Maddix

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Maddix (links) nach einem Auftritt beim Parookaville 2018

Maddix (bürgerlich: Pablo Rindt; * 3. Dezember 1990) ist ein niederländischer DJ und Musikproduzent aus Eindhoven. Seine Lieder werden regelmäßig auf den größten EDM-Festivals weltweit gespielt, womit er als wichtiger Vertreter im Bereich Big-Room-Techno gilt. Er steht bei Revealed Recordings unter Vertrag,[1] mit dessen Labelgründer Hardwell er ebenfalls schon kollaboriert hat.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rindt wuchs musikalisch auf, so lernte er als Kind das Schlagzeug- und Klavierspielen. Im Alter von 15 Jahren entdeckte er Dance-Musik für sich. Ein Jahr später kaufte er sich FL Studio und fing an Musik selbst zu produzieren. Unter dem Namen Maddix veröffentlichte er fortan seine Produktionen auf kleineren Labels. Nebenbei spielte er als DJ in lokalen Bars. Während er 2013 an der University of the Arts in Utrecht studierte, wurden DJ-Stars wie Afrojack und Dimitri Vegas & Like Mike durch seine Free Releases auf ihn aufmerksam.[2] Insbesondere seine Veröffentlichungen auf Armada Trice weckten das Interesse von Hardwell.[3]

Sein erster Release erfolgte im Jahr 2014 unter einem Sublabel von Spinnin'. Der Track Raise Em Up wurde von Dyro in seiner Radioshow Wolv Radio gespielt. Mit weiteren Remixen unter anderem für Calvin Harris, Dannic und Sick Individuals etablierte sich Maddix in der Szene.[4]

Durchbruch & Zusammenarbeit mit Revealed[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der internationale Durchbruch gelang Maddix 2015 mit dem Song Riptide. Dieser wurde von Ummet Ozcan auf der Tomorrowland Mainstage aufgeführt[5] und war Bestandteil der Hardwell presents Revealed Vol. 6 Kompilation. Damit begann eine engere Zusammenarbeit mit Revealed Recordings: Weitere seiner Lieder wie Ghosts, Voltage und Dirty Bassline waren erfolgreiche Releases unter diesem Label.[6] Zu einer ersten Zusammenarbeit mit Hardwell kam es mit der Kollaboration Smash This Beat, welche im Juli 2017 auf der Hardwell & Friends EP #1 erschien. Die Solo-Single Trabanca konnte an den Erfolg anknüpfen und erreichte Rang 1 der Beatport-Charts.

Maddix wird außerdem in den Credits zu Hardwells Introsong Conquerors aufgeführt.[7] Den von Hardwell regelmäßig live gespielten Bootlegs zu Bella Ciao und Eminems Lose Yourself wird ebenfalls eine Mitarbeit von Maddix nachgesagt.

Er mixte insgesamt 6 Ausgaben von Revealed Radio (#32, #85, #114, #130, #147, #167) und zusammen mit Kaaze und Suyano die Sound of Revealed 2016. Er ist fester Line-Up-Bestandteil von Revealed-Stages auf großen Festivals wie Ultra, Mysteryland und 7th Sunday. Am 11. August 2018 war er Headliner eines großen Festivals. Zusammen mit Revealed-Kollege Kaaze, mit dem er vorher schon auf China-Tournee war,[8] spielte er das Closing beim Lakedance Festival vor 20.000 Besuchern.

Maddix ist eigenen Angaben zufolge als Ghost-Producer tätig.[3]

2020 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 2020 vollzog Maddix einen Genrewechsel. War seine Musik bisher von BigRoom-Sounds dominiert, sind seine ab 2020 veröffentlichten Titel dem Techno zuzuordnen. Der Genrewechsel wurde mit der Veröffentlichung der Single Ecstasy eingeleitet.

Am 14. Oktober 2022 veröffentlichte Maddix die Single Heute Nacht, welche durch zahlreiche TikTok-Videos und Instagram-Reels Bekanntheit erlangte. Der Titel erreichte die Top 100 auf Beatport und wurde auf Spotify bereits mehr als eine Million Mal gestreamt.[9]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2014:

  • Rampant
  • Touching The Sky
  • Anthems (mit New Knife Gang)
  • Get Busy (mit Dirty Herz)

2015:

  • Raise Em Up
  • Riptide
  • Ghosts

2016:

  • Pulsar
  • Lynx (mit Futuristic Polar Bears)
  • Voltage (mit Jayden Jaxx)
  • Dirty Bassline
  • Invictus (mit Olly James)
  • Game On
  • Shake It (mit Joey Dale)
  • Paradise (feat. Jenny Jordan)

2017:

  • Trippin
  • BANG (mit KEVU)
  • Fauda (mit Rivero)
  • B.A.S.E (mit Kill The Buzz)
  • Smash This Beat (mit Hardwell)
  • Showdown (mit LoaX)
  • Badman (mit Futuristic Polar Bears)
  • The Underground
  • Trabanca (mit Junior)
  • Mantra

2018:

  • Lose Control
  • Soldier (mit KEVU feat. LePrince)
  • Keep It Jackin
  • Bella Ciao (mit Hardwell)
  • The Prophecy (mit Timmy Trumpet)
  • Mangalam (mit Will Sparks)
  • Shuttin It Down (feat. Kriss Kiss)

2019:

  • Zero
  • The Omen
  • Invincible (Till The Day We Die) (feat. Michael Jo)
  • With Or Without You
  • People Are Strange (mit KAAZE feat. Nino Lucarelli)
  • Future Noise (mit KAAZE)

2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Follow Me (mit SaberZ)
  • Bad Meets Evil (fea. ANVY)
  • Ecstasy
  • Technology
  • Existence
  • Electric
  • Tekno
  • Tribe EP Vol. 1
    • Your Mind
    • The Rave
  • Reality

2021[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Activating
  • Superheros
  • In My Body
  • Home
  • Receive Life
  • Acid Soul
  • Space In Your Mind (mit The Rocketman)
  • PYDNA
  • Different State
  • State Of Mind

2022[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • The Formula
  • Culture
  • Purpose (mit Blasterjaxx)
  • Ce Soir (Voulez-Vous)
  • No Escape
  • Heute Nacht
  • Thrill (mit Linka und Gregor Potter)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Julia Keiser: World Club Dome [Review]. Dance-Charts.de, abgerufen am 27. Juli 2018.
  2. Biography – Maddix. Maddix – Official Website, abgerufen am 27. Juli 2018.
  3. a b EDM Massive: Maddix & Jayden Jaxx Find out how they made their latest track. 1. April 2018, abgerufen am 27. Juli 2018.
  4. Exclusive Interview with Maddix. Siam2nite.com, abgerufen am 27. Juli 2018.
  5. Maddix – Riptide [REVEALED]. 1001Tracklists, abgerufen am 27. Juli 2018.
  6. Maddix. Dedicated Bookings, abgerufen am 27. Juli 2018 (amerikanisches Englisch).
  7. Hardwell veröffentlicht das Intro seines Ultra-Sets. DJ MAG Germany, abgerufen am 27. Juli 2018.
  8. Maddix on Twitter. Twitter, abgerufen am 14. August 2018.
  9. DJ MAG Germany: Maddix auf viraler Erfolgsspur: „Heute Nacht“ erobert Charts und Trends. Abgerufen am 11. Dezember 2022.