Maggie Reilly

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Alben[1]
Echoes
  DE 32 25.05.1992 (22 Wo.)
  AT 12 14.06.1992 (16 Wo.)
  CH 24 28.06.1992 (13 Wo.)
Midnight Sun
  DE 47 25.10.1993 (8 Wo.)
Singles[3][4]
Five Miles Out (mit Mike Oldfield)
  DE 41 18.02.1982 (18 Wo.)
  UK 43 18.02.1982 (5 Wo.)
Moonlight Shadow (mit Mike Oldfield)[2]
  DE 2 Gold 13.06.1983 (31 Wo.)
  AT 1 15.07.1983 (26 Wo.)
  CH 1 17.07.1983 (17 Wo.)
  UK 4 Silber 28.05.1983 (19 Wo.)
To France (mit Mike Oldfield)
  DE 6 09.07.1984 (18 Wo.)
  AT 9 15.09.1984 (4 Wo.)
  CH 7 15.07.1984 (11 Wo.)
  UK 48 30.06.1984 (7 Wo.)
Everytime We Touch
  DE 16 20.04.1992 (25 Wo.)
  AT 5 31.05.1992 (16 Wo.)
  CH 24 14.06.1992 (12 Wo.)
Wait
  DE 54 07.09.1992 (10 Wo.)
  AT 23 06.09.1992 (7 Wo.)
  CH 28 30.08.1992 (5 Wo.)
Tears in the Rain
  DE 56 25.01.1993 (10 Wo.)
Follow the Midnight Sun
  DE 56 11.10.1993 (8 Wo.)
Every Single Heartbeat
  DE 57 10.01.1994 (9 Wo.)
To France - the Mixes (M. R.)
  DE 19 03.02.1997 (14 Wo.)
  AT 17 09.03.1997 (11 Wo.)
  CH 22 02.03.1997 (7 Wo.)
Listen to Your Heart (M.R.)
  DE 44 19.05.1997 (6 Wo.)
  AT 38 06.07.1997 (1 Wo.)
  CH 44 15.06.1997 (1 Wo.)

Maggie Reilly (* 15. September 1956 in Glasgow, Schottland) ist eine schottische Sängerin.

Frühe Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tochter des schottischen Sängers Danny Reilly begleitete ihren Vater schon in jungen Jahren bei Konzerten. In Glasgow lernte sie Stuart McKillop kennen und stieß zu der von ihm gegründeten Formation Joe Cool. Zwei Jahre später veröffentlichte die Band, die sie nach einigen personellen Änderungen nun Cado Belle nannte, ihr erstes und einziges Album, Cado Belle. In den Folgejahren spielte Maggie Reilly mit Cado Belle auf mehreren Konzerten und arbeitete mit anderen Musikern wie Jim Wilkie zusammen.

Mike Oldfield[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch ihren Freund und späteren Ehemann, den Toningenieur Chrys Lindop, lernte Maggie Reilly 1980 Mike Oldfield kennen. Diese Begegnung beeinflusste ihre musikalische Karriere. Zunächst trat sie als Solistin bei einer Europatournee Oldfields auf (siehe Live at Montreux 1981) und sang neben anderen Interpretinnen Liedpassagen für dessen Album QE2 ein. Für das nachfolgende Album Five Miles Out (1982) verpflichtete Oldfield sie als Solistin. Neben The Deep Deep Sound (ein Bestandteil des Titels Taurus II) sang sie auch das titelgebende Lied Five Miles Out, zusammen mit Oldfield selbst. Ihr großer musikalischer Durchbruch kam 1983 durch das dritte gemeinsame Projekt: Für das Album Crises schrieb Oldfield den Song Moonlight Shadow. Getragen von Maggie Reillys klarem Sopran wurde das Lied ein andauernder internationaler Erfolg, dem zahlreiche Coverversionen folgten. In England erreichte Moonlight Shadow Platz 4 der Charts, in Deutschland sogar Platz 2. Außerdem sang Maggie Reilly für Crises auch den Titel Foreign Affair, an dessen Text sie mitgearbeitet hatte. Nach dem Erfolg von Crises arbeitete Reilly als Solistin auch an Oldfields nächstem Album Discovery (1984) mit. Neben den von ihr interpretierten Titeln Crystal Gazing und Tricks of the Light war vor allem To France ein größerer Erfolg beschieden. Anschließend arbeitete sie nur noch selten mit Oldfield zusammen, da er nun vor allem auf seine Lebensgefährtin Anita Hegerland als Sängerin setzte. In Zusammenarbeit mit Maggie Reilly entstanden noch der nur auf einer Single sowie einer Best of... veröffentlichte Song Mistake und Blue Night, der einzige von ihr gesungene Titel auf dem Album Earth Moving (1989).

Zusammenarbeit mit anderen Musikern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben Mike Oldfield arbeitete Maggie Reilly auch mit einer Vielzahl anderer berühmter Musiker zusammen.

Unter der Leitung von Mike Batt war sie 1986 mit Art Garfunkel, George Harrison, Julian Lennon, Cliff Richard an der Realisierung von Lewis Carrolls Gedicht The Hunting of the Snark in ein gleichnamiges Musical beteiligt.

Im November 1989 produzierte Harold Faltermeyer Artists United for Nature (AUN), ein Projekt, für das namhafte Künstler zugunsten des Regenwaldes den Benefizsong Yes We Can einspielten. Neben Maggie Reilly gehörten u. a. Joe Cocker, Brian May, Ian Anderson, Herbie Hancock, Chaka Khan, Sandra, Jennifer Rush und Chris Thompson zu dem Wohltätigkeitsprojekt. Die Single Yes We Can erreichte im Januar 1990 Platz 15 der deutschen, Platz 27 der österreichischen und Platz 4 der Schweizer Charts.[5]

Darüber hinaus arbeitete Maggie Reilly mit David Gilmour, Jack Bruce, den Sisters of Mercy (Vision Thing), Ralph McTell, Flairck und Smokie (Wild Horses).

