Mad Max: Fury Road

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Filmdaten
Deutscher Titel Mad Max: Fury Road
Originaltitel Mad Max: Fury Road
Mad Max Fury Road film Logo.png
Produktionsland Vereinigte Staaten, Australien, Namibia
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2015
Länge 120 Minuten
Altersfreigabe FSK 16[1]
Stab
Regie George Miller
Drehbuch George Miller,
Brendan McCarthy,
Nico Lathouris
Produktion Doug Mitchell,
George Miller,
P. J. Voeten
Musik Junkie XL
Kamera John Seale
Schnitt Margaret Sixel,
Jason Ballantine
Besetzung
Synchronisation

Mad Max: Fury Road ist ein US-amerikanischer Endzeitfilm von George Miller. Es ist der vierte Teil der Mad-Max-Filmreihe, die 1979 mit Mad Max begann und 1981 mit Mad Max II – Der Vollstrecker und zuletzt 1985 mit Mad Max – Jenseits der Donnerkuppel fortgesetzt worden war. Die Hauptfigur Max Rockatansky wurde erstmals von Tom Hardy gespielt, nachdem sie zuvor stets von Mel Gibson verkörpert worden war. Der Film lief bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2015 im Wettbewerb außer Konkurrenz[2] und wurde 2016 mit sechs Oscars ausgezeichnet.

Offizieller Kinostart in den Vereinigten Staaten war am 7. Mai 2015. Der Kinostart im deutschsprachigen Raum war am 14. Mai 2015.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem postapokalyptischen Ödland wird der Einzelgänger Max nach Jahren des Herumirrens in seinem hochgerüsteten Ford Falcon XB von einer Kampfeinheit der Warboys verfolgt und nach einem Überschlag gefangengenommen. Die Warboys sind eine Armee des von seinen Anhängern kultisch verehrten Tyrannen Immortan Joe, der in der Zitadelle, einer künstlichen Oase in einer aus Felsformationen bestehenden Festung, herrscht.

Nach einer medizinischen Behandlung dient Max nun als unfreiwilliger Blutspender für den fanatischen Warboy Nux. Zu Immortan Joes Gefolge gehört auch Imperator Furiosa, die einen von Joes Lastwagen steuert. Statt Sprit für dessen Fuhrpark zu organisieren, entschließt sie sich jedoch, zu fliehen, und will auch fünf jungen Frauen (sog. Brüter) zur Freiheit verhelfen, die der Herrscher missbraucht, um gesunde männliche Nachkommen zu zeugen. Gemeinsam versuchen die Frauen, Furiosas ursprüngliche Heimat, das sogenannte Grüne Land, zu erreichen.

Nachdem Max es geschafft hat, ebenfalls zu entkommen, schließt er sich mit dem an ihn geketteten Nux den Frauen an. Sie werden jedoch von Joe, seinen Verbündeten und deren Armeen verfolgt und verlieren auf dem Weg ins Grüne Land die hochschwangere Splendid. Nachdem diese sich schützend vor Max gestellt hat, stürzt sie vom Lastwagen und wird von Joes Fahrzeug überrollt. Trotz großer Trauer fährt die Gruppe weiter, während Joe und sein Gefolge den halbtoten Körper bergen und einen Kaiserschnitt ausführen, wobei allerdings jede Hilfe für das männliche Ungeborene zu spät kommt. Getrieben von Wut wollen Joe und dessen erwachsener Sohn noch verbissener Rache üben.

Als die Gruppe das Grüne Land erreicht, müssen sie feststellen, dass es inzwischen versumpft und das Wasser dort sauer geworden ist. Zusammen mit den verbliebenen Einwohnerinnen des ehemaligen Grünen Landes wollen die Frauen zunächst jenseits einer Salzwüste nach einer neuen Bleibe suchen. Max kann die Gruppe jedoch davon überzeugen, zur Zitadelle umzukehren und diese von Joe zu befreien. Gemeinsam gelingt es ihnen, ihre Verfolger zu töten und Joes Schreckensherrschaft ein Ende zu setzen. Nachdem auch die Wasserversorgung für die Bevölkerung freigegeben worden ist, verabschiedet sich Max mit einem stillen Gruß von Furiosa und verschwindet in der jubelnden Menschenmenge.

Produktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Idee zu einem vierten Film der Mad-Max-Reihe kam George Miller bereits 1999, doch die Umsetzung gestaltete sich schwierig, sodass das Projekt viele Jahre in der Entwicklungshölle verbrachte.[3][4] Miller gab 2003 bekannt, dass ein Drehbuch vorliege und sich die Vorproduktion im frühen Stadium befinde.[5] Obwohl der Film damals grünes Licht mit einem Budget von 100 Millionen US-Dollar erhielt, mussten die Arbeiten bis auf Weiteres ausgesetzt werden. Der Grund hierfür waren die geplanten Dreharbeiten in Namibia, die aus Sicherheitsgründen nicht stattfinden konnten, nachdem die USA und einige andere Länder die Einreise- und Schifffahrtsbestimmungen nach Namibia verschärft hatten.[6] Mit Ausbruch des Irakkrieges wurde die Produktion gänzlich auf Eis gelegt, da die Thematik des Films als problematisch eingeschätzt wurde.[6] Darüber hinaus gab Mel Gibson nach Abbruch der Produktion seinen Ausstieg bekannt.[7]

George Miller mit Charlize Theron und Tom Hardy beim Filmfestival in Cannes

Im November 2006 wurde Miller zitiert, dass er weiterhin beabsichtige, Mad Max: Fury Road umzusetzen, auch ohne Gibson.[7][8] Das Drehbuch zum Film wurde unterstützend vom britischen Comicautoren Brendan McCarthy entwickelt, der auch viele der neuen Charaktere und Fahrzeuge entwarf.[9] Im Oktober 2009 gab Miller bekannt, dass die Dreharbeiten zum Film im Frühjahr 2011 in Broken Hill, Australien beginnen würden.[10] Im selben Monat befand sich Tom Hardy in Gesprächen für die Hauptrolle. Außerdem wurde Charlize Theron als Besetzung bekanntgegeben.[11] Im Juni 2010 bestätigte Hardy in der Fernsehshow Friday Night with Jonathan Ross, dass er die Rolle übernehmen werde.[12]

Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Miller beabsichtigte, alle Stunts real zu filmen, da Computereffekte „selbst wenn sie richtig gut sind, […] immer ein bisschen gefälscht“ wirken würden. Er habe „versucht, dass alles echt ist: die Stunts, die Autos, die Wüste“.[3]

Im November 2011 wurden die Dreharbeiten vom australischen Broken Hill doch noch nach Namibia verlegt, nachdem heftige Regengüsse in Broken Hill eine üppige Blumenlandschaft hatten entstehen lassen, was sich als ungünstig für den Look des Films darstellte.[13] Die Dreharbeiten in Namibia dauerten von Juli[14] bis Dezember 2012.[15] Im Februar 2013 wurde den Produzenten vorgeworfen, Teile der Namib durch die Dreharbeiten geschädigt und einige Tiere und Pflanzen gefährdet zu haben,[16][17] jedoch hatte die Namibia Film Commission bei der Besichtigung der Drehorte nichts Bedenkliches festgestellt.[18] Im September 2013 wurde bekanntgegeben, dass Nachdrehs im November durchgeführt werden würden.[19]

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rolle Schauspieler Synchronsprecher[20]
„Mad“ Max Rockatansky Tom Hardy Torben Liebrecht
Imperator Furiosa Charlize Theron Bianca Krahl
Nux Nicholas Hoult Julius Jellinek
Immortan Joe Hugh Keays-Byrne Bert Franzke
The Splendid Angharad Rosie Huntington-Whiteley Magdalena Turba
Capable Riley Keough Yvonne Greitzke
Toast the Knowing Zoë Kravitz Tanya Kahana
The Dag Abbey Lee Kershaw Victoria Frenz
Cheedo the Fragile Courtney Eaton Maria Hönig
Valkyrie Megan Gale
Slit Josh Helman Leonhard Mahlich
Rictus Erectus Nathan Jones Matti Klemm
The People Eater John Howard Klaus Sonnenschein
The Bullet Farmer Richard Carter Jan Spitzer
The Organic Mechanic Angus Sampson Olaf Reichmann
Miss Giddy Jennifer Hagan
Keeper of the Seeds Melissa Jaffer Luise Lunow
The Doof Warrior Sean Hape aka. iOTA
The Vuvalini Gillian Jones
The Vuvalini Joy Smithers
Corpus Colossus Quentin Kenihan Gerald Schaale

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Kritik wird Mad Max: Fury Road fast durchweg gelobt. Die Rezensionssammlung Rotten Tomatoes listet 258 Kritiken, von denen 253 positiv sind.[21] Bei Metacritic erhält der Film eine Bewertung von 90/100, basierend auf 51 Kritiken.[22] In der IMDb stieg er am 16. Mai 2015 in die Top 250 ein und befindet sich dort auf Platz 195.[23]

