Ménéac

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Ménéac
Menieg
Ménéac (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Bretagne
Département (Nr.) Morbihan (56)
Arrondissement Pontivy
Kanton Ploërmel
Gemeindeverband Ploërmel Communauté
Koordinaten 48° 8′ N, 2° 28′ WKoordinaten: 48° 8′ N, 2° 28′ W
Höhe 68–208 m
Fläche 68,22 km²
Einwohner 1.532 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 22 Einw./km²
Postleitzahl 56490
INSEE-Code
Website http://www.meneac.bzh/

Menhir im Ort Camblot

Ménéac (bretonisch Menieg) ist eine französische Gemeinde mit 1.532 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) im Département Morbihan in der Region Bretagne.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ménéac liegt etwa 40 Kilometer östlich von Pontivy im Norden des Départements Morbihan an der Grenze zum Département Côtes-d’Armor. Nachbargemeinden sind Gomené im Norden, Merdrignac im Nordosten, Illifaut und Brignac im Osten, Évriguet im Südosten, Guilliers im Süden, Mohon und La Trinité-Porhoët im Südwesten sowie Coëtlogon im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gegend ist schon seit langer Zeit besiedelt. Es gibt Überreste aus prähistorischer und gallo-römischer Zeit. Erst 1019 werden Orte innerhalb der heutigen Gemeinde in einer Schenkungsurkunde von Guéthenoc, Herzog von Porhoët, an die Abtei Mont-Saint-Michel erstmals erwähnt. Historisch gesehen gehört Ménéac zur Region Pays de Saint-Malo (bretonisch: Bro-Sant-Maloù). Nach der Französischen Revolution war es Kampfgebiet zwischen Republikanischen Truppen und den Chouans. Politisch wurde Ménéac 1790 eine Gemeinde. Von 1793 an gehörte Ménéac zum Kanton La Trinité-Porhoët und zum Distrikt Ploërmel. Ab 1801 war sie Teil des Arrondissements Ploërmel (1926 aufgelöst). Seit 1926 gehört Ménéac zum Arrondissement Vannes und seit dem 22. März 2015 zum Kanton Ploërmel.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2012 2019
Einwohner 2615 2514 2185 2046 1837 1690 1712 1546 1532

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Schloss Bellouan aus dem 17. Jahrhundert
  • Schloss La Riaye aus dem 15.–17. Jahrhundert
  • zahlreiche Herrenhäuser (Briands, Coëtbily, Couesmelan etc.)
  • Kirche Saint-Jean-Baptiste aus dem Jahr 1849
  • Kapelle Saint-Michel aus dem 11. Jahrhundert (renoviert im 19. Jahrhundert) in Saint-Yger
  • zahlreiche weitere öffentliche und private Kapellen in den Orten und Weilern der Gemeinde
  • sehenswerte Häuser aus dem 18. Jahrhundert in Kerdreux und Ménéac
  • vier Menhire beim Dorf; darunter der Menhir von Camblot und der Menhir von Bellouan
  • Windmühlen in Le Hegan und Le Plessis-au-Rebours

Quelle:[1]

Schloss La Riaye

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes du Morbihan. Flohic Editions, Band 2, Paris 1996, ISBN 2-84234-009-4, S. 977–980.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Infos zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (Memento des Originals vom 2. April 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fr.topic-topos.com

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ménéac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien