Maggie Rogers

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alternative Beschreibung
Rogers in Los Angeles (2019)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Heard It in a Past Life
  CH 49 27.01.2019 (1 Wo.)
  UK 25 31.01.2019 (1 Wo.)
  US 2 02.02.2019 (5 Wo.)
Surrender
  DE 62 05.08.2022 (1 Wo.)
  UK 6 11.08.2022 (1 Wo.)
  US 12 13.08.2022 (…Template:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufig/2022 Wo.)
Singles
Iris (Phoebe & Maggie)
  US 57 28.11.2020 (1 Wo.)

Maggie Rogers (* 25. April 1994; eigentlich Margaret Debay Rogers[2]) ist eine US-amerikanische Singer-Songwriterin und Popmusikerin aus Easton, Maryland. Erste Bekanntheit erlangte sie mit einem viralen Video, in welchem sich Pharrell Williams von ihrem im Rahmen einer Masterklasse an der Tisch School produzierten Titel Alaska tief beeindruckt zeigte.[3]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rogers wuchs im ländlich geprägten Osten Marylands auf. Mit sieben Jahren fing sie an, Harfe zu spielen und hörte gerne Werke von Gustav Holst und Antonio Vivaldi. Außerdem brachte ihre Mutter ihr die Musik von Neo-Soul-Künstlerinnen wie Lauryn Hill und Erykah Badu nahe. Als Jugendliche erlernte sie das Spielen von Gitarre und Klavier, außerdem begann sie mit dem Schreiben von Liedern. Rogers besuchte die St. Andrew’s High School in Delaware, wo sich ihr Interesse vermehrt auf das Banjo und Folkmusik richtete. Bei einem fünfwöchigen Sommerprogramm an der Berklee School of Music siegte sie in einem Songwriting-Wettbewerb, was sie dazu ermutigte, sich auf diesen Bereich zu konzentrieren.[4]

In ihrem Abschlussjahr an der High School veröffentlichte sie ihr erstes Album The Echo, welches sie ebenso wie das Folgealbum selbst produzierte. Nach ihrem Abschluss besuchte sie die Tisch School und veröffentlichte ihr zweites Album Blood Ballet. Beide Werke können größtenteils dem Singer-Songwriter-Stil zugeordnet werden, sind aber teilweise zusätzlich instrumentiert; außerdem sind vereinzelte Folk- oder Indie-Pop-Stücke enthalten.

2016 zeigte sich Pharrell Williams in einem viralen Video begeistert von ihrem Titel Alaska[3], welcher sich daraufhin mit einem dazu produzierten Video zum Hit entwickelte.[5] Im Februar 2017 folgte die EP Now That the Light Is Fading[6], welche neben Alaska noch vier weitere Titel enthält und mit der sich Rogers stilistisch der Popmusik zugewandt hat.

Im Januar 2019 folgte mit dem Popalbum Heard It in a Past Life das Major-Debüt bei Capitol Records. Sie stieg damit auf Platz 2 der US-Albumcharts ein. 2019 war sie mit dem Album auf Welttournee in Nordamerika, Europa und Australien. Dabei spielte sie u. a. im Sydney Opera House, in Roskilde, sowie in Glastonbury und beim Coachella.

Rogers trug zum Programm des Parteitags der US-Demokraten 2020 mit einer in Maine gefilmten Performance ihres Titels Back In My Body bei.[7]

Im Dezember 2020 veröffentlichte sie das Album Notes From The Archive: Recordings 2011-2016 auf ihrem eigenen Label Debay Sounds, welches neben ausgewählten Titeln aus The Echo und Blood Ballet auch sechs zuvor unveröffentlichte Aufnahmen aus der genannten Periode enthält.[8] Kurz darauf spielte Rogers während eines Instagram-Livestreams einen unveröffentlichten Titel an, den sie dabei als den Eröffnungstrack eines weiteren Albums bezeichnete.[9]

Im Juli 2022 brachte die Künstlerin das Album Surrender heraus; zuvor erfolgten Singleauskopplungen der Titel That´s Where I Am, Want Want und Horses. Rogers hat eine Tournee namens The Feral Joy Tour für 2022/2023 angekündigt, im Rahmen welcher sie im November 2022 in Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Frankreich, der Schweiz, Deutschland, Dänemark, Norwegen und Schweden in Begleitung der US-amerikanischen Singer-Songwriterin Samia auftreten wird.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2012: The Echo[10]
  • 2014: Blood Ballet[11]
  • 2019: Heard It in a Past Life[12]
  • 2022: Surrender[13]

Kompilationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2020: Notes From The Archive: Recordings 2011-2016[8]

EPs[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Now That the Light Is Fading[6]

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2016: Alaska (US: GoldGold)[14]
  • 2016: Dog Years
  • 2017: On + Off
  • 2017: Split Stones
  • 2018: Fallingwater
  • 2018: Give a Little
  • 2018: Light On (US: GoldGold)
  • 2019: Burning
  • 2019: Love You for a Long Time
  • 2020: Iris (mit Phoebe Bridgers als Phoebe & Maggie; Original: Goo Goo Dolls)
  • 2022: That´s Where I Am
  • 2022: Want Want
  • 2022: Horses

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grammy[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Kategorie für Resultat
2020 Best New Artist Maggie Rogers Nominiert[15]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Chartquellen: Deutschland / Schweiz / UK / USA
  2. Margaret Debay Rogers: BMI Repertoire Search. Broadcast Music, Inc.. Abgerufen am 2. Februar 2019.
  3. a b Mark Guiducci: Meet Maggie Rogers, The Pharrell Williams-Approved Producer - Vogue (Englisch) In: Vogue. 29. September 2016. Abgerufen am 2. Februar 2019.
  4. Gerard Marcus: INTERVIEW: Maggie Rogers (Englisch) 7. März 2016. Abgerufen am 2. Februar 2019.
  5. Robin Hilton: Maggie Rogers' Pharrell-Endorsed 'Alaska' Now Has A Video (Englisch) In: NPR. 18. Oktober 2016. Abgerufen am 2. Februar 2019.
  6. a b Now That the Light Is Fading - EP by Maggie Rogers on Apple Music. iTunes Store (US). Abgerufen am 2. Februar 2019.
  7. Democrats Announce Highlights from Opening Night of the 2020 Democratic National Convention: Uniting America. In: DemConvention.com. 17. August 2020.
  8. a b Notes From The Archive: Recordings 2011-2016 auf maggierogers.store. Abgerufen am 18. Dezember 2020.
  9. Fan-Account auf Instagram. Abgerufen am 2. Februar 2021.
  10. The Echo - Maggie Rogers. 18. Mai 2012. Abgerufen am 2. Februar 2019.
  11. Blood Ballet - Maggie Rogers. 2. Juli 2014. Abgerufen am 2. Februar 2019.
  12. Aviles, Gwen: Maggie Rogers Announces New Album Heard It In A Past Life, Releases 'Light On' (Englisch) In: Spin. 10. Oktober 2018. Abgerufen am 2. Februar 2019.
  13. Offizielle Website von Maggie Rogers (Englisch) Abgerufen am 30. März 2022.
  14. Auszeichnungen für Musikverkäufe: US
  15. 2020 GRAMMY nominations announced (Englisch) In: Grammy Awards. 21. November 2019. Abgerufen am 21. November 2019.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Maggie Rogers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien