Mörner (Adelsgeschlecht)

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Stammwappen derer von Mörner

Mörner ist der Name eines alten Adelsgeschlechtes der Mark Brandenburg, das in der Uckermark und in der Neumark begütert war. Zweige der Familie bestehen bis heute.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Geschlecht erscheint erstmals urkundlich am 1. Juni 1298 mit Henningus Morner in Soldin.[1] Es beginnt seine ununterbrochene Stammreihe 1450 mit Otto Ludwig von Mörner, Herr auf Zellin und Clossow in der Neumark.

Das Geschlecht hatte Besitze in der Altmark im Landkreis Jerichow und in der Neumark sind die Rittersitze Zellin und Klössow bei Königsberg in der Neumark, Tornow im Landkreis Sternberg die bekanntesten Besitzungen.[2]

Otto Helmer Mörner (1569–1612) und sein Bruder Berndt Dietrich (1570–1610) aus dem Hause Zellin begründeten eine schwedische Linie. Der Ast Mörner af Tuna ist Anfang des 19. Jahrhunderts erloschen (der gräfliche Zweig 1821, der freiherrliche 1824), der Ast Mörner af Morlanda erlosch in seinem seit 1674 freiherrlichen Zweig 1946, während der seit 1716 gräfliche Zweig noch blüht. 1893 erhielt Wilhelm von Mörner die preußische Anerkennung seines schwedischen Grafenstands. Die Grafen Mörner sind seit 1776 bis heute auf Schloss Björksund in Nyköping ansässig.

Namensträger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stammwappen zeigt im goldenen Schild drei aus einem querliegenden braunen Ast aufwärts wachsende grüne Stechpalmenblätter. Auf dem Helm mit grün-goldenen Decken ein grünes Stechpalmenblatt zwischen einem offenen silbernen Adlerflug.[3]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mörner family – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Adolph Friedrich Riedel: Codex diplomaticus Brandenburgensis, A XVIII, S. 443.
  2. Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues preussisches Adelslexicon. S. 418f.
  3. Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band IX, Band 116 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1998.