Mahlberg (Bad Münstereifel)

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Mahlberg
Koordinaten: 50° 30′ 38″ N, 6° 48′ 29″ O
Höhe: 450–560 m ü. NHN
Fläche: 8,19 km²
Einwohner: 645 (Dez. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 79 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 53902
Vorwahl: 02257
Mahlberg (Bad Münstereifel)
Mahlberg

Lage von Mahlberg in Bad Münstereifel

St. Michael auf dem Michelsberg
St. Michael auf dem Michelsberg

Mahlberg ist ein Stadtteil von Bad Münstereifel im Kreis Euskirchen, Nordrhein-Westfalen.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt 10 km südlich der Altstadt von Bad Münstereifel. Am südlichen Ortsrand verläuft die Landesstraße 165, am östlichen die Landesstraße 113.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wird im Prümer Urbar im Jahre 893 als „Maleberhc“ erstmals urkundlich erwähnt. Um 1300 wird auf dem Michelsberg (586,1 m ü. NHN) die erste Michaelskapelle erbaut. Schon bald entwickelte sie sich zu einem Wallfahrtsort. Nach mehreren Neubauten wird 1735 die neue Wallfahrtskapelle erbaut.

Am 1. Juli 1969 wurde Mahlberg nach Bad Münstereifel eingemeindet.[2]

Zahlreiche Artefaktfunde vom Michelsberg belegen, dass bereits in der Mittelsteinzeit (ca. 9600–5500/4500 v. Chr.) Menschen in dieser Gegend lebten. Eine Siedlung der Jungsteinzeit (5500/4500–2000 v. Chr.) ist für die Gemarkung „Op de Pöhle“ durch weitere Artefaktfunde (Klingen aus Feuerstein u. a.) nachgewiesen.

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Linientaxi 891 der RVK fährt durch den Ort. Die Grundschulkinder werden zur katholischen Grundschule St. Helena nach Mutscheid gebracht.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: St. Michael (Michelsberg) – Sammlung von Bildern

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Edgar Fass: Zwei mesolithische Fundstellen im Kreis Euskirchen. In: Jahrbuch Kreis Euskirchen 1988. Euskirchen 1988.
  • Rheinisches Landesmuseum Bonn (Hrsg.): Fundbericht Nr. 25 – 58500-5597500. 22. April 1983.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Einwohnerzahlen. Abgerufen am 11. März 2019.
  2. Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 87.