Macau

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Dieser Artikel befasst sich mit der chinesischen Sonderverwaltungszone Macau. Zu anderen Bedeutungen siehe Macao.
中華人民共和國澳門特別行政區
Região Administrativa Especial de Macau da República Popular da China

Sonderverwaltungszone Macau der
Volksrepublik China
Flagge Macaus
Wappen Macaus
Flagge Emblem
Amtssprache Chinesisch (Hochchinesisch, Kantonesisch), Portugiesisch[1]
Regierungssystem Sonderverwaltungszone
Regierungschef Chefadministrator
Fernando Chui
Fläche 30,3[2] km²
Einwohnerzahl 636.200 (Schätzung 31. Dezember 2014)[3]
Bevölkerungsdichte 20.997 Einwohner pro km²
Währung Macau-Pataca
Zeitzone UTC+8
ISO 3166 MO, MAC, 446
Internet-TLD .mo
Telefonvorwahl +853
Hongkong Macau Guangdong Pazifischer Ozean Bangladesch Bhutan Nepal Myanmar Laos Vietnam Thailand Philippinen Japan Nordkorea Südkorea Kirgisistan Kasachstan Mongolei Afghanistan Usbekistan Tadschikistan Pakistan Indien Russland de-facto Pakistan (von Indien beansprucht) de-facto Indien (von Pakistan beansprucht) de-facto Indien (von China als Teil Tibets beansprucht) Republik China (von China beansprucht) de-facto Provinz Xinjiang, China (von Pakistan beansprucht) de-facto Provinz Tibet, China (von Pakistan beansprucht) Macau Hongkong Hainan Guangdong Guangxi Hunan Yunnan Fujian Shanghai Jiangxi Zhejiang Jiangsu Hubei Anhui Guizhou Chongqing Shaanxi Henan Shanxi Shandong Hebei Peking Tianjin Ningxia Liaoning Jilin Sichuan Tibet Heilongjiang Gansu Qinghai Xinjiang Innere MongoleiMacau in China (zoomed) (extra close) (special marker) (+all claims hatched).svg
Über dieses Bild
Macau Location.png
Macau-CIA WFB Map.png

Macau (häufig auch Macao, chinesisch 澳門 / 澳门, Pinyin Àomén; portugiesisch Macau) ist eine etwa 50 Kilometer westlich von Hongkong gelegene Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China. Bis 1999 war es eine portugiesische Kolonie. Macau ist reich an Sehenswürdigkeiten aus der Kolonialzeit. Die Haupterwerbsquellen sind das dort legale Glücksspiel und der damit in Zusammenhang stehende Tourismus aus Hongkong und Festlandchina, weshalb Macau oft auch als Monte Carlo des Ostens oder Las Vegas des Ostens bezeichnet wird.

Mit rund 21.000 Einwohnern pro Quadratkilometer weist Macau eine sehr hohe Bevölkerungsdichte auf. Die Einwohner Macaus (dt. Macanesen oder Macauer) sprechen hauptsächlich Kantonesisch (85,7 %), Hokkien (4 %), Hochchinesisch (3,2 %) sowie andere chinesische Dialekte (2,7 %). 4,4 % sprechen andere Sprachen, darunter vorwiegend Englisch und Tagalog.[1] Die macauische Sprache ist eine besondere Kreolsprache, die heute nur noch von etwa 4000 der Macauer (einer ethnischen Gruppe von gemischter asiatischer und portugiesischer Abstammung, etwa 2 % der Bevölkerung) gesprochen wird.

Der volle Name Macaus lautet im Hochchinesischen Zhōnghuá Rénmín Gònghéguó Àomén Tèbié Xíngzhèngqū (chinesisch 中華人民共和國澳門特別行政區 / 中华人民共和国澳门特别行政区 anhören (hochchinesisch)?/i anhören (kantonesisch)?/i) und in der portugiesischen Sprache Região Administrativa Especial de Macau da República Popular da China (Loudspeaker.svg Anhören (Portugiesisch) (Datei, ?)).

