März (Zeitschrift)

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Der März – Halbmonatsschrift für deutsche Kultur war eine der erfolgreichsten Zeitschriften des späten deutschen Kaiserreichs. Die linksliberale Zeitschrift erschien vom Juni 1907 bis zum 29. Dezember 1917 und wurde zuerst von Ludwig Thoma, Hermann Hesse, Kurt Aram und Albert Langen in dessen Münchner Verlag herausgegeben. Zu den Redakteuren zählten unter anderem Wilhelm Herzog und der spätere Bundespräsident Theodor Heuss, der den März 1913 übernahm. Zu ihren besten Zeiten hatte die zweiwöchentlich und am Ende wöchentlich erscheinende Zeitschrift eine Auflage von 15.000. Der März „verstand sich als positives Gegenstück zum Simplicissimus mit freiheitlicher Tendenz“.[1] Er setzte sich für die deutsch-französische Verständigung im Zeichen der Demokratie ein, für die wechselseitige nationale Achtung und für die "Vereinigten Staaten von Europa".

Im Harald Fischer Verlag, Erlangen, erschien 1998 eine Neuausgabe aller Hefte auf 120 Mikrofiches (ISBN 3-89131-286-5).

Literatur[Bearbeiten]

  • Helga Abret: Die kulturpolitische Zeitschrift “März” als Forum einer deutsch-französischen Annäherung. In: Michel Grunewald, Jochen Schlobach (Hrsg.), Médiations - Vermittlungen. Aspects des relations franco-allemandes du 17ème siècle à nos jours - Aspekte der deutsch-französischen Beziehungen vom 17. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Peter Lang, Frankfurt 1992, Bd. 2, S. 511–532.

Zitatnachweis[Bearbeiten]

  1. So Sibylle Mulot-Déri in: Sir Galahad, Frankfurt 1987, S. 171