Mahmoud El-Gohary

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Mahmoud El-Gohary
Personalia
Geburtstag 20. Februar 1938
Geburtsort KairoÄgypten
Sterbedatum 3. September 2012
Sterbeort AmmanJordanien
Position Stürmer
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1955–1961 Al Ahly
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1958–1961 Ägypten
Stationen als Trainer
Jahre Station
1981–1982 al-Ittihad
1982–1984 Al Ahly
1984–1985 al-Sharjah
1985–1986 Al Ahly
1986–1988 Al-Ahli Jeddah
1988–1990 Ägypten
1991–1993 Al Ahly
1993–1994 Al Zamalek
1995–1996 al-Wahda
1996–1997 Oman
1997–1999 Ägypten
2000 Ägypten
2002–2007 Jordanien
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.

Mahmoud El-Gohary (arabisch محمود الجوهري, DMG Maḥmūd al-Ǧawharī; * 20. Februar 1938 in Kairo; † 3. September 2012 in Amman, Jordanien) war ein ägyptischer Fußballspieler und -trainer. Der Stürmer war der erste, der den Afrikacup als Spieler (1959) und als Trainer (1998) gewann; 2013 folgte ihm der Nigerianer Stephen Keshi. El-Gohary war auch Nationalcoach von Oman sowie der Auswahl von Jordanien, mit der er sensationell das Viertelfinale der Asienmeisterschaft 2004 erreichte. Ferner gewann er als Trainer mit zwei ägyptischen Teams die afrikanische Champions League (1982,1993).

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Spieler gewann er mit der ägyptischen Nationalelf die Afrikameisterschaft 1959 in seiner ägyptischen Heimat, eine Knieverletzung erzwang 1961 sein Karriereende. Als Trainer (genannt ‘The General’) des Nationalteams qualifizierte sich das Team in seiner ersten Amtszeit 1988–90 nach über 50 Jahren erstmals wieder für eine Endrunde, nämlich die der Weltmeisterschaft 1990, wo sie gegen Irland 0:0 und den Europameister Niederlande 1:1 spielte und England 0:1 unterlag. In seiner zweiten Amtszeit (1997 bis 1999) gewann er mit der 32-jährigen Stürmerlegende Hossam Hassan die Afrikameisterschaft 1998 in Burkina Faso. 2000 war er abermals kurz Nationaltrainer. Als Vereinstrainer gewann er die afrikanische Champions League mit den Kairoer Erzrivalen al-Ahly (1982) und Zamalek (1993). 2009 verließ er, von Verbandsquerelen genervt, das Land und arbeitete in Jordanien, wo er nach einem Schlaganfall 2012 starb.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]