Machacamarca (Oruro)

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Machacamarca
Machacamarca Eisenbahnmuseum
Machacamarca Eisenbahnmuseum
Basisdaten
Einwohner (Stand) 2749 Einw. (Volkszählung 2012)
Rang Rang 152
Höhe 3728 m
Postleitzahl 04-0702-0100-3003
Telefonvorwahl (+591)
Koordinaten 18° 10′ S, 67° 1′ WKoordinaten: 18° 10′ S, 67° 1′ W
Machacamarca (Bolivien)
Machacamarca
Machacamarca
Politik
Departamento Oruro
Provinz Provinz Pantaleón Dalence
Klima
Klimadiagramm Oruro
Klimadiagramm Oruro

Machacamarca ist eine Landstadt im Departamento Oruro im Hochland des südamerikanischen Andenstaates Bolivien.

Lage im Nahraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Machacamarca ist zentraler Ort des gleichnamigen Municipio Machacamarca in der Provinz Pantaleón Dalence. Sie liegt am südöstlichen Ufer des Uru-Uru-See, südlich der Stadt Oruro an der Straße und Bahnlinie nach Poopó, die beide zum Catavi-Bergbaugebiet abzweigen.

Das Eisenbahnmuseum Machacamarca beherbergt Schienenfahrzeuge aus verschiedenen Jahrzehnten, die in Bolivien zum Einsatz kamen.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Machacamarca liegt auf einer Höhe von 3728 m am linken Ufer des Río Huanuni, der in den Uru-Uru-See mündet. Die Stadt ist im Osten von den Hochgebirgszügen der Cordillera Central begrenzt.

Das Klima ist kalt-trocken, die Vegetation die der Puna. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei unter 10 °C und der Jahresniederschlag bei niedrigen rund 400 mm (siehe Klimadiagramm Oruro).

Verkehrsnetz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Machacamarca liegt in einer Entfernung von dreißig Straßenkilometern südlich von Oruro, der Hauptstadt des gleichnamigen Departamentos.

Durch Machacamarca führt die 1215 Kilometer lange asphaltierte Nationalstraße Ruta 1 in nord-südlicher Richtung. Sie führt von Desaguadero an der peruanischen Grenze über El Alto und Oruro im Norden weiter nach Potosí und Tarija im Süden und endet bei Bermejo an der Grenze zu Argentinien.

In Machacamarca beginnt außerdem die 976 Kilometer lange Fernstraße Ruta 6, die über Sucre zur paraguayischen Grenze führt.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Einwohnerzahl der Ortschaft war in den vergangenen beiden Jahrzehnten starken Schwankungen unterworfen:

Jahr Einwohner Quelle
1992 2 956 Volkszählung[1]
2001 2 206 Volkszählung[2]
2012 2 749 Volkszählung[3]

Aufgrund der historisch gewachsenen Bevölkerungsverteilung weist die Region einen hohen Anteil an Quechua-Bevölkerung auf, im Municipio Machacamarca sprechen 71,2 Prozent der Bevölkerung Quechua.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 1992
  2. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001
  3. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2012 (Memento des Originals vom 22. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/censosbolivia.ine.gob.bo
  4. INE-Sozialdaten (PDF; 12,2 MB)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]