Machbarkeit

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Machbarkeit im eigentlichen Sinne bedeutet technische Machbarkeit, d. h. eine Anforderung oder ein Projektziel steht in Einklang mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen des jeweiligen Fachgebiets. Bei der Frage nach der Machbarkeit können aber auch wirtschaftliche Aspekte mit einbezogen werden. Man kann prüfen, ob die Finanzierung ausreicht, um das Projekt zu realisieren und ob es begründbare Aussichten auf Ertrag gibt. Schließlich kann der Ausdruck „Machbarkeit“ auch im Sinne von Durchführbarkeit verwendet werden. Dass etwas machbar ist, bedeutet dann, dass auch die Rahmenbedingungen (z. B. vorhandene Kapazitäten, gesetzliche Rahmenbedingungen) dem Vorhaben nicht entgegenstehen.

Eine Machbarkeitsstudie (auch Projektstudie) dient der Überprüfung von Projekten in Bezug auf ihre Machbarkeit.

Seneca plädiert ethisch für die Beachtung der Machbarkeit: "So kommt es, daß dessen Streben oft erfolglos ist, der nicht, was machbar ist, in Angriff nimmt, sondern will, daß machbar ist, was er in Angriff nahm."[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Seneca: De ira/Der Zorn. In: Seneca: Schriften zur Ethik. Artemis & Winkler, Düsseldorf 2008 (Sammlung Tusculum), ISBN 978-3-538-03509-6, S. 96 (3. Buch, 7; S. 238/9)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Machbarkeit – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen