
Angriff Flavjo Hoxha Luxemburg FC Progrès Niederkorn 28. Okt. 2006
Angriff Jayson Videira Pereira DeutschlandDeutschland 1. FSV Mainz 05 II 17. Feb. 2005

unvollständig

Ehemalige bekannte Spieler

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auswahl