März (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
Deutscher TitelMärz
OriginaltitelMärz
ProduktionslandÖsterreich
OriginalspracheDeutsch Tiroler Dialekt
Erscheinungsjahr2008
Länge84 Minuten
AltersfreigabeJMK 10[1]
Stab
RegieHändl Klaus
DrehbuchHändl Klaus
Produktioncoop99 (Martin Gschlacht, Antonin Svoboda) und Händl Klaus Filmproduktion
MusikHjalti Bager-Jonathanson
KameraGerald Kerkletz
SchnittJoana Scrinzi
Besetzung

März ist ein österreichischer Spielfilm aus dem Jahr 2008. Drehbuch und Regie zu diesem Filmdrama stammen vom österreichischen Schriftsteller Händl Klaus, der den Film gemeinsam mit coop99 auch produzierte.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Film beginnt mit dem abschiedslosen Selbstmord von drei befreundeten jungen Männern in einem Dorf in Tirol. Drei Monate später zeichnet der Film die Art und Weise nach, wie die Angehörigen ihre Trauer bewältigen.[2][3]

Als eine Abordnung der örtlichen Blasmusik zum Geburtstag einer trauernden Mutter aufspielt, steht diese mit ihrem Mann und mit ihrer Mutter lächelnd vor dem Haus. Das Leben geht weiter. Aber damit auch die Gefühle von Schuld, Ohnmacht und Fragen ohne Antworten. Wenn es sprachlich herausrutscht, ein Vorwurf: Mich hat er mitumgebracht.

Hintergrund[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit – ein Dreifach-„Selbstmord“, der sich etwa 15 Jahre zuvor in Südtirol ereignet hat. In der Realität waren diese jedoch Arbeiter – im Film wurden sie zu Studenten. Händl Klaus erlebte die Tragödie indirekt über einen Freund aus jenem Dorf mit, der die Jugendlichen aus seiner Schulzeit kannte.

Der Film erhielt Herstellungsförderung von BMUKK, Filmfonds Wien, Land Tirol, Cinetirol, Stadt Innsbruck und Tourismusverband Axams. Der Verleih des Films erfolgt durch den Stadtkino-Filmverleih.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alterskennzeichnung für März. Jugendmedien­kommission.
  2. Der Standard Josef Winkler: Die Unsichtbaren und die Vanille, 9. Jänner 2009.
  3. Was tuaschn du da!, Auszüge aus dem Drehbuch zu März, Seite 3, Stadtkino Zeitung #459 Jänner 2009.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]