Métlaoui

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Métlaoui ist eine tunesische Stadt im Gouvernement Gafsa.[1]

Bevölkerung[Bearbeiten]

In Métlaoui leben Angehörige der Bouyahia, Eljeridaya, Slama und Maâmar.[1]

Im Jahr 2004 hatte die Stadt 37.099 Einwohner.[2]

Wirtschaft[Bearbeiten]

In Métlaoui befindet sich die größte Phosphatmine Tunesiens. Trotzdem ist die Stadt von Armut und hoher Arbeitslosigkeit geprägt. In Métlaoui gilt, als einzige Stadt in Tunesien, eine Ausgangssperre von 18 Uhr bis 6 Uhr (derzeit Sommer 2011).[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Métlaoui wurde von Franzosen gegründet, nachdem diese im Jahr 1881 in Tunesien landeten und bald darauf die Phosphorlagerstätten fanden.[1]

Im Jahr 2008 fanden in der Phosphatmine sechsmonatige Streiks statt.[1]

Im Juni 2011 kamen bei Unruhen 13 Menschen ums Leben.[1][3] Im Herbst 2011 suchte die Compagnie des phospates de Gafsa einige Arbeitsplätze neu zu besetzen. Es kam zu neuen Unruhen, da der Vorwurf entstanden war, die Gesellschaft bevorzuge Angehörige eines bestimmtem Stammes.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Thomas Schmid: Land am Abgrund. In: Frankfurter Rundschau. 21. Juni 2011, abgerufen am 27. Juni 2011 (deutsch).
  2. Bevölkerungsstatistik. In: INSTITUT NATIONAL DE LA STATISTIQUE - TUNISIE. 2004, abgerufen am 27. Juni 2011 (französisch).
  3. Warten auf den Wandel in: FAZvom 15. Oktober 2011, Seite 3

34.3194444444448.4013888888889Koordinaten: 34° 19′ N, 8° 24′ O