Macau ist das Gebiet mit der zweithöchsten Lebenserwartung der Welt. Sie liegt bei 84,5 Jahren.[1]

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Macau liegt im Mündungsdelta des Perlflusses. Das Gebiet der heutigen Sonderverwaltungszone bestand ursprünglich aus drei Inseln. Durch Landaufschüttungen wurden die Inseln Taipa und Coloane miteinander sowie Macau mit dem Festland verbunden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte (um 1888)
Das Wahrzeichen von Macau: Die Ruinen von St. Paul
Wappen von Macau 1935 bis 1999

Die chinesischen Aufzeichnungen über Macau reichen zurück bis ins Jahr 1152 als Landkreis Xiangshan, wobei Macau als unbewohnt verzeichnet ist. 1277 flohen Mitglieder der südlichen Song-Dynastie mit etwa 50.000 Anhängern vor den Mongolen nach Macau. Dies ist die erste Aufzeichnung über Bewohner. Die Flüchtlinge konnten sich in Macau festsetzen und die Inseln verteidigen.

Als die Portugiesen 1516 in Macau landeten, war es nicht viel mehr als eine Fischersiedlung am Delta des Perlflusses. 1557 erlaubten die Chinesen den Portugiesen die Errichtung einer Ansiedlung, die Souveränität verblieb jedoch bei China, lediglich eine lokale portugiesische Verwaltung wurde eingerichtet. Die Portugiesen nutzten Macau als Handelsposten und Zwischenstopp auf dem Weg von Lissabon nach Nagasaki.

Als China 1547 den direkten Handel mit Japan untersagte, lief der Handel über Macau weiter. Die Portugiesen bauten den Standort zur Hafenstadt und schließlich zum Zentrum ihrer Präsenz in Asien aus. Im Juni 1622 wurde ein Eroberungsversuch der Niederländer abgewehrt.

Von Macau aus herrschte ein Gouverneur, der zeitweise auch für die gesamten ostasiatischen Gebiete zuständig war, jedoch formal dem Vizekönig/Generalgouverneur von Indien in Goa unterstand. Der erste portugiesische Gouverneur wurde 1680 eingesetzt, jedoch weiterhin unter chinesischer Souveränität. Die Portugiesen zahlten Pacht und Steuern an China.

Im Jahr 1835 wurde die Pauluskirche, das Wahrzeichen der Stadt, durch ein Feuer während eines Taifuns zerstört. Seitdem steht nur noch die Fassade und kann noch heute besichtigt werden.

Als das Hafengeschäft immer mehr zum großen Nachbarn Hongkong abwanderte, wurde 1847 in Macau das Glücksspiel legalisiert. Da in Hongkong nur Pferdewetten erlaubt sind und die Chinesen als allgemein dem Glücksspiel sehr zugetan gelten, stellen die Kasinoeinkünfte seither einen Großteil des Bruttoinlandsproduktes.

1849 versuchten die Portugiesen erstmals, die vollständige Gewalt über Macau zu gewinnen, und erklärten Macaus Unabhängigkeit von China. Die Chinesen duldeten dies nicht. Es gab kleinere Gefechte; der Höhepunkt der Unruhen war der Tod des Gouverneurs Ferreira do Amaral.

Am 26. März 1887 erkannte die Mandschu-Regierung das portugiesische Recht auf dauerhafte Besetzung an.

Während des Zweiten Weltkriegs war Macau neutraler Hafen, bis die Japaner 1943 ein Protektorat über Macau errichteten. Die japanische Herrschaft dauerte bis 1945.

Nach der Revolution 1949 forderte die chinesische Regierung Macau zunächst zurück, konnte sich jedoch nicht durchsetzen. Die Lösung wurde auf unbestimmte Zeit vertagt. 1966 kam es zu prokommunistischen Unruhen in Macau. Die Portugiesen versuchten anschließend, Macau an China zurückzugeben, dies wurde von der chinesischen Regierung abgelehnt, wie auch ein weiterer diplomatischer Vorstoß Portugals nach der portugiesischen Revolution im Jahr 1974. Die chinesische Regierung wollte zuerst das Hongkong-Problem lösen.

Nach der Aufnahme offizieller diplomatischer Beziehungen zwischen Portugal und China im Jahr 1979 wurden 1985 die Rückgabeverhandlungen aufgenommen, ein Jahr nachdem die britische Regierung der Rückgabe Hongkongs für das Jahr 1997 zugestimmt hatte. Die Verhandlungen führten 1987 zum Erfolg.

Am 20. Dezember 1999 gab Portugal die Souveränität zurück an China. Der offizielle Name Macaus ist seit der Machtübergabe: Sonderverwaltungszone Macau der Volksrepublik China. Chinesisch wurde neben dem Portugiesischen vollwertige Amtssprache Macaus. Wie auch in Hongkong gilt in Macau das Prinzip: „Ein Land, zwei Systeme“. Das sozialistische Wirtschaftssystem Chinas wird in Macau nicht angewandt. Macau genießt Autonomie mit Ausnahme der Verteidigung und Außenpolitik; diese werden von Peking bestimmt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftlich bedeutend für Macau ist die Herstellung von Feuerwerkskörpern und Textilien.

Glücksspiel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Glücksspiel bildet seit langem eine zentrale Einnahmequelle Macaus. 1962 wurde die Sociedade de Turismo e Diversoes de Macau (STDM, deutsch: Macau Reise- und Unterhaltungsgesellschaft) gegründet, ein privatrechtlich organisiertes Unternehmen, das zeitweise das Monopol für Glücksspiel innehatte und weitere Aktivitäten in der Freizeit- und Tourismusbranche unterhielt.[4][5] Die STDM gehörte mehrheitlich Stanley Ho (30 Prozent) und Teddy Yip (27 Prozent). Die Spielcasinos machten Macau für regionale Touristen attraktiv. Bis zur Liberalisierung des Marktes 2002 erwirtschaftete die STDM in einigen Jahren bis zu 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts von Macao.[4] Im Jahre 2011 gab es 34 Kasinos mit 33,9 Milliarden US-Dollar Umsatz. Der Umsatz ist damit gegenüber 2010 um 42 Prozent gestiegen.[6] Bedingt durch das Glücksspiel hat Macau die Zahl seiner Touristen von acht Millionen im Jahr 2000 auf 29.324.822 im Jahr 2013 mehr als verdreifacht.[7] Die Kasinos in Macau machten 2013 sechs Mal soviel Umsatz wie die in Las Vegas.[8] Im Januar 2014 kamen 2.503.609 Touristen.[9] Dies schlägt sich vor allem in der Bauwirtschaft nieder, denn angesichts der geringen Fläche Macaus werden vor allem Hochhäuser gebaut.

Seit dem Fall des Glücksspielmonopols Ende 2002 haben sich vornehmlich US-Konsortien aus Las Vegas, Nevada um die Lizenz zum Bau von Kasinos beworben. Die Investoren wollen auf den künstlichen Aufschüttungsflächen zwischen den beiden südlichen Inseln Taipa und Coloane den Las Vegas Strip nachbauen.

Im Mai 2004 eröffnete das mit einer goldenen Fassade versehene Sands Macau, ein Kasino (seit 2007 mit Hotel), dessen Baukosten sich in weniger als einem Jahr amortisierten.

Nahe der Südflanke von Taipa ist ein großer Kasino-, Hotel- und Freizeitkomplex entstanden, z. Z. der größte der Welt. Herzstück ist der von allen Seiten gut erreichbare Kasinosaal mit der außergewöhnlich großen Fläche von 51.000 Quadratmetern.

Seit Januar 2008 ist Texas Hold’em Poker offiziell als Glücksspiel in Macau erlaubt.

