Münchner Grüngürtel

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Satellitenfoto der Region München

Der Münchner Grüngürtel bezeichnet die nicht bebauten Freiräume am Stadtrand von München sowie im Übergangsbereich zu den Nachbargemeinden. Der Münchner Grüngürtel umfasst etwa 335 Quadratkilometer Fläche.

Grünflächen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Traditionell sind die Flächen um München überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Es gibt derzeit rund 100 landwirtschaftliche Vollerwerbsbetriebe im Stadtgebiet sowie mehrere Kräutergärten zum Selbsternten.[1][2][3]

Es finden sich jedoch auch wertvolle, noch erhaltene Teile der ursprünglichen Landschaft auf dem Gebiet der Münchner Schotterebene: die Wälder im Norden (Hartelholz, Schwarzhölzl), Westen (Angerlohe, Allacher Forst, Aubinger Lohe) und Süden (Forstenrieder Park, Grünwalder Forst, Perlacher Forst), die teilweise renaturierte Isar mit ihren Kiesbänken und Auebereichen, die weiten, blütenreichen Heidegebiete (Panzerwiese, Fröttmaninger Heide) im Norden sowie die Mooslandschaften im Westen (Aubinger Moos) und Norden (Dachauer Moos, Erdinger Moos).[4] Auch im Stadtgebiet gibt es vereinzelt Biotopflächen (Amphibienbiotop Fasanerie, Biotop am Ackermannbogen, Flaucher, Virginia-Depot. siehe auch: Grünanlagen in München). 2001 beschloss die Stadt München ein Ökokonto zu errichten und weitere Flächen zu renaturieren.[5]

Fauna

Naherholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Münchner Grüngürtel ist für zweieinhalb Millionen Bürger ein überaus beliebter Naherholungsraum.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landwirtschaft im Münchner Grüngürtel Bereich Grünplanung auf muenchen.de, abgerufen am 7. Februar 2016
  2. Münchner Krautgärten Bereich Grünplanung auf muenchen.de, abgerufen am 7. Februar 2016
  3. Gemüse aus dem Krautgarten – Freie Parzellen im Grünen Artikel der Abendzeitung vom 3. April 2015
  4. a b Münchner Grüngürtel Bereich Grünplanung auf muenchen.de, abgerufen am 7. Februar 2016
  5. Biotopentwicklungsflächen Bereich Grünplanung auf muenchen.de, abgerufen am 7. Februar 2016