Mésigny

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Mésigny
Mésigny (Frankreich)
Mésigny
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Haute-Savoie
Arrondissement Annecy
Kanton Annecy-1
Gemeindeverband Fier et Usses
Koordinaten 45° 59′ N, 6° 0′ OKoordinaten: 45° 59′ N, 6° 0′ O
Höhe 400–720 m
Fläche 6,73 km2
Einwohner 748 (1. Januar 2016)
Bevölkerungsdichte 111 Einw./km2
Postleitzahl 74330
INSEE-Code

Mésigny ist eine französische Gemeinde im Département Haute-Savoie in der Region Auvergne-Rhône-Alpes.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mésigny liegt auf 535 m, etwa 13 km nordwestlich der Stadt Annecy (Luftlinie). Das Bauerndorf erstreckt sich an einem sanft nach Nordosten geneigten Hang über dem Tal der Petites Usses, in der Hügellandschaft zwischen den Tälern von Usses und Fier, im Genevois.

Die Fläche des 6,73 km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des Genevois. Der östliche Gemeindeteil wird vom Tälchen der Petites Usses eingenommen, einem linken Seitenbach des Usses. Das Tal, das mehrere Windungen aufweist, ist insgesamt von Südosten nach Nordwesten orientiert. Nach Westen erstreckt sich das Gemeindeareal über den relativ sanft ansteigenden Hang von Mésigny bis in das angrenzende Hügelland. Auf der bewaldeten Höhe von Sublessy wird mit 720 m die höchste Erhebung von Mésigny erreicht.

Zu Mésigny gehören neben dem eigentlichen Ortskern auch verschiedene Weilersiedlungen und Gehöfte, darunter:

  • Les Balmettes (430 m) im Tal der Petites Usses
  • Chosoz (490 m) am Hang unterhalb des Dorfes
  • Chez Gaillard (550 m) am Hang oberhalb des Dorfes
  • Orgemont (590 m) auf einem Plateau oberhalb des Dorfes

Nachbargemeinden von Mésigny sind Sallenôves im Norden, Choisy im Osten, La Balme-de-Sillingy und Sillingy im Süden sowie Chilly im Westen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet von Mésigny war bereits im Neolithikum und während der Römerzeit besiedelt.

Ab 1803 gehörte Mésigny zur Gemeinde La Balme-de-Sillingy, bevor es 1825 wieder zu einer selbständigen Gemeinde erhoben wurde.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Dorfkirche von Mésigny stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung
Jahr Einwohner
1962 281
1968 289
1975 348
1982 449
1990 579
1999 630
2005 693

Mit 748 Einwohnern (Stand 1. Januar 2016) gehört Mésigny zu den kleinen Gemeinden des Département Haute-Savoie. Seit Beginn der 1970er Jahre wurde eine deutliche Bevölkerungszunahme verzeichnet.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mésigny ist noch heute ein vorwiegend durch die Landwirtschaft geprägtes Dorf. Daneben gibt es einige Betriebe des lokalen Kleingewerbes. Viele Erwerbstätige sind Wegpendler, die in den größeren Ortschaften der Umgebung, insbesondere im Raum Annecy ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen, ist aber von der Hauptstraße N508, die von Annecy nach Bellegarde-sur-Valserine führt, leicht erreichbar. Weitere Straßenverbindungen bestehen mit Chilly und Sillingy. Der nächste Anschluss an die Autobahn A41 befindet sich in einer Entfernung von rund 14 km.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mésigny – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien