M’bour

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M’bour
Koordinaten: 14° 24′ 42″ N, 16° 57′ 57″ W
Karte: Senegal
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M’bour
Offizieller Name: M’bour
Land: SenegalSenegal Senegal
Region: Thiès (Region)
Departement: M’bour
Höhe: 14 m
Einwohner: 181.825 (2007)
Bürgermeister: Serigne Fallou Sylla
Traditionelle Fischerboote am Strand von M’bour, Senegal

M’bour (auch M’Bour und Mbour geschrieben, in Wolof Mbuur) ist eine Stadt im Westen des Senegal, an der Petite-Côte gelegen, etwa 80 km südlich der Hauptstadt Dakar, sowie etwa 5 km vom Seebad Saly entfernt.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In M’bour befindet sich die Präfektur für das Departement M’bour, das ein Teil der Region Thiès ist.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nächstgelegenen Ortschaften sind Saly Niakhniakhal, Saly-Portudal, Malikounda Sas, Falokh, Sintiou Mbadane, Nianing et Warang. Nach Dakar, der Hauptstadt des Senegal, sind es 83 km.[1]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1988 zählte M’bour 76.751 Einwohner, 2002 waren es 153.503, und nach der letzten offiziellen Schätzung von 2007 hatte die Stadt 181.825 Einwohner.

Strand in Saly bei M’bour

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt hat sich um eine Titanmine herum entwickelt. Daneben stützt sich die Wirtschaft hauptsächlich auf den Fischfang sowie den Tourismus. M’bour hat nach Dakar den zweitgrößten Hafen des Senegal. Exportiert wird in die angrenzenden Länder und in die Europäische Union.

Sie ist aber auch ein wichtiges touristisches Zentrum, sowohl wegen des feinen und flachen Sandstrandes der Petite-Côte, als auch wegen des reichlich angelandeten Fisches. Besonders sehenswert ist das „Experimentelle Ökologische Schutzgebietes von M’bour“ (Réserve écologique expérimentale de M’bour), das 1987 eingerichtet wurde.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1974 ist M’bour mit der französischen Hafenstadt Concarneau verschwistert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibliographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Sadibou Dabo: Ethnicité et urbanisation: les Mandingues de Mbuur au XIX–XX siècle, Dakar, Université Cheikh Anta Diop, 1994, 102 p. (Mémoire de Maîtrise) (französisch)
  • Abdoulaye Mballo: L’évolution politique de la ville de Mbour de 1945 à 1967, Dakar, Université Cheikh Anta Diop, 1993, 101 p. (Mémoire de Maîtrise) (französisch)
  • C. Fall: « Environnement côtier et santé: le cas des villes de Dakar et Mbour », in Diaw, A. T., Thiam, M. D., Bouland, P., Diouf, P. S., Lake, L. A., Mbow, M. A., Ndiaye, P. et Thiam, M. D., Gestion des ressources côtières et littorales du Sénégal: Actes de l’Atelier de Gorée du 27–29 Juillet 1992, 1993, p. 269–274 (französisch)
  • Brigitte Rasoloniaina: Étude des représentations linguistiques des Sereer (Sénégal: Mbour, Nianing, Sandiara), Paris, L’Harmattan, 2000 (französisch)
  • Birahim Seck: L’évaluation de la santé maternelle et périnatale à Mbour, Sénégal: une étude sociologique empirique, Lausanne, Sciences sociales et politiques, 2002 (französisch)

Filme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Referenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dakar et ses environs, carte 1/16.000, édition 2007–2008 (französisch)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: M’bour – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien