Machine Gun

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Machine Gun
Livealbum von Peter Brötzmann
Veröffentlichung 1968
Label FMP, Atavistic Records
Format LP, CD
Genre Free Jazz
Anzahl der Titel 3 (LP)/ 5 (CD 1990)/ 6 (CD 2007)

Besetzung

Produktion Peter Brötzmann
Studio Bremen
Chronologie
For Adolphe Sax
(1967)
Machine Gun Nipples
(1969)
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Machine Gun ist ein Jazzalbum des Peter Brötzmann Oktetts, das im Mai 1968 in der Lila Eule in Bremen aufgenommen wurde. Es erschien zunächst im Selbstverlag und wurde 1972 bei Free Music Production wiederveröffentlicht. Das Album gilt heute als Meilenstein des europäischen freien Jazz, dessen Intensität kollektiver Ausbrüche den Hörer „gewehrsalvengleich überfällt.“ (Jazz Podium).[1]

Das Album und seine Vorgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Machine Gun war das zweite Album von Brötzmann nach For Adolphe Sax von 1967, das mit Peter Kowald, Sven-Åke Johansson und Fred Van Hove „unter einfachsten technischen Bedingungen“ aufgenommen wurde. Wie das Vorgängeralbum erschien es als Eigenproduktion, „denn eine Schallplattenfirma, die sich für diese Musik interessierte, war seinerzeit nicht in Sicht.“[2] 1968 versammelte Peter Brötzmann, der zuvor im Trio und 1967 im Quartett aufgetreten war, „die Spitze der europäischen Free-Jazz-Avantgarde um sich,“[3] außer den Genannten waren dies Evan Parker, Willem Breuker, Buschi Niebergall und Han Bennink.

Wie Brötzmann im Rückblick feststellte, war das Jahr 1968 „das Jahr der Großen Orchester, wo wir uns unter Freunden trafen, um wie die Verrückten zu spielen.“[4] Unterstützt wurde er dabei vom Konzertveranstalter Fritz Rau.[5] Mit diesem Oktett trat er im Lauf des Jahres mehrfach auf Festivals auf, so auch auf den Essener Songtagen Ende September 1968, bereits am 24. März 1968 auf dem Deutschen Jazzfestival in Frankfurt am Main zusätzlich mit Gerd Dudek;[6] in der Woche darauf spielte das Oktett mit Manfred Schoof bei Jazz Ost-West in Nürnberg[7] und verstärkt um Schoof und Paul Rutherford im November 1968 auf dem Total Music Meeting,[8] das als Gegenveranstaltung zum Jazzfest Berlin unter anderem von Brötzmann (der aus dem Berliner Jazzfest damals wieder ausgeladen wurde, weil er nicht im Anzug auftreten wollte[9]) initiiert wurde.[10]

Während eines Gastspiels des Brötzmann Oktetts im Mai 1968 in der Lila Eule in Bremen,[11] wo Brötzmann zuvor häufig gespielt hatte,[12] entstanden zudem Aufnahmen für Radio Bremen, die Manfred Miller als verantwortlicher Jazzredakteur betreute und dann von Brötzmann als Schallplatte Machine Gun veröffentlicht wurden.[3] Die Tontechniker von Radio Bremen mussten die Mikrofone mit geliehenen Decken aus dem Bremer Theaterfundus verhängen, um den Lautstärkepegel zu dämpfen und eine Aufnahme erst zu ermöglichen.[13] Brötzmann sah sich mit seiner kompromisslosen Musik damals als Teil der 68er-Bewegung: „Eine brutale Gesellschaft, die Biafra und Vietnam zulässt provoziert natürlich eine brutale Musik.“[14] In einem Interview mit Siegfried Schmidt-Joos im Jazz Podium vom April 1968 meinte er hingegen auf die Frage, ob er mit seiner Musik schockieren will: „Das nicht. Die Musik kommt aus uns selbst wie sie ist, und wir beabsichtigen in keiner Weise irgendwen zu schockieren. Andererseits muß man wissen, in welcher Zeit man lebt, man muß wissen, dass viele Dinge geändert werden müssen.“[15] In einer Podiumsdiskussion im WDR im Mai 1967 machte er auf eine Frage von Siegfried Loch als wesentlichen Unterschied von Free Jazz zu traditionellem Jazz (etwa eines Klaus Doldinger) die „Verantwortung für sich selbst und die Gesellschaft“ aus.[16]

Der gelernte Grafiker Brötzmann schuf auch das Cover des Albums mit einem GI hinter einem Maschinengewehr. Sein Haus in Wuppertal war damals Anlaufstelle für vor dem Vietnamkrieg desertierende GI’s.[17] Der Titel des Albums spielte auch auf einen Spitznamen für Brötzmann an, den ihm 1966 Don Cherry in Paris gegeben hatte.[18]

Die Musik des Albums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Musik von Machine Gun „lebt … von ihrer emotionalen Hitze und ihrer geradezu atemberaubenden Intensität.“ Dennoch überwindet sie die freie und ungeplante Spielweise des Freeform Jazz: „Es ist eine äußerst intensive, vielfach bis ins Geräuschhafte gesteigerte Musik, ein vorrangig auf kollektive Energieproduktion gerichteter Spielprozess, der durch die rudimentären kompositorischen Vorgaben Brötzmanns, Van Hoves und Breukers eine gewisse formale Gliederung erfährt und der – anders als bei Adophe Sax – in der geplanten Folge von Kollektiven, Soli und thematischen Einschüben so etwas wie eine Dramaturgie des Ablaufs erkennbar werden lässt.“[19] Die Platte ist trotz der unterschiedlichen Strukturvorgaben der einzelnen Stücke im Wesentlichen „monochrom“, also nicht sehr vielfältig.[20]

Das Stück Machine Gun hat zunächst eine „in Tonrepetitionen stakkatierende Einleitung“, die an „Trommelfeuer“ erinnert,[21] weil ihr eine „quasi perkussive“ Spielweise zu Grunde liegt.[22] Die Intensität dieses Stücks erreichen die beiden anderen Kompositionen nicht ganz.[23] Mit Responsible erinnert Van Hove an den verstorbenen Schlagzeuger Jan Van den Ven, der mit ihm und Kris Wanders ein Trio gebildet hatte; es endet mit einem Kwela-Thema. Breukers Titel Music for Han Bennink baut auf einem einfachen Riff auf, das immer wiederholt und dabei gesteigert wird.[24] Am Ende der Stücke fanden sich „die Spieler in schrulligen Rock- oder Samba-Derivaten wieder,“ die humorvoll zitiert wurden.[25]

Titelliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Peter Brötzmann, mœrs festival 2010

LP-Ausgabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Brötzmann: Machine Gun. (BRÖ 2, 1968; FMP 0090, 1972)
  1. Machine Gun (Brötzmann) 17:19
  2. Responsible (Van Hove) 8:20
  3. Music for Han Bennink (Breuker) 11:29

CD-Ausgabe 1990[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Brötzmann: Machine Gun. (FMP CD 24, 1990)
  1. Machine Gun (Second Take) (Brötzmann) 14:57
  2. Machine Gun (Third Take) (Brötzmann) 17:13
  3. Responsible (For Jan Van den Ven) (First Take) (Van Hove) 10:00
  4. Responsible (For Jan Van den Ven) (Second Take) (Van Hove) 8:12
  5. Music for Han Bennink (Breuker) 11:22

The Complete Machine Gun Sessions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Peter Brötzmann Octet – The Complete Machine Gun Sessions. (Atavistic – Unheard Music Series ALP262CD)
  1. Machine Gun (Brötzmann) 17:19
  2. Responsible / For Jan Van de Ven (Van Hove) 8:20
  3. Music for Han Bennink (Breuker) 11:29
  4. Machine Gun (Second Take) (Brötzmann) 15:01 Alternate Take
  5. Responsible / For Jan Van de Ven (First Take) (Van Hove) 10:08 Alternate Take
  6. Machine Gun (Brötzmann) 17:40[26]

Editionsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Machine Gun erschien zunächst in einer Auflage von 300 Exemplaren auf dem privaten BRÖ-Label[24] und wurde 1972 bei der von Brötzmann mitgegründeten Free Music Production wiederveröffentlicht. In deren Katalog war es eins der sich am besten verkaufenden Alben.[27] Im Jahr 1990 erschien es bei FMP als Compact Disc, ergänzt um zwei bislang unveröffentlichte Alternate takes.[28] 2007 erschien bei dem auf Free Jazz spezialisierten Chicagoer Label Atavistic Records die CD The Complete Machine Gun Sessions, die zusätzlich eine frühere Version des Titelstückes enthielt, die im März 1968 auf dem Deutschen Jazzfestival in Frankfurt mitgeschnitten wurde und bei der auch der Saxophonist Gerd Dudek mitwirkte.[29] 2011 erschien in limitierter Ausgabe von 500 Exemplaren bei Slowboy Records eine Vinyl-Ausgabe des Original-Albums, dessen Cover in dreifarbigen Siebdruck-Verfahren hergestellt wurde.[30]

Rezeption und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Machine Gun erregte „in Fachkreisen Aufsehen“ und wurde „sehr kontrovers diskutiert“.[3] Im Spiegel wurde 1968 eher amüsiert über die „destruktive Akustik“ der Platte mit der „bislang radikalsten Jazz-Absage an den Wohlklang“ berichtet.[10] Andere zeitgenössische Kritiker sahen damals Parallelen zur Musik von Albert Ayler, allerdings anders als die US-amerikanischen Vorbilder geprägt durch die Erfahrungen der politischen Geschichte Europas (so Barry Miles in der Besprechung des Albums in der Londoner International Times, Nr.39, 1968) Auch der FAZ-Kritiker Ulrich Olshausen sprach von „Brötzmann als Deutschlands Albert Ayler, eine Imitation von täuschender Ähnlichkeit“.[31] Als Nachwirkung von Machine Gun wurde Brötzmann „einer der Häuptlinge des europäischen Free Jazz“ und nahm zahlreiche weitere Alben, zunächst für FMP, auf.[32] Rolf-Ulrich Kaiser schrieb Anfang 1969, Machine Gun sei eine der Platten gewesen, die er 1968 am meisten gehört hätte, „weil sich Brötzmann und Leute halt nicht den gewünschten Festival-Anzug anziehen.“[33]

Für Steve Lake, dessen Beitrag für das Magazin The Wire als Liner Notes zur CD-Ausgabe abgedruckt wurde, war Machine Gun die erste authentische Jazzplatte Europas, weil sich die Musiker seiner Ansicht nach nicht darum scherten, was die Amerikaner vorgaben; zudem waren Musiker aus fünf Nationen Europas an dem Album beteiligt, die zur musikalischen Avantgarde gehörten.[34] Auch für Ekkehard Jost war es „die erste wirklich europäische Plattenproduktion der Jazzgeschichte“. Mit ihrem „Powerplay“ setzte Machine Gun „mit expansiveren Klangmitteln fort …, was in Adolphe Sax begonnen wurde“.[19] Für Colin Larkin ist es „das vielleicht wildeste und brutalste Album der Jazzgeschichte, ein Markstein der europäischen Avantgarde.“ Indem es das Unerträgliche einfasse, ist da ein Sinn sowohl für emotionale als auch technische Extreme, was ein seltsamerweise süchtig machende, wenn nicht gar entleerende Erfahrung sei.[35]

Während Ronald Atkins in Brötzmanns Oktett-Aufnahme „Europas Antwort auf Coltranes Ascension“ sieht,[36] ist für David Borgo Machine Gun, das erste Album, das viele aus der ersten Generation europäischer Free-Jazz-Musiker zusammenbrachte, zu verstehen als das Bedürfnis, so viel wie möglich an Grenzen zugunsten von musikalischen Ausdrucksweisen einzureißen.[37] Auch für Max Harrison, Eric Thacker und Stuart Nicholson ist das Album aktuell noch ein wichtiges Zeugnis der gesamteuropäischen Free-Jazz-Bewegung der späten 1960er Jahre, da es einen musikalischen Zugang ankündigte, der sich extrem von der amerikanischen Herangehensweise unterschied und später von Kowald als „Kaputtspielen“ benannt worden war.[38] Es sei ein Album, das anstosse, abstosse und wieder anstosse.[23]

Für Thurston Moore ist das Album ein „zerschmetterndes, dröhnendes Wunderland des Noise.“[39] Hingegen hält Ralf Dombrowski fest, erst im Nachhinein könne man verstehen, was die Musiker mit der Bemerkung gemeint haben könnten, Machine Gun enthalte eigentlich humorvolle Musik. „Denn im Vergleich zu afroamerikanischen Free-Aufnahmen, etwa von Albert Ayler, John Coltrane oder Pharoah Sanders, die immer entweder einem politischen oder spirituellen Impetus folgten, waren die Sessions aus der Bremer »Lila Eule« einfach nur frech.“ Dombrowski ist der Ansicht, dass die Musiker sich kein ästhetisches Ziel gesetzt hätten, sondern „mit der gleichen Unbedarftheit drauflos“ gelärmt hätten, „wie sich andernorts Kommunarden in natürlicher Schönheit ablichten ließen.“ Er betont die „Kraft“, mit der das Oktett spielte: An Stelle von dynamischen Nuancierungen waren „Lärmsalven vom überblasenen Saxophon, Donnerschlagzeug, Klavierclustern und Bassgewummer“ zu hören. „Fest steht, dass die dieses Album vieles weggeblasen hat, was zuvor an halbseidenen freien Improvisationen den Anspruch auf künstlerische Freiheit erhob.“[25]

Gegensätzlich bewertet Ekkehard Jost Machine Gun als „eine energiegetriebene, freie Kollektivimprovisation, welche das Regelwerk und die Klangideale des traditionellen Modern Jazz auf radikale Weise in Frage stellt.“[40] Jost untersucht, was das Album mit den politischen Ereignissen des Mai 1968 zu tun hat, und kommt zu dem Ergebnis, dass es sich dabei um ein symbolisches Datum handelt, dessen Wurzeln weit zuvor liegen. Ähnlich sei auch das Album „eine symbolträchtige Plattenproduktion, die – wie kaum eine andere – den stilistischen Umbruch im europäischen Jazz der späten 1960er Jahre zu markieren scheint.“[41] Dabei spiele auch der Titel der Aufnahme eine erhebliche Rolle: „Welcher Jazzmusiker hatte schon bis dahin eines seiner Stücke mit Maschinengewehr betitelt?“[41] Brötzmann wehrte sich Ende der 1970er Jahre im Gespräch mit Bert Noglik ausdrücklich dagegen, das Album politisch misszuverstehen. „Weder der Titel noch die gesamte Musik waren in einem vordergründigen Sinne programmatisch gemeint. Alles, was darum gedichtet wurde, ist unsinnig.“[42] Auch wenn Brötzmann selber darauf hinweise, dass der Titel nicht mit Politik zu tun habe, sondern privater Natur sei und daran erinnere, dass Don Cherry ihn wegen seiner stakkatohaften Spielweise so genannt habe, vermittelte der Titel „ohne Zweifel politische Assoziationen. Immerhin blickt uns vom Cover der Platte ein Soldat hinter seinem Maschinengewehr entgegen.“[41]

Das Album wurde 2006 in die Liste der 100 Jazz Albums That Shook the World (#60) aufgenommen; Duncan Heining schrieb:

Political statement, samizdat reflection on events or Janovian primal scream ? Surely one of the most extreme albums ever recorded it’s a musical manifesto from the European free jazz underground, an answering call to like-minds across the Atlantic and rallying cry for those at home. The title track features “solos” by the three horn players and pianist Van Hove, each as ferocious as the other. ‘Responsible’, for all its atonal howling, ends with a fabulous latin vamp while ‘Music For Han Bennink’ squeals and yelps with joy. Machine Gun leaves you shaken to the core.[43]