Markus Keuschnigg lobt in Die Presse, der Film sei „ein herrlich anachronistischer Fiebertraum in Rostrot und Stahlblau geworden, eine verschwitzte, verdreckte Ode an das Kino als Erlebnisraum, ein Rücksturz in eine Ära der vielleicht visionären, vielleicht verrückten Fantasten.“[24] Pascal Blum schreibt im Tages-Anzeiger: Mad Max: Fury Road „ist ein Actionfilm, und als solcher ist er sagenhaft. Man nannte ihn einen ‚Western auf Rädern‘, und man könnte es wagen und sagen: Hier ist John FordsStagecoach‘ für unsere Ära.“[25] Tobias Kniebe kommt in der Süddeutschen Zeitung zu dem Fazit: Mad Max: Fury Road sei „hemmungslose Materialschlacht, gnadenloses Überbietungs- und Überwältigungskino – aber doch nicht so kühl, nicht so lustlos durchkalkuliert wie seine aktuellen Konkurrenten.“[26]

Negativ bewertet wird der Film von Frank Schnelle von epd Film. Zwar lobt er die „spektakulären Stunts und die Zelebrierung der grellen Endzeitoberflächen“ sowie das Schauspiel von Charlize Theron, stellt aber die fehlende Beschäftigung mit „der Psychologie des Protagonisten oder der Dramaturgie seiner Heldenreise“ in den Vordergrund. Miller habe „keine Zeit für seine Figuren, […] sei viel zu beschäftigt mit Stunts und Maschinen“.[27] Auch bei Simon Rothöhler von der taz stellt sich keine rechte Begeisterung ein: Zwar gewinne die „Entfesselung so ziemlich jeder Form kinetischer Energie […] in den besten Momenten programmatische Qualität“, doch würden „die Dauergefechte der Schrottautoarmeen schnell repetitiv“.[28]

2016 belegte Mad Max: Fury Road bei einer Umfrage der BBC zu den 100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts den 19. Platz.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Charlize Therons Kostüm aus dem Film, ausgestellt im Rahmen der 24. Annual Art of Motion Picture Costume Design in Los Angeles

Oscarverleihung 2016[29]

Golden Globe Awards 2016[30]

British Academy Film Awards 2016[31]

  • Auszeichnung in der Kategorie Bestes Szenenbild für Colin Gibson und Lisa Thompson
  • Auszeichnung in der Kategorie Bester Schnitt für Margaret Sixel
  • Auszeichnung in der Kategorie Beste Maske für Lesley Vanderwalt und Damian Martin
  • Auszeichnung in der Kategorie Beste Kostüme für Jenny Beavan
  • Nominiert in der Kategorie Beste Kamera für John Seale
  • Nominiert in der Kategorie Bester Ton für Scott Hecker, Chris Jenkins, Mark Mangini, Ben Osmo, Gregg Rudloff und David White
  • Nominiert in der Kategorie Beste visuelle Effekte für Andrew Jackson, Dan Oliver, Tom Wood, Andy Williams

Saturn-Award-Verleihung 2016[32]

Weitere Ehrungen:

  • Bei den AACTA Awards der Australian Academy of Cinema and Television Arts erhielt Mad Max: Fury Road im Dezember 2015 die Auszeichnungen als bester Film, für die beste Regie, die beste Filmmusik, die beste Kamera, den besten Schnitt, den besten Ton, das beste Produktionsdesign und die besten Visuellen Effekte.

Fortsetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2012 gab Regisseur Miller an, dass er Mad Max: Fury Road ursprünglich zusammen mit der angesetzten Fortsetzung Mad Max: Furiosa drehen wollte, jedoch hat Warner Brothers seitdem nicht bestätigt, dass weitere Filme des Franchises erscheinen werden.[33] Im März 2015 sagte jedoch Hauptdarsteller Hardy gegenüber dem Magazin Esquire, er sei für drei weitere Filme verpflichtet worden.[34]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Mad Max: Fury Road. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, April 2015 (PDF; Prüf­nummer: 151 509 K).
  2. Gregg Kilday: Cannes: 'Mad Max: Fury Road' to Screen. The Hollywood Reporter, 25. März 2015, abgerufen am 26. März 2015.
  3. a b Patrick Heidmann: Interview mit George Miller zu "Mad Max": "Mad Max"-Tom Hardy hat Mel Gibsons Segen. Berliner Zeitung, 11. Mai 2015, abgerufen am 17. Mai 2015.
  4. Mad Max: Fury Road Might Be Great. IGN, 2. Oktober 2013, abgerufen am 21. November 2013.
  5. Source: Metro, Toronto, Kanada. 11. Dezember 2002.
  6. a b 'Mad Max: Fury Road' Set Photos. Screenrant.com, abgerufen am 21. November 2013.
  7. a b Clint Morris: Mad Max is dead, says Gibson. Moviehole.net, 31. Oktober 2006, archiviert vom Original am 26. März 2007, abgerufen am 25. Mai 2007.
  8. Binh Ngo: Director Miller Wants More Penguins, "Mad Max 4" Without Mel Gibson. Rotten Tomatoes, 26. Januar 2007, abgerufen am 25. Mai 2007.
  9. Exclusive: A Look At Brendan McCarthy And Grant Morrison's Long Lost Movie Pitch, Shatterland - Bleeding Cool Comic Book, Movies and TV News and Rumors. Bleedingcool.com, 30. August 2013, abgerufen am 21. November 2013.
  10. Mad Max to the Rescue… again. dailytelegraph.com.au, abgerufen am 24. Oktober 2009.
  11. Tom Hardy Talks Mad Max 4; Teresa Palmer is in the Film [Updated]. Screenrant.com, 27. Juni 2013, abgerufen am 21. November 2013.
  12. Adam Rosenberg: Tom Hardy landing the starring role in "Mad Max: Fury Road" is an amazing turn of events for that franchise. In: moviesblog.mtv.com. mtv.com, abgerufen am 3. März 2011.
  13. Joe Hildebrand: It's Mad Max out of Africa - and Broken Hill isn't happy about it. In: The Daily Telegraph, 8. November 2011. Abgerufen am 23. November 2011. 
  14. Tom Hardy Uncertain About 'Mad Max: Fury Road' Start Date [UPDATED]. Screenrant.com, 23. Juli 2013, abgerufen am 21. November 2013.
  15. Todd Brown: It's A Wrap! MAD MAX: FURY ROAD Completes Principal Photography. In: Twitch Film. 16. Dezember 2012, abgerufen am 25. September 2014.
  16. Fragile desert 'damaged' by Mad Max film crew. 6. März 2013. 
  17. Mad Max: Fury Road sparks real-life fury with claims of damage to desert. In: The Guardian, 5. März 2013. 
  18. Nick Goundry: Namibia Film Commission disputes Mad Max 4 location filming damage claim. In: The Location Guide. 7. März 2013, abgerufen am 25. September 2014.
  19. Mad Max: Fury Road Going Back for Reshoots. ComingSoon.net, 3. September 2013, abgerufen am 21. November 2013.
  20. Deutsche Synchronkartei.
  21. Mad Max: Fury Road (2015). Rotten Tomatoes, abgerufen am 31. Mai 2015.
  22. Mad Max: Fury Road (2015). Metacritic, abgerufen am 31. Mai 2015.
  23. Mad Max: Fury Road in den Top 250 der IMDb
  24. Markus Keuschnigg: "Mad Max": Ein Fiebertraum in Rostrot. In: Die Presse. 13. Mai 2015, abgerufen am 17. Mai 2015.
  25. Pascal Blum: Karneval des Todes. In: Tages-Anzeiger. 13. Mai 2015, abgerufen am 17. Mai 2015.
  26. Tobias Kniebe: Das absolute Geröhr. In: Süddeutsche Zeitung, 13./14. Mai 2015, S. 12. Online-Version, abgerufen am 27. Mai 2015.
  27. Frank Schnelle: Kritik zu Mad Max: Fury Road. epd Film, 14. Mai 2015, abgerufen am 14. Mai 2015.
  28. Simon Rothoelhler: Frei von Plot, Sinn und Verstand. Sequel der Mad Max-Filme. In: taz. 13. Mai 2015, abgerufen am 18. Mai 2015.
  29. Oscars 2016: Die Gewinner in allen Kategorien! In: Christoph Petersen (Filmstarts). Christoph Petersen (Filmstarts), 29. Februar 2016, abgerufen am 1. März 2016..
  30. Golden Globe 2016: Die Liste der Gewinner. In: moviepilot. Abgerufen am 1. März 2016.
  31. Nominations Announced for the EE British Academy Film Awards in 2016. In: bafta.org. Abgerufen am 1. März 2016.
  32. The Winners Of The 42nd Annual Saturn Awards. In: Saturn Award. 22. Juni 2016, abgerufen am 25. Juni 2016.
  33. Dave McNarry: Tom Hardy Attached to Three More ‘Mad Max’ Films. Variety, 2. April 2015, abgerufen am 3. April 2015.
  34. Miranda Collinge: Tom Hardy Is Esquire's May Cover Star. Esquire, 30. März 2015, abgerufen am 3. April 2015.