MAP-Sensor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ein MAP-Sensor (MAP = Manifold-Absolute-Pressure) ist ein Drucksensor zur Erfassung des Saugrohr-Absolutdrucks bei Otto- und Turbodieselmotoren. Beim Ottomotor dient die gewonnene Messgröße zur Steuerung der elektronischen Saugrohreinspritzung, beim Turbodiesel wird daraus ein Signal gewonnen, um unter anderem die Stellung der Turbinenleitschaufeln bei VTG-Ladern zu steuern.

Autogas-Systeme, die in der Gasphase einspritzen, benötigen ebenfalls je nach Typ einen MAP-Sensor zur Beurteilung des Gasdruckes gegenüber dem Druck im Ansaugrohr.

In der Regel ist der MAP-Sensor direkt am Saugrohr angebracht. Der Saugrohrdruck wirkt meist auf ein Piezoelement, das dann über eine elektronische Schaltung ein entsprechendes Ausgangssignal erzeugt. Das kann ein PWM-Signal oder eine elektrische Spannung sein.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Richart van Basshuysen, Fred Schäfer: Handbuch Verbrennungsmotor Grundlagen, Komponenten, Systeme, Perspektiven. 3. Auflage, Friedrich Vieweg & Sohn Verlag/GWV Fachverlage GmbH, Wiesbaden, 2005, ISBN 3-528-23933-6
  • Karl-Heinz Dietsche, Thomas Jäger, Robert Bosch GmbH: Kraftfahrtechnisches Taschenbuch. 25. Auflage, Friedr. Vieweg & Sohn Verlag, Wiesbaden, 2003, ISBN 978-3-8348-0138-8