Auch Ian Carr hob im Jazz – Rough Guide das Album als eines der bedeutendsten in Brötzmanns Diskographie hervor und schrieb, dessen Versammlung führender Free-Jazz-Musiker wende das Aufnahmestudio „in eine Brennkammer mit einem gewaltigen frei-für-alle“. Es sei erstaunlich, dass alle Beteiligten nach diesem Ausflippen noch genügend Energie hatten, zwei Alternate Takes einzuspielen, was das Album zu „einem faszinierenden Dokument dieser aufregenden Zeit“ mache.[44] Scott Yanow stellt das Album ebenfalls heraus; es sei nicht nur eines der wenigen Alben, wo Brötzmann seine Mitspieler nicht dominiere, sondern den Freeform-Alben von ESP durchweg gleichbürtig, aber mit der dreifachen Intensität eingespielt.[45]

Richard Cook und Brian Morton zeichnen das Album in The Penguin Guide to Jazz mit der Höchstnote von vier Sternen und der zusätzlichen Krone (a special token of merit) aus. Während Brötzmanns erstes Album ihrer Ansicht nach noch Ähnlichkeiten mit amerikanischen Vorbildern, wie etwa Albert Aylers Spiritual Unity hatte, „ein roher, grausamer, dreiseitiger Anschlag,“ werde dies überboten durch Machine Gun, das auch Cook/Morton zu den „bedeutendsten Dokumenten des europäischen Free-Jazz-Untergrunds“ zählen. „Die drei Saxophonisten feuern eine endlose Runde von Sprengsätzen, überblasenen Geräuschen ab, die auf dem fortgesetzten Crescendo aufbaut, das Bennink und Johansson zustande bringen,“ schrieben die Autoren, „und so chaotisch es klingt, ist die Musik von fester Absicht und Kontrolle geprägt. Auch wenn die Aufnahme unbearbeitet ist, passt das körnige Timbre zu dieser Musik.“ Die beiden Alternate Takes der CD-Version von 1990 entsprächen den Originalversionen in „ihrer fürchterlichen Gewalt.“[46]

