Mönchsroth

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mönchsroth
Mönchsroth
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mönchsroth hervorgehoben
Koordinaten: 49° 1′ N, 10° 22′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Ansbach
Verwaltungs­gemeinschaft: Wilburgstetten
Höhe: 441 m ü. NHN
Fläche: 11,92 km2
Einwohner: 1584 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 133 Einwohner je km2
Postleitzahl: 91614
Vorwahl: 09853
Kfz-Kennzeichen: AN, DKB, FEU, ROT Vorlage:Infobox Verwaltungseinheit in Deutschland/Wartung/Kfz enthält Kleinbuchstaben
Gemeindeschlüssel: 09 5 71 179
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 2
91614 Mönchsroth
Webpräsenz: www.moenchsroth.de
Bürgermeisterin: Edith Stumpf (Freie Bürgerliste)
Lage der Gemeinde Mönchsroth im Landkreis Ansbach
Landkreis Donau-RiesAnsbachFürthLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis FürthLandkreis RothLandkreis Weißenburg-GunzenhausenUnterer WaldLehrbergAdelshofen (Mittelfranken)Bechhofen (Mittelfranken)Bruckberg (Mittelfranken)Buch am WaldBurkColmbergDentlein am ForstDiebachDietenhofenDinkelsbühlDombühlEhingen (Mittelfranken)FeuchtwangenFlachslandenGebsattelGerolfingenGeslauHeilsbronnInsingenLangfurthLeutershausenLichtenau (Mittelfranken)Merkendorf (Mittelfranken)MönchsrothNeuendettelsauNeusitzOberdachstettenOhrenbachPetersaurachRöckingenRothenburg ob der TauberRüglandSachsen bei AnsbachSchillingsfürstSchnelldorfSchopfloch (Mittelfranken)SteinsfeldUnterschwaningenWassertrüdingenWeidenbach (Mittelfranken)WeihenzellWeiltingenWettringen (Mittelfranken)WiesethWindelsbachWindsbachWittelshofenWörnitz (Gemeinde)Wolframs-EschenbachWilburgstettenOrnbauMitteleschenbachHerriedenDürrwangenBurgoberbachAurach (Landkreis Ansbach)ArbergBaden-WürttembergKarte
Über dieses Bild

Mönchsroth ist eine Gemeinde im mittelfränkischen Landkreis Ansbach und ein Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wilburgstetten.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt genau an der Landesgrenze zu Baden-Württemberg. Der Ortsteil Mönchsroth wird von der Rotach, einem Zufluss der Wörnitz, durchflossen. Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Dinkelsbühl, Wilburgstetten, Stödtlen und Wört.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Mönchsroth gehören 6 Ortsteile:[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jh.) wurde Mönchsroth zur Ruralgemeinde. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Herrschaftsgericht Mönchsroth.[3] Die Gemeinde hatte 1961 eine Gebietsfläche von 6,937 km².[4]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1971 wurde im Zuge der Gebietsreform Diederstetten eingegliedert.[5]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinde Mönchsroth

Jahr 1818 1840 1852 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1961 1970 1987 2005 2011 2016
Einwohner 808 940 976 1008 981 1054 1060 992 1002 887 869 845 824 830 794 782 715 654 928 908 764 890 1286 1621 1605 1584
Häuser[6] 175 171 185 197 193 183 198 364 486
Quelle [7] [8] [8] [9] [8] [10] [8] [8] [11] [8] [8] [12] [8] [8] [8] [13] [8] [8] [8] [14] [4] [15] [16] [17] [17]

Ort Mönchsroth

Jahr 001818 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 808 1008 1054 1002 824 768 897 759 877 1093*
Häuser[6] 175 171 185 192 190 180 196 324*
Quelle [7] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [4] [15] [16]
* inklusive Fallmeisterei und Hammerschmiede

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfansicht

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeisterin ist seit 1. Februar 2012 die Lehrerin Edith Stumpf (Freie Bürgerliste). Sie wurde als Nachfolgerin von Fritz Franke (SPD) am 13. November 2011 gewählt und am 5. November 2017 bei einem Gegenkandidaten mit 68,5 % der Stimmen im Amt bestätigt.

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Nach der Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat zwölf Mitglieder, die alle zur Fraktion Freie Wählergruppe gehören. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,2 %. Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist die Bürgermeisterin.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Durch gesenkten goldenen Balken geteilt von Blau und Rot, oben ein silberner Adler, der einen quer liegenden goldenen Abtstab in den Fängen hält, unten ein silbernes Andreaskreuz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemalige Synagoge mit Gedenktafel

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mönchsroth liegt drei Kilometer westlich der Bundesstraße 25, die in diesem Abschnitt die Deutsche Limes-Straße darstellt.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • August Gebeßler: Stadt und Landkreis Dinkelsbühl (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 15). Deutscher Kunstverlag, München 1962, DNB 451450930, S. 167–173.
  • Gunther Reese: Jüdisches Mönchsroth. Einladung zu einem Rundgang. Haigerloch 2006. ISBN 3-933231-36-1

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mönchsroth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 4. Januar 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Gemeinde Mönchsroth in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 27. August 2017
  3. Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 77 (Digitalisat).
  4. a b c Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 763 (Digitalisat).
  5. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 448.
  6. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  7. a b Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann meherer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 60 (Digitalisat).
  8. a b c d e f g h i j k l m Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 168, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  9. a b Joseph Heyberger (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabethischem Ortslexikon. Literar.-artist. Anst. der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1001, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  10. a b kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Koenigreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarr-, Schul- u. Postzugehörigkeit. … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt, Sp. 1167, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  11. a b Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1099 (Digitalisat).
  12. a b K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1164 (Digitalisat).
  13. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1201 (Digitalisat).
  14. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1038 (Digitalisat).
  15. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 170 (Digitalisat).
  16. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 329 (Digitalisat).
  17. a b Mönchsroth: Amtliche Statistik des LfStat