Märkische Heide

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der brandenburgischen Gemeinde Märkische Heide. Zur inoffiziellen brandenburgischen Hymne siehe Märkische Heide, märkischer Sand.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Märkische Heide
Märkische Heide
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Märkische Heide hervorgehoben
Koordinaten: 52° 3′ N, 14° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Dahme-Spreewald
Höhe: 45 m ü. NHN
Fläche: 211,55 km2
Einwohner: 3954 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner je km2
Postleitzahl: 15913
Vorwahlen: 035471, 035473 (Alt-Schadow, Glietz, Groß Leine, Groß Leuthen, Kuschkow, Pretschen)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: LDS, KW, LC, LN
Gemeindeschlüssel: 12 0 61 329
Gemeindegliederung: 17 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schlossstraße 13a
15913 Märkische Heide
Webpräsenz: www.maerkische-heide.de
Bürgermeisterin: Annett Lehmann (Pro Märkische Heide)
Lage der Gemeinde Märkische Heide im Landkreis Dahme-Spreewald
Alt Zauche-Wußwerk Bersteland Bestensee Byhleguhre-Byhlen Drahnsdorf Eichwalde Golßen Groß Köris Halbe Heideblick Heidesee Jamlitz Kasel-Golzig Königs Wusterhausen Krausnick-Groß Wasserburg Lieberose Lübben Luckau Märkisch Buchholz Märkische Heide Mittenwalde Münchehofe Neu Zauche Rietzneuendorf-Staakow Schlepzig Schönefeld Schönwald Schulzendorf Schwerin Schwielochsee Spreewaldheide Steinreich Straupitz Teupitz Unterspreewald Wildau Zeuthen BrandenburgKarte
Über dieses Bild
Die Kirche von Leibchel, Bleizeichnung eines unbekannten Malers, 1889

Märkische Heide, niedersorbisch Markojska góla, ist eine Gemeinde im Landkreis Dahme-Spreewald in Brandenburg. Die Gemeinde Märkische Heide in der Niederlausitz zählt mit über 200 km² zu den flächengrößten in Deutschland und gehört zum anerkannten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dürrenhofe

Märkische Heide besteht aus folgenden Ortsteilen und bewohnten Gemeindeteilen:[2]

Hinzu kommen die Wohnplätze Birkenhainchen (Brjazynka), Botta (Błota), Buschhäuser (Pśi krjach), Forsthaus Marienberg (Golnica Marijna Gora), Grenze (Granica), Hüttenplatz (Hutownja), Neu Bückchen (Nowa Bukowka), Neukrug (Nowa Kjarcma) und Vorwerk Amalienhof.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand am 26. Oktober 2003 aus dem Zusammenschluss von 17 bis dahin selbstständigen Gemeinden, die heute die Ortsteile bilden.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
2003 4 841
2004 4 772
2005 4 760
2006 4 684
2007 4 585
Jahr Einwohner
2008 4 464
2009 4 396
2010 4 313
2011 4 137
2012 4 067
Jahr Einwohner
2013 4 002
2014 3 989
2015 3 954

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[6][7] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Märkische Heide besteht aus 16 Gemeindevertretern und der hauptamtlichen Bürgermeisterin. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[8]

  • SPD: 6 Sitze
  • Wählergruppe Pro Märkische Heide: 5 Sitze
  • CDU: 3 Sitze
  • Wählergruppe Initiative Zukunft: 2 Sitze

Bürgermeisterin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Annett Lehmann (parteilos) wurde in der Bürgermeisterstichwahl vom 28. September 2014 mit 53,1 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt (Wahlbeteiligung 64,1 %).[9]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Durch einen mit siebzehn goldenen Scheiben belegten grünen Bord in Gold drei schwarze Kienäpfel zum gestürzten Dreipass gestellt und im Schnittpunkt überdeckt von drei zum Dreipass gestellten grünen Eicheln.“[10]

Die 17 Ortsteile werden durch ein Bord mit 17 goldenen Scheiben symbolisiert. Der vorherrschende Mischwald wird durch Kienäpfel und Eicheln, je einem typisch märkischen Nadel- und Laubbaum, jeweils im Dreipass, dargestellt.

Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Flagge der Gemeinde besteht – bei Aufhängung in einem Querholz – aus drei Längsstreifen Grün-Gelb-Grün im Verhältnis 1:2:1 und trägt das Gemeindewappen in der Mitte.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Märkische Heide sowie in der Liste der Bodendenkmale in Märkische Heide stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Kulturdenkmale. Insbesondere sind das:

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde treffen die Bundesstraßen B 179 aus Königs Wusterhausen und B 320 aus Guben auf die B 87 LübbenBeeskow.

Die Haltepunkte Krugau, Großleuthen-Gröditsch, Bückchen und Wittmannsdorf lagen an der Bahnstrecke Lübben–Beeskow West, auf der der Personenverkehr 2008 eingestellt wurde.

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[12] 2 736 2 719 2 727 2 742 2 749 2 755 2 706
PKW je 1.000 Einwohner (31.12. des Vorjahres) 597 609 620 636 664 677 676

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Märkische Heide – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Märkische Heide
  3. a b c d e f g h i j k l m n o p q Ortsnamen Niederlausitz;
    siehe auch: Sophie Wauer, Klaus Müller, Kerstin Kirsch: Die Ortsnamen des Kreises Beeskow-Storkow (= Brandenburgisches Namenbuch, Teil 12). Steiner, Stuttgart 2005, ISBN 3-515-08664-1, S. 226–228
  4. Statistik des Deutschen Reichs. Band 450: Amtliches Gemeindeverzeichnis für das Deutsche Reich. Teil I, Berlin 1939, S. 250
  5. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003
  6. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Dahme-Spreewald, S. 26-30
  7. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  8. Ergebnis der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014
  9. Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl vom 28. September 2014
  10. Hauptsatzung der Gemeinde Märkische Heide (PDF; 57 kB), § 3 Wappen, Flagge und Dienstsiegel (§ 10 BbgKVerf)
  11. Partnergemeinde. Gemeinde Märkische Heide (märkische-heide.de), abgerufen am 25. März 2013.
  12. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3
  13. zu Hermann Matschenz siehe: Richard Wrede und Hans von Reinfels (Hrsg.): Das geistige Berlin. Eine Encyklopädie des geistigen Lebens Berlins. Band 1. Storm [u. a.], Berlin 1897, Band 3, 1898; Dr. Johnen: Matschenz, Hermann. In: Anton Bettelheim: Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog. Band 6, Reimer, Berlin 1904, S. 136–137 und Sp. 70*; Rudolf Bonnet: Männer der Kurzschrift. 572 Lebensabrisse von Vorkämpfern und Führern der Kurzschriftbewegung. Winkler, Darmstadt 1935
  14. zu Christoph-Heinrich von Houwald siehe: Herrmann A. L. Degener: Wer ist's?. 4. Ausgabe, Degener, Leipzig 1909; Genealogische Handbuch des Adels. Band 82, Gräfliche Häuser. Band 11, Starke, Limburg an der Lahn 1983, S. 121
  15. zu Erich Röhn siehe: Wilibald Gurlitt (Hrsg.): Riemann Musik Lexikon. Personenteil L–Z. 12. Auflage, Schott, Mainz 1961, S. 525; Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven: @1@2Vorlage:Toter Link/www.abendblatt.deDer Geiger Erich Röhn ist gestorben. In: Hamburger Abendblatt, 7. August 1985; Friedrich Herzfeld (Hrsg.): Das Neue Ullstein Lexikon der Musik. Ullstein, Frankfurt am Main [et al.] 1993; Einträge zu Erich Röhn im Katalog des Deutschen Nationalbibliothek
  16. zu Bernd Pittkunings siehe: Peter Becker: Sorbischer Kulturbotschafter aus Leidenschaft. In: Lausitzer Rundschau. 29. Mai 2010
  17. zu Karl Albrecht von Trebra siehe: Anton Bettelheim: Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog. Band 10, 1905, Reimer, Berlin 1907, Sp. 262*; Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Huser. Deutscher Uradel. Justus Perthes, Gotha 1926, S. 704; Kurt von Priesdorff: Soldatisches Führertum. Band 10, Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 1942, S. 415–416, Nr. 3298
  18. zu Hans von Willisen siehe: Anton Bettelheim (Hrsg.): Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog. Band 10, 1905, Reimer, Berlin 1907?; Bernhard Mann: Biographisches Handbuch für das preußische Abgeordnetenhaus (1867–1918) (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der Politischen Parteien, Band 3). Droste, Düsseldorf 1988, S. 418
  19. zu Otto Riemann siehe: Franz Brümmer: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Band 5, Leipzig 1913, S. 470–471; Otto Fischer: Evangelisches Pfarrerbuch für die Mark Brandenburg. Verzeichnis der Geistlichen in alphabetischer Reihenfolge. Berlin 1941, S. 698 (dort Todesdatum und -ort); Wilhelm Kosch: Deutsches Literatur-Lexikon. 3. Auflage, Band 12. Francke Verlag, Bern und Stuttgart 1990, Spalte 1227; Peter Walther (Hrsg.): Musen und Grazien in der Mark. 750 Jahre Literatur in Brandenburg. Band 2: Ein historisches Schriftstellerlexikon. Lukas-Verlag, Berlin 2002, ISBN 3-931836-69-X, S. 133
  20. zu Gerhard Knabe siehe: Gerhard Knabe