Məhəmmədrəsul Məcidov

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Məhəmmədrəsul Məcidov
Medaillenspiegel
Boxing at the 2016 Summer Olympics, Majidov vs Arjaoui 20.jpg

Boxen Boxen

AserbaidschanAserbaidschan Aserbaidschan
Olympische Sommerspiele
0Bronze0 2012 Superschwergewicht
Weltmeisterschaften
0Gold0 2017 Superschwergewicht
0Gold0 2013 Superschwergewicht
0Gold0 2011 Superschwergewicht
Europameisterschaften
0Gold0 2013 Superschwergewicht
Europaspiele
0Bronze0 2015 Superschwergewicht
Islamic Solidarity Games
0Gold0 2017 Superschwergewicht

Məhəmmədrəsul Yusub oğlu Məcidov (international auch Magomedrasul Majidov, * 27. September 1986 in Urchutschimachi, Dagestanische ASSR, Russische SFSR, Sowjetunion) ist ein aserbaidschanischer Amateurboxer im Superschwergewicht.

Boxkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Er gewann 2009 das internationale Umakhanov Memorial Tournament in Russland und startete in den Jahren 2010/2011 bei der World Series of Boxing, wo er jeden seiner sieben Kämpfe gewann, darunter gegen Rustam Saidov und Tony Yoka. Im Finale der Individualwertung unterlag er dem Italiener Clemente Russo nach Punkten.

Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Baku gewann er die Goldmedaille. Er besiegte dabei in der Vorrunde Sardor Abdullayev aus Usbekistan und im Achtelfinale Isaias Mena aus Kolumbien jeweils vorzeitig und zog ins Viertelfinale ein. Dort konnte er überraschend den kubanischen Favoriten Erislandy Savón ebenfalls vorzeitig besiegen und setzte sich im Halbfinale gegen Iwan Dytschko aus Kasachstan mit 16:9 durch. Im anschließenden Finale gewann er dann knapp mit 22:21 gegen den Engländer Anthony Joshua.

2012 gewann er das internationale Great Silk Way Tournament in Aserbaidschan und startete bei den Olympischen Sommerspielen in London. Dabei besiegte er in der Vorrunde Meji Mwamba aus dem Kongo und im Viertelfinale den amtierenden Europameister Magomed Omarow aus Russland. Im Halbfinale traf er auf den Italiener Roberto Cammarelle und verlor gegen diesen knapp mit 12:13.

Im Juni 2013 gewann er die Europameisterschaften in Minsk. Er setzte sich dabei im Superschwergewicht gegen Mihai Nistor aus Rumänien, den Weißrussen Wiktar Sujeu und den Russen Sergei Kusmin durch. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Almaty gewann er gegen Cam Awesome (USA), Magomed Omarow (Russland), Roberto Cammarelle (Italien) sowie Iwan Dytschko (Kasachstan) und sicherte sich damit seine zweite Goldmedaille bei einer WM.

Bei den Europaspielen 2015 in Baku konnte Məcidov verletzungsbedingt im Halbfinale nicht antreten und gewann somit eine Bronzemedaille. Beim europäischen Olympiaqualifikationsturnier im Jahr 2016 schlug er Guido Vianello und Ali Eren Demirezen, bevor er im Finale gegen Joseph Joyce mit 2:1 Punktrichterstimmen unterlag und sich damit für Olympischen Spiele in Rio de Janeiro qualifizierte. Bei Olympia schied er dann im Achtelfinale gegen Iwan Dytschko aus, nachdem er zuvor Mohamed Arjaoui besiegt hatte.

Bei den Europameisterschaften 2017 unterlag er im Viertelfinale gegen Djamili-Dini Aboudou. Bei den Weltmeisterschaften 2017 in Hamburg gewann er seine dritte WM-Goldmedaille durch einen Finalsieg gegen Qamschybek Qongqabajew. Zuvor hatte er unter anderem Joseph Goodall, Djamili-Dini Aboudou und Hussein Iashaish besiegt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]