Im Mai 2011 wurde in Macau das Galaxy Resort eröffnet, ein weiterer Spielerpalast mit 2200 Hotelzimmern, 50 Restaurants, einem künstlichen Strand sowie einem Wellenbad.[10]

Seit 1989 gibt es in Macau eine Pferderennbahn mit einer Kapazität von 15.000 Sitzplätzen, auf der das Wetten auf den Ausgang der Rennen legal ist.

The Venetian Macao[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Venetian-Macao-Casino, Mai 2014

Zwischen 2004 und 2007 entstand das Resort-Hotel-Casino The Venetian Macao, welches (Stand März 2013) das nach Nutzfläche sechstgrößte Gebäude der Welt ist. Dominiert wird das Venetian vom 151 Meter hohen abgewinkelten Hotelriegel mit 39 Stockwerken und 3000 Suiten.[11] Sie werden wie in Las Vegas subventioniert, um die erforderlichen Massen von Spielern in das Casino zu locken. Als Ergänzung zum Hotelbetrieb und Auslastungsgarantie wurden ein 111.000 Quadratmeter großes Tagungszentrum, ein vollausgestattetes Theater und eine Veranstaltungsarena mit 15.000 Sitzplätzen dazugebaut. Die im gesamten Komplex verteilten Restaurants und Geschäfte belegen eine Fläche von 149.000 Quadratmetern. In den ersten fünf Monaten nach Eröffnung am 29. August 2007 wurden 10 Millionen Gäste gezählt. Der Personalaufwand im Komplex ist mit rund 25.000 Mitarbeitern kalkuliert, das ist jeder fünfte Arbeitsplatz von Macau.

Eingerahmt wird das Venetian, ebenso wie das um zwei Drittel kleinere Vorbild in Las Vegas, vom Nachbau venezianischer Kanäle mit Gondeln an Straßenfronten unter künstlichem Himmel in dauerhafter Dämmerung. Das Dekor ist im venezianischen Stil; eingefügt in die Ausstattung sind jedoch überall in Kasinonähe die chinesischen Glücksbringer Drache und Fisch. Im Außenbereich steht der hier solitäre Campanile vom Markusplatz, der in Originalgröße einschließlich Turmfigur nachgebaut wurde (98,6 Meter). Ein großer Teich leuchtet bei Dunkelheit in der Anlage.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Macau – Sonderverwaltungszone der Volksrepublik China

Politisch gliedert sich das Gebiet in zwei Städte:

  • Concelho de Macau (澳門市)
  • Concelho das Ilhas (海島市)

Der Concelho de Macau selbst wird in fünf Gemeindebezirke aufgeteilt:

  • Freguesia de Nossa Senhora de Fátima (花地瑪堂區)
  • Freguesia de Santo António (聖安多尼堂區)
  • Freguesia de São Lazaro (望德堂區)
  • Freguesia de São Lourenço (風順堂區 oder 聖老愣佐堂區)
  • Freguesia da Sé (大堂區)

Der Concelho das Ilhas ist in zwei Gemeindebezirke eingeteilt:

  • Freguesia da Nossa Senhora do Carmo (嘉模堂區) auf der Insel Taipa
  • Freguesia do São Francisco Xavier (聖方濟各堂區) auf der Insel Coloane

Das zwischen den Inseln Taipa und Coloane gelegene Neulandgebiet Cotai ist keinem Gemeindebezirk zugeordnet.

Die eigenständigen Verwaltungen der Städte und Gemeindebezirke wurden am 31. Dezember 2001 aufgelöst. An ihre Stelle trat das Instituto para os Assuntos Cívicos e Municipais (Verwaltung der bürgerschaftlichen und städtischen Angelegenheiten).

Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koloniale und moderne Architektur in der Avenida de Almeida Ribeiro
TurboJET-Fähre zwischen Hongkong und Macau am Macau-Pier

Die Halbinsel Macau und die Insel Taipa sind mit drei Brücken verbunden. Die neueste Brücke (Sai-Van-Brücke; im Westen) ist seit Anfang 2005 für den Verkehr freigegeben. Erst durch diese neue und höhere Brücke ist die Insel Taipa auch bei Taifun-Warnung mit dem Auto erreichbar. Die beiden älteren Brücken (Governor Nobre de Carvalho Bridge und Ponte da Amizade; seit 1994; im Osten) sind vor Wind und Wellen nicht ausreichend geschützt.

Zwischen den Häfen Macau und Taipa verkehren regelmäßige Schnellfähren. Täglich wird die Strecke Macau–Hongkong rund 150-mal von Tragflügelbooten befahren. Es gibt Verbindungen zum Hong Kong International Airport, zum China Ferry Pier in Kowloon sowie dem Macau Ferry Terminal auf Hong Kong Island. Die Überfahrt dauert etwa eine Stunde. Ebenfalls bestehen Fährverbindungen nach Shekou (Shenzhen) und zum Flughafen Shenzhen sowie Buslinien nach Gongbei (Zhuhai) und Guangzhou. Weiterhin verkehren regelmäßig Hubschrauber nach Hongkong und Shenzhen.

Seit 1995 verfügt Macau über einen eigenen internationalen Flughafen, den Macau International Airport. Der Innenstadtverkehr und sogar der Nahverkehr auf den umliegenden Inseln werden durch ein effektives Bussystem entlastet, sämtliche Fahrzeuge sind mit Klimaanlage ausgestattet.

Zurzeit laufen Planungen für ein schienenbasiertes Nahverkehrssystem, dem Macau Light Rail Transit, das aus drei Linien bestehen soll (Zirkellinie, Nord-Süd-Linie für Verbindung zu den Inseln und eine Linie zum Flughafen) und 27 km Gesamtlänge aufweisen würde. Die 2005 in Betrieb genommene neue dritte Brücke zwischen Macau und Taipa ist bereits für die Schienenverbindung ausgelegt. Baubeginn sollte ursprünglich 2006 sein, was sich nun jedoch auf 2012 verzögert hat.

Im Gegensatz zu Festlandchina herrscht auf dem Gebiet Macaus Linksverkehr.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rennstrecke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Macau Grand Prix

Seit 1954 findet alljährlich im November auf dem Stadtkurs Guia Circuit der Macau Grand Prix statt, der aus verschiedenen Rennen für Motorräder, Tourenwagen und Monoposti besteht.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Macau verfügt über vier Universitäten sowie zahlreiche weitere Bildungseinrichtungen:

  • Polytechnisches Institut von Macau (Instituto Politécnico de Macau)
  • Universität von Macau (Universidade de Macau)
  • Macau University of Science and Technology
  • Sankt-Josephs-Universität (Universidade de São José)
  • Institute for Tourism Studies
  • Kiang Wu Nursing College
  • Macau Millennium College
  • Macau Security Forces Training College
  • Macau Institute of Management
  • United Nations University International Institute for Software Technology United Nations University
  • Institute of European Studies of Macau

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Typische Straßenansicht in Macau

Die UNESCO nahm die historische Altstadt von Macau im Jahr 2005 ins Weltkulturerbe auf.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 1997 lebten in Macau geschätzt etwa 50 % Buddhisten und 15 % römische Katholiken. 35 % gehören einer anderen oder keiner Religion an. Der Buddhismus ist auch durch nichtchinesische Organisationen wie den tibetischen Buddhismus der Nyingmapa vertreten.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höhepunkte im jährlichen Veranstaltungskalender der Stadt sind die Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest, das Macau Arts Festival, das Drachenboot-Festival Tun Ng, der International Fireworks Display Contest und das International Music Festival.[12]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Macau unterhält derzeit die folgenden Städtepartnerschaften:[13]

Klimatabelle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Macau
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
30
 