1994 konnte Juliane Werding, die einst die deutsche Version von Moonlight Shadow (Nacht voll Schatten) gesungen hatte, Maggie Reilly für ihre Single Engel wie du und in deren Folge für das Album Du schaffst es gewinnen. Zusammen mit der ebenfalls am Album beteiligten belgischen Sängerin Viktor Lazlo nahm Maggie Reilly auch an Juliane Werdings erfolgreicher Tournee durch zwanzig Städte teil.

Der aus Hamburg stammende Studiogitarrist Peter Weihe, der auch für die Rainbirds im Studio gearbeitet hat, ist auf zahlreichen Songs von Maggie Reilly zu hören.

Im September 2015 erschien Where the Heart Lies, ein Duett mit dem dänischen Sänger Bryan Rice, das in Skandinavien als Single veröffentlicht wurde.

Soloprojekte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei ihrer Arbeit für das Lenny MacDowell Project und Artists United for Nature lernte Maggie Reilly den Münchner Musik-Manager Jürgen Thürnau und Stefan Zauner, den Sänger der Münchener Freiheit kennen. In Co-Produktion mit ihm und Armand Volker nahm sie 1991 ihr erstes Soloalbum Echoes auf, darauf enthalten war auch der Airplay-Hit Everytime We Touch. Hierfür steht als Komponist der Musiker und Studiosänger Peter Risavy († 23. Januar 2011).

1993 folgte mit Midnight Sun ihr zweites Album. Für Elena (1996) konnte sie auch das von Mike Oldfield bereits 1984 veröffentlichte To France erneut einspielen. Zudem konnte sie für die Arbeit an diesem Album neben der finnischen Band Värttinä auch einen Großteil von Cardo Belle wiedervereinigen. Die drei aus dem Album ausgekoppelten Singles, To France, Listen to Your Heart und Walk on By wurden kurze Zeit später als Remix-Versionen unter dem Titel All the Mixes erneut veröffentlicht.

Ihre Soloalben vermochten jedoch keine besondere Chartnotierung zu erzielen. 1998 erschien unter dem Titel There and Back Again ihr erstes Best-of-Album und danach folgte Starcrossed (2000). 2009 erschien das Album Looking Back Moving Forward. Ihr bislang letztes Projekt war Heaven Sent 2013.

Diskografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Soloalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1991 Echoes
  • 1993 Midnight Sun
  • 1996 Elena
  • 1996 All the Mixes
  • 1997 Elena: The Mixes
  • 1998 The Best of Maggie Reilly: There and Back Again
  • 2000 Starcrossed
  • 2002 Save It for a Rainy Day
  • 2006 Rowan
  • 2008 Midnight Sun
  • 2009 Looking Back, Moving Forward
  • 2013 Heaven Sent

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1971 Imagine Me (als Margaret Reilly)
  • 1984 As Tears Go By
  • 1991 What About Tomorrows Children
  • 1992 Everytime We Touch
  • 1992 Wait
  • 1993 Tears in the Rain
  • 1993 Follow the Midnight Sun
  • 1994 Every Single Heartbeat
  • 1994 Don't Wanna Lose
  • 1994 Engel wie Du (Juliane Werding, Victor Lazlo & Maggie Reilly)
  • 1996 Walk on By
  • 1996 To France - the Mixes
  • 1996 Listen to Your Heart
  • 1998 One Little Word
  • 2000 Always You
  • 2000 Adelena
  • 2002 Caritas (Lesiëm feat. Maggie Reilly)
  • 2011 My Angel (Wolf + Lamb Remixes) (NUfrequency feat. Maggie Reilly)
  • 2015 Where the Heart Lies (mit Bryan Rice)

Weiteres (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1976 Cado Belle (Cado Belle)
  • 1979 The Waxer (Jim Wilkie)
  • 1980 QE2 (Mike Oldfield)
  • 1982 Five Miles Out (Mike Oldfield)
  • 1983 Crises (Mike Oldfield)
  • 1984 Discovery (Mike Oldfield)
  • 1985 Profiles (Mason & Fenn)
  • 1986 The Hunting of the Snark (Mike Batt)
  • 1989 Willpower (Jack Bruce)
  • 1989 Earth Moving (Mike Oldfield)
  • 1990 Vision Thing (The Sisters of Mercy)
  • 1992 Somethin' Else (Jack Bruce)
  • 1992 The Boy with a Note (Ralph McTell)
  • 1993 Cities of the Heart (Jack Bruce)
  • 1994 Earthrise (The Rainforest Album) (Artists United for Nature)
  • 1994 Du schaffst es (Juliane Werding)
  • 1997 Sitting on the Top of the World (Jack Bruce)
  • 1998 Wild Horses (Smokie)*
  • 2003 Times (Lesiëm)

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

RSH-Gold

  • 1993: in der Kategorie „Deutschproduzierte Künstler“ (Everytime We Touch)[6]

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Maggie Reilly in den Album-Charts
  2. Moonlight Shadow in den Single-Charts
  3. Maggie Reilly in den Single-Charts
  4. Auszeichnungen für Musikverkäufe: DE, UK
  5. Chartdaten der Artists United for Nature
  6. RSH-Gold Verleihung 1993

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]