Mahmoud Dahoud

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Mahmoud Dahoud
FC Salzburg gegen Borussia Dortmund (EL Achtelfinale Rückspiel 15. März 2018) 20.jpg
im Trikot von Borussia Dortmund (2018)
Personalia
Geburtstag 1. Januar 1996
Geburtsort AmudeSyrien
Größe 176 cm
Position Mittelfeld
Junioren
Jahre Station
SC Germania Reusrath
0000–2010 Fortuna Düsseldorf
2010–2014 Borussia M'gladbach
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2014–2015 Borussia M'gladbach II 14 (2)
2014–2017 Borussia M'gladbach 61 (7)
2017– Borussia Dortmund 38 (1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2014 Deutschland U18 1 (0)
2014 Deutschland U19 7 (0)
2015 Deutschland U20 4 (0)
2016– Deutschland U21 22 (4)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: 31. August 2019

2 Stand: 30. Juni 2019

Mahmoud „Mo“ Dahoud (* 1. Januar 1996 in Amude, Syrien) ist ein deutscher Fußballspieler.[1] Er steht bei Borussia Dortmund unter Vertrag und spielte 34-mal für deutsche Nachwuchsnationalmannschaften.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dahoud begann beim SC Germania Reusrath im Langenfelder Ortsteil Reusrath mit dem Fußballspielen. Später wechselte er in die Jugendabteilung von Fortuna Düsseldorf, bevor er 2010 im Nachwuchsleistungszentrum von Borussia Mönchengladbach aufgenommen wurde.

Zur Saison 2013/14 rückte Dahoud in den Gladbacher Profikader auf. Verletzungsbedingt kam er aber nur auf elf Einsätze in der A-Jugend (U19) in der A-Junioren-Bundesliga. Vor der Saison 2014/15 verlängerte er seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2018.[2] Am 28. August 2014 kam Dahoud beim 7:0-Sieg im Play-off-Rückspiel zur Europa League gegen den FK Sarajevo zu seinem ersten Pflichtspieleinsatz in der ersten Mannschaft, als er in der 55. Spielminute für Christoph Kramer eingewechselt wurde.[3] Im Hauptwettbewerb debütierte der Mittelfeldspieler schließlich am 3. Spieltag der Gruppenphase, als er beim 5:0-Sieg gegen Apollon Limassol in der 70. Spielminute für Granit Xhaka eingewechselt wurde.[4] Nach dem Gruppensieg scheiterte die Borussia mit Dahoud jedoch im Sechzehntelfinale am FC Sevilla. Am 11. April 2015 kam er zu seinem Bundesligadebüt im Spiel gegen seinen späteren Klub Borussia Dortmund, sein erstes Bundesligator erzielte er gegen den FC Augsburg.[5]

Zur Saison 2017/18 wechselte Dahoud zu Borussia Dortmund, wo er einen Fünfjahresvertrag erhielt.[6] Sein BVB-Debüt gab er am 19. August 2017, dem 1. Spieltag der Saison, als er beim 3:0-Sieg der Dortmunder gegen den VfL Wolfsburg in der zweiten Halbzeit für Mario Götze eingewechselt wurde.[7] Sowohl unter den Cheftrainern Bosz und Stöger, als auch unter Lucien Favre konnte sich Dahoud keinen Stammplatz erarbeiten. Im August 2019 gewann Dahoud seinen ersten Titel mit dem Verein, als der Doublesieger der Vorsaison, der FC Bayern München, mit 2:0 im DFL-Supercup besiegt wurde.[8]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dahoud spielte einmal für die deutsche U18-Auswahl[9] und kam siebenmal für die U19-Nationalmannschaft zum Einsatz. Ab September 2015 war er in der U20-Auswahl aktiv.

Am 24. März 2016 debütierte Dahoud bei einem 4:1-Sieg gegen die Färöer in der U21-Nationalmannschaft, mit der er bei der Europameisterschaft 2017 in Polen den Titel holte. 2019 in Italien kam der Mittelfeldspieler mit der Mannschaft erneut bis ins Finale, verlor jedoch gegen Spanien, das zwei Jahre zuvor noch besiegt worden war.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Borussia Dortmund
Nationalmannschaft

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mahmoud Dahoud – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Michael Yokhin: „Mahmoud Dahoud: The Pochettino-targeted starlet who could become a complete midfielder“ [archive], FourFourTwo, 31. März 2016 (gelesen am 30. Juni 2017)
  2. Borussia Mönchengladbach: Borussia verlängert Vertrag mit Dahoud, 21. August 2014.
  3. kicker online: 7:0! Hrgota und Co. zerlegen Sarajevo, 28. August 2014.
  4. kicker online: Traoré sorgt früh für Erleichterung, 23. Oktober 2014.
  5. Bundesliga offizielle Webseite: Gladbach schießt sich Frust von der Seele, 24. September 2015.
  6. Borussia Dortmund verpflichtet Mahmoud Dahoud auf der Website von Borussia Dortmund vom 30. März 2017, abgerufen am 30. März 2017
  7. Pulisic & Co lassen Wolfsburg keine Chance. In: kicker.de. 19. August 2017, abgerufen am 19. August 2017.
  8. Dortmund gewinnt Supercup gegen Bayern München, spiegel.de, abgerufen am 3. August 2019
  9. Borussia Mönchengladbach: Dahoud gibt Debüt in U18-Nationalelf, 17. April 2014.