Méménil

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Méménil
Méménil (Frankreich)
Méménil
Region Grand Est
Département Vosges
Arrondissement Épinal
Kanton Bruyères
Gemeindeverband Bruyères-Vallons des Vosges
Koordinaten 48° 13′ N, 6° 35′ OKoordinaten: 48° 13′ N, 6° 35′ O
Höhe 343–577 m
Fläche 9,15 km2
Einwohner 149 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 16 Einw./km2
Postleitzahl 88600
INSEE-Code

Lage der Gemeinde Méménil im Département Vosges

Méménil ist eine französische Gemeinde mit 149 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Vosges in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Épinal und zum Kanton Bruyères.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Méménil liegt 15 Kilometer nordöstlich von Épinal, der Hauptstadt (Präfektur) des Départements Vosges.

Quellgebiet des Durbion

Das Gemeindegebiet von Méménil erstreckt sich am Rande eines weit nach Westen ausgreifenden Ausläufers der Vogesen. In der 9,15 km² großen Gemeinde entspringen mehrere Quellflüsse des Durbion (Ruisseau de la Grande Roye, Le Rouot Ruisseau) und der Durbion selbst – ein rechter Nebenfluss der oberen Mosel. Das von Wäldern bedeckte Gelände steigt nach Süden allmählich an und erreicht an der südlichen Gemeindegrenze mit 577 Metern über dem Meer den höchsten Punkt.

Nachbargemeinden von Méménil sind Girecourt-sur-Durbion im Norden, Gugnécourt im Nordosten (Berührungspunkt), Viménil im Osten, Fays im Südosten, Deycimont im Süden, Le Roulier im Südwesten sowie Fontenay im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name des Dorfes tauchte erstmals schriftlich im Jahr 1594 als Memesnil auf. Es war damals Teil des Banns von Dompierre in der Vogtei Bruyères. Kirchlich gehörte Méménil zur Pfarrei Aydoilles und erhielt erst 1856 seine eigene Kirche. Die Grundschule wurde 1844 errichtet, das Mairie-Gebäude folgte 1882.[1]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2014
Einwohner 136 121 105 92 95 124 153 149

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mariä-Himmelfahrt-Kirche (Église de l'Assomption-de-Notre-Dame) aus dem 19. Jahrhundert

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Méménil gibt es neben Landwirtschaftsbetrieben kleinere Handels-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen. Ein Großteil der Bewohner pendelt in die nahegelegenen Gewerbegebiete in und um Épinal.

Am Nachbardorf Fontenay führt die Fernstraße von Épinal nach Saint-Dié-des-Vosges (D 420 bzw. ehemalige RN 420) vorbei. Weitere Straßen verbinden Méménil mit Girecourt-sur-Durbion, Gugnécourt und Viménil. Bahnanschluss besteht im nahen Verkehrsknoten Épinal.

Belege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Méménil auf vosges-archives.com. Abgerufen am 5. Februar 2013 (pdf-Datei; 46 kB, französisch).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Méménil – Sammlung von Bildern