Maggie (2015)

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Filmdaten
Deutscher TitelMaggie
OriginaltitelMaggie
ProduktionslandUSA
Originalspracheenglisch
Erscheinungsjahr2015
Länge98 Minuten
AltersfreigabeFSK 16[1]
Stab
RegieHenry Hobson
DrehbuchJohn Scott 3
ProduktionMatthew Baer,
Colin Bates,
Bill Johnson,
Trevor Kaufman,
Ara Keshishian,
Pierre-Ange Le Pogam,
Arnold Schwarzenegger,
Joey Tufaro
MusikDavid Wingo
KameraLukas Ettlin
SchnittJane Rizzo
Besetzung
Synchronisation

Maggie ist ein US-amerikanisches Zombiefilm-Drama mit Arnold Schwarzenegger, Abigail Breslin und Joely Richardson in den Hauptrollen. Das Drehbuch stammt von John Scott 3, für Henry Hobson war es die erste Regiearbeit. Die Uraufführung war auf dem Tribeca Film Festival am 22. April 2015, anschließend kam der Film in die amerikanischen Kinos. Im deutschsprachigen Raum wurde der Film erstmals auf dem Neuchâtel International Fantastic Film Festival am 3. Juli 2015 gezeigt und ab August 2015 direkt auf DVD veröffentlicht.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Zombie-Epidemie hat die Vereinigten Staaten erfasst und kostet Millionen Menschen das Leben. Die Regierung kann die Epidemie durch rigorose Maßnahmen eingrenzen. Die aus der Nähe von Kansas City stammende Ausreißerin Maggie wird als eines der letzten Opfer infiziert.

Ihr Vater, Wade Vogel, findet sie nach einer zweiwöchigen Suche in einer Klinik und nimmt sie mit nach Hause. Ihm werden Verhaltenstipps gegeben und auch Hinweise, wann es Zeit wird seine Tochter in die Quarantäne zu bringen. Die Umwandlung zu einem „lebenden Toten“ vollzieht sich schrittweise und kann bis zu sechs Monate dauern. Die zweite Frau von Wade, Caroline, ist hiervon nicht begeistert, da sie die Gefahren sieht, die von Maggie für deren gemeinsame Kinder ausgehen. Somit werden die Tochter und der Sohn zu einer Tante gebracht.

Der befreundete Arzt Vern Kaplan, der schon mitgeholfen hatte, Maggie aus dem Krankenhaus zu holen, zählt Wade die Möglichkeiten für das Ende auf:

  1. In Quarantäne bringen;
  2. den „Cocktail“, der auch in der Quarantäne verabreicht wird, seiner Tochter verabreichen;
  3. den Tod selbst herbeiführen.

Allie, eine Schulfreundin, holt Maggie für einen gemeinsamen Abend mit Freunden ab. Dabei trifft Maggie Trent, der ebenfalls infiziert ist. Trent erzählt von der Quarantäne und dass dort alle Stufen der Krankheit zusammen untergebracht werden. Hierbei fressen stärker Infizierte ihre Leidensgenossen und die Pfleger unternehmen nichts dagegen. Kurz nach dem Abend ist es bei Trent soweit: Er muss in die Quarantäne und weigert sich. Maggie wird herbeigerufen und soll Trent umstimmen. Schließlich kommt ein „Großaufgebot“ von Polizisten und führt ihn ab. Maggie wird von den Polizisten nach Hause gebracht.

Maggie weiß von den Möglichkeiten für ihren Vater, mit ihrem Ende umzugehen. Diese möchte sie ihm ersparen und gibt ihm, während er auf dem Sessel schläft, einen Abschiedskuss und wählt den Freitod.

Besetzung und Synchronisation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Synchronisation erfolgte bei Splendid Synchron in Berlin.[2]

Rolle Darsteller Deutsche Sprecher[2]
Maggie Vogel Abigail Breslin Marie Christin Morgenstern
Wade Vogel Arnold Schwarzenegger Thomas Danneberg
Caroline Joely Richardson Christin Marquitan
Allie Raeden Greer Victoria Frenz
Barbara Denise Williamson Lina Rabea Mohr
Bobby Aiden Flowers Jonas Schmidt-Foß
Bonnie Rachel Whitman Groves Marion Musiol
Candace Taylor Murphy Anne Düe
Doktor David A. Cole Matthias Klages
Dr. Vern Kaplan Jodie Moore Peter Reinhardt
Holt J.D. Evermore Gerrit Hamann
Ken P.J. Marshall Stephan Schleberger
Mason Mattie Liptak Sebastian Kluckert
Molly Carsen Flowers Naomi Hadad
Officer Duane Cothren Mathias Kopetzki
Ray Douglas M. Griffin Lutz Schnell
Trent Bryce Romero Patrick Baehr

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dietmar Dath lobt die schauspielerische Leistung von Arnold Schwarzenegger in der FAZ „Der hilflose Vater und mürrische Farmer Wade Vogel ist die Rolle seines Lebens.“[3] Dem entgegen sieht Michael Meyns von Filmstarts.de in seinem „Fazit: „Maggie“ ist ein atmosphärisches Zombie-Drama, das durch die Präsenz von Arnold Schwarzenegger aus dem Gleichgewicht gerät.“[4]

Auszeichnungen/Nominierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Maggie. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft, Juni 2015 (PDF; Prüf­nummer: 152 490 V).
  2. a b Maggie (2015). In: synchronkartei.de. Deutsche Synchronkartei; abgerufen am 11. Dezember 2016.
  3. Dietmar Dath: Jetzt ist er also doch Schauspieler geworden. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 24. September 2015; abgerufen am 11. Dezember 2016.
  4. Michael Meyns: Maggie. In: Filmstarts.de. Abgerufen am 11. Dezember 2016.