Das Magazin Rolling Stone wählte das Album 2013 in seiner Liste Die 100 besten Jazz-Alben auf Platz 33.[47]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reiner Kobe, Jazz Podium 11/2007; zitiert nach FMP zum Album, mit Liner Notes von Steve Lake und Rezensionen
  2. Ekkhard Jost: Europas Jazz. 1960–80. Frankfurt am Main 1987, S. 86.
  3. a b c E. Dieter Fränzel, Jazz AGe Wuppertal (Hrsg.): Sounds Like Whoopataal. Wuppertal in der Welt des Jazz. Essen 2006, S. 114.
  4. E. Jost: Europas Jazz. 1960–80. S. 112f.
  5. Kisieldu, siehe Literatur
  6. Hinweise bei Peter Losin
  7. Hinweise bei Peter Losin
  8. FMP, zu Total Music Meeting 1968 in Berlin
  9. Sounds Nr.8, 1968. Einen Kompromißvorschlag von Berendt, in der Band von Don Cherry aufzutreten, schlug Brötzmann aus
  10. a b Rezension von Machine Gun: Siegfried Schmidt-Joos Wohlklang nein, Der Spiegel, Nr. 39, 1968, (online)
  11. Ein damals legendärer Musikclub, der nach den Worten des damaligen CDU-Fraktionsvorsitzenden in der Bremer Bürgerschaft Hans-Hermann Sieling ein Ort war, der die Jugend für die Revolution sensibilisierte, so Schmidt-Joos Wohlklang nein, Der Spiegel Nr.39, 1968.
  12. Noglik: Jazz Werkstatt International. rororo, S. 207 (Interview)
  13. Der Spiegel. Nr. 39, 1968.
  14. Ein Zitat von Brötzmann von 1968, Michael Thiem: Die Suche nach Alternativen. 1968.
  15. Zitiert nach Kisiedu in Albert Mangelsdorff. Wolke Verlag, 2010, siehe Literatur
  16. Pop Jazz- Free Jazz. WDR, 12. Mai 1967, zitiert nach Kisieldu, siehe Literatur
  17. Julian Weber: Sie nennen ihn Machine Gun. In: TAZ. 5. Februar 2011.
  18. vgl. Bert Noglik: Jazz Werkstatt International. Berlin (DDR) 1981, S. 199.
  19. a b E. Jost: Europas Jazz 1960–80. S. 118.
  20. E. Jost: Europas Jazz 1960–80. S. 119.
  21. E. Jost: Europas Jazz 1960–80. S. 118f.
  22. E. Jost: Europas Jazz 1960–80. S. 89.
  23. a b Max Harrison u. a.: The Essential Jazz Records. S. 509.
  24. a b Clifford Allen: Peter Brötzmann: The Complete Machine Gun Sessions. In: All About Jazz.
  25. a b R. Dombrowski: Basis Diskothek Jazz. S. 31.
  26. Aufnahme vom 24. März 1968, live vom Frankfurt Jazz Festival; Besetzung wie oben, zusätzlich Gerd Dudek.
  27. Steve Lake (1985), in: Brötzmann: Machine Gun. FMP CD 024
  28. Archiv FMP
  29. The Peter Brötzmann Octet – The Complete Machine Gun Sessions bei Discogs
  30. Peter Brötzmann Octet – Machine Gun bei Discogs
  31. zit. n. Kisiedu in Albert Mangelsdorff, Wolke Verlag 2010, siehe Literatur
  32. Todd S. Jenkins: Free Jazz and Free Improvisation. An Encyclopedia. Vol. 1 Westport (CT), London: Greenwood Press 2004; S. 63.
  33. Sounds Nr. 10 (1969), S. 19.
  34. Lake weist darauf hin, dass zwar Schlippenbachs Album Globe Unity damals bereits aufgenommen worden war, aber dieses Orchester doch eher als „deutsch plus“ und nicht als gesamteuropäisch verstanden werden könnte.
  35. Colin Larkin: All Times Top 1000 Albums. Guinness Publishing, 1994. Im Original: perhaps the most savage and brutal recording in jazz history. Machine Gun is a landmark in the European avant garde. […] Bordering on the unbearable, there is a sense of both the emotional and technical extreme that is a curiously addictive, if draining, experience.
  36. Ronald Atkins: All That Jazz: The Illustrated Story of Jazz Music. Smithmark, 1996, S. 92.
  37. David Borgo: Sync or Swarm: Improvising Music in a Complex Age. S. 87.
  38. vgl.Max Harrison, u. a. The Essential Jazz Records., S. 508 f.; ähnlich sieht dies auch E. Jost (The European Jazz Avantgarde of the Late 1960s and Early 1970s Where Did Emancipation Lead? in: Luca Cerchiari, Laurent Cugny und Franz Kerschbaumer Eurojazzland: Jazz and European Sources, Dynamics, and Contexts Boston 2012, S. 281f.), der in dieser Spielabsicht Ähnlichkeiten mit den großformatigen Bands von Schlippenbach und Schoof aus dieser Zeit sieht.
  39. zit. n. Atavistic
  40. E. Jost Jazzgeschichten aus Europa. S. 241.
  41. a b c E. Jost Jazzgeschichten aus Europa. S. 242.
  42. zit. n. Bert Noglik Jazz Werkstatt International Berlin (DDR) 1981, S. 198.
  43. The 100 Jazz Albums That Shook the World
  44. Ian Carr: Peter Brötzmann. In: Ian Carr, Brian Priestley, Digby Fairweather (Hrsg.): Rough Guide Jazz, ISBN 1-85828-137-7, S. 78.
  45. Vgl. Scott Yanow Jazz On Records. The First Sixty Years. San Francisco 2003, S. 810.
  46. Richard Cook, Brian Morton: The Penguin Guide to Jazz. 6. Auflage. London 2003, S. 199.
  47. Rolling Stone: Die 100 besten Jazz-Alben. Abgerufen am 16. November 2016.