18
12
 
 
53
 
18
13
 
 
78
 
20
16
 
 
196
 
24
20
 
 
347
 
28
24
 
 
351
 
30
26
 
 
252
 
32
26
 
 
323
 
31
26
 
 
214
 
30
25
 
 
121
 
27
22
 
 
39
 
25
18
 
 
27
 
20
14
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: www.wetterkontor.de. Abgerufen am 27. Februar 2014.
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Macau
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 17,5 17,5 20,4 24,2 28,2 30,1 31,5 31,2 30,0 27,2 24,6 20,4 Ø 25,3
Min. Temperatur (°C) 11,9 12,8 15,9 19,9 23,7 25,5 26,3 25,9 24,8 22,2 17,7 13,6 Ø 20
Niederschlag (mm) 30,2 53,2 77,6 196,0 347,4 350,8 251,9 323,4 213,7 121,1 39,2 26,9 Σ 2.031,4
Sonnenstunden (h/d) 4,7 3,1 2,8 3,3 5,2 5,7 7,9 6,9 6,4 6,5 6,2 5,8 Ø 5,4
Wassertemperatur (°C) 17 16 17 20 24 26 27 27 27 26 23 19 Ø 22,4
Luftfeuchtigkeit (%) 74 82 85 87 86 85 82 82 79 74 70 69 Ø 79,6
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
17,5
11,9
17,5
12,8
20,4
15,9
24,2
19,9
28,2
23,7
30,1
25,5
31,5
26,3
31,2
25,9
30,0
24,8
27,2
22,2
24,6
17,7
20,4
13,6
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
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d
e
r
s
c
h
l
a
g
30,2
53,2
77,6
196,0
347,4
350,8
251,9
323,4
213,7
121,1
39,2
26,9
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: www.wetterkontor.de. Abgerufen am 27. Februar 2014.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hermann-Josef Weidinger OPraem (1918–2004), österreichischer Prämonstratenser-Chorherr, bekannt als Kräuterpfarrer; Ehrenbürger von Macao

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Luís Filipe Barreto: Macau Scientific and Cultural Centre. Museum Guide. Centro Científico e Cultural de Macau, Lissabon 1999, ISBN 972-8586-01-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Macau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Macau – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c The World Factbook. CIA, abgerufen am 27. Februar 2014 (englisch).
  2. Macau Cartography and Cadastre Bureau, total area 2014, Zugriff 16. März 2015
  3. Government of Macao Special Administrative Region Statistics and Census Service: Population estimate 31.12.2014, abgerufen 16. März 2015
  4. a b Newman M. K. Lam, Ian Scott: Gaming, Governance and Public Policy in Macao, Hong Kong University Press, ISBN 978-988-8083-28-2, S. 23.
  5. Richard W. Butler, Roslyn Russell: Giants of Tourism, CABI 2010, ISBN 978-1-84593-653-2, S. 175.
  6. Andreas Lorenz: Touristen-Boomstadt Macau: Die wollen nur spielen. Spiegel Online, 7. März 2012, abgerufen am 27. Februar 2014.
  7. Visitor Arrivals for December 2013. Government of Macao Special Administrative Region Statistics and Census Service, abgerufen am 27. Februar 2014 (englisch).
  8. Nina Trentmann: Macau degradiert Las Vegas zum Provinz-Kasino. welt.de, 9. Mai 2014, abgerufen am 9. Mai 2014
  9. Visitor Arrivals for January 2014. Government of Macao Special Administrative Region Statistics and Census Service, abgerufen am 27. Februar 2014 (englisch).
  10. Galaxy-Resort: Macau eröffnet milliardenteuren Spielerpalast. Spiegel Online, 16. Mai 2011, abgerufen am 27. Februar 2014.
  11. Venetian Macau Hotel Tower Gebäudedaten auf Skyscraper Center, abgerufen am 7. Oktober 2015
  12. Macau feiert Feste. Website des Magazins reisen EXCLUSIV, abgerufen am 5. Januar 2015.
  13. Sister Cities of Macao Website des Instituto para os Assuntos Civicos e Municipais (englisch), abgerufen am 21. Februar 2016

Koordinaten: 22° 12′ N, 113° 33′ O