Mahlstetten

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Mahlstetten
Mahlstetten
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mahlstetten hervorgehoben
Koordinaten: 48° 4′ N, 8° 50′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Tuttlingen
Höhe: 879 m ü. NHN
Fläche: 12,19 km2
Einwohner: 782 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km2
Postleitzahl: 78601
Vorwahl: 07429
Kfz-Kennzeichen: TUT
Gemeindeschlüssel: 08 3 27 033
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Am Marienplatz 1
78601 Mahlstetten
Webpräsenz: www.mahlstetten.de
Bürgermeister: Helmut Götz (CDU)
Lage der Gemeinde Mahlstetten im Landkreis Tuttlingen
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Über dieses Bild

Mahlstetten ist eine Gemeinde im Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahlstetten

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahlstetten liegt auf dem Großen Heuberg, einer Hochfläche im Südwesten der Schwäbischen Alb, gut zehn Kilometer nördlich der Kreisstadt Tuttlingen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die umliegenden Gemeinden sind im Norden Böttingen, im Osten Renquishausen und Kolbingen, im Süden die Stadt Mühlheim an der Donau und im Westen Dürbheim.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde Mahlstetten gehören das Dorf Mahlstetten und die Häuser Aggenhausen, Lippachmühle und Lippachölmühle.[2] Aggenhausen ist eine im 17. Jahrhundert abgegangene Ortschaft und liegt am oberen Ende des Ursentals.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Mahlstetten wurde zum ersten Mal 1253 urkundlich erwähnt. Das Dorf befand sich zu der Zeit im Gebiet des Herzogtums Schwaben. Nach dessen Auflösung war es wie Böttingen und Königsheim im Besitz der Grafen von Zollern und des Klosters Beuron und wurde 1303 an Bischof Heinrich II. von Konstanz verpfändet. 1391 gelangte Mahlstetten an die Herren von Weitingen und 1409 an die Herren von Enzberg. Von 1659 bis 1701 gehörte das Dorf zeitweilig den Herren von Bodman. Ab 1701 bis 1805 waren wieder die Herren von Enzberg im Besitz von Mahlstetten. Im Zuge der Mediatisierung fiel der Ort 1805 an Württemberg.

Im Königreich Württemberg wurde das Dorf 1810 dem Oberamt Spaichingen zugeordnet. Durch die Gebietsreform 1938 gelangte Mahlstetten zum Landkreis Tuttlingen.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Spaichingen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick auf Mahlstetten

Die Kommune ist dem Tourismusverband „Donaubergland“ angeschlossen.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die barocke Wallfahrtskirche Aggenhausen mit dem Friedhof von Mahlstetten befindet sich rund einen Kilometer vom Ort entfernt, in Richtung Spaichingen.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mahlstetten ist vor allem durch seine Wintersportmöglichkeiten bekannt. Das Angebot erstreckt sich über zwei Skilifte bis hin zur elf Kilometer langen Mahlstetter Loipe.

Im Sommer kann man in diesem Gebiet Wanderungen durch die Feld- und Waldflur unternehmen. Von den höheren Lagen kann man bei guter Fernsicht die Alpen von Bayern über Österreich, Schweiz bis nach Frankreich sehen.

Des Weiteren gibt es in Mahlstetten den Hochseilgarten des Abenteuerwaldes „Hirschwaslos“.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2016 (Hilfe dazu).
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band VI: Regierungsbezirk Freiburg Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007174-2. S. 663–664

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mahlstetten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien