Lygdamus

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Lygdamus ist ein nur unter diesem Pseudonym bekannter römischer Dichter (geboren nach eigenen Angaben 43 v. Chr.). Über die Person und wahre Identität des Lygdamus ist nichts Näheres bekannt. Sechs seiner Gedichte befinden sich im dritten Buch des „Corpus Tibullianum“, den Werken Tibulls. Der Gedichtzyklus dreht sich um die Liebe des Lygdamus zu einer gewissen Neaera. Die Gedichte wurden möglicherweise in das „Corpus Tibullianum“ aufgenommen, um so am Ruhm des Tibull partizipieren zu können.

Textausgaben, Übersetzungen und Kommentare[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Georg Luck (Hg.): Albii Tibulli aliorumque carmina, Stuttgart 1988. (Textausgabe)
  • Fernando Navarro Antolín: Lygdamus. Corpus Tibullianum III. 1 - 6: Lygdami elegiarum liber, Leiden 1996. (Textausgabe mit Kommentar und engl. Übersetzung)
  • Tibull: Gedichte, Lat. und dt. von Rudolf Helm, Berlin 1958.
  • Hermann Tränkle: Appendix Tibulliana, Berlin u. a. 1990. (Textausgabe mit Kommentar)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bertil Axelson: Lygdamus und Ovid. Zur Methodik der literarischen Prioritätsbestimmung, in: Eranos 58 (1960), S. 93–111.
  • Karl Büchner: Die Elegien des Lygdamus, in: Hermes 93 (1965), S. 65–112 und 503–508.
  • Walter Erath: Die Dichtung des Lygdamus, Univ. Diss. Erlangen-Nürnberg 1971.
  • Otto Skutsch: Zur Datierung des Lygdamus, in: Phililogus 110 (1966), S. 142–146.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]