Maierhöfen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Maierhöfen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Maierhöfen
Maierhöfen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Maierhöfen hervorgehoben
Koordinaten: 47° 39′ N, 10° 3′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Lindau (Bodensee)
Verwaltungs­gemeinschaft: Argental
Höhe: 741 m ü. NHN
Fläche: 17,93 km²
Einwohner: 1571 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 88 Einwohner je km²
Postleitzahl: 88167
Vorwahl: 08383
Kfz-Kennzeichen: LI
Gemeindeschlüssel: 09 7 76 118
Adresse der Verbandsverwaltung:
Mühlenstr. 1
88167 Röthenbach (Allgäu)
Webpräsenz: www.maierhoefen.de
Bürgermeister: Martin Schwarz
Lage der Gemeinde Maierhöfen im Landkreis Lindau (Bodensee)
Baden-Württemberg Österreich Schweiz Landkreis Oberallgäu Bodolz Gestratz Grünenbach Heimenkirch Hergatz Hergensweiler Lindau (Bodensee) Lindenberg im Allgäu Maierhöfen Nonnenhorn Oberreute Opfenbach Röthenbach (Allgäu) Scheidegg Sigmarszell Stiefenhofen Wasserburg (Bodensee) Weiler-Simmerberg Weißensberg BodenseeKarte
Über dieses Bild

Maierhöfen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Lindau (Bodensee) und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Argental.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maierhöfen liegt in der Region Allgäu. Auf dem Gemeindegebiet existiert nur die eine Gemarkung Maierhöfen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im Jahre 14 führte über Grünenbach und Maierhöfen eine Römische Straße. Im Jahre 1290 erfolgte die Erwähnung eines Maierhof in Riedholz, bereits 1474 Maigerhof ze Maigerhofen, mit der Abtrennung einer eigenen Pfarrei von Grünenbach entstand 1811 die Kirche St. Gebhard. Die bereits 1230 erwähnte Burg Ringenberg wurde 1776 an den Schloßbauern zwangsversteigert.
Maierhöfen gehörte zunächst zu Österreich als Teil der österreichischen Herrschaft Bregenz-Hohenegg.[2] Seit den Friedensverträgen von Brünn und Preßburg 1805 gehört der Ort zum neu entstandenen Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1133, 1987 dann 1306, im Jahr 2000 1503 und 2014 1567 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Martin Schwarz (Wählergemeinschaft).

Rathaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für gemeindliche Aufgaben steht ein Rathaus im Brunnenweg 2 zur Verfügung.

Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 434.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 28.000 €.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde Maierhöfen zeigt über einem silbernen Schildfuß mit durchgehendem roten Balkenkreuz in Rot einen silbernen römischen Wachturm, schräg gekreuzt belegt mit einem goldenen Schwert und einem goldenen Schlüssel.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inneres der Pfarrkirche St. Gebhard in Maierhöfen
  • Pfarrkirche St. Gebhard
  • Eistobel im Naturschutzgebiet gleichen Namens
  • Hengelesweiher
  • Skilifte am Flucken und Iberg
  • Spezialisierung auf Tourismusangebote für Blinde und Sehgeschädigte
  • Skulpturenweg von Maierhöfen (Rundwanderweg mit 16 Skulpturen auf 4,7 km Länge)

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft einschließlich Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Maierhöfen im Westallgäu

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 62 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 242 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 375. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe sechs Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 60 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1150 ha, davon war alles Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergarten: 50 Kindergartenplätze mit 52 Kindern

Erholungsort[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon seit vielen Jahrzehnten ist Maierhöfen mit seinem gesamten Gemeindegebiet ein staatlich anerkannter Erholungsort. Im Jahre 2015 standen den Gästen 964 Betten zur Verfügung.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fotos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weiler und Einödhöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anderhalbs, Weiler
  • Beeren, Einödhof
  • Bergbauer, Einödhof
  • Bengel, Weiler
  • Biesen, Weiler
  • Birkach, Weiler
  • Buchers, Einödhof
  • Büchlenberg, Weiler Bichlenberg
  • Ehrhafts, Weiler
  • Flucken, Weiler
  • Greit, Einödhof
  • Grub, Einödhof Grueb
  • Gschwend, Weiler
  • Happach, Weiler Happa
  • Hochberg, Weiler
  • Hochstädt, Weiler Hofstädten
  • Hospitalhof, Einödhof
  • Kitzenberg, Weiler
  • Linden, Einödhof
  • Nagelringen, Weiler
  • Neppen, Einödhof
  • Obersteig
  • Raschenberg, Einödhof
  • Reute, Einödhöfe und Weiler
  • Riedholz, Weiler
  • Ringenberg, Weiler
  • Schanz, Einödhof
  • Scharfentöbele, Einödhof
  • Schwarzen, Einödhof
  • Schweinebach, Weiler
  • Steinlishof, Einödhof
  • Stockach, Weiler Stocka
  • Straß, Weiler
  • Untersteig
  • Vorholz, Weiler
  • Warmhalden, Einödhof
  • Wolfbühl, Weiler

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Maierhöfen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Hohenegg, Herrschaft, in: Historisches Lexikon Bayerns