Männi

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Männi 2019

Männi (bürgerlich Samuel Dickmeis; * 27. Februar im 20. Jahrhundert in Aachen) ist ein deutscher Punk-Musiker. Er wurde als Bassist der Screamo-Band Longing for Tomorrow bekannt und betreibt unter seinem Pseudonym Männi ein Soloprojekt, das derzeit bei Quasilectric unter Vertrag steht.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Samuel Dickmeis begann seine musikalische Karriere bei der Aachener Screamo-Band Longing for Tomorrow, die zwischen 2003 und 2010 vier Alben veröffentlichte. Dort war er als Bassist und einer von zwei Sängern aktiv.

2015 rief er sein Projekt Männi ins Leben, das rockigen und Metal-beeinflussten Punkrock mit deutschen Texten spielt. Bei diesem Projekt übernahm er alle Instrumente. Am 27. Februar 2015 veröffentlichte er die EP Wille aus Beton über das Label Spinnup, das sich im Vertrieb von Universal befindet.[1] Dickmeis trat außerdem als Live-Schlagzeuger der Hip-Hop-Gruppe Antilopen Gang auf. Für deren Punkalbum Atombombe auf Deutschland, das dem Nummer-Eins-Album Anarchie und Alltag 2017 beigelegt wurde, spielte er sämtliche Instrumente ein und arbeitete somit mit zahlreichen Punk-Legenden wie Campino, Kassierer-Sänger Wolfgang Wendland, Peter Hein von den Fehlfarben und Dirk Jora von Slime zusammen.[2] Außerdem ist er auf dem Sookee-Album Mortem & Makeup beim Track Hüpfburg als Gitarrist zu hören.[3]

Am 10. März 2017 veröffentlichte er sein Debütalbum Alkohol & Melancholie über das Rheinberger Independent-Label Quasilectric. Wieder spielte Männi alle Instrumente ein und produzierte das Album auch selbst.[4] Bei der anschließenden Tour wird er durch Julius Tambornino am Schlagzeug und Michael Fischer am E-Bass unterstützt.[5]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Solo
  • 2015: Wille aus Beton (EP, Spinnup/Universal)
  • 2017: Mentholzigarette (Single, Quasilectric)
  • 2017: Abgefuckt (Single, Quasilectric)
  • 2017: Alkohol & Melancholie (Album, Quasilectric)
  • 2019: Mir tut alles weh (Album)
Mit Longing for Tomorrow
Mit Antilopen Gang
Gastbeiträge

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jens Helbing: Männi:Wille Aus Beton. Musikansich.de, abgerufen am 27. Februar 2015.
  2. Booklet zur CD Anarchie & Alltag. Digipak, Jochens kleine Plattenfirma 2017
  3. Booklet der CD Sookee: Mortem & Makeup. Buback 2017.
  4. Jens van Helbing: Männi – Alkohol & Melancholie (Quasilectric /H’ART, 10.03.2017). Handweitten Mag, 8. März 2017, abgerufen am 7. April 2017.
  5. Mira Otto: Ein Abend voller Premieren auf der Bühne des Kulturbahnhofs. Aachener Zeitung, 28. März 2017, abgerufen am 7. April 2017.